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Jo Baier Regisseur
Drehbuchautor
Geboren am 13. Februar 1949 in München.
Für seine Arbeiten erhielt er viele Preise und Auszeichnungen: für Schiefweg 1989 einen Adolf Grimme Preis in Silber und den AZ-Stern, für Rosse 1990 einen Bayerischen Fernsehpreis, für Wildfeuer gab es 1992 eine Bundesfilmpreis-Nominierung sowie den Bundesfilmpreis und den Bayerischen Filmpreis für Kamera (Gernot Roll), den Publikumspreis Valenciennes und die Auszeichnung "Bester erster Spielfilm" beim IFF Kairo.
Für Hölleisengretl (ZDF) bekam Jo Baier 1995 den Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, eine Nominierung zum Telestar und einen AZ-Stern; Martina Gedeck bekam für die Darstellung der Hölleisengretl den Bayerischen Fernsehpreis und einen Goldenen Gong.
1996 wurde Der schönste Tag im Leben (ZDF) mit einem Bayerischen Fernsehpreis gewürdigt. Für die Verfilmung des Erwin-Strittmatter-Romans Der Laden bekam Jo Baier 1999 den AZ-Stern des Jahres, einen Goldenen Gong sowie den Sonderpreis des Bayerischen Fernsehpreises und einen Adolf Grimme Preis in Gold.
Für die Regie bei der SAT.1-Produktion Wambo wurde Jo Baier mit einem Grimme-Preis 2002 ausgezeichnet. Sein Film Schwabenkinder erhielt 2003 beim Internationalen Bergfilmfestival in Trient den "Preis der Stadt Bozen - Goldener Enzian für den besten "Bergfilm" und wurde im gleichen Jahr für den Deutschen Fernsehpreis, Kategorie "Bester Fernsehfilm", nominiert. "Als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsregisseure", der "viele Film- und Fernsehzuschauer mit seinen beeindruckenden Literaturverfilmungen begeistert hat" bekam er im Oktober 2003 von Bundespräsident Johannes Rau das Verdienstkreuz am Bande.
Unter dem Titel Nicht alle waren Mörder verfilmte Jo Baier die Lebensgeschichte von Michael Degen. Hierzu ein Interview mit Michael Degen und Informationen zum Film. Als Belohnung gab es wieder einen Grimme-Preis.
2007 verfilmte Jo Baier die Lebensgeschichte von Liesl Karlstadt und Karl Valentin, so auch der Titel des Films. Dafür erbrachten Johannes Herrschmann als Karl und Hannah Herzsprung als Liesl beachtliche schauspielerische Leistungen. Weitere Informationen zum Film bei br-online.de. Siehe hierzu auch meine News.
Weiterhin wurde 2010 das aufwändig gedrehte Historiendrama Henry 4 fertiggestellt: Frankreich 1563. Protestanten und Katholiken kämpfen im Namen des Glaubens um Land und Macht. An der Spitze der Protestanten rüstet Henri von Navarra gegen Paris, gegen die Katholiken, gegen die mächtige Katharina de Medici, Königin von Frankreich.
Die äußerst berührende Geschichte, die sich mit einem Vater-Sohn-Verhältnis auseinandersetzt, lief ebenfalls 2010 in den deutschen Kinos an mit dem Titel: Das Ende ist mein Anfang. Weitere Informationen und Beschreibung zum Film bei br-online.de.
Fremde Links: www.filmportal.de (Bio- und Filmografie) www.swr.de (Interview mit Michael Degen) www.br-online.de (Film Liesl Karlstadt und Karl Valentin) www.dieterwunderlich.de (Film Schwabenkinder) www.henri-vier.com (HP zum Film) www.grimme-institut.de (Film Nicht alle waren Mörder) www.dasendeistmeinanfang.de HP zum Film
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 17.05.2011
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