Thomas Engel

Regisseur  Drehbuchautor

   

S e i n e  F i l m e

  

  

  

 

 

Geboren am 18.4.1922 in Hamburg.  

Regisseur Thomas Engel

18.04.1922-07.05.2015

 

Foto: Abraham Pisarek
Aufn.-Nr.: df_pk_0000277_008
Eigentümer: SLUB / Deutsche Fotothek

Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder (KUR-Projekt)

 

Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt am 19.05.2017.

Gestorben am 7. Mai 2015 in Kreuth.

 

Thomas Engel war der Sohn des Regisseurs Erich Engel, der 1966 verstorben ist.

   

1940 Schauspielschule Deutsches Theater Berlin.

Ein erstes Engagement führte Thomas Engel 1942 an das Reußische Theater nach Gera (1945 umbenannt in "Theater Gera"), wo er auch hin und wieder als Hilfsregisseur eingesetzt wurde. 1943 erhielt er tatsächlich bereits erste Aufgaben als Spielleiter. Wenig später kehrte er wieder nach Berlin zurück und führte Regie am Deutschen Theater und an der Bühne am Knie. -1946 Schauspieler und Regisseur in Berlin.

1950-1952 Synchron-Regisseur bei MGM.

 

Dem beachtlichen Debüt als Spielfilm-Regisseur 1953 mit Pünktchen und Anton nach dem Roman von Erich Kästner folgen siebzehn Filmlustspiele wie Der lachende Vagabund (1958), danach nur noch  TV-Inszenierungen, überwiegend im gleichen Genre. Kay Weniger schreibt u.a.: "...Engel erhielt daraufhin (nach Pünktchen und Anton) in den kommenden zehn Jahren nur noch armselige Stoffe (fade Lustspiele, peinliche Edelschnulzen, alberne Schlagerkomödien). Mit der altbackenen, betulichen Vater-Tochter-Geschichte Meine Tochter und ich mit einem unter Form aufspielenden Heinz Rühmann beendete Engel 1963 seine Filmarbeit für das Kino." 

  

Es gab aber auch Versuche mit der ernsten Bühnenliteratur wie Genets Die Zofen (1964) und Pirandellos Heinrich IV. nach einem Drehbuch von Horst Flick (1967).

 

In den 70er Jahren auch Alltagsbeschreibungen wie Endstation Paradies (1977): das wirklichkeitsinteressierte Porträt einer alternden Verkäuferin mit Inge Meysel in der Hauptrolle. Fälle von  »sanfter Emanzipation« nach Drehbüchern von Irina Korschunow: Der Führerschein (1978, mit Witta Pohl), fortgesetzt in Der Urlaub (1980, ebenfalls mit Witta Pohl und Klaus Herm. In Wie es geschah (1983) wird der Versuch einer Hausfrau geschildert, ein paar Schritte über die Grenzen ihres Alltags hinaus macht. Auf Engels Konto gehen auch eine ganze Reihe von TV-Serien wie z.B. Familie Bergmann, Der kleine Doktor oder auch Drei Damen vom Grill.

  

  

  

 

    

 

 

 

   

   

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 14. August 2017

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich.

Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.