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Falk Harnack Regisseur
Arzt ohne Gewissen ... R, 1959, 95 Minuten Der ehrgeizige Chirurg Lund, gespielt von Ewald Balser, tötet "nicht lebenswerte" Patienten, um deren Herz in "wertvolle" Patienten transplantieren zu können. Sein Helfer, ein ehemaliger KZ-Arzt, tötet Opfer für die Entnahme der Organe. Bei seiner Verhaftung nimmt er Gift ein und wird dennoch ehrenvoll begraben. Darsteller: Ewald Balser, Wolfgang Preiss, Barbara Rütting, Cornell Borchers, Wolfgang Kieling
Astronaut, Der ... R, 1973 (ZDF)
Beil von Wandsbek, Das ... R, 1951 (DDR), 111 Minuten 1934: Ein Hamburger Metzger, der in Geldnöten ist, lässt sich von einem SS-Offizier dazu überreden, vier verurteilte Kommunisten hinzurichten, weil der Henker erkrankt ist. Als dies bekannt wird, hängt seine Ehefrau sich auf, und auch der Schlachter begeht Selbstmord. Debütfilm von Harnack, der in der DDR 10 Jahre lang nicht gezeigt werden durfte. Darsteller: Käthe Braun, Erwin Geschonneck
Ding
an sich und wie man es dreht, Das ... R, 1971
(ZDF)
Ein
Fall für Herrn Schmidt ... R, 1971
(ZDF)
Ein Frauenarzt klagt an ... R, 1964 Ein idealistischer, fortschrittlicher Chefarzt, der aus sozialen oder medizinischen Gründen Frauen sterilisiert hat, kommt vor Gericht und wird zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt. Der künstlerisch indiskutable Film, der zeitlich in die beginnende Diskussion um eine Strafrechtsreform fiel, polemisiert emotional geschickt (und an einen authentischen Fall angelehnt) gegen die Strafbarkeit der Sterilisation. (Alternativtitel: "Angeklagt: Dr. Thomas"). Darsteller: u.a. Dieter Borsche, Inge Meysel, Dietmar Schönherr
Ein
Schlaf Gefangener ... R, 1967
(ZDF)
Erika
... R, 1976 (ZDF)
Ersten
und die Letzten, Die ... R, 1966
(ZDF)
Fall
Pinedus, Der ... R, 1959 (SFB)
Ferdinand
Graf von Zeppelin (Doku) ... R, 1970
(ZDF)
Gärtner
von Toulouse, Der ... R, 1965
(ZDF) Jeder stirbt für sich allein ... R, 1962, SFB (Es gibt noch eine andere Verfilmung von Alfred Vohrer aus dem Jahre 1975 mit Carl Raddatz und Hildegard Knef in der Hauptrolle.) Fernsehfilm nach dem Roman von Hans Fallada. Buch: R. A. Stemmle, Kamera: Heinz Pehlke, Szenenbild: Gabriel Pellon.
Hier
ruht George Dillon ... R, 1975
(ZDF)
Kampf
um Kautschuk ... R, 1967 (ZDF)
Manchmal
spielt der Himmel mit ... R, 1965
(ZDF)
Marquise
von Arcis, Die ... R, 1961 (SFB)
und Bühneninszenierung 1967 (ZDF)
Prozess,
Der ... R, 1960 (SFB)
Pamela
... R, 1964 (ZDF)
Peenemünde
(Doku, 2 Teile) ... R, 1970 (ZDF)
Schwarze
Sonne, Die ... R, 1968 (BR)
Silverson
... R, 1974 (ZDF)
Und
nicht mehr Jessica ... R, 1965 (ZDF) Unwiederbringlich
... R, 1968 (ZDF) Immer häufiger beeinträchtigen Differenzen ihr Zusammenleben. Doch keinen der beiden Partner trifft im eigentlichen Sinne die Schuld an den Schwierigkeiten. Der Grund für die Ehekrise liegt tiefer. Ihre Charaktere sind zu verschieden: Die weltoffene Liebenswürdigkeit des Gutsbesitzers Graf Holk passt ganz einfach zu wenig zum doktrinären Wesen seiner Frau Christine, die zu strenger Religiosität neigt und überdies ihrem Mann geistig überlegen ist. "Trotz des besten Mannes" schreibt Fontane, "der sie liebte, den sie wiederliebte, stand sie nicht in dem Frieden, nach dem sie sich sehnte." Wie eine Befreiung ist es deshalb für den Grafen Holk, als ihn der Befehl erreicht, seinen Dienst als Kammerherr der Prinzessin Maria Eleonore am Hofe aufzunehmen. Und es ist sicher nicht die Lust am Abenteuer, sondern es sind zunächst eher Schwachheit und Eitelkeit, die ihn in die Arme der wesentlich jüngeren Hofdame Ebba von Rosenberg treiben. Weil die Gatten einander aber innerlich schon viel zu fremd geworden sind, wächst in Holk der Wunsch, sich von Christine scheiden zu lassen, um Ebba heiraten zu können. Das junge Mädchen aber lehnt ab: "Sie wollen aus einem bloßen Spiel einen bitteren Ernst machen, alles auf Kosten einer Frau, die besser ist als Sie und ich." Graf Holk kehrt zu seiner Frau zurück, zurück in ein Leben, in dem "Friede herrschte, nicht Glück". (Quelle: Theaterkanal) Darsteller: Lothar Blumhagen, Solveig Thomas, Lil Dagover, Walter Buschoff Tote
vom Pont Neuf, Der
... R, 19? V Knüpft bei der Thematik
"Widerstand im Dritten Reich" an und führt die Unfähigkeit
der westdeutschen Gesellschaft und speziell der Justiz vor Augen, mit den Mördern
fertig zu werden. Weiß
gibt auf ... R, 1966 (SFB)
Wer
rettet unseren Ackerknecht ... R, 1966
(ZDF)
Mainz, im Jahre 1793, während der Belagerung der Stadt. Die französische Revolutionsarmee, geführt von den drei Kommandeuren Teulier, Verrat und D'Oyron, ist von den französischen Royalisten und den mit ihnen verbündeten Preußen eingeschlossen. Zwischen den drei Kommandeuren kommt es zu einer persönlichen Auseinandersetzung, die der französische Regierungsvertreter, Quesnel, ein gichtkranker alter Mann, nicht zu schlichten vermag. D'Oyron ist der einzige altgediente Militär; als Adliger, der schon dem Königreich gedient hat, ist er seinen Kollegen jedoch suspekt. (Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung: Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 13, Juni bis August 1976) Darsteller:
Thomas Holtzmann,
Martin Hirthe, Kurt Pieritz
Zwanzigste Juli, Der ... R, 1955, 94 Minuten In einer langen Rückblende erzählt der Film die Vorgeschichte zum fehlgeschlagenen Attentat durch Graf Stauffenberg auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Darsteller: Wolfgang Preiss, Annemarie Düringer, Robert Freytag
Links fremder Seiten: www.steffi-line.de (Eva-Maria Bauer) www.steffi-line.de (Inge Meysel) www.defa-fan.de (Film Das Beil von Wandsbek) www.film-zeit.de (über Wolfgang Preiss) www.cyranos.ch (über Annemarie Düringer) www.cine-holocaust.de (Film Der 20. Juli) www.filmportal.de (über Erwin Geschonneck) www.defa-sternstunden.de (über Harry Riebauer) www.defa-sternstunden.de (über Alfred Schieske)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 09/2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. |