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Wolf Gremm Regisseur Drehbuchautor
Der Regisseur und Autor Wolf Gremm wurde 1942 in Freiburg geboren. Zunächst Studium der Germanistik, Psychologie, Soziologie und Theaterwissenschaften, im Anschluss daran Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.
In den 70er
Jahren war Gremm mit Rainer
Werner Fassbinder, Edgar
Reitz und Alexander
Kluge einer der Protagonisten des deutschen Autorenfilms. Gleich sein
erster Kinospielfilm Ich
dachte, ich wäre tot (1973) wurde mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet.
Es war der erste Film, der von der heute sehr bekannten Filmproduzentin Regina
Ziegler, mit der Wolf Gremm auch verheiratet ist, produziert wurde. Über den engen Freund Fassbinder
drehte er die beeindruckende
Dokumentation Rainer
Werner Fassbinder - Das letzte Jahr
(1981), die auf dem Filmfest von San Francisco prämiert wurde. Zu Gremms
herausragenden Regieleistungen für die Kinoleinwand gehören Die
Brüder (1976) mit Peter
Sattmann und Klaus
Löwitsch, einer der ersten deutschen Psychothriller, Tod
oder Freiheit (1977), Kein
Reihenhaus für Robin Hood (1980) und Nach
Mitternacht (1981). Auch seine Erich Kästner-Verfilmung Fabian
(1979) fand internationale Anerkennung und wurde als bester ausländischer Film
für den "OSCAR" und für den "Golden Globe" als bester ausländischer
Film nominiert. 1997 erhielt Wolf Gremm den "Denver Obelisk" für sein
Lebenswerk.
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 06/2010 |