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Matthias
Habich
Darsteller
TV-Filmvorschau
für die nächsten 4 Wochen
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Matthias
Habich
©Marc
Schultz-Coulon/T&T
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Matthias
Habich wurde 1940 in Danzig geboren.
Er
wuchs in Hamburg auf, wo er an der Hochschule für Musik und dramatische Kunst
die Ausbildung zum Schauspieler absolvierte. Anschließend studierte er am
Konservatorium in Paris, wo er heute noch lebt.
In
folgenden Theatern hat Matthias Habich auf der Bühne gestanden:
Theater am Neumarkt
in Zürich, Sophiensäle in Berlin, Münchner Kammerspiele (hier spielte er
den Coringnon in Feydeaus "Die Dame vom Maxim", Regie Dieter
Giesing; den Siegfried in Wagners "Der Ring des Nibelungen",
Regie: Ulrich Heising); im Schauspielhaus Zürich
spielte er von 1977
- 1984 u.a. die Titelrolle in Schillers "Wilhelm Tell", den
Simon Harford in O'Neills "Alle Reichtümer dieser Erde",
Regie: Gerhard
Klingenberg und den Hector in Shakespeares "Troilus und Cressida", Regie
Werner Düggelin); im Schiller-Theater sah man ihn in "Bent" von
Sherman und in der Freien Volksbühne Berlin und im Burgtheater Wien (Jason
in Grillparzers "Das goldene Vlies", 1983/84).
Vor der Kamera fiel er zum ersten Mal in Fritz
Umgelters TV-Sechsteiler Die
merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck
(auch glänzend mit Ben
Becker, August Zirner und
Alexandra Maria Lara unter dem Titel Trenck
- Zwei Herzen für eine Krone neu verfilmt!) auf und hat sich seitdem einen Platz nicht nur im deutschen, sondern auch im
europäischen Fernseh- und Kinogeschäft erobert. In Kinofilmen sah man ihn als
Erich von Lhomond in Fangschuss
von Volker
Schlöndorff. Robert
van Ackeren engagierte ihn für Die
Reinheit des Herzens (1980),
Krzysztof
Zanussi für Imperativ
(1982) und
Thomas
Brasch
für Der
Passagier - Welcome to Germany
(1988).
Die Franzosen konnten ihn in Filmen von Henri Verneuil, Jacques Rouffio,
Edouard Molinaro und Jean-Pierre Mocky bewundern. 1998 erhielt
Matthias Habich den Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle im TV-Film Das
Urteil.
Den größten Ruhm aber hat er sich durch zwei Fernsehfilme erworben, die ihn
auch im Gedächtnis eines breiten Publikums verankert haben. In Martin
Buchhorns
Verfilmung des Grass-Romans Die
Rättin spielte er
einen Mann, der die Apokalypse ahnt, und in Klemperer
- Ein Leben in Deutschland
verkörperte
er den historischen Victor Klemperer, der mit seinen Tagebüchern aus dem
Dritten Reich posthum
zum Bestseller-Autor avancierte.
Nikolaus
von Festenberg lobte die Verfilmung im "Spiegel"
mit den Worten: "Die Tagebücher des jüdischen Professors
Victor Klemperer über seine Verfolgung durch die Nazis hat die ARD überzeugend
in die Sprache des modernen Fernsehens übersetzt. […] Die zwölf
Klemperer-Filme gehören zu den Sternstunden des Fernsehens […].
Aber
in der "Zeit"
kritisierte Andreas Kilb: "Jenes
"Zeugnis", das der […] Klemperer von seiner Not ablegen
wollte […], wird bei Steinbach zur bloßen Teilansicht in einem bunten
Bilderbogen aus Naziland. Indem er die Perspektive des allwissenden Erzählers
einnimmt, betrügt uns Steinbach um die individuelle Wahrheit, die
Stimme und den Blick des Tagebuchschreibers Klemperer. Diese
Popularisierung wird zur Infamie, wenn Steinbach Klemperers Leben
ausschmückt, um es genießbarer zu machen, etwa durch die Affäre des
Professors mit einer blonden Exstudentin. Mit dem Druck der Quote sind
solche Entstellungen nicht mehr zu rechtfertigen. Sie degradieren ein
einzigartiges Dokument des Überlebens unter der Barbarei zu einem
weiteren Kapitel in der langen Geschichte des Schunds. […] Diese Serie
legt kein Zeugnis ab. Sie ist einfach nur schlecht."
Ich
kann mich da eher der Meinung Herrn von Festenbergs vom Spiegel
anschließen.
(Quelle:
Einige Informationen aus wdr-nachtkultur, die Zitate sind entnommen aus
wikipedia)
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Eine
Filmauswahl von Filmen mit Matthias Habich
Diese
Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Titel |
Jahr |
Regie |
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Klemperer - Ein
Leben in Deutschland (12teil.
TV-Serie) (Rolle: Victor Klemperer)
(Wissenswertes
über Victor
Klemperer >>>)
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1999 |
Kai
Wessel, ab Folge 7 Andreas Kleinert |
Unkenrufe
(Rolle: Alexander Reschke)
1989:
In Europa fällt der Eiserne Vorhang. Bei einem Besuch in Danzig, der
Stadt seiner Kindheit, lernt der Kunsthistoriker Alexander Reschke
(Matthias Habich) die temperamentvolle polnische Restauratorin
Aleksandra Piatkowska (Krystyna Janda)
kennen. Wie er mußte sie in jungen Jahren ihre litauische Heimat
verlassen. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben beide eine Eingebung:
Was wäre, wenn es eine Art Versöhnungsfriedhof für Vertriebene gäbe?
Wenige Monate später ist aus ihnen ein Paar und aus ihrer Idee
Wirklichkeit geworden. Doch dann hält der Kapitalismus Einzug, und die
harte Währung siegt über den wunderbaren, aber absurden Traum der
Verständigung. Neben Litauen, Italien und Deutschland wurde auch in
Danzig gedreht. Als die polnisch-deutsche Crew dort den triumphalen
Einzug Hitlers inszeniert und eine hysterische Menschenmenge "Heil
Hitler!" skandiert, werden die Filmarbeiten zu einer
konfliktreichen Reise in die Vergangenheit. Ein Film, der in seiner
Brisanz in diesem Kinoherbst herausragen wird. (Quelle:
Amazon)
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2005 |
Robert
Gliński |
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Der
Untergang
(Rolle: Prof. Dr. Werner
Haase)
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2004 |
Oliver
Hirschbiegel |
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Deutschlandlied
(Rolle: Konrad Schubeck)
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1994 |
Tom
Toelle |
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Der Passagier - Welcome to
Germany
(Rolle: Körner)
Ein
jüdischer Erfolgsregisseur kommt aus Amerika nach Deutschland zurück, wo
er in den Kriegsjahren gemeinsam mit anderen KZ-Häftlingen als Statist in
einem antisemitischen Film der Nazis mitwirken musste. Um sein Gewissen zu
entlasten, will er nun einen Dokumentarfilm über die damaligen Geschehnisse
drehen – denn er verschuldete durch einen Verrat den Tod eines Freundes.
Schwermütiger Problemfilm.
Darsteller:
Katharina Thalbach,
Tony Curtis, Matthias Habich
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1987 |
Thomas
Brasch |
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Jahrestage
(Rolle:
Heinrich Cressphal)
Mit
vielen Rückblenden erzählt JAHRESTAGE die Geschichte der Familie
Cressphal, die aus einem kleinen Dorf in Mecklenburg stammt. Der
Film geht weit über eine Familienchronik hinaus. Er erzählt
gleichzeitig vier Jahrzehnte deutscher Geschichte: von Hitlers
Machtergreifung über den Krieg, die 50er Jahre, die Anfänge der
DDR bis zum Scheitern des Prager Frühlings im August 1968.
(Quelle:
arte.tv)
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1999 |
M.
von Trotta |
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Zwei
Tage Hoffnung
(Rolle: Otto
Kaminski)
Der
im Westen von Berlin lebende Journalist Helmut Kaminski kommt im
Juni 1953 an eine geheime Liste mit Namen von DDR-Bürgern, die
als politisch unzuverlässig eingestuft werden und unter verschärfter
Beobachtung der Stasi stehen. Darunter werden sein Vater und sein
Bruder gelistet, die immer noch im Osten der geteilten Stadt
leben. Obwohl sich die Situation in Berlin spürbar verschärft
hat, sieht Kaminski keinen anderen Ausweg, als seine Familie persönlich
zu warnen. Er ist gerade unterwegs, da beginnt der Aufstand vom
17. Juni.
(Quelle:
Amazon)
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2002 |
Peter
Keglevic |
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Raus ins Leben
(Rolle: Michael Lucius)
Film
um eine 17jährige talentierte Geigerin, bei der die Eltern die
außergewöhnliche Begabung der Tochter fördern, wo und wann immer sie
können. Aber mit der Zeit bekommt das Wunderkind Konkurrenz und fühlt sich
dem Druck nicht mehr gewachsen. Als Klara, das Mädchen, sich verliebt,
beginnt sie, sich gegen ihre Eltern aufzulehnen...
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2003 |
Vivian
Naefe |
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Das
Urteil (Rolle:
Der Fremde)
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1997 |
Oliver
Hirschbiegel |
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Die
Rättin (Rolle: Markus
Frank)
Im
Mittelpunkt des Films steht der Künstler Marcus Frank, der von einer
sprechenden Ratte über das bevorstehende Ende der Welt informiert wird.
Leider nimmt er die Zeichen der Zeit nicht ernst und Ratten erobern die
Erde, die sich selbst durch Atombomben nicht aufhalten lassen... (nach dem
Roman von Günter Grass)
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1997 |
Martin
Buchhorn |
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Lauras
Entscheidung (Rolle:
Joachim Böllinger)
Eine
spätsommerliche
Hitzeperiode in Deutschland hat in einigen Regionen den Grundwasserspiegel
erheblich gesenkt. Es herrscht eine Periode der Trinkwasserknappheit, als die
34-jährige Laura Völlenklee, Biochemikerin im Umweltinstitut Seltak, hilflos
den plötzlichen Tod des Babys ihrer besten Freundin miterleben muss: Der kleine
Thommy erstickt, nachdem Laura ihn gefüttert hat. Laura, die sich schuldig fühlt,
kann trotz gegenteiliger Behauptungen von Ärzten und Kollegen nicht an einen
Unglücksfall glauben. Während Laura ihr ganzes Interesse der Aufklärung des
Babytodes widmet, bemüht sich Papierfabrikant Joachim Böllinger, von dem sich
Laura vor einem Jahr getrennt hat, sie wieder zurückzugewinnen. Sie wehrt seine
Versöhnungsversuche ab. (Quelle:
www.chantaldefreitas.de)
Darsteller:
Suzanne von Borsody,
Heino Ferch, Chantal de Freitas,
Matthias Habich, Uwe Janson, Peter
Sattmann
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2004 |
Uwe
Janson |
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Im
Vorhof der Wahrheit (Rolle:
Miroslav - als Erwachsener)
Zweiter
Weltkrieg, Miroslav ist
neun Jahre alt. Sein Vater nahm ihn mit an die Front, wo die Mutter war, wusste
niemand. Das Sterben, der Tod, die Grausamkeiten prägten sein Kinderleben. Als
gebürtiger Tscheche wird er im Nachkriegsdeutschland zwischen den
Besatzungszonen hin- und hergeschoben, landet nach Schwarzmarktgeschäften im
Gefängnis und kommt schließlich in ein Strafarbeitslager. Er wird zum
"Outsider" und sucht sein Recht, sucht Anschluss an die bürgerliche
Gesellschaft. Aber er schafft es nicht. Hat er einen Menschen getötet? Fühlt
er sich schuldig oder wurde die Gesellschaft schuldig an ihm? Das Gericht
gelangt nur in den Vorhof der Wahrheit.
(Quelle: Presse- und
Informationsbroschüre des Sender Freies Berlin, Dezember 1973)
Darsteller:
Matthias Habich, Gerhard Acktun, Günter Maislinger, Gertraud Jesserer, Maria
Körber, Karl-Heinz von Hassel
u.a.
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1974 |
Fritz
Umgelter |
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Silberhochzeit
(Rolle: Ben)
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2006 |
Matti
Geschonneck |
Fremde
Links:
www.follow-me-now.de
(Film Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von
der Trenck)
www.filmportal.de
(Film Das Urteil)
www.fernsehserien.de
(12teil. TV-Film Klemperer)
www.filmszene.de
(Film Der Untergang)
http://katja-von-garnier.de
(Film Deutschlandlied)
www.wdr.de
(Film Zwei Tage Hoffnung)
www.chantaldefreitas.de
(HP der Schauspielerin)
www.daserste.de
(Film Silberhochzeit)
www.agentur-alexander.de
(Agentur des Künstlers)
www.prisma-online.de
(Weitere Filme)
www.spiegel.de
www.zeit.de
Layout:
Rosemarie Kuheim
Bearbeitet
im April 2011
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