Adolf Winkelmann

Regisseur  Drehbuchautor  Produzent

   

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Umfangreiche Biografie

 

Adolf Winkelmann feiert seinen 65. Geburtstag

 

  

  

 

  

Regisseur und Drehbuchautor Adolf Winkelmann - Foto: VIRGINIA

Adolf Winkelmann  

am 4.6.1981 zur Präsentation

seines Filmes "Jede Menge Kohle"  

©Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de

Geboren am 10. April 1946 in Hallenberg/Westfalen.

 

Adolf Winkelmann wuchs in Dortmund auf und begann schon früh, 1960, seine ersten 8 mm-Filme zu drehen. Abitur 1965. Danach absolvierte er ein Studium an der Werkkunstschule in Kassel. Noch während des Studiums drehte er eigene Experimentalfilme. 1967/68 erhält Winkelmann eine Einladung zum Experimentalfilmfestival nach Knokke in Belgien.

  

Mit dem Film Schlechte Karten (1970) über arbeitslose Lehrlinge beginnt er mit den Arbeiten für das Fernsehen. 1978 folgt die Ruhrpottkomödie Die Abfahrer, die an der Kinokasse ein großer Erfolg wird. Der Film bekommt den Deutschen Filmpreis. 1983 folgt Jede Menge Kohle mit Martin Lüttge und Tana Schanzara ein weiterer Ruhrgebietsfilm, der ebenfalls mit dem Deutschen Filmpreis belohnt wird. Diese sogenannte "Ruhrgebiets-Trilogie" wird 1984 mit Super abgeschlossen. Im letztgenannten Film spielt Udo Lindenberg die Hauptrolle.

  

  

  

 

Die Ruhrgebiets-Trilogie von Adolf Winkelmann

- VÖ seit März 2009 -

Es folgen die Komödie Peng! Du bist tot (1986/87) mit Ingolf Lück als Computer-Spezi und der TV-Zweiteiler Der Leibwächter (1988) mit Franz Xaver Kroetz, Hanns Zischler und Heinz Hoenig. Es folgt die Fußballkomödie Nordkurve mit Hermann Lause und Renate Krößner. Sein TV-Thriller Der letzte Kurier mit Sissi Perlinger wird mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Die Jury meint dazu: "Der Regisseur verwandelt in dem großangelegten Zweiteiler die gängigen Klischees in gleichzeitig vertraute als auch fremde Szenen, er lässt die allüberall präsenten Stereotypen in Bilder voll geheimnisvoller Qualität übergehen. Er öffnet sogartige Räume und schafft intensive Stimmungen, er malt Bilder und erfindet Figuren, die eine Aura entfalten". Die Komödie mit Guildo Horn Waschen, schneiden, legen erweist sich als Flop und findet keine weitere Beachtung.

  

  

Interview mit Adolf Winkelmann (DW-TV, Januar 2011)

Auf der Expo 2000 in Hannover war Winkelmann mit der Installation "Deutschland.Pic" vertreten, die auf 32 Großbildleinwänden seine persönliche Sicht von Deutschland präsentierte.

  

Winkelmann wurde mit Bundesfilmpreisen in Silber (Die Abfahrer, Jede Menge Kohle) und in Gold (Nordkurve), dem Adolf-Grimme-Preis in Gold (Der letzte Kurier) und 1997 mit dem Preis des Ministerpräsidenten von Nordhein-Westfalen ausgezeichnet.

  

  

  

Ein Highlight seines Filmschaffens ist meiner Meinung der Film Contergan. Weitere Informationen zum Film >>>

  
Seit 1979 ist Adolf Winkelmann Professor für Film-Design an der Fachhochschule Dortmund. Seine Ruhr Sound Studios in Dortmund sind bekannt für digitale Postproduktion und Musikclips, Geschäftsführerin ist seine zweite Frau Christine Schäfer-Winkelmann, mit der er eine Tochter hat.
(Quelle: Einige Informationen aus filmportal und kino.de)

  

  

   

 

 

 

 

Von hier aus können folgende Webseiten erreicht werden:

www.cinegraph.de (über Adolf Winkelmann)

www.dieterwunderlich.de (über Der letzte Kurier)

www.daserste.de (über den Film Contergan)

youtube (Interview mit Adolf Winkelmann)

  

  

     

    

    

 

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 5. Februar 2012