Franz Xaver Schwarzenberger

Regisseur - Kamera

       

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Xaver Schwarzenberger im Wiener Metro-Kino beim Q&A nach einer Vorstellung von „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (2022)

Foto: Urheber Kaethe17

Franz Xaver Schwarzenberger, geboren am 21. April 1946 in Wien.

 

Von 1960 – 1964 Ausbildung zum Reproduktionsfotografen, ab 1967 Kameraassistenz bei Werbe- und Fernsehfilmen. Seit 1970 war Xaver Schwarzenberger, nachdem er ein Volontariat in England abgeschlossen hatte, freier Kameramann. 1978 Wechsel nach München.

 

Seine außerordentliche Fähigkeit, eine der jeweiligen künstlerischen Absicht entsprechende Bildästhetik zu entwickeln, hat Xaver Schwarzenberger die Zusammenarbeit mit wichtigen Regisseuren eingetragen, darunter Axel Corti, Rainer Boldt, Dieter Berner, Rainer Werner Fassbinder (Berlin Alexanderplatz). Weiterhin führt er auch die Kamera in dem Fassbinder gewidmeten Film Der stille Ozean (1983), für den er den Silbernen Bären bekam. Für den Film Donauwalzer von 1984 wurde Sch. der "Bronzene Leopard", der Sonderpreis der Jury in Locarno und der Bayerische Filmpreis verliehen. Schließlich macht er sich auch als Komödienregisseur einen Namen, und zwar 1985 bei OTTO - DER FILM, der der kommerziell erfolgreichste Film des Jahres wird. 1987 folgt eine Fortsetzung mit OTTO - DER NEUE FILM.

 

Nach BERLIN ALEXANDERPLATZ war er bei sämtlichen Kinofilmen des Regisseurs bis zu desen Tod dabei, als da wären: LILLI MARLEN (1980), den fast bonbonbunten LOLA (1981), für den schwarz-weißen Streifen DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS (1982) erhielt er den Deutschen Kamerapreis. Außerdem war er an der Kamera für den nahezu träumerisch stilisierten QUERELLE - EIN PAKT MIT DEM TEUFEL (1982). Mit Fassbinder als Hauptdarsteller stand er bei Wolf Gremms Science-Fiction-Krimi KAMIKAZE 1989 (1982) hinter der Kamera. Die 2005 gedrehte Verfilmung  der Puppenmutter Margarete Steiff mit Heike Makatsch in der Hauptrolle gefiel mir sehr gut.

 

 

(Biographische Angaben teilweise aus: TV-Lexikon von Egon Netenjakob, Fischer Cinema TB Nr. 11947, Frankfurt 1994)  

  

 

 

 

  

  

  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

Bearbeitet: 26. Dezember 2025

   
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