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Rosemarie Fendel
Geboren am 25. April 1927 in Koblenz.
Dort wuchs sie auch auf. Nach dem Abitur nahm sie Schauspielunterricht bei Maria Koppenhöfer. Ihr Debüt beim Theater hatte sie 1947 als Blumenmädchen in Die Irre on Chaillot von Giraudoux an den Münchner Kammerspielen. Dort spielte sie auch das Kuhmädchen in Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti unter der Regie von Hans Schweikart, sie wurde als Molly in Brechts Die Dreigroschenoper und als Leontine in Hauptmanns Der Biberpelz eingesetzt. Bis 1950 war sie in München engagiert, dann bis 1953 am Landestheater Tübingen, dort spielte Fendel das Klärchen in Goethes Egmont. Ab 1953 ging sie zu Gustaf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus, dort blieb sie bis 1956. Danach Staatstheater Darmstadt, das Bayerische Staatsschauspiel und "Die Kleine Freiheit" in München. Von 1973-1977 war sie erneut Mitglied der Kammerspiele München. Hier in München spielte sie die Amanda in Laska-Schülers Die Wupper, die Maria-Gaila in Worte Gottes, Regie Johannes Schaaf, die Zina in Grumbergs Dreyfus, sie spielte Rollen in Der Diener als Hypnotiseur, in Das Kind bekommt sein Abführmittel, in Hamsuns Einsame Menschen, in Wedekinds Frühlings Erwachen. Dann kam sie 1980 an die Städtischen Bühnen Frankfurt/Main, wo sie in Tschechows Der Kirschgarten, in Strindbergs Pelikan, in Bonds Sommer und sie spielte die Frau Lohman in Millers Der Tod eines Handlungsreisenden, Regie: Holger Berg.
Schauspielerin. Nach der Geburt ihrer Tochter Suzanne von Borsody im Jahre 1957 zog sich Rosemarie Fendel für einige Jahre ganz von der Bühne zurück und arbeitete als Synchronsprecherin für Film und Fernsehen, wo sie ihre Stimme Elizabeth Taylor, Jeanne Moreau, Brigitte Bardot und Annie Girardot lieh.
Für den Film wurde sie von Johannes Schaaf, ihrem zweiten Ehemann, entdeckt, der sie 1967 in Tätowierung (ein Porträt des RAF-Mitglieds Christoph Wackernagel) besetzte. Unter seiner Regie spielte sie anschließend Hauptrollen in Trotta - Die Kapuzinergruft (1971) und Traumstadt (1973). Danach war sie in Markus Fischers Kaiser und eine Nacht (1985), in Loriots Ödipussi (1987) und in Helmut Dietls Schtonk! (1991) auf der Leinwand zu sehen.
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Eine kleine Auswahl von Filmen mit Rosemarie Fendel Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 12.03.2010
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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