Rosemarie Fendel

 

 

   

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(ein Porträt)

     

Rosemarie Fendel bei Filmportal

 

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Rosemarie Fendel

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Geboren am 25. April 1927 in  Koblenz.

Gestorben am 13. März 2013 in Frankfurt/Main.

 

Rosemarie Fendel wuchs in Koblenz auf. Nach dem Abitur nahm sie Schauspielunterricht bei  Maria Koppenhöfer. Ihr Debüt beim Theater hatte sie 1947 als Blumenmädchen in "Die Irre von Chaillot" von Giraudoux an den Münchner Kammerspielen. Dort spielte sie auch das Kuhmädchen in Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" unter der Regie von Hans Schweikart, sie wurde als Molly in Brechts "Die Dreigroschenoper" und als Leontine in Hauptmanns "Der Biberpelz" eingesetzt. Bis 1950 war sie in München engagiert, dann bis 1953 am Landestheater Tübingen, dort spielte Rosemarie Fendel das Klärchen in Goethes "Egmont". Ab 1953 ging sie zu Gustaf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus, dort blieb sie bis 1956. Danach Staatstheater Darmstadt, das Bayerische Staatsschauspiel und "Die Kleine Freiheit" in München. Von 1973-1977 war sie erneut Mitglied der Kammerspiele München. Hier in München spielte sie die Amanda in Laska-Schülers "Die Wupper", die Maria-Gaila in "Worte Gottes", Regie Johannes Schaaf, die Zina in Grumbergs "Dreyfus", sie spielte Rollen in "Der Diener als Hypnotiseur", in "Das Kind bekommt sein Abführmittel", in Hamsuns "Einsame Menschen", in Wedekinds "Frühlings Erwachen". Dann kam sie 1980 an die Städtischen Bühnen Frankfurt/Main, wo sie in Tschechows "Der Kirschgarten", in Strindbergs "Pelikan", in Bonds "Sommer" und sie spielte die Frau Lohman in Millers "Der Tod eines Handlungsreisenden", Regie: Holger Berg

Rosemarie Fendel

 

©Edmond Frederik


Aus ihrer ersten Ehe mit dem Schauspieler Hans von Borsody ging eine Tochter hervor, heute ebenfalls gefragte
Schauspielerin. Nach der Geburt ihrer Tochter Suzanne von Borsody im Jahre 1957 zog sich Rosemarie Fendel für einige Jahre ganz von der Bühne zurück und arbeitete als Synchronsprecherin für Film und Fernsehen, wo sie ihre Stimme Filmgrößen wie Elizabeth Taylor, Jeanne Moreau, Brigitte Bardot und Annie Girardot lieh.

  

Für den Film wurde sie von Johannes Schaaf, ihrem zweiten Ehemann, entdeckt, der sie 1967 in Tätowierung (ein Porträt des RAF-Mitglieds Christoph Wackernagel) besetzte. Unter seiner Regie spielte sie anschließend Hauptrollen in Trotta - Die Kapuzinergruft (1971) und Traumstadt (1973). Danach war sie in Markus Fischers Kaiser und eine Nacht (1985), in Loriots Ödipussi (1987) und in Helmut Dietls Schtonk! (1991) auf der Leinwand zu sehen. 

  

Ihre letzte Rolle im Fernsehen hatte sie als hochbetagte Sonja Schadt in Ulrich Edels 3-teiligem TV-Film Das Adlon - Eine Familiensaga

  

 

      

Eine kleine Auswahl von Filmen mit Rosemarie Fendel

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  

Titel

Jahr Regie

Die Entscheidung 

1963 Rainer Wolffhardt
Die Physiker 1964 Fritz Umgelter
Alle Jahre wieder 1967 Ulrich Schamoni
Tonys Freunde 1967 Paul Vasil
Tätowierung 1967 Johannes Schaaf
Drücker 1970 Franz Josef Spieker
Im Reservat 1973 Peter Beauvais
Tristan 1975 Herbert Ballmann
Theodor Chindler 1979 Hans-W. Geissendörfer
Mütter und Töchter 1985 Georg Tressler
Das Schwein - Eine deutsche Karriere 1994 Ilse Hofmann
Die Einsamkeit der Krokodile 2000 Jobst Christian Oetzmann

Mensch Mutter

2003 Florian Gärtner
Die Schwester 2010 Margarethe von Trotta
Der Heuler 1982 Rosemarie Fendel

  

  

  

  

   

  

  

  

  

  

  

  

  

  

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 5. Oktober 2017

 

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