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Helmut Dietl Regisseur Drehbuchautor
Geboren
am 22. Juni 1944 in München. Nach dem Abitur Studium der Theaterwissenschaft, welches abgebrochen wurde. Aufnahmeleiter beim Fernsehen und Regieassistent an den Münchner Kammerspielen.
Bevor Helmut Dietl mit Kir Royal
und dem Kino-Film Schtonk! bekannt
wurde, brachte er 1975 die Fernsehserie Münchner
Geschichten auf den Bildschirm. Die Geschichte von "Tscharlie"
(gnadenlos grandios Günther
Maria Halmer!) und seiner Oma (dargestellt von Therese
Giehse, die hier in ihrer letzten Rolle zu sehen ist). 1978/79 folgte
eine zweite Fernsehserie mit dem Titel Der ganz
normale Wahnsinn, "die im Titel bereits Dietls
Programmatik seiner fast ausnahmslos in München spielenden Fiktionen
festlegen, die teils satirische Schärfe zeigen, teils den Oberflächenreizen
der überlebensgroßen Protagonisten erliegen". (Zitiert
aus www.filmportal.de) Fernseherfolge mit Kir Royal (1984/86), die Geschichten um einen ständig nervösen Gesellschaftskolumnisten, war eine Satire mit zahlreichen Anspielungen gegen Münchens "bessere Gesellschaft" und Monaco Franze (1982) mit dem allseits beliebten Schauspieler Helmut Fischer brachten dem Regisseur große Erfolge. Endgültig zum Star-Regisseur avancierte Helmut Dietl mit dem Kino-Film Schtonk! (1992). 1978 hatte er bereits einmal einen Kinofilm gedreht: Der Durchdreher, der aber an der Kinokasse floppte.
Kir Royal, der Spaß daran und der Erfolg von Schtonk! brachte schließlich den dritten Kinofilm auf den Weg, Rossini oder Die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1995). Mit prominenter Besetzung (Götz George, Joachim Król, Mario Adorf, Gudrun Landgrebe, Martina Gedeck, Hannelore Hoger) holte Dietl über drei Millionen Besucher in die Kinos. Die Kritik war teilweise aus dem Häuschen. Es geht um das Szene-Restaurant "Rossini", die geschäftlichen und privaten Probleme der deutschen Kinoszene, um das ehrgeizige "Schneewittchen" (gespielt von Veronica Ferres), das die Männer reihenweise flachlegt und jeden für ihre Karriere benutzt. Wie Kir Royal nimmt Rossini... satirisch reale öffentliche Personen aus dem Umfeld der Kinoszene aufs Korn.
Mit Late Show (1998) versuchte er das Konzept auf eine TV-Satire zu übertragen. Wieder drehte er mit großem Staraufgebot (mit dabei: Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Jasmin Tabatabai, Veronica Ferres und und und), aber er konnte an den Erfolg mit Rossini... nicht anknüpfen.
Von 1990 bis 1999 war er mit Veronica Ferres liiert, vorher weitere Ehen, u.a. mit Barbara Valentin. (Quelle: Einige Angaben aus wikipedia.de)
Neuer Film von Helmut Dietl - Z e t t l - Unschlagbar charakterlos. Kinostart am 2. Februar 2011 (T r a i l e r) Der Nachfolger des "1980er-Jahre-Baby Schimmerlos", Zettl, (das ist Michael 'Bully' Herbig) treibt sein Unwesen, wieder mit dem immer "schussbereiten" Fotografen Herbie Fried (Dieter Hildebrandt) an seiner Seite. Und die Münchner Schickeria ist auch wieder dabei und auch Senta Berger, Dieter Hildebrandt, Ulrich Tukur, Dagmar Manzel, Götz George, Karoline Herfurth, Harald Schmidt, Sunnyi Melles, Gert Voss, Christoph Süß, Hanns Zischler.
Kaum angelaufen, musste der Film bereits derbe Kritiken einstecken - siehe Infokasten.
Helmut
Dietl wurden folgende Auszeichnungen verliehen (Auswahl): 1983 – Goldener Gong für Monaco Franze, gemeinsam mit Helmut Fischer und Ruth Maria Kubitschek 1986 – Kritikerpreise des Verbandes der deutschen Kritiker 1987 – Adolf-Grimme-Preis 1987 – Bambi 1988 – Adolf-Grimme-Preis 1992 – Bambi 1992 – Bundesfilmpreis Beste Regie für Schtonk! 1996 – Regiepreis für Rossini 1997 – Ernst-Lubitsch-Preis für Rossini 1997 – Gilde Filmpreis Bester Deutscher Film in Silber für Rossini 1997 – Deutscher Drehbuchpreis gemeinsam mit Patrick Süskind für Rossini 1997 – Bundesfilmpreis Beste Regie für Rossini 1997 – Bundesfilmpreis Bester Film für Rossini 1998 – DIVA-Award 2003 – Bayerischer Fernsehpreis Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten 2005 – Bayerischer Verdienstorden 2005 – Karl-Valentin-Orden
Von hier aus kann man folgende Links erreichen: www.filmportal.de (über Helmut Dietl) www.ruth-maria-kubitschek.ch (HP der Künstlerin) http://wwws.warnerbros.de (Filmseite "Zettl") Kritik aus der Stuttgarter Zeitung
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 2. Februar 2012 |