Hellmuth Costard

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller

  

Seine Biografie

 

   

  

 

After Action ... R, 1967, Kur
    

 

Aufstand der Dinge ... R, DA, 1991/92, 90 Min.

    

 

Besonders wertvoll ... R, 1968, Kur

   

 

Echtzeit ... R, dokumentarischer Spielfilm, 1981-83, 111 Min.

In essayistischer Manier von Kluge-Filmen führt der Film die bedrohliche Irrealität moderner Computer-Technologie vor. Ein Film, der auf verschiedenen Ebenen erzählt und handelt, die sich - gleich den Zeilen eines Bildschirm-Bildes - gegen Ende immer mehr zu einem Ganzen, zu einem Krimi zusammensetzen.

Unterschiedliche Bilder: Männer, die auf einen Monitor schauen, auf dem eine künstliche Landschaft generiert wird, alte Schwarzweißfotos von Flugzeugen, dressierte Delphine, der Flug einer Rakete, Arbeiter, die in einem Labor Computerteile produzieren. Georg, ein entlassener wissenschaftlicher Mitarbeiter, landet plötzlich in einem irrealen virtuellen Raum, in dem er Ruth begegnet, in die er sich verliebt. Sie konfrontiert ihn mit ihrem Verdacht, dass sie beide gar nicht mehr wirklich leben ... Echtzeit ist ein Begriff aus der Computersprache. Er bedeutet, dass ein Computer so schnell rechnet, wie die Wirklichkeit abläuft, mit der er umgeht. Der Film Echtzeit ist ein experimenteller Film über eine experimentelle Welt. Es gibt darin Landschaften, die nur in digitalisierter Form in Computern existieren, einen Computerfachmann, der nicht mehr so genau weiß, ob er nicht auch nur eine Simulation, ein elektronisches Wesen ist. Aber es gibt auch die Treppenhäuser des größten Baumeisters der deutschen Barockzeit, Balthasar Neumann, und eine Versammlung von Mächtigen in einer kleinen Hauptstadt am Rhein. Insgesamt ist der Film eine Reflektion über die Wirklichkeitsverluste, die die Elektronik über die moderne Welt gebracht hat.

"Mit Echtzeit, seinem pessimistischen Essayfilm über Computer und Menschen, schien Costard zu früh zu kommen" schrieb Hans Günther Pflaum in der Süddeutschen Zeitung im Nachruf auf Hellmuth Costard. Seine "frühe düstere Erzählung über die Symbiose von Computergraphik und Militärtechnik" (Neue Zürcher Zeitung) nahm schon Anfang der 80er Jahre eine Diskussion vorweg, die in einer breiten Öffentlichkeit erst etwa ein Jahrzehnt später geführt wurde. (Quelle: ZDF/3sat)  

Darsteller: Georg Krämer, Ruth Bierich

    

 

Ein Nachmittag mit Onkel Robert ... R, DA, 1975, Kur, 25 Min.

     

 

Elefantenfilm, Der ... R, 1971, Kur

    

 

Fußball wie noch nie  ... R, 1970, 105 Min.

       

 

Informieren/Kommunikation und Sprechen & Schreiben ... R, DA, 1988, 2 Lehrfilme

   

 

Klammer auf, Klammer zu ... R, 1966, Kur (22 Min.)

  

 

Kleine Godard an das Kuratorium Junger Deutscher Film, Der ... R, Da, 1978

 

 

Krieg um Zeit ... R, DA, 1984/85, Dok (160 Min.)

   

 

Kritische Masse, Die ... R, 1968 (siehe Text links)

  

 

Postkarte, Die ... R, DA, 1969, Kur

   

 

Teilweise von mir - Ein Volksstück ... R, DA 1972

  

 

Tom ist doof ... R, 1965, Kur (12 Min.)

 

   

Und niemand in Hollywood, der versteht, dass schon viel zu viele Gehirne umgedreht wurden ... R, DA, 

  

   

Unterdrückung der Frau ist vor allem an dem Verhalten der Frauen selber zu erkennen, Die ... R, DA, 1969

 

     

Warum hast du mich wachgeküsst? ... R, 1967, Kur (3 Min.)

   

  

Witzleben ... R, DA, 1980/81, ZDF, 71 Min.

Der Film wurde zwischen dem 17. Dezember 1980 und dem 14. Januar 1981 in Wrist, einem kleinen Flecken in Schleswig-Holstein, an der Tankstelle und im Haus der Familie Harder gedreht. Er beginnt sozusagen mit den Weihnachtsvorbereitungen und endet mit der ersten Benzinpreiserhöhung des neuen Jahres. Aber eigentlich gibt es weder einen Anfang noch ein Ende des Films, und die kleinen, vielleicht unscheinbaren Begebenheiten, die sich hier in dieser Zeit zutragen, sind weniger dazu bestimmt, einen Ausschnitt aus dem Leben der Leute zu geben, als dazu, eine Eigenzeit der Geschehnisse zu entwickeln. 

In der Regel wurde mit mehreren Kameras gleichzeitig gedreht, ohne Skript, ohne einen vorsätzlichen Drehplan. Einen Plan sich ereignen zu lassen, ist etwas anderes, als ihn auszuführen. Einen augenblicklichen Zustand gegenwärtig zu machen, ist etwas anderes, als in Gegensätze zu denken und Konflikte darzustellen.

Wir wollten in diesem Film die Zeit erzählen. Dazu war es notwendig, die Zeit nicht gleich zu einem Thema zu machen, sie auseinanderzufalten, die Kameras wie Uhren laufen zu lassen. Dem Faden der Dinge folgen, ohne sie als Objekt zu behandeln.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Herausgeber: Zweites Deutsches Fernsehen, Information u. Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Ausgabe September - November 1981)

   

      

Wunder von Chile, Das ... R, 1996

    

   

    

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. Nov. 2015

 

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