Filmhaus-Nachrichten

2014

    

 

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Schauspielerin und OSCAR-Gewinnerin

Luise Rainer gestorben

Luise Rainer in Berlin anlässlich der Enthüllung
des Sterns auf dem "Boulevard der Stars" am 5. September 2011

Am 30. Dezember 2014 starb – rund zwei Wochen vor ihrem 105. Geburtstag – in ihrem Haus in London nach kurzer Krankheit die einstige Hollywood-Diva Luise Rainer an den Folgen einer Lungenentzündung. Die am 12. Januar 1910 in Düsseldorf geborene Tochter eines Kaufmanns ist bis heute die einzige deutsche Schauspielerin, die mit einem Oscar für die "Beste weibliche Hauptrolle" ausgezeichnet wurde – und dies gleich zwei Mal hintereinander: 1936 konnte sie die begehrte Trophäe für das Film-Musical Der große Ziegfeld (The Great Ziegfeld) entgegennehmen und 1937 erneut für ihre Darstellung einer Bäuerin in der Pearl S. Buck-Adaption Die gute Erde (The Good Earth). Luise Rainer gehörte zuletzt zu den wenigen noch lebenden Leinwandstars ihrer Generation und war im Jahre 2014 die älteste noch lebende Oscar-Gewinnerin sowie bislang die einzige deutsche Schauspielerin, die jemals diesen Preis erhielt. Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.de, www.focus.de, orf.at, www.sueddeutsche.de, www.welt.de.

  

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 31.12.2014)

Foto-Urheber: Thomas Schmidt (Wikimedia-User: netAction); Lizenz: CC-BY-SA-3.0 - Quelle bzw. Originalfoto: Wikimedia Commons

  

Der "Tatort" Konstanz am Bodensee wird 2016 eingestellt

  

  

  

  

Eva Mattes wird 60!

Der SWR habe mit den Hauptdarstellern Eva Mattes als Hauptkommissarin Klara Blum und  Sebastian Bezzel als ihr Assistent Kai Perlmann die Entscheidung getroffen, die Serie 2016 nach 14 Jahren ausklingen zu lassen. Neben zwei bereits abgedrehten Folgen sollen 2015 noch zwei weitere Episoden gedreht werden, die dann 2016 ausgestrahlt werden. Nach diesen vier Filmen soll dass Schluss sein. Ein anderes Team ist noch nicht in Sicht.

Der nächste neue Bodensee-«Tatort» mit Eva Mattes trägt den Titel «Château Mort» und wird am 8. Februar 2015 auf ARD ausgestrahlt.

Weitere Informationen dazu schreibt Francois Werner bei www.tatort-fundus.de >>>

  

In diesem Zusammenhang herzlichen Glückwunsch an die Schauspielerin Eva Mattes, sie wurde am 14. Dezember 60 Jahre alt.

  

    

Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano

verstorben

Der deutsche Journalist, Publizist, Schriftsteller und Regisseur Ralph Giordano ist im Alter von 91 Jahren am 10. Dezember 2014 in seiner Wahlheimatstadt Köln gestorben. Er hatte sich von einem vorausgegangenen Oberschenkelhalsbruch nicht wieder richtig erholen können.

  

Berühmt wurde der Sohn eines Pianisten und einer jüdischen Klavierlehrerin durch seine autobiografische Familien-Saga Die Bertinis aus dem Jahr 1982. Verfilmt wurde sein Roman 1988 als 5-Teiler für das Fernsehen in der Regie von Egon Monk. 2007 brachte Ralph Giordano seine Lebenserinnerungen unter dem Titel "Erinnerungen eines Davongekommenen" bei KiWi heraus.

  

Zahlreiche Nachrufe sind zu finden bei Sueddeutsche, FAZ, Tagesschau, Spiegel, Hamburger Abendblatt, Deutsche Welle.

   

  

Schauspielerin des "Berliner Ensembles" Ruth Glöss ist tot

Die deutsche Schauspielerin Ruth Glöss ist im Alter von 86 Jahren am Sonntag, 7. Dezember 2014, gestorben. Die gebürtige Dresdnerin gehörte seit 1987 zum Berliner Ensemble und spielte ihre Rollen noch bis ins hohe Alter, vor allem auch in mehreren Inszenierungen des US-Regisseurs Robert Wilson

Die zarte kleine Frau startete ihre Karriere als Kabarettistin, nachdem sie Schauspielunterricht im Schauspielstudio „Max Eckhart und Alfons Mühlhofer“ in Dresden genommen hatte. Ihre  Theaterstationen waren z.B. Cottbus, Gera, Greiz und am Berliner Maxim Gorki-Theater, wo sie von Mitte der 1960er- bis Mitte der 1980er-Jahre an der Berliner Volksbühne tätig war.

Am BE spielte sie unter Leander Haußmann, Einar Schleef, Claus Peymann, Heiner Müller, Martin Wuttke und Peter Zadek. Zu ihren Rollen dort gehörten: Blutige Frau in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, die Hofdame in Leonce und Lena, Alte Hure in Die Dreigroschenoper, die Alte in Totentanz, die Haushälterin Brigitte in Das Käthchen von Heilbronn und der Narr (Fool) in einer Bühnenfassung der Shakespeare-Sonette. (Quelle: u.a. Wikipedia)

  

"Fünfzig Jahre auf Berliner Brettern" titelte die Berliner Zeitung in einem Nachruf.

Weitere Filme, in den Ruth Glöss mitspielte, sind in der IMDb zu finden.

  

      

Oliver Reese wird Nachfolger von Claus Peymann am Berliner Ensemble

Wie ich heute, am 2. Dezember 2014, gelesen habe, soll Oliver Reese, jetzt noch Theaterintendant am Frankfurter Schauspielhaus, 2017 der Nachfolger von Claus Peymann am Berliner Ensemble werden (Peymann, der seit 1999 in Berlin Intendant ist, hatte auf eigenen Wunsch seinen Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr verlängert).

Oliver Reese wurde 1964 in der Nähe von Paderborn geboren und wuchs dort auch auf. Bei den Westf. Kammerspielen in Paderborn hatte er seinen ersten Kontakt mit dem Theater... weiterlesen bei Wikipedia.

  

  

Fernsehsender 3sat feiert seinen 30. Geburtstag...

ZDF-Intendant Thomas Bellut gratuliert 3sat zum 30. Geburtstag: „3sat ist das Best-of aus Kultur und Wissenschaft des deutschsprachigen Raums“, sagte Bellut am Montag, 1. Dezember 2014, in Berlin. Heute vor genau 30 Jahren ging 3sat auf Sendung, dessen Programm vom ZDF gemeinsam mit dem ORF, der SRG und der ARD gestaltet wird. Bellut: „Der gemeinsame Sender aus und für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist eine einmalige Erfolgsstory. Für 3sat bündeln die vier Partner herausragende deutschsprachige, öffentlich-rechtliche TV-Produktionen, die es in dieser Konzentration sonst nicht zu sehen gibt.“ Mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent ist 3sat heute so erfolgreich wie nie zuvor in seiner Geschichte. (Quelle: ZDF Pressestelle)

  

...und hier sind einige Gratulanten in der Mediathek von 3sat am 1. Dezember 2014.
   

 

More-Entertainment bringt "neue alte" Filme heraus

  

Die Firma More-Entertainment hat am 28. November 2014 3 Filmperlen herausgebracht, die fast in Vergessenheit geraten sind: die beiden Filme von Regisseur Rainer Erler Orden für die Wunderkinder mit Carl-Heinz Schroth als liebenswerter Betrüger und Seelenwanderung mit den beiden unvergessenen Schauspielern Hanns Lothar und Wolfgang Reichmann.

  

Mit der ironischen Wirtschaftswunder-Parabel Seelenwanderung schaffte Ausnahmeregisseur Rainer Erler 1962 seinen Durchbruch. Der mehrfach ausgezeichnete Film zählt neben der Satire Orden für die Wunderkinder zu den herausragenden Werken des frühen deutschen Autorenfilms. Gemeinsam mit Drehbuchautor Karl Wittlinger hat Erler damit ein filmhistorisches Kulturgut erschaffen. Der Film lief nach seiner Erstausstrahlung in der ARD am 2. Oktober 1962 neun Wochen im legendären „Münchner Studio für Filmkunst" und anschließend über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren in weiteren deutschen Programmkinos.

  

Ein weiterer Film ist der Kinderfilmklassiker Peter Pan - Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte aus dem Jahr 1962 in der Regie von Paul Verhoeven. Hier sind so bekannte Schauspieler wie Alfred Balthoff, Wolf Ackva, Georg Lehn, Helga Anders und Sascha Hehn zu sehen. Es handelt sich dabei um die erste und bislang einzige deutsche Realverfilmung des berühmten Märchens. Die Bühnenfassung des heute noch weit verbreiteten Theaterstücks stammt von James Matthew Barrie, die deutsche Übersetzung verfasste kein geringerer als Erich Kästner.

(Quelle: More-Entertainment - Die Filme können bei Amazon bestellt werden)

  

  

Schweizer Schauspielerin

Annemarie Düringer

ist tot

  

27. November 2014

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag, dem 26. November, starb in Baden bei Wien die Schauspielerin Annemarie Düringer, die 2001 zur Doyenne des Burgtheaters ernannt wurde, wobei ihr bereits 1963 der Titel der Kammerschauspielerin verliehen wurde. Sie wurde 89 Jahre alt.

  

Die Schauspielerin, die seit Jahrzehnten zum festen Ensemble des Burgtheaters in Wien gehörte, spielte sich durch alle Rollen, die das klassische und auch moderne Theater zu bieten hat. Sie war zu sehen in Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende", in Ibsens "John Gabriel Borkman", in Hauptmanns "Vor Sonnenuntergang", in O'Neills "Trauer muss Elektra tragen" (jeweils Burgtheater Wien). Im Bayerischen Staatsschauspiel konnte man Annemarie Düringer bewundern in "Ein Sommernachtstraum", "Der Kaufmann von Venedig", "Fräulein Julie", "Die Verschwörung des Fiesco zu Genue", "Glasmenagerie", "Maß für Maß", "Die Möwe", "Victor oder Die Kinder an die Macht" und etlichen anderen Stücken. 

  

Sie hatte auch Fernseh- und Filmrollen, die beeindruckten, so spielte sie an der Seite von Curd Jürgens in Gefangene der Liebe in der Regie von Rudolf Jugert, in Du bist die Welt für mich mit Rudolf Schock, Regie Ernst Marischka, in Der 20. Juli (1955) mit Wolfgang Preiss, Regie Falk Harnack, in Nachts, wenn der Teufel kam (1957) an der Seite von Mario Adorf, Regie Robert Siodmak

"Als Douglas Sirk 1977 mit Studenten der Münchner Filmhochschule (HFF) den Kurzfilm BOURBON STREET BLUES inszenierte, übernahm Düringer darin die Hauptrolle und lernte dabei Rainer Werner Fassbinder kennen." (Quelle: Fassbinder-Foundation)

Für Daniel Schmid war die Mimin in Schatten der Engel zu sehen und Rainer Werner Fassbinder, setzte die großartige Schauspielerin in der Rolle der betrügerischen Ärztin Dr. Katz in Die Sehnsucht der Veronika Voss ein, außerdem war sie in Fassbinders Mammut-Projekt Berlin Alexanderplatz als Cilly zu sehen. Einige Jahre später hatte sie bei Dieter Wedels Mehrteiler Der große Bellheim die Rolle der Kaufmannswitwe Mayers zu spielen.

Ihre letzten Filmarbeiten waren eine Rolle in Alain Gsponsers Der letzte Weynfeldt (2013) und eine Hauptrolle in Lovely Louise (2014) neben Stefan Kurt, Regie Bettina Oberli.

 

Unter dem Titel "Blitzlichter - Erinnerungen von Annemarie Düringer" wurden 2003 von der Autorin Marie-Theres Arnbom die Memoiren der Mimin herausgegeben. 

 

Weitere Nachrufe zum Tode der Charakterschauspielerin bei www.t-online.de, www.kurier.at und wien.orf.at.

Weitere Informationen über Annemarie Düringer bei www.steffi-line.de >>>
  

    

Regisseur

Herrmann Zschoche feiert am 25.11. seinen 80. Geburtstag

  

Der namhafte Regisseur Herrmann Zschoche feiert am 25. November 2014 im brandenburgischen Storkow seinen 80. Geburtstag.

Zschoche war einer der fleißigsten Regisseure in der DDR. Auf sein Konto gehen so wunderbare Filme wie Bürgschaft für ein Jahr mit Katrin Saß, die für ihre Rolle als alleinerziehende Mutter Nina Kern auf der Berlinale 1982 den Silbernen Bären erhält, oder Hälfte des Lebens (der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt) mit Ulrich Mühe als Dichter Hölderlin in jungen Jahren, Jenny Gröllmann und Michael Gwisdek.

Der Regisseur war in erster Ehe mit der Schauspielerin Jutta Hoffmann verheiratet. Seine Biografie mit dem Titel "Sieben Sommersprossen und andere Erinnerungen" veröffentlichte er 2002.

  

Ein ausführliches Porträt über den Regisseur ist beim MDR nachzulesen >>>

   

  

Schauspielerin

Johanna Thimig

gestorben

  

Am 22. November 2014 ist die österreichische Schauspielerin Johanna Thimig im Alter von  71 Jahren gestorben. Sie war die Tochter des Schauspielers Hermann Thimig (1890-1982) und der Schauspielerin Vilma Degischer (1911-1992). Johanna Thimig war an vielen Theatern zu Hause, u.a. in Bochum, Stuttgart und am Münchner Residenztheater. Sie spielte an der Neuen Tribübe in Wien und im Theater in der Josefstadt. Zuletzt sah man sie 2011 an der Freien Bühne in Wieden in dem Stück "Königin Mutter" von Santanelli.

Aber Johanna Thimig war nicht nur im Theater bekannt, sondern war auch in Kino- und  Fernsehfilmen zu sehen, beispielsweise 1971 an der Seite ihrer Mutter Vilma Degischer in Geliebtes Scheusal, Katzenspiel, Die wundersame Schustersfrau oder an der Seite von Boy Gobert in Wolfgang Liebeneiners Version von Charlys Tante 1963.
  

  

Christoph Waltz erhält einen Stern auf dem Hollywood-Boulevard

  

21. November 2014

Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz, zweifacher OSCAR-Preisträger ("Inglourious Basterds", "Django Unchained") erhält einen Stern auf dem "Hollywood Walk Of Fame". 

    

Die "Gala" schreibt dazu am 2.12.2014 einen Artikel mit der Überschrift:

MEIN HERZ EXPLODIERT VOR STOLZ

   

  

"Unsere Mütter, unsere Väter" hat Chancen auf den International Emmy... und gewinnt ihn!

 

  

Ein unerwartetes Zusammentreffen der Freunde nach einem Konzert von Greta bei den Truppen an der Ostfront. V.l.n.r.: Charlotte (Miriam Stein), Greta (Katharina Schüttler), Wilhelm (Volker Bruch), Friedhelm (Tom Schilling).

©ZDF / David Slama

21. November 2014

Der ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" hat Chancen am Montag, 24. November 2014, in New York einen International Emmy zu gewinnen. Nominiert ist die ZDF-Produktion in der Kategorie "TV Movie/ Mini-Series". Sie tritt gegen "Alexander and Other Heroes" aus Brasilien an, gegen das BBC-"Doctor Who"-Jubiläums-Special „An Adventure in Space and Time“ und gegen den japanischen Kandidaten "Radio".

„Unsere Mütter, unsere Väter“ wurde vom 17. März 2013 an im ZDF gesendet. Den dritten Teil des Weltkriegsdramas schalteten 7,63 Millionen Zuschauer ein (Marktanteil 24,3 Prozent). Die Redaktion im ZDF haben Heike Hempel, Alexander Bickel und Thorsten Ritsch.

„Unsere Mütter, unsere Väter“ wurde in zahlreiche Länder und auch in die USA verkauft und erreichte hohe Quoten. Die ZDF-Produktion erhielt viele Preise, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis, die Goldene Kamera, den Magnolia Award des Shanghai Film Festivals, das New York Festival 2014 und den Prix Europa 2013.

Die International Emmy Awards werden am Montag, 24. November 2014, in New York verliehen. Sie sind ein Ableger der US-Emmys und werden jährlich für die besten nicht-amerikanischen Produktionen vergeben. Dieses Jahr treten Fernsehproduktionen aus 19 Ländern in zehn Kategorien an. (Quelle: ZDF)

  

Nachtrag vom 25.11.2014:

Der ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" hat in New York einen International Emmy gewonnen. Die deutsche Produktion bekam am Montagabend, 24. November 2014, den begehrten Preis in der Kategorie Miniserie und konnte sich gegen Beiträge aus England, Brasilien und Japan durchsetzen. "Unsere Mütter, unsere Väter" hatte erst in Deutschland und dann auch in anderen europäischen Ländern für Aufsehen gesorgt - in dreimal 90 Minuten werden die Erlebnisse von fünf jungen Freunden im Zweiten Weltkrieg erzählt.

„Das ist ein toller Erfolg für das ZDF. "Unsere Mütter, unsere Väter" hat das Bild vom deutschen Fernsehen weltweit verändert. Sender in mehr als 100 Ländern haben die Produktion gekauft, und in vielen ist es schon mit riesigem Erfolg in der Primetime gelaufen“, sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut. "Unsere Mütter, unsere Väter" wurde vom 17. März 2013 an im ZDF gesendet. Den dritten Teil des Weltkriegsdramas schalteten 7,63 Millionen Zuschauer ein (Marktanteil 24,3 Prozent). Die Redaktion im ZDF haben Heike Hempel, Alexander Bickel und Thorsten Ritsch.

Die ZDF-Produktion erhielt viele Preise, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis, die Goldene Kamera, den Magnolia Award des Shanghai Film Festivals und den Prix Europa 2013.

Die International Emmy Awards sind ein Ableger der US-Emmys und werden jährlich für die besten nicht-amerikanischen Produktionen vergeben. Dieses Jahr traten Fernsehproduktionen aus 19 Ländern in zehn Kategorien an.  (Quelle: ZDF)

   

  

35. Krimi mit Hannelore Hoger als Bella Block

  

Frau Block und Herr Mehlhorn in Für immer und immer

Foto: ZDF / Paulo Monteiro

18. November 2014

Den 35. Film der erfolgreichen Samstagskrimi-Reihe Bella Block mit dem Titel Für immer und immer, strahlt das ZDF am Samstag, 22. November 2014, 20.15 Uhr, aus. Premiere hat der Film bereits am Mittwoch, 19. November 2014, 20.15 Uhr, in ZDFneo.

  

Bella Block (Hannelore Hoger) begleitet Staatsanwalt Klaus Dieter Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig) nach Lissabon. Sie folgen der Einladung eines Studienfreundes Mehlhorns. In der Villa des ebenso charmanten wie vermögenden Gastgebers Bernhard Greve (Henry Hübchen) hat Bella eine merkwürdige Begegnung mit einer jungen Deutschen. Am nächsten Morgen erscheint die Polizei. Die Frau ist in der Nacht vom berühmten "Elevador de Santa Justa" in den Tod gestürzt – und Mehlhorns Freund soll in der Nacht ebenfalls dort gewesen sein. In weiteren Rollen spielen Ernst Stötzner, Luise Heyer, Joana Manuel, Mariana Mourato, Sara Graça und andere.

Regie führte Christian von Castelberg, der bereits die "Bella Block"-Filme "Abschied im Licht", "Die Freiheit der Wölfe", "Das Glück der anderen" und "Weiße Nächte" inszenierte. Das Buch schrieb Fabian Thaesler ("Bella Block": "Der Fahrgast und das Mädchen" und "Vorsehung"). "Für immer und immer" ist der vierte Film der "Bella Block"-Reihe, der im Ausland spielt. "Schuld und Liebe" führte die Ermittlerin nach Irland, "Weiße Nächte" nach St. Petersburg und "Das schwarze Zimmer" nach Stockholm. (Quelle: ZDF)

  

  

Das ZDF zeigt fünf neue Fälle der Krimiserie

Der Alte ...

 

  

18. November 2014

...ab dem 21. November 2014, immer freitags, 20.15 Uhr.

Neben Jan-Gregor Kremp in der Titelrolle spielen im Münchner Kripo-Team Michael Ande, Pierre Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher und Christina Rainer. Episodenrollen in den fünf Folgen haben unter anderen Jürgen Tarrach, Konstantin Wecker, Florian Bartholomäi, Marleen Lohse, Roman Knižka, Johanna Gastdorf und Siemen Rühaak übernommen. Regie führten Raoul W. Heimrich, Michael Schneider und Michael Kreindl.

In der Auftaktfolge "Heißes Blut" (Buch: Norbert Ehry) untersuchen Hauptkommissar Voss und sein Team den Tod des Internatsschülers Bastian Wörschhauser. Am Morgen war er beim Bogenschießen auf dem weitläufigen Sportgelände der Schule selbst zur Zielscheibe geworden. Bei ihren Befragungen von Mitschülern, Lehrern sowie dem Direktor stoßen die Ermittler zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Erst als sie in Bastians Zimmer einen Umschlag mit intimen Fotos, die seine Ex-Freundin zeigen, entdecken, haben sie eine erste Spur: Nach einem heftigen Streit hatte der junge Mann die Bilder im Netz veröffentlicht und so die Wut seiner damaligen Freundin auf sich gezogen. Doch auch andere Personen geraten ins Visier der Kommissare, nachdem sich herausstellt, dass Bastian zu den Drogen-Konsumenten an der Schule gehörte. Eile ist für Voss und seine Kollegen geboten, denn der Vater des Jungen (Jürgen Tarrach) beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. (Quelle: ZDF)

  

  

Daniel Brühl wird zu einem Marvel-Bösewicht in Captain America 3

  

16. November 2014

Schauspieler Daniel Brühl arbeitet mal wieder in Hollywood. Wie hier zu lesen ist, könnte es die größte Rolle seiner bisherigen Karriere werden... Weiterlesen >>>

   

  

BAMBI-Preisverleihung

in Berlin 

  

Am 13. November 2014 hat die 66. Verleihung des höchsten deutschen Medienpreises BAMBI im Berliner Stage-Theater am Potsdamer Platz stattgefunden.

Die zahlreichen Preisträger bei dieser glänzenden Gala, die von Barbara Schöneberger und Johannes B. Kerner moderiert wurde, waren im Einzelnen:

 

Kategorie

Preisträger

Anmerkungen

Charity Kronprinzessin Mary v. Dänemark Kampf gegen häusliche Gewalt
Comedy heute-show
Ehrenpreis der Jury Miroslav Klose und Philipp Lahm Fußballweltmeister
Entertainment Helene Fischer Sängerin
Film National Fack ju Göhte Komödie
Integration Michael Stenger Schulleiter
Klassik Jonas Kaufmann und Lang Lang Startenor und Klavier-Virtuose
Lebenswerk Helmut Dietl Filmregisseur und Drehbuchautor
Millennium Michael Schumacher
Musik International U2 Rockband
Musik National Die Fantastischen Vier
Newcomer Ariana Grande US-Sängerin
Populärste TV-Serie des Jahres In aller Freundschaft Publikums-BAMBI
Schauspieler National Francis Fulton-Smith Dokudrama Die Spiegel-Affäre
Schauspielerin International Uma Thurman USA
Schauspielerin National Josefine Preuß Historienfilm Die Hebamme
Sportler des Jahres Nico Rosberg Formel 1
Stille Helden Wolfgang Sell Bürgermeister
TV-Ereignis des Jahres Bornholmer Straße Tragikkomödie zum Mauerfall
Unsere Erde Nora Weisbrod Aktion Tagwerk

(Quelle: Tabelle Wikipedia)

  

Offizielle Webseite: www.bambi.de

   

  

Der Fernseh-Oldie

Pleiten, Pech und Pannen

kehrt auf den Bildschirm zurück 

  

13. November 2014

Die Sendung Pleiten, Pech und Pannen, die 2003 nach 150 Sendungen eingestellt wurde und die ehemals von Max Schautzer moderiert wurde, soll auf den Bildschirm zurückkehren und vom Norddeutschen Rundfunk neu aufgelegt werden. Durch die Sendung wird Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers führen. (Quelle: www.prisma.de

   

  

ZDF zeigt dreiteilige Familienchronik mit dem Titel Tannbach - Schicksal eines Dorfes 

  

Nadja Uhl (li.) als Liesbeth Erler, Heiner Lauterbach als Georg von Striesow und Henriette Confurius als Anna von Striesow in TANNBACH

©ZDF/ Dusan Martincek, Lukás Zentel

  

Gelesen am 13. November 2014

  

Zum Jahresauftakt 2015, 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, zeigt das ZDF die dreiteilige Familiensaga TANNBACH – Schicksal eines Dorfes, die im Nachkriegsdeutschland spielt.

  

Die Geschichte des Ortes und seiner Menschen, die von wahren Begebenheiten und historischen Ereignissen inspiriert ist, erzählt vom Leben der in Tannbach verbliebenen Bewohner, Kriegsgefangenen, Deserteuren, Naziopportunisten und Flüchtlingen in den letzten Kriegstagen und dem verzweifelten Versuch, den Krieg irgendwie zu überleben. Nach dem Krieg gehört Tannbach zunächst zur amerikanischen, später zur sowjetischen Besatzungszone, bis sich die Grenzen erneut verschieben und das Dorf schließlich geteilt wird.

  

So erzählt das aufwändige Filmepos im Erinnerungsjahr 2015 durch die Darstellung dieses ländlichen Mikrokosmos von der Entstehungsgeschichte der beiden deutschen Staaten und bringt dem Zuschauer große Geschichte im Brennglas menschlicher Erfahrungen und Erlebnisse nahe.

Darsteller in diesem groß angelegten Filmepos sind u.a. Henriette Confurius, Jonas Nay, Nadja Uhl, Heiner Lauterbach, Martina Gedeck, Alexander Held, Ludwig Trepte, Ronald Zehrfeld, Natalia Wörner u.v.a.

Nach der Ausstrahlung des 1. Teils sendet die ARD einen dazu gehörigen Dokumentationsfilm von Florian Hartung und Heike Nelsen-Minkenberg. 

 

Das Drehbuch stammt von Josephin und Robert von Thayenthal, Drehbuchbearbeitung u.a. Gabriela Zerhau, Regie führt Alexander Dierbach. Eine Koproduktion des ZDF mit Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg Television, gefördert durch den Film FernsehFonds Bayern GmbH, die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH und das Finanzierungsprogramm des tschechischen staatlichen Kinematographie Fonds.

     

Ausstrahlung (3 x 90 Min.)

Sonntag, 04.01.2015, 20:15 Uhr (Der Morgen nach dem Krieg)
Montag, 05.01.2015, 20:15 Uhr (Die Enteignung)
Mittwoch, 07.01.2015, 20:15 Uhr (Mein Land und dein Land)

- ohne Gewähr -

  

    

Film- und Theaterschauspieler Thomas Kornack gestorben 

  

11. November 2014

Wie ich heute gelesen habe, teilt die Festspielleitung der Störtebeker-Festspiele mit, dass der am 14. April 1976 in Erfurt geborene Film- und Theaterschauspieler Thomas Kornack im Alter von nur 38 Jahren am 6. November überraschend gestorben ist. Er gehörte 2013 und in diesem Jahr zum Team der Ralswieker Störtebeker Festspiele und war bei den Zuschauern sehr beliebt. Hintergründe zu seinem Tod sind bisher nicht bekannt gegeben worden. Die "Ostsee-Zeitung" berichtet allerdings von einem vermutlichen Herzinfarkt. Kornack war auch zu sehen in TV-Serien wie Soko Leipzig, Tatort oder Die Chefin. Außerdem spielte Thomas Kornack an verschiedenen Theatern wie Theater Chemnitz, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Mainz und einige andere (mehr dazu bei Wikipedia).

  

Weitere Informationen hat die WELT, t-online und FOCUS.

  

    

Dagmar Manzel erhält

"Der Faust"-Theaterpreis 

  

9. November 2014

Schauspielerin Dagmar Manzel ist am 9. November 2014 mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" 2014 ausgezeichnet worden. Sie bekam den Preis für ihre Rolle in "Gift" von Lot Vekemans, Regie Christian Schwochow, am Deutschen Theater in Berlin. Sichtlich gerührt nahm sie den Preis aus den Händen ihres Schauspielerkollegen Ulrich Matthes, der durch den Abend führte, entgegen. Weiterlesen bei fnp.de>>> 

   

  

Bundesverdienstkreuz für

Judy Winter 

  

4. November 2014

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister in Berlin, überreichte im Auftrag des Bundespräsidenten der Schauspielerin Judy Winter das Bundesverdienstkreuz. Wowereit erklärte bei der Übergabe, dass sich Judy Winter seit vielen Jahren neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch sozial engagiert habe... Weiterlesen >>> (www.berlinonline.de)  

  

Foto: Judy Winter nach einer Lesung für "Amnesty International" im Dezember 2008
Urheber: Simon Neumann, Berlin (Simon.neumann.berlin)
Der Urheberrechtsinhaber dieses Fotos hat es gemeinfrei veröffentlicht.
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons 

  

  

Siegfried Lenz' Roman erstmals als Theaterstück  

  

29. Oktober 2014: Der berühmte Roman Deutschstunde, herausgegeben 1968, kommt erstmals als Uraufführung auf zwei verschiedene  Theaterbühnen, und zwar am 4. November Theater in Lahr/Schwarzwald (www.a-gon.de) und am 22. November Thalia-Theater Hamburg

Informationen hierzu >>> im FOCUS.

   

  

Schauspielerin

Ursula Lingen gestorben

  

  

Am 20. Oktober 2014 starb 86-jährig in Wien nach langer, schwerer Krankheit die Theater- und Filmschauspielerin Ursula Lingen (einige Filmbilder)

Die am 9. Februar 1928 in Berlin geborene einzige Tochter des unvergessenen Charakterkomikers Theo Lingen (1903 – 1978) und der Opernsängerin Marianne Zoff (1893 –1984) machte sich vor allem am Theater einen Namen. An vielen renommierten Bühnen in Deutschland und Österreich gestaltete sie große Rollen der Theaterliteratur. Unter anderem wirkte sie in Wien ("Volkstheater", "Theater in der Josefstadt", "Burgtheater"), Berlin ("Theater am Kurfürstendamm", "Renaissancetheater", "Schillertheater"), spielte in München an den "Kammerspielen" sowie in Hamburg am "Thalia Theater"; 1990 übernahm sie für kurze Zeit nach dem Tod der Prinzipalin Ida Ehre die Leitung der "Hamburger Kammerspiele". Zuletzt war sie ab Mai 2003 am Wiener "Burgtheater" als Partnerin von Michael Heltau in dem Zwei-Personen-Stück "Love Letters" des amerikanischen Dramatikers Albert Ramsdell Gurney zu sehen.

 
Einem breiten Publikum bekannt wurde Ursula Lingen durch Auftritte in Film- und Fernsehproduktionen. Neben einigen Kinofilmen wie Josef von Bákys Literaturadaption Die seltsame Geschichte des Brandner Kaspar (1949), Alfred Stögers Tanz ins Glück (1951, u.a. mit Johannes Heesters) nach der gleichnamigen Operette von Robert Stolz, Harald Brauns Melodram Regine (1956) oder – gemeinsam mit Vater Theo Lingen – Erik Odes Verfilmung des Lustspiels Der Mustergatte (1956) zeigte sie sich in verschiedenen TV-Spielen: So beispielsweise unter der Regie von Franz Josef Wild mit der Titelrolle der Rosa Luxemburg in Die rote Rosa (1966) und als Lucie Dreyfus in dem Dreiteiler "Affaire Dreyfus" (1968). Vor allem in den populären Krimiserien "Der Kommissar", "Der Alte" und "Derrick" war sie ab den 1970er Jahren wiederholt mit prägnanten Rollen auf dem Bildschirm präsent. In der viel beachteten "Tatort"-Folge "Zweikampf" (1974) mit dem Essener Kommissar Haferkamp alias Hansjörg Felmy mimte sie die zentrale Figur der entführten Millionärsgattin Marion Mezger. Letztmalig stand sie für das von Bernd Fischerauer in Szene gesetzte zweiteilige Familiendrama Im Namen des Herrn (2003) als Winnie Hellmann, Konzernchefin und Mutter des Priesters Mark Hellmann (Heiner Lauterbach), vor der Kamera.
Die mit dem Titel "Bayerische Staatsschauspielerin" ausgezeichnete Ursula Lingen lebte in den letzten Jahren zurückgezogen in Wien. Aus ihrer 1953 geschlossenen Ehe mit dem ebenfalls angesehenen österreichischen Schauspieler und Regisseur Kurt Meisel (1912 – 1994), mit dem sie auch des öfteren zusammenarbeitete, stammt ein Sohn.

Nachrufe sind nachzulesen bei: spiegel.de, t-online.de, Kieler Nachrichten, SHZ

  

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 21.10.2014)
  

    

48. Hofer Filmtage

vom 21. - 26. Oktober 2014

  

  

  

  

Nachtrag vom 26.10.2014 

  

 

  

  

Die "kleinen" Hofer Filmtage, die sich mittlerweile zu einer festen "großen" und wichtigen Einrichtung des Films gemausert hat, öffnet wieder ihre Türen. 

Als Eröffnungsfilm wird das Asylantendrama Film Wir sind jung - wir sind stark von Regisseur Burhan Qurbani zu sehen sein. Der Film ist von der UFA GmbH Potsdam produziert worden.

  

Informationen zu weiteren Filmen auf der Webpräsenz der Hofer Filmtage 2014 >>>

    

  

   

Chris Kraus bekommt den Filmpreis der Stadt Hof.

Information bei www.filmportal.de >>>

  

  

Peggy Parnass, Journalistin und Schauspielerin wird 80!

  

Peggy Parnass

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

  

Peggy Parnass, Gerichtsreporterin, Journalistin, Publizistin und Schauspielerin feiert am 11. Oktober 2014 ihren 80. Geburtstag.

  

Ihre Eltern (Vater Simon Pudl Parnass war Pole, Mutter Hertha Parnass, geb. Emanuel, war Halbportugiesin) wurden im Vernichtungslager Treblinka von den Nazis ermordet. Die kleine Peggy wurde mit ihrem vierjährigen Bruder (Bübchen) Gady mit einem Kindertransport nach Stockholm verschickt. In den folgenden sechs Jahren lebte sie zusammen mit ihrem Bruder in verschiedenen Pflegeheimen. Kurz vor Kriegsende nahm sie ein Onkel in London auf. Dort lebte sie zusammen mit Gady, der dann die englische Staatsbürgerschaft annahm. Peggy, die wieder nach Stockholm zog, wurde Schwedin. Sie hat einen Sohn. Peggy Parnass studierte in Stockholm, London, Hamburg uns Paris. Sie arbeitete bisher als Sprachlehrerin, Filmkritikerin, Kolumnistin und auch als Dolmetscherin für die Polizei, nahm Filmrollen an und schrieb für die linke Zeitschrift "konkret" 17 Jahre lang Gerichtsreportagen. 

  

Sie erhielt in ihrem Leben zahlreiche Auszeichnungen, z.B. den "Joseph-Drexel-Preis" für hervorragende Leistungen im Journalismus (1979), den "Fritz Bauer-Preis" (1980), die St. Georg-Medaille (2005), das Bundesverdienstkreuz (2008) und den Goldenen Drachen St.-Georgs (2012).

  

Eine Auswahl von Filmen, in denen sie mitspielte (lt. Wikipedia):

1965: Zwei; Kurzfilm; Regie: Roland Klick; ausgezeichnet mit den Goldenen Dukaten

Inhalt: Beide wohnen in einem Wohnblock. Er ist ein junger Büroangestellter, sie eine in die Tage gekommene Stripperin. Ihre Leben überschneiden sich nicht, bis sie sich eines Tages zweimal treffen.
 

1966: Jimmy Orpheus; Regie: Roland Klick

Inhalt: Ein Hafenarbeiter muss durch die Straßen Hamburgs ziehen, als er aus seiner Unterkunft ausgesperrt ist. Im ärmeren Teil der Stadt trifft er eine junge Frau. Er will eine Affäre mit ihr beginnen, aber es soll nicht sein.

 

1967: Bürgerkrieg in Rußland; fünfteiliger dokumentarischer Fernsehfilm; Regie: Wolfgang Schleif

1967: Das Amulett; Folge der Fernsehserie Das Kriminalmuseum; Regie: Dieter Lemmel

1968: Ein Toter zuviel; Folge der Fernsehserie Stahlnetz; Regie: Jürgen Roland; Rolle der Frau Wischer

 

1968: Mauerblume im Ballhaus Paradox; Regie: Rudolf Lorenzen

... ist ein "tanzmusikalischer Filmspaß", in dem sich die Kleinste auf dem Parkett ausgerechnet den Längsten (Karl Dall!) angelt.

 

1980: Panische Zeiten; Regie: Udo Lindenberg, Peter Fratzscher; Rolle: Ministerin

 

1982: Von Richtern und anderen Sympathisanten;

         Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis.

 

1983: Der Beginn aller Schrecken ist Liebe; Regie: Helke Sander

1994: Keiner liebt mich; Regie: Doris Dörrie

  

Für ihre klaren Worte in ihren Berichten, Interviews und Artikeln habe ich Frau Parnass bewundert und ging oft mit ihrer Meinung konform. Sie brachte die Sache immer auf den Punkt und zeigte Haltung. Seinerzeit habe ich mir die Zeitschrift "konkret" oft wegen ihrer Reportagen gekauft. Auch in anderen Zeitungen hatten ihre Artikel eine große Aussagekraft, wie z.B. hier im Stern vom 31. März 2007 über den Terroristen Christian Klar.

  

Ich wünsche Frau Parnass noch viele gesunde, glückliche Jahre. 

  

  

Theaterleiter, Schauspieler und Regisseur

Walter Bockmayer

gestorben

  

  

Walter Bockmayer, Theatermann mit Leib und Seele, hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Vor einem halben Jahr wurde diese Krankheit bei ihm diagnostiziert. Jetzt ist er im Alter von erst 66 Jahren am 8. Oktober 2014 in Köln gestorben.

  

Einige Nachrufe sind in der Kölnischen Rundschau, im Kölner Stadtanzeiger und bei http://www.queer.de zu lesen.

 

Schriftsteller

Siegfried Lenz

ist gestorben

  

Siegfried Lenz

- hier 1969 -

Einer der letzten großen Schriftsteller deutschsprachiger Literatur ist gestorben. Siegfried Lenz starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren im Kreise seiner Familie. Seine letzten Jahre verbrachte Lenz in einer Seniorenresidenz an der Elbchaussee.

  

Er bot zahlreichen Regisseuren und Drehbuchautoren Stoffe zur Verfilmung an. Sein wohl bekanntestes Werk Deutschstunde wurde von Peter Beauvais 1971 verfilmt.

Einige weitere Verfilmungen waren Inspektor Tondi, Fernsehfilm von Hanns Farenburg (1953), Der Mann im Strom von Eugen York (1958) mit Hans Albers (auch 2006 von Niki Stein mit Jan Fedder in der Hauptrolle gedreht), 1963 folgten Das Feuerschiff in der Regie von Ladislao Vajda (auch 1986 als US-Spielfilm mit Klaus Maria Brandauer verfilmt). Thomas Fantl drehte 1964 Die Zeit der Schuldlosen. Herbert Vesely verfilmte 1966 mit Heinz Bennent und Herbert Fleischmann den Fernsehfilm Ein Haus aus lauter Liebe.

Es folgten weitere Filme wie Lehmanns Erzählungen (1975), der die Erlebnisse des Schwarzhändlers Lehmann nach dem Ende des 2. Weltkrieges beschreibt, Regie hatte Wolfgang Staudte, es folgte 1984 Ein Kriegsende von Volker Vogeler. 1988 führte Egon Günther die Regie bei Heimatmuseum mit Helmut Zierl und Mario Adorf, das Buch war eine Liebeserklärung an Lenz' Heimat Masuren. Weitere waren 2009 Die Auflehnung, Regie Manfred Stelzer; 2012 Arnes Nachlass, Regie Thorsten Schmidt und 2014 Die Flut ist pünktlich, Regie: Thomas Berger.

 

Das Foto zeigt Siegfried Lenz - Bundesarchiv, B 145 Bild-F030757-0015 / Fotograf: Lothar Schaack / CC-BY-SA. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

  

Der Norddeutsche Rundfunk ändert sein Programm und zeigt am Dienstag, dem 7. Oktober 2014, um 22:10 Uhr, Der Mann im Strom mit Jan Fedder in der Hauptrolle. Daran schließt sich um 23:40 Uhr ein Nachruf mit dem Titel "Erzähler der alten Schule - Zum Tode von Siegfried Lenz" an.

   

Nachrufe sind hier zu lesen:

Hamburger Abendblatt, NDR, Hamburger Abendblatt zur geplanten Trauerfeier, zeit-online, Sueddeutsche.

  

      

Information "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." informiert

  

Regisseurinnen Nesrin und Yasemin Şamdereli erhalten Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie"

07.10.2014: Der Preis Gegen Vergessen - Für Demokratie der gleichnamigen Vereinigung geht in diesem Jahr an die Regisseurinnen Yasemin und Nesrin Şamdereli. Damit wird ihr Film "Almanya - Willkommen in Deutschland" von 2011 auszeichnet, der sich multiperspektivisch und humorvoll mit der Integrationsdebatte und der Arbeitsmigration nach Deutschland auseinandersetzt.
Der Vorsitzende von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., Wolfgang Tiefensee, sagt: "Die Regisseurinnen Şamdereli haben ein beeindruckendes Plädoyer für eine Gesellschaft in Vielfalt vorgelegt, ohne in Stereotype zu verfallen."
1,5 Millionen Zuschauer haben den Film im Kino gesehen, der die Lebenswege unterschiedlicher Mitglieder der Familie Yilmaz mit ihren Erfahrungen und Wünschen in Deutschland und in der Türkei aufzeichnet. Er vermittelt Zeitgeschichte nachhaltig und mit Humor und Ernst gleichermaßen. Brüche und Probleme werden nicht ausgeklammert, die Menschen bleiben im Mittelpunkt. Wolfgang Tiefensee: "'Almanya' eignet sich in der heutigen Migrationsgesellschaft hervorragend für den Einsatz im Schulunterricht."
Die Preisverleihung findet am 22. November 2014 im Neuen Rathaus von Leipzig statt.
  

  

Schauspieler und Comedian

Peer Augustinski

ist tot

  

Peer Augustinski, 2009

Foto: Peer Augustinski im Mai 2009 nach einem Interview im Schloss Bensberg
Urheber: Helen Krüger; Lizenz:  CC-BY-SA-3.0
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons

  

Bei www.steffi-line.de ist über den Tod Peer Augustinskis folgendes zu lesen:

 

"Bereits am 3. Oktober 2014 starb 74-jährig der Schauspieler Peer Augustinski in einem Kölner Krankenhaus.  Ungeheuren Bekanntheitsgrad erlangte der in Berlin geborene und am dortigen "Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel" ausgebildete Künstler durch die legendäre Sketch-Serie "Klimbim", wo er zwischen 1976 und 1979 das Publikum mit wechselnden Figuren begeisterte. Die WDR-Produktion, unter anderem mit Ingrid Steeger als Horror-Tochter Gabi, der 2006 verstorbenen Elisabeth Volkmann als schrille Mutter Jolante oder Wichart von Roëll als militantem Opa, gilt als "Mutter" aller Comedy-Shows und erlangte Kult-Status. In den nachfolgenden Jahrzehnten avancierte der wandlungsfähige Augustinski in diversen Serien und Einzelproduktionen zu einer festen Größe auf dem Bildschirm. Zudem machte er sich als Hörspielsprecher sowie in der Synchronisation einen Namen, hier ist vor allem der am 11. August 2014 verstorbene Robin Williams zu nennen, dem er seit Mitte der 1980er Jahre in rund 40 Filmen seine Stimme lieh – zuletzt in der Komödie "Nachts im Museum 2" (2009). Neben vielen anderen Arbeiten für die Synchronisation sprach der populäre Schauspieler auch den Titelhelden in dem Zeichentrickfilm "Asterix in Amerika" (1994).

  
Während einer Hörbuch-Produktion erlitt Augustinski im Jahre 2005 einen schweren Schlaganfall, war seither halbseitig gelähmt. Diesen Schicksalsschlag verarbeitete er mit dem 2010 veröffentlichten Buch "Aus heiterem Himmel: Mein bewegtes Leben vor und nach dem Schlaganfall". Trotz seiner körperlichen Einschränkung schaffte es der Erzkomödiant auf die Bühne zurück, in dem turbulenten Boulevardstück "Alles auf Krankenschein" des britischen Autors Roy Cooney war er ab Mitte September 2010 an der "Comödie Fürth" als nerviger Patient im Rollstuhl zu erleben; das Stück wurde 2011 auch im Fernsehen unter dem Titel "Heißmann & Rassau: Alles auf Krankenschein" ausgestrahlt."

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 06.10.2014)

  

Ein Nachruf der Tagesschau.

    

  

ZDF-Fernsehspiel

Das Zeugenhaus wird am

24. November 2014 gezeigt

  

Der Sendetermin steht jetzt fest - siehe weiter unten

    

  

"Narziß und Goldmund" soll verfilmt werden

Gelesen am 14. September 2014:

Regisseur und Drehbuchautor Stefan Ruzowitzky,  der bereits 2008 den Oscar-prämierten Film Die Fälscher gedreht hat, soll das Drehbuch zur Hermann Hesse-Erzählung "Narziß und Goldmund" schreiben. Das ist ja mal eine Herausforderung!

  

Weitere Informationen bei www.filmstarts.de 

    

  

Schriftsteller 

Martin Sperr

wäre 70 geworden

Martin Sperr, niederbayerischer Schriftsteller und Schauspieler, wäre am 14. September 2014 70 Jahre alt geworden.

Das bekannteste seiner Stücke war wohl Jagdszenen aus Niederbayern.

Seine Karriere begann in der Spielzeit 1965/66 beim Bremer Stadttheater, wo er als Regieassistent und Schauspieler fungierte. Im Mai 1966 wurde sein Stück Jagdszenen aus Niederbayern uraufgeführt in der Regie von Rolf Becker und Wilfried Minks. 1968 wurde das Stück von Peter Fleischmann als Film umgesetzt. Dort, in der Geschichte eines homosexuellen Außenseiters, den die Bewohner des Dorfes am liebsten lynchen würden, übernahm Martin Sperr die Hauptrolle und verkörperte den Abram. Der Film bekam u.a. auf der Berlinale einen Bundesfilmpreis und wurde auch beim Filmfest in Locarno mit einem Preis bedacht.

Martin Sperr starb am 6. April 2002.

  

Martin Sperr zum Siebzigsten - Radio Bayern >>>

   

Verlag der Autoren über Martin Sperr >>>

  

    

Schlagersänger

Ralf Bendix gestorben

Heute (12.09.2014) habe ich erfahren, dass Ralf Bendix, einer der letzten Schlagersänger der "ganz alten Garde", im Alter von 90 Jahren am 1. September 2014 gestorben ist.

  

Bendix war sehr bekannt und beliebt in den 1950er- und 1960er-Jahren. Er komponierte, textete, sang und produzierte. Mit richtigem Namen hieß er Dr. Karl-Heinz Schwab. Seine Songs waren zu jener Zeit Ohrwürmer, ich erinnere mich noch an die  deutsche Version des Liedes "Sixteen Tons", die von Bendix als "Sie hieß Mary-Ann" besungen wurde. Bekannt wurde auch sein "Babysitter-Boogie", der einige Wochen auf Platz 1 der deutschen Schlagerparade stand. Dann fallen mir noch Songs ein wie "Schaffe, schaffe, Häusle baue" oder "Der schwarze Koffer". Er interpretierte auch Schlager aus dem Italienischen ins Deutsche wie z.B. "Tschau tschau Bambina" (ebenfalls von Caterina Valente interpretiert), "Bambina" oder "Come prima" (auch gesungen von Mario Lanza). Außerdem war er in diversen Unterhaltungssendungen, wie z.B. "Haifischbar", ein gern gesehener Gast. Und er hatte einige Einsätze in Unterhaltungsfilmen wie "Der lachende Vagabund" oder "Was macht Papa denn in Italien?".

Ralf Bendix lebte, nachdem er sich aus dem Showgeschäft zurückgezogen hatte, mit seiner um viele Jahre jüngeren Frau in den letzten Jahren in Monaco, in Florida und zuletzt in der Schweiz.

Besonders hervorzuheben ist noch, dass Ralf Bendix als "Entdecker" von Heino gilt, der von ihm viele Jahre produziert wurde. (Info: Heino trauert um Freund Ralf Bendix - www.schlagerplanet.com und www.express.de.)

 

Weitere Informationen über Ralf Bendix sind zu finden bei www.steffi-line.de und bei Covergalerie.

  

     

"James Bond"- Montagskino

Der Ur-Bond Sean Connery in "Man lebt nur zweimal"

Foto: ZDF/Joe Pearce

Das ZDF startet ab dem 15.09.2014 - 22:15 Uhr mit einer Reihe von James Bond-Filmen. Der erste Film der Reihe wird GoldenEye sein mit Pierce Brosnan als Agent 007.

 

Es werden weitere folgende Bond-Filme zu sehen sein: 

Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug, Stirb an einem anderen Tag, ...jagd Dr. No, Der Mann mit dem goldenen Colt, Liebesgrüße aus Moskau, Man lebt nur zweimal, Leben und sterben lassen, Diamantenfieber, Im Geheimdienst ihrer Majestät, Casino Royale, Ein Quantum Trost, Sag niemals nie, Im Angesicht des Todes, Lizenz zum Töten.

   

Die Free-TV-Premiere von Skyfall wird den Abschluss bilden.

  

Hier sind weitere Informationen dazu >>>

(Quelle: ZDF)

    

  

  

  

Joachim Fuchsberger gestorben

Joachim Fuchsberger und Ehefrau Gundula

©Andrea Pollak/Isarbote

  

  

Heute, am 11. September 2014, ist der Schauspieler Joachim "Blacky" Fuchsberger in Grünwald bei München gestorben. Er wurde 87 Jahre alt. 

  

Fuchsberger wurde am 11. März 1927 in Stuttgart geboren. Er wuchs mit zwei jüngeren Brüdern auf. Zu Beginn des Krieges war er 12 Jahre alt und wurde im Alter von 14 Jahren zum Reichsarbeitsdienst verpflichtet. Später bildete man ihn zum Fallschirmspringer und danach als Nahkämpfer aus. Durch Verwundungen kam er in ein Lazarett und es folgten die amerikanische und britische Kriegsgefangenschaft.

  

Als er aus der Gefangenschaft nach Hause zurückkam, fand er eine Arbeit auf einer Zeche in Recklinghausen und arbeitete dort als Bergmann. Weitere Tätigkeiten folgten als Monteur für Druckmaschinen und als Mitarbeiter in einem Düsseldorfer Verlagshaus. Dann wurde er Chefassistent bei einer Ausstellungsleitung... und schließlich Sprecher beim damaligen Hörfunksender München.

  

Der gut aussehende junge Mann wurde bald auch für den Film entdeckt und hatte nach einigen kleineren Auftritten beim Regisseur Paul May eine Hauptrolle in den drei 08/15-Filmen als Gefreiter Asch. Dieser Film war sein Durchbruch. Fortan wurde er mit Angeboten überhäuft und spielte in über 80 Filmen mit, darunter auch in den 1960er-Jahren Edgar Wallace-Adaptionen und in sogenannten "Straßenfegern" wie Der Tod läuft hinterher oder 11 Uhr 20

  

Joachim Fuchsberger

Foto: Edmond Frederik

In den 1970er-Jahren verlegte Joachim Fuchsberger sein Augenmerk auf Talk-Shows ("Heut' Abend") und Unterhaltungsshows ("Auf los geht's los"). Ein weiteres Arbeitsgebiet war das Textschreiben von Liedern, wie er bewies, indem er Songtexte für Udo Jürgens (Was ich dir sagen will; Dann kann es sein, dass ein Mann auch einmal weint), Jürgen Marcus (Ich würde gerne bei dir sein) und Howard Carpendale schrieb (Der Abend ist zu Ende).

 

Seine letzten Filmarbeiten waren, denn er war auch im Alter nicht von der Kamera wegzubekommen, die Filmkomödien Die Spätzünder (2010) und Die Spätzünder 2 - Der Himmel kann warten (2013) mit Kollegen wie Ursula Strauss, Biliane Zeller, Jan Josef Liefers, Hans Michael Rehberg und Dieter Hallervorden.

  

In erster Ehe war Fuchsberger seit 1951 mit der Schlagersängerin Gitta Lind verheiratet, für die er das Lied Blumen für die Damen schrieb. Seit 1954 war Gundula Korte (genannt "Gundel") seine zweite Ehefrau, die auch als seine Managerin fungierte. Das Ehepaar hatte einen Sohn, Thomas, geb. 1957, der 2010 verstorben ist.

 

Im Laufe seines Lebens schrieb der sympathische Mime auch mehrere Bücher, zuletzt "Altwerden ist nichts für Feiglinge" und "Zielgerade", Bücher über das Älterwerden und -sein (letztgenanntes erschien im April 2014). Beschrieben werden die Bücher im Gütersloher Verlagshaus so: (Zitat: >>> Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller »Altwerden ist nichts für Feiglinge« folgt nun sein neues Buch »Zielgerade«. Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens. Es geht – natürlich – um Beziehungen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen. Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst. Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit. <<<)

    

Sieht man einmal von einem Verdienstorden im Krieg ab, hat Joachim Fuchsberger eine immense Palette an Preisen vorzuweisen, wie: Goldener Bildschirm von TV Hören und Sehen, Bravo-Otto (5 x), Goldene Kamera von HörZu, Bambi, Filmband in Silber, Bayerischer Verdienstorden, Bundesverdienstkreuz u.a. mehr. Die sind alle - wie ich finde - mehr als verdient.

Eine Legende der Filmwelt und ein Tausendsassa bei Shows und Spielen im Fernsehen hat für immer die Bühne verlassen.

  

Nachrufe sind hier zu finden:

1. Nachruf Sueddeutsche, 2. Nachruf Sueddeutsche, Spiegel, BR, MDR, dwdl.de, FAZ, MSN und Tagesschau

Informationen und eine Kurzbiografie ist bei www.steffi-line.de und bei Wikipedia zu lesen.

  

Die Trauerfeier soll laut Presseberichten am 22. September 2024 im "August-Everding-Saal", gelegen im parkartigen Gelände des Grünwalder Freizeitparks, stattfinden, die Beisetzung erfolge auf dem Grünwalder Waldfriedhof zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis.

  

Programmänderung:

Um 20:15 Uhr wird in der ARD der Fernsehfilm "Die Spätzünder 2 - Der Himmel soll warten" gesendet.

Um 21:45 Uhr folgt ein Porträt über den Schauspieler von Klaus Ickert.

Am 13.09., Samstag um 13 Uhr, ist die Erich Kästner-Verfilmung "Das fliegende Klassenzimmer" aus dem Jahr 1973 mit Heinz Reincke zu sehen.

Außerdem sendet der Bayerische Rundfunk (BR) heute 

um 22:05 Uhr: "Abschied von Joachim Fuchsberger",

um 22:50 Uhr: "Unter 4 Augen: Nina Ruge im Gespräch mit Joachim Fuchsberger" und

um 23:20 Uhr: "Heut' abend: Die 300. und letzte ARD-Talkshow mit Joachim Fuchsberger".

Vielen Dank an www.steffi-line.de für die Hinweise.
  

  

20 Jahre ZDF-Serie

Ein starkes Team

20 Jahre Ein starkes Team – dieses Dienstjubiläum feiern Maja Maranow als Verena Berthold und Florian Martens als Otto Garber in der Folge "Späte Rache" des ZDF-Samstagskrimis. Ausstrahlung im ZDF ist am Samstag, 25. Oktober 2014, 20.15 Uhr. Preview auf ZDFneo: Mittwoch, 22. Oktober, 20.15 Uhr.

Vor 20 Jahren gab es den ersten gemeinsamen Fall für die Westberliner Polizistin Verena und Otto, den ehemaligen Ostberliner Volkspolizisten. Vorerst bleibt für die beiden aber keine Zeit, um diesen besonderen Tag zu feiern. Denn ein deutsch-amerikanisches Ehepaar entgeht bei einer Sightseeing-Tour nur knapp einem Attentat. Das 'starke Team' stößt auf die späten Folgen einer gescheiterten Geheimdienstaktion während des Kalten Krieges, entdeckt einen raffinierten Racheplan und kann das tödliche Ende einer Geiselnahme im letzten Moment verhindern. Und danach ist endlich Zeit, den Tag mit einem besonderen Geschenk zu feiern: Eine gemeinsame Fahrt auf der Trabrennbahn!

Thorsten Näter inszenierte "Ein starkes Team – Späte Rache", das Buch schrieb Leo P. Ard.

(Quelle: ZDF Pressetext)

     

4 neue Folgen mit Christian Berkel als Der Kriminalist

Vier neue Folgen. Ab dem 24. Oktober 2014 sendet das ZDF weitere Fälle von Der Kriminalist. Auftakt der ersten Folge ist ein Mord vor laufender Kamera. Als die Produktionsfirma der Daily Soap "Checker Kreuzkölln" anfängt, das Verbrechen zu vermarkten und in die Ermittlungsarbeit von Bruno Schumann (Christian Berkel) eingreift, gerät der an die Grenzen seiner Geduld.

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

  

Ehemalige Fernsehansagerin und Schauspielerin

Ruth Kappelsberger

verstorben

Wie ich heute erfahren habe, ist die ehemalige Fernsehansagerin Ruth Kappelsberger am 5. September 2014 im Alter von 86 Jahren gestorben. 

Die 1927 geborene Münchnerin hatte nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule in Hannover Engagements an verschiedenen Bühnen (u.a. Kleine Komödie München, Theater am Zoo in Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel). 1946 hörte man sie zum ersten Mal im Radio als Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk.

In den 1950er-Jahren hatte sie zwar einige Auftritte in Heimatfilmen wie Wetterleuchten um Maria oder Der Edelweißkönig (beide 1957), aber sie war eine der ersten Frauen des Fernsehens und sagte seit 1954 regelmäßig das Programm an. Zwei ihrer Kolleginnen zu der Zeit waren Annette von Aretin und Anneliese Fleyenschmidt, die ebenfalls als Ansagerinnen nicht wegzudenken waren. Die Arbeit als Sprecherin übte sie bis 1969 aus.

Außerdem moderierte Ruth Kappelsberger die "Münchner Abendschau", den "Samstagclub" und auch bayerische Regionalsendungen wie "Zwischen Spessart und Karwendel", "Land und Leute" und mit Max Schautzer zusammen das Quiz "Allein gegen alle". 

In den 1970er und 1980er Jahren erlebte man sie unter anderem in den Serien "Drei sind einer zuviel" (1977), "Cafe Meineid" oder "Der Gerichtsvollzieher" (1981) mit Jörg Hube in der Titelrolle.
Ruth Kappelsberger war in zweiter Ehe mit dem im Januar 2014 verstorbenen Schlagersänger Fred Bertelmann verheiratet und lebte bis zuletzt am Starnberger See; sie hinterließ eine Tochter.

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de, Neuigkeiten 08.09.2014)

  

Nachruf des Bayerischen Rundfunks >>>

Nachruf merkur online >>>

  

       

Ehem. Schauspielerin

Marina von Ditmar

verstorben

Am 3. September 2014 starb – rund zwei Monate vor ihrem 100. Geburtstag – in Bad Kissingen (Bayern) die ehemalige Schauspielerin Marina von Ditmar. Die Karriere der aus einem baltischen Adelsgeschlecht stammenden von Ditmar hatte am Theater begonnen, seit den frühen 1930er Jahren trat die stets elegant wirkende Mimin auch auf der Leinwand in Erscheinung, startete eine intensive, wenn auch kurze Filmkarriere und zählte in jenen Jahren zu den beliebten Leinwandstars.

Zur Filmografie gehören unter anderem die Komödie Vor Liebe wird gewarnt (1937) oder das Historiendrama Preußische Liebesgeschichte (1938), aber auch NS-Propagandastreifen wie Stukas (1941). Mit dem legendären Heinrich George spielte sie in Paul Verhoevens Drama Der große Schatten (1942) und mimte dessen junge Tochter Inge, die, einst verführt von dem Schauspieler Robert Jürgensen (Will Quadflieg), den Freitod wählte. Eine weniger tragische Rolle war die der bezaubernden Sophie von Riedesel, die sich in Josef von Bákys starbesetztem Abenteuer Münchhausen (1943) in den letzten Baron Münchhausen (Hans Albers) verliebt.
Nach Ende des 2. Weltkrieges tauchte sie 1951 nur noch in zwei Kinoproduktionen auf, zog sich dann ins Privatleben zurück und beendete ihre Karriere als Schauspielerin. Sie heiratete den aus Breslau stammenden Bad Kissinger Chefarzt und Sanatoriumsbesitzer Dr. Hans-Georg Dehnhardt (1913 – 2001), empfing dank persönlicher Kontakte zur Politik, zum Adel und zur Welt von Film und Theater gemeinsam mit ihrem Ehemann in den folgenden Jahrzehnten viele prominente Gäste in dem Bad Kissinger Sanatorium "Kurländer Haus" – beispielsweise das thailändische Königspaar Bhumibol und Sirikit sowie Bundespräsident Heinrich Lübke mit Gattin.
Die Beisetzung findet am 9. September 2014 auf dem "Parkfriedhof" in Bad Kissingen statt.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 06.09.2014)

  

Ein Nachruf für die Schauspielerin ist zu finden in http://www.welt.de.

  

     

Schauspieler

Gottfried John

ist tot

Gottfried John anlässlich der Premiere des Hesse-Projekts "Verliebt in die verrückte Welt" durch den Hörbuchverlag bei Dussmann (Berlin) am 11.03.2009
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com
)

  

"Am 1. September 2014 erlag – zwei Tage nach seinem 72. Geburtstag – in Utting am Ammersee (Oberbayern) der Schauspieler Gottfried John seiner Krebserkrankung.

  

John gehörte zu den renommierten Charakterdarstellern des Landes, der auch international hohes Ansehen genoss. "Seine kantigen Züge, seine tiefe Stimme und sein grimmiger Blick machten den Schauspieler Gottfried John weltberühmt." schreibt www.spiegel.de unter anderem in seinem Nachruf. Sowohl auf der Bühne als auch in Film und Fernsehen zeigte er seine Kunst, nicht nur als Protagonist in etlichen, von Rainer Werner Fassbinder in Szene gesetzten Produktionen bleibt er als vielschichtiger, wandlungsfähiger Interpret in Erinnerung. Alleine für Fassbinder stand er neun Mal vor der Kamera, etwa als Partner von Hanna Schygulla in dem TV-Fünfteiler Acht Stunden sind kein Tag (1972), als gewissenloser Reporter in dem Sozialdrama Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel (1975) oder als brutaler Berufsverbrecher Reinhold Hoffmann in der hochgelobten mehrteiligen Döblin-Adaption Berlin Alexanderplatz (1979/80). Unvergessen sein skrupelloser russischer General Ourumov und Gegenspieler des Titelhelden alias Pierce Brosnan in Martin Campbells Blockbuster James Bond 007 – Goldeneye (1995). Dass der Mann mit den markanten Gesichtszügen nicht nur auf Bösewichte abonniert war, sondern auch komische Figuren zu gestalten wusste, bewies er hinreißend als cholerischer Imperator Julius Cäsar in der humorvollen Comic-Verfilmung Asterix & Obelix gegen Cäsar (1999). Zuletzt hatte er mit kleineren Rollen für die Fantasy-Geschichten Rubinrot (2013) und Saphirblau (Kinostart: 14.08.2014) nach den Bestsellern von Kerstin Gier vor der Kamera gestanden, im Fernsehen sah man ihn als ehemaligen Großwildjäger in dem Afrika-Melodram Die Löwin (EA: 02.01.2012).
Der mehrfach ausgezeichnete Künstler brillierte auf der Bühne beispielsweise in den letzten Jahren als "Bettlerkönig" Peachum in einer Neuinszenierung der "Dreigroschenoper", die Klaus-Maria Brandauer anlässlich des 50. Todestages von Bertolt Brecht im neueröffneten Berliner "Admiralspalast" mit prominenter Besetzung zur Aufführung brachte – in der Premiere am 11. August 2006 waren unter anderem Campino von den "Toten Hosen" als Mackie Messer und Katrin Sass als Mrs. Peachum zu erleben. Auch als Autor machte sich John einen Namen, in seinem im Jahre 2000 veröffentlichten autobiografischen Roman "Bekenntnisse eines Unerzogenen" schildert er seine bewegte Kindheit bis zu seinen Anfängen als Schauspieler. In seinem zweiten Buch, dem Roman "Das fünfte Wort" (2003), erzählt er von zwei Männern, die – einander ausgeliefert – auf ihrer gemeinsamen Flucht bis an die Grenzen des Zumutbaren gehen.

  
Der gebürtige Berliner lebte – nach vielen Jahren im belgischen New-Moresnet – seit 2008 mit Ehefrau Barbara in Oberbayern am Ammersee. WDR-Intendant Tom Buhrow würdigte die Leistungen des Schauspielers unter anderem mit den Worten: "Mit Betroffenheit habe ich vom Tod Gottfried Johns erfahren. Seine Zusammenarbeit mit dem WDR war sowohl für Film und Fernsehen als auch für das Radio fruchtbar und erfolgreich. Unvergessen bleibt seine wunderbare Darstellung in Fassbinders "Berlin Alexanderplatz". Wir werden Gottfried John in Erinnerung behalten als einen großen Charakterdarsteller – und als einen ebenso bescheidenen wie warmherzigen Menschen." >>> www1.wdr.de."

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 03.09.2014)

 

Links zu Nachrufen sind auf meiner Kurzbiografie-Seite zu finden.

  

  

Ein Nachruf der Fassbinder-Foundation (Juliane Maria Lorenz, Präsidentin):

Gottfried John ist verstorben: Ein Nachruf

In Gottfrieds biografisch erzähltem Roman, "Bekenntnisse eines Unerzogenen", erfahren wir von einem jungen Menschen: Während des Zweiten Weltkriegs unehelich geboren, der Mutter wird das Sorgerecht entzogen, er wächst in Heimen auf. Später wird seine Mutter ihn entführen, mit ihm nach Paris fliehen, wo sie zum ersten Mal zusammen leben. Am Ufer der Seine, auf einem alten Kahn. Mit wenig Geld. Da war der Junge 18 Jahre alt und will nichts anderes als Filmschauspieler werden. Die Mutter macht ihm Mut, sie ziehen zurück nach Berlin, er nimmt Schauspielunterricht, bekommt erste Bühnenengagements und trifft auf Hans Neuenfels, einen jungen hochbegabten Bühnenregisseur, der ihm fortan Hauptrollen überträgt. Sein Traum vom Filmstar lässt noch auf sich warten. Aber er nimmt sein Schicksal in die Hand, bewirbt sich bei den Bavaria Studios in München und macht kurz darauf seinen ersten Kinofilm Jaider- der einsame Jäger, der auf der Berlinale läuft. Dort sieht ihn Rainer Werner Fassbinder und bietet ihm kurz darauf die Rolle des Werkzeugmachers Jochen Epp in Acht Stunden sind kein Tag an. Sie wollten ein Millionen TV-Publikum erreichen und die Welt mit ihren Filmen bewohnbarer machen. Der Vietnam-Krieg tobt immer noch, in der BRD rüttelt die RAF an einer festgefahrenen Demokratie. Die ungewöhnliche Konzeption der Familienserie erreicht höchste Einschaltquoten. Die Serie wurde Kult, Gottfried John über Nacht ein Star und bald einer der markantesten Darsteller in Fassbinder-Filmen. Höhepunkt: die Rolle des stotternden Reinhold Hoffmann, die ihn gemeinsam RWF und Günter Lamprecht als Franz Biberkopf in den Olymp der Filmgeschichte trägt: Berlin Alexanderplatz.
Gottfried traf ich 1977 bei Despair-Eine Reise ins Licht, RWFs erstem internationalen Film. Fassbinders Ruhm, seine Arbeiten mit ihm, die „Visage, die ihm viel Geld eingebracht habe“ wie er es später scherzend nannte, hatten den zärtlich-romantisch und zugleich hoch intelligenten Mann, mehr Chancen gegeben seinen Beruf mehr im Ausland, vor allem England, Frankreich, Italien und den USA auszuführen. Über 150 Filme wurden es, darunter James Bond 007 - Goldeneye, Asterix und Obelix gegen Caesar und zahlreiche internationale Kino- und TV-Produktionen. Was die Frage aufwirft: Wo sind Gottfried Johns weniger bekannten Arbeiten zu sehen? War er nicht auch ein Star des deutschen und europäischen Films? Vergleichbar mit Jean Gabin, Jean-Paul Belmondo und Gérard Depardieu?
Mit Gottfried ist ein Freund gestorben, dem das Leben kostbar war. Ein Suchender, ein Forschender, ein Beobachter. Er verstarb am 1. September 2014 in Utting, bei München. Wir sollten entdecken wollen was er uns alles hinterließ.
        

  

Kinderbuchautor

Benno Pludra

verstorben

Einer der bekanntesten DDR-Autoren von Kinderbüchern ist tot. Benno Pludra starb am 27. August 2014 im Alter von 88 Jahren in einem Seniorenheim in Potsdam. Puldra verfasste über 40 Bücher für Kinder und Jugendliche.

Einige seiner schönsten Romane wurden auch verfilmt, wie z.B. Die Reise nach Sundevit (Regie: Heiner Carow), Sheriff Teddy (Regie: Heiner Carow), Insel der Schwäne (Regie: Hermann Zschoche) oder Das Herz des Piraten (Regie: Jürgen Brauer).

  

     

Neue ZDF-Krankenhaus- und Familienserie mit dem Titel Dr. Klein

Darsteller und Macher der neuen ZDF-Serie "Dr. Klein". Von links: Torsten Lenkeit (Headautor und Producer), Martina Eitner-Acheampong (Rolle Sr. Gundula Pieper), Axel Laustroer (Redakteur), Nora Huetz (Sr. Nanny), Simon Licht (Dr. Bernd Lang), ChrisTine Urspruch (Dr. Valerie Klein), Gero Weinreuter (Regisseur), Miroslav Nemec (Prof. Dr. Magnus Eisner), Clelia Sarto (Dr. Luna Haller), Michael Klammer (Dr. Jonas Müller).

Foto:  ZDF/Markus Fenchel 

Ab 10. Oktober 2014, immer freitags ab 19:25 Uhr geht die Kinderärztin Dr. Klein (gespielt von ChrisTine Urspruch) mitunter mutige und unkonventionelle Wege in ihrem Leben, da sie mit 1,32 Meter Körpergröße gelernt hat, sich durchzusetzen. Die Serie bewegt sich zwischen großen Emotionen und pointiertem Humor, der sich nicht vor politisch unkorrekten Zwischentönen scheut.

Ihre Kollegen in der Rosensteinklinik: Miroslav Nemec als Prof. Magnus Eisner als Chefarzt, der mit seinem Lebenspartner in einer Beziehungskrise steckt, Simon Licht als machohafter Oberarzt, Karl Kranzkowski als Prof. Wagner  und viele andere.

Die Serie wird von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH, Stuttgart, im Auftrag des ZDF produziert.

 

Inhalt der ersten von 12 Folgen: "Den Start als leitende Oberärztin hatte sich Dr. Valerie Klein leichter vorgestellt. Kaum in der Stuttgarter Rosenstein- Kinderklinik angekommen, befindet sie sich schon im OP – und im handfesten Konflikt mit ihrem Kollegen Dr. Lang: Während dieser dafür plädiert, die Milz des kleinen Leon zu entfernen, entscheidet Valerie, auf Zeit zu spielen und das Risiko einzugehen, auf einen passenden Spender zu hoffen. Die Eltern befinden sich bereits im Labor. Bernd Lang kann es nicht fassen: Nicht nur, dass ihm von Prof. Magnus Eisner eine Frau vor die Nase gesetzt wurde, muss sie denn auch noch kleinwüchsig sein?

Anästhesistin Luna Haller imponiert die selbstbewusste kleine Frau; genauso geht es Assistenzarzt Dr. Jonas Müller; nicht die einzige Sympathie, die die beiden teilen, was jeder in der Klinik bemerkt – außer den zweien. Für Oberschwester Gundula Pieper ist die Kleinwüchsigkeit der neuen Oberärztin keine Überraschung: Als Einzige aus der aktuellen Belegschaft hatte sie bereits in der Klinik gearbeitet, als diese noch von Prof. Dr. Peter Wagner, Eisners Vorgänger und Valeries Vater, geleitet wurde. Und sie kennt auch den eigentlichen Grund, warum Valerie zurück nach Stuttgart gekommen ist: Peter leidet unter beginnender Demenz, und Carolin, Valeries ältere Schwester, schafft es nicht mehr, ihn alleine zu betreuen.

Valeries Mann Holger, Philosoph und bis zur Fertigstellung seines Buches noch Hausmann, beginnt erst jetzt zu begreifen, was das für ihn und das Familienleben wirklich bedeutet. Während der achtjährige Sohn Max sich auf die gemeinsame Zeit mit Opa freut, leidet die schwer pubertierende Pam darunter, dass sie wegen Mutter ihren Frankfurter Freundeskreis verlassen musste.

Zeitgleich hat Valerie in der Klinik dem Ehepaar Falk eine schwere Mitteilung zu machen: Beide kommen nicht als Spender in Frage. Eine bittere Tatsache, die nicht nur die heikle Frage nach der Vaterschaft aufwirft, sondern zur Konsequenz hat, dass Leons Leben ernsthaft bedroht ist, wenn nicht rechtzeitig ein passender Blutspender gefunden wird …"

(Quelle: ZDF Presseportal)

  

Weitere Infos über die neue Familienserie im ZDF >>>

  

  

Schauspieler

Gert Schaefer

gestorben

Jetzt erst wurde bekannt, dass der 1955 geborene Schauspieler Gert Schaefer  im Alter von 58 Jahren am 20. August 2014 nach einer langen schweren Krankheit verstorben ist. Er war der Sohn des Schauspieler-Ehepaares Eva Brumby und Gert Karl Schaefer und hatte noch drei Geschwister; eine Schwester, Susanne Schaefer, ist ebenfalls Schauspielerin.

In etlichen TV-Filmen und -Serien war Gert Schaefer zu sehen, u.a. Das Erbe der Guldenburgs, Tatort, Polizeiruf 110, Unser Charly, Die Rettungsflieger, Einsatz in Hamburg u.v.m.

Aber vielen ist er bekannt aus der Kinderserie Schloss Einstein als gutmütiger Hausmeister Pasulke, den er seit der ersten Staffel 1998 verkörperte.

  

     

2015 letzte Klappe für Hannelore Hoger alias Bella Block

Jüngst ging durch einige Zeitungen, dass Hannelore Hoger den Beruf der Kommissarin bald an den Nagel hängen und sich von der Figur der "Bella Block" verabschieden wird. In der Bild-Zeitung war zu lesen, dass 20 Jahre Ermitteln im Krimimilieu genug seien. "Ich werde dieses und nächstes Jahr noch eine "Bella Block" drehen. Dann ist definitiv Schluss." 

  

Die Frage stellt sich jetzt... was macht dann Devid Striesow alias Jan Martensen, ihr Kollege? Ach ja, der verschwindet ja nach Santiago de Compostela und ist auf dem Jakobsweg unterwegs... ;-)

 

Weitere Informationen bei n24.de, augsburger-allgemeine.de, NDR
  

    

Volker Schlöndorffs neuer Kinofilm mit dem Titel Diplomatie

Der neue Film von Volker Schlöndorff mit dem Titel Diplomatie (nach dem Theaterstück von Cyril Gély) hat Premiere im Cinema in Paris am 25. August 2014.

"In dem Psychodrama Diplomatie geht es um die Geschehnisse vom 25. August 1944, als der deutsche Stadtkommandant von Paris sich Hitlers Befehl widersetzte, die Stadt bis zum Letzten gegen die vorrückenden französischen Truppen zu verteidigen." (Quelle: www.volkerschloendorff.com)

   

Einige Darsteller sind u.a. Burkhart Klaußner (Hauptmann Ebernach), Robert Stadlober (Leutnant Bressendorf), Charlie Nelson, Jean-Marc Roulot, Stefan Wilkening, Thomas Arnold, Andre Dussolier, Nils Arestrup.

 

- Von der Filmbewertungsstelle erhielt Diplomatie das Prädikat "Besonders wertvoll".

- Ein Interview zu seinem neuen Film ist nachzulesen in "Deutschlandradio Kultur" >>>

- Weitere Informationen über und zum Film sind hier zu finden: "arte", Berliner Morgenpost, Koch Media, filmportal.

- Kinostart in Deutschland ist der 28. August 2014.

  

Devid Striesow spielt Hape Kerkeling

Gelesen am 24. August 2014:

Hape Kerkelings Buch "ICH BIN DANN MAL WEG" wird verfilmt. Die Dreharbeiten haben begonnen.

Der Komiker und Entertainer Kerkeling hatte sich 2001 zu Fuß auf den Weg nach Santiago de Compostela gemacht, um - wie er selber sagte - eine Auszeit von schnellen, hektischen TV-Geschäft zu nehmen. Jetzt habe ich gelesen, dass der Bestseller von 2006, der die 4-Millionenauflage erreicht hat, verfilmt wird. Gedreht werden soll bis Ende September auch in Brandenburg und an Originalschauplätzen entlang des Jakobswegs.

Produzent ist Nico Hofmann.

Der Schauspieler Devid Striesow wird die Rolle von Kerkeling übernehmen. Für Hape Kerkeling war Striesow der Wunschkandidat für den Film. „Es gelingt ihm sowohl spielerisch in die Tiefe zu gehen als auch die nötige Leichtigkeit für diesen Part herzustellen“, sagt Kerkeling über den Schauspieler. (Zitat aus "Der Tagesspiegel").

Weitere Schauspieler werden u.a. sein: Martina Gedeck, Karoline Schuch, Katharina Thalbach, Annette Frier und Inez Bjørg David.

  

  

Österreichischer

Regisseur

Florian Flicker gestorben

Florian Flicker

Zwei Tage nach seinem 49. Geburtstag ist der österreichische Regisseur Florian Flicker am 23. August 2014 in Wien an einer Krebserkrankung gestorben. 

Sein 2000 gedrehter Film Der Überfall mit Schauspielern wie Joachim Bissmeier, Roland Düringer und  Josef Hader wurde mit mehreren Preisen bedacht, u.a. mit einem Bronze-Löwen beim Festival in Locarno. Sein zuletzt gedrehter Film - Der Grenzgänger - war eine Adaption des dramatischen Theaterstücks  "Weibsteufel" von Karl Schönherr. Die alpenländische Geschichte über Liebe und Heimat wurde bereits 1951 von Wolfgang Liebeneiner, 1966 von Georg Tressler und 2000 von Jo Baier verfilmt.

Weitere Preise und Aktivitäten des Regisseurs sind bei Wikipedia gelistet.

Ein Nachruf ist im "kurier.at" zu lesen >>> und bei den "Salzburger Nachrichten" >>>

   

Foto: Wikipedia-User TSUI (Manfred Werner).

Lizensiert unter Creative Commons

 

  

  

Die Geschichte der Heidi von Autorin Johanna Spyri wird neu verfilmt

Am 19. August 2014 begannen im schweizerischen Graubünden sowie in München, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Regisseur Alain Gsponer die Dreharbeiten zu einer neuerlichen Verfilmung der Kinderbuchklassiker Heidi von Johanna Spyri. Die jugendliche Protagonistin wird von der neunjährigen Newcomerin Anuk Steffen gespielt, Bruno Ganz schlüpft in die Rolle von deren Großvater, dem eigenbrötlerischen aber herzensguten Alpöhi. In weiteren Rollen wird man unter anderem Quirin Agrippi (Geissenpeter), Katharina Schüttler (Fräulein Rottenmeier), Isabelle Ottmann (Klara Sesemann), Maxim Mehmet (Vater Herr Sesemann) und Hannelore Hoger (Großmama Sesemann) sehen können; der Film soll Anfang 2016 in die Kinos kommen. Die letzten Schweizer Leinwandproduktionen des Stoffes fanden vor rund sechs Jahrzehnten statt, 1952 wurde "Heidi" von dem italienischen Regisseur Luigi Comencini mit Elsbeth Sigmund (Heidi) und Heinrich Gretler (Alpöhi) in Szene gesetzt, 1955 folgte "Heidi und Peter" von Regisseur Franz Schnyder, erneut mit Elsbeth Sigmund und Heinrich Gretler.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 26.08.2014)

  

Weitere Informationen in www.tagesspiegel.de 
  

   

Ufa-Star

Hansi Knoteck

ist tot

Hansi Knoteck ca. 1935

 
Quelle: Dr. Oskar Kalbus: "Vom Werden deutscher Filmkunst. 2. Teil: Der Tonfilm" (Bild-Nr. 185, Cigaretten-Bilderdienst Altona-Bahrenfeld, 1935) bzw. Wikimedia Commons
Dieses Bild ist gemeinfrei, da das Urheberrecht abgelaufen ist.

Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits Ende Februar 2014, wenige Tage vor ihrem 100. Geburtstag, mit der am 2. März 1914 in Wien geborenen Hansi Knoteck eine der letzten großen Ufa-Stars; ihren Lebensabend hatte sie in einem Seniorenheim im oberbayerischen Eggstätt (Landkreis Rosenheim) verbracht.

    

Zum Publikumsliebling avancierte das sprichwörtliche "süße Wiener Mädel" mit Hauptrollen in melodramatischen Heimatfilmen wie den Ganghofer-Adaptionen Schloß Hubertus (1934) und Das Schweigen im Walde (1937) oder der Selma Lagerlöf-Verfilmung "Das Mädchen vom Moorhof" (1935). Sie war beispielsweise Partnerin von Adolf Wohlbrück in der Operettenverfilmung Zigeunerbaron (1935), spielte mit Gustav Fröhlich in der Komödie Inkognito 1936) oder mit den Leinwandlegenden Hans Albers und Heinz Rühmann in Der Mann, der Sherlock Holmes war (1937), mit Johannes Heesters in der heiteren Geschichte Wenn Frauen schweigen (1937). Mit ihrem nicht minder beliebten Ehemann Viktor Staal (1909 – 1982) stand sie für acht Produktionen wie unter anderem erstmals in dem Heimatfilm Waldwinter (1936) vor der Kamera – Heiligabend 1940 heiratete das Paar, 1942 erblickte der gemeinsame Sohn Hannes das Licht der Welt. Nach Ende des 2. Weltkrieges trat Hansi Knoteck noch in diversen Heimatfilmen in Erscheinung, zog sich dann Mitte der 1950er Jahre ins Privatleben zurück. Ein kurzes Comeback feierte sie mit einer Mutterrolle in Harald Reinls Remake von Der Jäger von Fall (1974), verabschiedete sich damit endgültig von ihrem Publikum und verschwand aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit.

  

Siehe auch die Nachrufe bei www.welt.de, www.morgenpost.de.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 20.08.2014)
   

  

  

  

Schauspieler 

Günter Junghans ist tot

Günter Junghans, rechts als "Walter Ulbricht" in Blumenbergs TV-Film Der Aufstand aus dem Jahr 2003

©Jens Bartram/Maskenbildner

  

  

Am 10. August 2014 starb nach kurzer, schwerer Krankheit rund vier Wochen nach seinem 73. Geburtstag in einem Krankenhaus bei Berlin der Charakterdarsteller Günter Junghans, dessen erfolgreiche Karriere Anfang der 1960er Jahre bei der DEFA begann. Im Laufe der Jahrzehnte war er in über 150 Kino- und Fernsehproduktionen präsent, auch auf der Bühne machte er sich mit seinem eindrucksvollen Spiel einen Namen, gehörte mehr als 25 Jahre zum Ensemble der Berliner "Volksbühne". 1983 wurde er "für seine maßstabsetzenden künstlerischen Leistungen als Schauspieler" mit dem "Kunstpreis der DDR" ausgezeichnet. Der am 14. Juli 1941 in Leipzig geborene Mime zeigte sich unter anderem in dem Antikriegsstreifen Die Abenteuer des Werner Holt (1965), in der Fontane-Adaption Unterm Birnbaum (1973) oder in dem von der von der DDR-Führung verbotenem Drama Jadup und Boel (1981).

Die Fernsehzuschauer erlebten Junghans neben etlichen Einzelproduktionen in Serien wie Der Staatsanwalt hat das Wort und Friedemann Brix – Eine Schwäche für Mord (1996/97), mehrfach präsentierte er sich in Folgen der Dauerbrenner "Polizeiruf 110" und "Tatort". In der vielbeachteten ARD-Serie Weissensee (2010–2013) erlebte man den für einprägsame Nebenrollen prädestinierten Mann mit den markanten Gesichtszügen als Stasi-Oberst Koweitz. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt in einer Pressemitteilung zum Tod des Schauspielers: "Günter Junghans gehört zu den großen Könnern unter den deutschen Schauspielern. Nicht zuletzt deshalb hat er seine künstlerische Arbeit für Film und Fernsehen auch über die Wende hinweg erfolgreich fortsetzen können. Dem breiten Publikum war er in zahlreichen Krimis von "Polizeiruf" bis "Tatort" bekannt, aber er vermochte auch immer wieder in anspruchsvollen Produktionen zu brillieren. Die Filmstadt Berlin trauert mit Günter Junghans' Familie, seinen Freunden, Bekannten und Kollegen."

Kurzporträts sind zu finden bei www.defa-stiftung.de und www.defa-sternstunden.de.

Einen Nachruf findet man bei www.tagesspiegel.de.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 12.08.2014)
   

      

Zweiter Film der Krimi-Reihe Helen Dorn

Matthias Matschke und Anna Loos in "Helen Dorn..."

(©ZDF / Martin Valentin Menke)

11. August 2014:

Nach dem erfolgreichen Auftaktfilm Helen Dorn - Das dritte Mädchen am 8. März 2014 wird nun der zweite Film mit dem Titel  Helen Dorn – Unter Kontrolle in der ZDF-Samstagskrimireihe mit Anna Loos in der Titelrolle gezeigt. In der ersten Folge wird Helen Dorn als leitende LKA-Kommissarin reaktiviert. Sie soll eine alte Mordserie aufklären, die sie schon seit Jahren für beendet hielt. Doch jetzt gibt es ein neues Opfer... Im neuen Fall steht ein vermisstes Kind im Zentrum der Ermittlungen der LKA-Kommissarin und ihrem Kollegen Kriminalhauptkommissar Gregor Georgi (Matthias Matschke).

 

Inhalt: "Mia, die vierjährige Tochter des Unternehmers Hans Thomsen verschwindet unter mysteriösen Umständen. Eine großangelegte Suchaktion der Polizei ergibt keinerlei Hinweise, was sich an diesem Vormittag in dem Düsseldorfer Wohnviertel abgespielt haben könnte. Ist das kleine Mädchen einfach nur weggelaufen, ist es möglicherweise Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens geworden? Das Innenministerium überträgt dem LKA Düsseldorf die Leitung der Ermittlungen. LKA-Kommissarin Helen Dorn ermittelt mit ihrem Partner Gregor Georgi in alle Richtungen und sucht auch im geschäftlichen Umfeld von Hans Thomsen nach Motiven, die mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun haben könnten.  Inga Thomsen, zweite Ehefrau von Hans Thomsen und Stiefmutter von Mia, versucht die Familie in diesen schweren Stunden zusammenzuhalten, während ihr Mann mit Hilfe seines Anwalts selbst nach seiner kleinen Tochter sucht. Sein Weg führt ihn nach Rotterdam zu Daniel de Klerk und seinem Sohn Lars. Die beiden holländischen Unternehmer spielen eine nicht unerhebliche Rolle in einem Geschäft, das Thomsen jüngst abgewickelt hat. Während der schwierigen Ermittlungen entschlüsselt Helen Dorn nach und nach, was mit dem kleinen Mädchen an dem sonnigen Tag passiert ist. Und das Geheimnis, das sich hinter der Fassade von Reichtum, Glück und Erfolg versteckt, ist gleichermaßen tragisch und zerstörerisch.

 

Weitere Darsteller: Stephan Bissmeier, Ernst Stötzner, Barbara Auer, Herbert Knaup, Jella Haase, Chiem van Houweninge u.a. 

  

Auch für den zweiten Film zeichnen Regisseur Matti Geschonneck und Drehbuchautor Magnus Vattrodt verantwortlich.

  

Sendetermin ZDF neo:  24.09.2014 um 20:15 Uhr

Sendetermin ZDF:        27.09.2014 um 20:15 Uhr

  

      

Der Film 

Nackt unter Wölfen ist neu verfilmt worden

Jetzt erst (10. August 2014) habe ich gelesen, dass es eine Neuverfilmung des Bruno Apitz-Romans Nackt unter Wölfen gibt. Die Dreharbeiten waren im Mai 2014 bereits abgeschlossen.

Die erste Premiere hatte Nackt unter Wölfen als TV-Verfilmung 1960 in der Regie von Georg Leopold. Frank Beyer machte 1963 aus diesem Stoff einen Kinofilm mit namhaften Schauspielern wie Armin Mueller-Stahl, Erwin Geschonneck, Fred Delmare. Hinweise und Informationen zur Neuverfilmung auf der Seite des MDR >>> und ein Interview u.a. des Drehbuchautors Stefan Kolditz >>>

Regisseur des Films ist Philipp Kadelbach (Unsere Mütter, unsere Väter, Die Hindenburg). Produzenten sind Nico Hofmann, Benjamin Benedict und Sebastian Werninger. Produktionsfirma: UfA Fiction (Infos mit Clip) in Koproduktion mit dem MDR, der ARD DEGETO, sowie dem WDR, dem SWR und dem BR unter Beteiligung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), dem Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und dem tschechischen Staatsfonds der Kinematografie-Filmförderung in Zusammenarbeit mit Global Screen. Koproduzent ist MIA FILM. Einige Schauspieler sind: Sylvester Groth, Florian Stetter, Thorsten Merten, Rainer Bock und Robert Gallinowski

Der Film soll zum 70. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald im  Frühjahr 2015 gezeigt werden.

 

Artikel in der Thüringischen Landeszeitung vom 28. Mai 2014 >>>

   

  

3 neue Tatorte gehen

an den Start

Wie ich am 6. August 2014 im Tatort-Fundus bei Francois Werner lesen konnte, haben die Dreharbeiten zu 3 neuen Tatorten begonnen.

  

Weiteres ist hier zu erfahren >>> Tatort ERFURT (Titel: "Härtetest"), >>> Tatort aus WEIMAR (Titel: "Der irre Iwan").

Nach zweijähriger Pause ist auch >>> Kommissarin Charlotte Lindholm für das LKA wieder am Start (Titel: "Mord im Schweinegürtel").p

  

(Quelle und Links: Tatort-Fundus)

  

    

Kinofilm über

Luis Trenker, dargestellt von

Tobias Moretti

Information erhalten am 4. August 2014:

Roxy-Film produziert einen Film über den Schauspieler, Regisseur und Bergsteiger Luis Trenker (weitere Informationen über L.T. bei Filmportal). Die Dreharbeiten laufen seit Juli 2014. Regisseur ist Wolfgang Murnberger, Drehbuchautor Peter Probst (u.a. Die Hebamme, 2010). Titel des Films "Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit". Die Titelrolle spielt der Tiroler Schauspieler Tobias Moretti, Leni Riefenstahl werden von Brigitte Hobmeier und Joseph Goebbels von Arndt Schwering-Sohnrey dargestellt. Gedreht wird in Venedig, Südtirol, München und Berlin. Die Ausstrahlung ist für für 2015 vorgesehen.

Weitere Informationen hat Focus >>> und www.oberpfalznetz.de >>>

Erklärungen zum Film hier im Interview mit der Redakteurin Cornelia Ackers >>>

    

Bild rechts: Tobias Moretti - Foto: Manfred Werner

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

   

   

  

Filmemacher und Videokünstler

Harun Farocki gestorben

Harun Farocki - Foto mit freundl. Genehmigung Kristin Hoell

Harun Farocki

Foto ©Kristin Hoell

Regisseur und Dokumentarfilmer Harun Farocki am 30. Juli 2014 im Alter von 69 Jahren gestorben.

  

Siehe meine Kurzbiografie und Nachrufe im Spiegel und auf der Webseite "Deutsche Welle".

  

Weitere Artikel sind auch zu finden bei www.spex.de, Monopol-Magazin, www.sueddeutsche.de und www.deutschlandfunk.de.

 

Einen Nachruf schreibt der Tagesspiegel.

  

  

      

  

  

Schaupieler 

Philipp Brammer bei einer Bergtour tödlich verunglückt

Am 1. August 2014 fand ein Team der Bergwacht bzw. Polizei den Leichnam des Schauspielers Philipp Brammer im Bereich des Edelweißlahnersteigs; er war 70 Meter in die Tiefe gestürzt. Der 44-jährige Brammer galt seit dem 28. Juli 2014 als vermisst, als er nach einer Bergtour auf den 2000 Meter hohen Edelweißlahnerkopf (Berchtesgadener Alpen) nicht zurückkehrte. Der Sohn des Schauspielerehepaars Dieter Brammer (1926 – 1995) und Inge Rassaerts startete bereits als 10-Jähriger eine Karriere als Synchronsprecher, stand später ab Anfang der 1980er Jahre neben seiner Arbeit am Theater für etliche TV- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Populär wurde er mit der Rolle des introvertierten Grundschullehrers Jan Günzel in dem ARD-Dauerbrenner "Lindenstraße", den er zwischen 2004 und 2006 in den Folgen 947 bis 1075 mimte; Weitere Auftritte hatte er beispielsweise in Krimiserien wie "Derrick", "Der Bulle von Tölz" und "Die Rosenheim-Cops" oder zuletzt 2013 in "SOKO 5113".

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 06.08.2014)

    

Nachrufe unter anderem bei www.focus.de, www.abendblatt.de und www.spiegel.de.

       

  

Neuer Kinofilm von

Dominik Graf

Kinostart 31.07.2014

Regisseur Dominik Graf bringt ab dem 31. Juli 2014 einen neuen Film in die Kinos mit dem Titel Die geliebten Schwestern. Wie der Tagesspiegel schreibt, ist es "...eine Dreiecksgeschichte der etwas anderen Art", die Sueddeutsche titelt: "Die geliebten Schwestern zeigt Friedrich Schiller in einem neuen Licht" und im Spiegel ist man der Meinung, "dass es um eine Ménage-à-trois geht, die nicht den Konventionen der Paarbeziehung gehorchen will".

Wie auch immer. Dominik Graf hat in den Historientopf gegriffen und ein über 2stündiges Kinoepos kreiert über das Leben und die Liebe(n) Friedrich von Schillers.

Hauptakteuere sind Florian Stetter als Schiller, Hannah Herzsprung, Henriette Confurius, Claudia Messner.

Weitere Besetzung: Ronald Zehrfeld, Maja Maranow, Anne Schäfer, Andreas Pietschmann, Michael Wittenborn, Elisabeth Wasserscheid, Peter Schneider, Ulrich Blöcher, Klaus Lehmann, Eva-Maria Hofmann u.a.

  

Offizielle Filmseite von "senator-film" >>>

  

Nachtrag vom 29. August 2014: Der Film soll als deutscher Film für den Academy Award als deutscher Film ins Rennen gehen. Na, dann, Dominik Graf, von meiner Seite aus viel Glück! >>> Weitere Hinweise

      

  

Radio- und Fernsehmoderator 

Manfred Sexauer

ist tot

Der langjährige Hörfunk- und Fernsehmoderator des Saarländischen Rundfunks, Manfred Sexauer, ist tot. Er starb im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus in Saarbrücken.

Sexauer wäre eine der prägendsten Stimmen der Europawelle Saar gewesen, äußerte sich SR-Intendant Thomas Kleist. Und weiter: "Mit ihm verlieren wir einen echten Kumpel." (Quelle: Website SR - Nachruf)

  

Ein weiterer Nachruf ist hier >>> YAHOO-Nachrichten und hier >>> TAGESSPIEGEL zu lesen.

   

      

Filmschauspieler

Dietmar Schönherr

88jährig gestorben

Dietmar Schönherr,

fotografiert von seiner Ehefrau Vivi Bach

  
Urheber: Vivi Bach; Lizenz CC-BY-SA 3.0.; mehr zur Lizenz siehe hier
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons

Lizenz Foto Dietmar Schönherr: Zustimmung zur Veröffentlichung unter de:GNU FDL wurde per Mail (19. April 2006; U. Franz/Fotograf) erteilt (Freigabe: Ticket#: 2006041910008484)

  

"Am 18. Juli 2014 starb im Alter von 88 Jahren der Schauspieler, Showmaster, Regisseur und Autor Dietmar Schönherr auf der spanischen Insel Ibiza, wo er seit mehr als zwei Jahrzehnten mit seiner im April 2013 verstorbenen zweiten Ehefrau, der Dänin Vivi Bach lebte.

Bereits noch während des Krieges hatte seine Leinwandkarriere in Alfred Weidemanns Propagandastreifen Junge Adler (1944) begonnen, seine Laufbahn als Filmschauspieler setzte er dann im Unterhaltungskino der 1950/1960er Jahre erfolgreich fort. Ungeheure Popularität erlangte Schönherr mit der Figur des Majors Cliff Allister McLane, Kommandant des Schnellen Raumkreuzers Orion, in der Kultserie Raumpatrouille Orion (1966), der ersten und bekanntesten Science-Fiction-Serie im deutschen Fernsehen. 

  

Furore machte er dann gemeinsam mit Ehefrau Vivi Bach als Moderatoren-Duo der ZDF-Spielshow Wünsch Dir was, die am 20. Dezember 1969 erstmals ausgestrahlt wurde und mit 24 Folgen bis 2. Dezember 1972 über die Bildschirme flimmerte. Die Samstagabend-Show in ungewohnt modern-poppiger Kulisse mit neuartigen Action-Elementen und viel Emotion schrieb Fernsehgeschichte, bot mancherlei Gesprächsstoff, beispielsweise als eine junge Mitspielerin in einer transparenten Bluse auftrat und so für einen Eklat sorgte. Auch als Gastgeber der WDR-Gesprächsrunde Je später der Abend, der ersten Talk-Show im deutschsprachigen Fernsehen, machte der sympathische Schönherr 1973/74 eine gute Figur, war dann vor allem seit den 1980er Jahren mit interessanten Rollen in zahlreichen Fernsehproduktionen auf dem Bildschirm präsent. Auf der Theaterbühne war er ebenso zu Hause wie im Synchronstudio, stand unter anderem in Salzburg, Bonn, Berlin sowie 15 Jahre lang am "Zürcher Schauspielhaus" auf der Bühne, lieh Hollywoodkollegen wie James Dean und Steve McQueen seine sonore Stimme.

  
Der vielseitige, mehrfach ausgezeichnete Künstler – unter anderem erhielt er 1971 und 1999 die "Goldene Kamera" – machte sich zudem einen Namen als Friedensaktivist und Entwicklungshelfer, gründete Mitte der 1980er die Stiftung "Hilfe zur Selbsthilfe", die 1994 in den Verein Pan y Arte (Brot und Musik) überführt wurde und sich um hilfsbedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsenen in Nicaragua einsetzt, um ihnen den Zugang zu Bildung und Kultur zu vermitteln. Auch damit wird er in Erinnerung bleiben, für sein soziales Engagement wurde Schönherr noch 2011 mit dem "Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1. Klasse" geehrt. Seine Eindrücke in Nicaragua verarbeitete er als Schriftsteller unter anderem 1985 mit dem in mehrere Sprachen übersetzten Reisebuch "Nicaragua mi amor". Weitere Romane wie "Die blutroten Tomaten der Rosalia Morales" (2000) oder Erzählungen, Kinder- und Jugendbücher stammen aus der Feder des Multitalents.

  

Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.de, www.spiegel.de, www.focus.de, www.welt.de, www.sueddeutsche.de sowie das Kondolenzbuch bei Pan y Arte."

  

Programmänderung:

Das Erste ändert am Sonntag, 20. Juli 2014, das Programm und strahlt um 14:45 Uhr den Spielfilm Brücke zum Herzen mit Dietmar Schönherr und Simone Thomalla in den Hauptrollen aus. Die beiden verkörpern in diesem bewegenden Film aus dem Jahr 2005 ein liebevoll zerstrittenes Vater-Tochter-Gespann.

  

Der WDR zeigt am 18.07.2014 um 23:15 Uhr einen Porträtfilm über den beliebten Schauspieler von Klaus Michael Heinz aus dem Jahre 2001 mit dem Titel: "Dietmar Otto Edler von Schönleiten genannt Schönherr - Fast ein Selbstporträt".

  

  

Ehemaliger Intendant des Berliner Ensembles,

Manfred Wekwerth, ist tot

Regisseur und langjähriger Intendant des BE, Prof. Dr. Manfred Wekwerth, ist tot. Er starb am Mittwoch, 16. Juli 2014, in einem Berliner Krankenhaus im Alter von 84 Jahren. 

Wekwerth war Schüler von Bertolt Brecht und führte die Bühne am Schiffbauerdamm in Berlin von 1977 bis 1991.

   

Infos bei Wikipedia >>> und "Wer-war-wer-in-der-DDR" (bundesstiftung-aufarbeitung.de) >>>

   

Ein Nachruf über den ostdeutschen Theatermann bei www.abendzeitung-muenchen.de >>>

   

    

Burgschauspieler

Gert Voss 

gestorben

Das Burgtheater in Wien hat einen der besten Mimen verloren. Der Schauspieler Gert Voss ist am 13. Juli 2014 nach kurzer schwerer Krankheit. Er wurde 72 Jahre alt.

 

Ein Nachruf über Gert Voss >>>

 

Weitere Informationen sind zu lesen bei www.sueddeutsche.de und bei www.zeit.de.

  
    

Schauspieler

Horst Bollmann

gestorben

 

Schauspieler Horst Bollmann, hier bei einer Hörspielproduktion 1990

Foto: mit Erlaubnis des Fotografen Werner Bethsold

Entnommen aus der Webseite www.steffi-line.de

Am 7. Juli 2014 starb nach langer, schwerer Krankheit in Berlin der Schauspieler Horst Bollmann; er wurde 89 Jahre alt. Der Vollblutmime profilierte sich auf der Bühne mit seinem breit gefächerten Rollenspektrum als exzellenter Charakterdarsteller, vor allem mit seinen Interpretationen am Berliner "Schillertheater" in den Beckett-Stücken "Endspiel" (Premiere: 25.09.1967) und "Warten auf Godot" (1975) und machte er in Inszenierungen des Dramatikers selbst Furore. "Seine spezielle Körperhaltung als Diener in "Endspiel" ging als "Bollmann-Haltung" in die Theatergeschichte ein." notiert Wikipedia. In "Warten auf Godot" brillierte er als Estragon an der Seite von Stefan Wigger (Vladimir), auch mit der Titelfigur des Willy Loman in Arthur Millers mit dem "Pulitzer-Preis für Theater" preisgekröntem Drama "Tod eines Handlungsreisenden" wurde er 1985 am "Schillertheater" gefeiert. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit würdigte Bollmann als einen der "Großen der Berliner Theatergeschichte".
Ab Ende der 1980er Jahre arbeitete Bollmann als freischaffender Schauspieler vornehmlich für Film und Fernsehen. In nachhaltiger Erinnerung bleibt er mit der Rolle des Pater Malachias in Bernhard Wickis Kinofilm bzw. Literaturadaption "Das Wunder des Malachias" (1961), in den nachfolgenden Jahrzehnten trat Bollmann mit prägnanten Parts in zahlreichen TV-Produktionen in Erscheinung. Der Schauspieler mit dem verschmitzten Lächeln war sowohl in Unterhaltungsreihen als auch in Krimis zu Hause, mimte beispielsweise in dem dreiteiligen Durbridge-Straßenfeger Wie ein Blitz (1970) den Inspektor Clay. Als MAD-Oberstleutnant Delius und erfahrener Agentenjäger ermittelte er ab 1977 bis Mitte der 1980er Jahre, allerdings mit langen Zwischenpausen, in drei "Tatort"-Folgen des NDR (1979, 1983 und 1985), dann setzte er ab 1988 zwei Mal als Hauptkommissar Brandenburg in den "Tatort"-Folgen (1988 und 1989) des Bayerischen Rundfunks den Tätern nach. Unvergessen wird er als Sauberkeitsfanatiker Felix in der humorvollen, sechsteiligen Sitcom "Felix und Oskar" (1980) als Partner des schlampigen Oskar alias Heinz Baumann bleiben, der deutschen Version von "Männerwirtschaft" mit Jack Klugman und Tony Randall.
Zudem war der 1970 zum "Berliner Staatsschauspieler" ernannte Bollmann ein herausragender Sprecher in verschiedenen Hörspiel-Produktionen, so sprach er unter anderem den Bilbo Beutlin in dem Tolkien-Klassiker "Der Hobbit" (1980) an der Seite von legendären Schauspielerkollegen wie Martin Benrath und Bernhard Minetti.

 

Mir hat die 1950er-Jahre "Revue" mit Spielhandlung ("Potpourri in Bild und Ton") Was wären wir ohne uns, die Ulrich Schamoni gedreht und Wolfgang Menge geschrieben hat, gut gefallen. In den drei Hauptrollen sehen wir Horst Bollmann, Margret Homeyer und Ute Willing als Familie Baumann.

 

Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.nachtkritik.de, www.stern.de, www.tagesspiegel.de.

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de, Neuigkeiten 09.07.2014)
      

  

Filmstiftung NRW fördert 29 Filmprojekte mit 6,1 Mio. Euro

 

04.07.2014:

Die Film- und Medienstiftung NRW vergibt 2014 lt. Beschluss ihrer Fördersitzung einen Betrag von 6,098 Mio. Euro für insgesamt 29 Projekte. Darunter sind Spielfilme von Grimme-Preisträger Christian Schwochow, der einen Film über Paula Moderson-Becker drehen will (Titel: "Paula"), Uli Edel, Christian Zübert und Hans Steinbichler, acht Dokumentarfilme, u.a. von Dominik Graf, Hella Wenders, Marc Wiese und Thomas Riedelsheimer. 

  

Weitere Informationen >>>

  

    

Filmfest München 2014 - Das ZDF startet mit 16 Produktionen

Mit insgesamt 16 Produktionen (im folgenden Text einige Auszüge) ist das ZDF auf dem 32. Filmfest München vom 27. Juni bis 5. Juli 2014 vertreten, davon fünf in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Fernsehen", zwei in "Neues Deutsches Kino", fünf in der "Hommage Klaus Lemke – Die Hamburg-Filme" sowie jeweils eine Produktion in den Kategorien "CineVision", "CineMasters", "Spotlight" und "Special Screening".

  

"Wir waren Könige" mit Ronald Zehrfeld

und Mišel Matičević

 

Foto: ZDF/Christian Stangassinger 

Die Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino" präsentiert mit "Be My Baby" den Debütfilm von Regisseurin und Autorin Christina Schiewe. Ebenfalls ihre Premiere begeht in diesem Spielfilm Hauptdarstellerin Carina Kühne als Nicole, eine selbst­bewusste junge Frau mit Down-Syndrom, die von Liebe und einer eigenen Familie träumt. In der gleichen Kategorie erzählt Philipp Leinemann (Buch und Regie) in dem Thriller Wir waren Könige eine Geschichte über Freundschaft und Moral in einer Szene gewaltbereiter Jugendgangs und überforderter Polizisten. In den Hauptrollen spielen unter anderen Ronald Zehrfeld und Mišel Matičević.

 

In der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" hat neben vier weiteren Produktionen des ZDF der Film "Die Frau aus dem Moor" Premiere. Unter Regie von Christoph Stark (Buch: Ariela Bogenberger) und mit Marlene Morreis, Florian Stetter und Rosalie Thomass in den Hauptrollen spannt das Drama im bayerischen Voralpenland einen Bogen von 1860 bis heute und zeigt, wie Gewalt und Schuld lange in einem Familiensystem weiterwirken können.

 

"Die Seelen im Feuer" (AT): Hexenkommissar Herrenberger (Axel Milberg) ist von Johannas (Silke Bodenbender) Schuld überzeugt und verhört sie unnachgiebig. Johanna wurden, wie allen Gefangenen, im Malefizhaus (Hexengefängnis) die Haare abgeschnitten..

Foto: ZDF/Alfons Kowatsch

Das historische Drama Die Seelen im Feuer beschreibt den Höhe- und Wendepunkt der Hexenverfolgungen im Bamberg der Jahre 1626 bis 1631. Silke Bodenbender und Mark Waschke spielen die Hauptrollen in dem von Urs Egger gedrehten Film mit vielen weiteren bekannten Schauspielern wie Alexander Held, Axel Milberg, Richy Müller und Max Tidof.

 

Für immer ein Mörder – der Fall Ritter ist ein zeithistorisches Kriminaldrama, in dem zwei junge Polizisten nach der Wende einen Justizmord der DDR-Sicherheitsorgane in den 80er Jahren aufklären. Inszeniert von Johannes Grieser nach dem Buch von Holger Karsten Schmidt spielen Hinnerk Schönemann, Teresa Weißbach, Oliver Stokowski, Michael Gwisdek und viele andere.

 

Helen Dorn – Unter Kontrolle, der zweite Film der ZDF-Samstagskrimireihe mit Anna Loos als LKA-Kommissarin Helen Dorn, setzt die Zusammenarbeit eines Erfolgsduos fort: Matti Geschonneck führte Regie, das Drehbuch schrieb Magnus Vattrodt. Im zweiten Fall steht ein vermisstes Kind im Zentrum der Ermittlungen des LKA Düsseldorf. An der Seite von Anna Loos spielt Matthias Matschke den Kriminalhauptkommissar Gregor Georgi, in Episodenrollen sind unter anderen Herbert Knaup, Barbara Auer und Chiem van Houweninge zu sehen.

 

Neben der Spur – Adrenalin ist der erste Film einer neuen Krimireihe mit Ulrich Noethen, die den vielfach preisgekrönten Schauspieler und die Stadt Hamburg von einer bisher unbekannten Seite zeigt. Das junge Regie-Duo Cyrill Boss und Philipp Stennert  (Das Haus der Krokodile, Jerry Cotton) haben die atmosphärisch dichte Inszenierung übernommen. Frederik Weis, Cyrill Boss und Philipp Stennert schrieben das Drehbuch, frei nach dem Roman "Adrenalin" des australischen Autors Michael Robotham.

 

Das Filmfest München widmet Kult-Regisseur Klaus Lemke eine Hommage unter dem Titel "Klaus Lemke – Die Hamburg-Filme". Gezeigt werden in diesem Rahmen fünf ZDF-Produktionen, drei älteren und zwei jüngeren Datums: Rocker (1972), Sylvie (1973), Paul (1974), Finale (2006) und Dancing with Devils (2007).

 

(Quelle: ZDF-Presseportal)

  

  

Marie-Luise Marjan bekommt Verdienstorden

Ca. 5 Jahre vor ihrer Serienrolle in der "Lindenstraße"

Marie-Luise Marjan, hier 1981

Am 23. Juni 2014 erhielt Marie-Luise Marjan den "Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen", der ihr in der NRW-Staatskanzlei im Rahmen einer Feierstunde von der stellvertretenden Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann für ihren Einsatz zugunsten notleidender Kinder in aller Welt überreicht wurde. Damit würdigte man das jahrelange soziale Engagement der Schauspielerin, unter anderem kümmert sie sich als Kuratoriumsmitglied der Organisation "Plan International") seit 1999 um notleidende Kinder in der Dritten Welt. Mit ihrer 2010 ins Leben gerufenen "Marie-Luise Marjan-Stiftung" unterstützt sie sie "Plan International Deutschland e.V." (www.plan-deutschland.de) finanziell bei verschiedenen weltweiten Projekten.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 24.06.2014) 

  

Weitere Infos über die beliebte Schauspielerin bei www.steffi-line.de)

  

Foto: Virginia Shue starfotos@virginia-hamburg.de

  

   

Monika Woytowicz

feiert ihren 70sten

Die Schauspielerin Monika Woytowicz wird am 23. Juni 2014 70 Jahre alt. 

1983 siedelte die beliebte Mimin aus der DDR nach Westdeutschland. Den Zuschauern wurde sie vor allem als Henny Schildknecht aus der Serie Lindenstraße bekannt.

Bis 2005 war Monika Woytowicz verheiratet mit dem Regisseur Celino Bleiweiß. Tochter der beiden ist die Schauspielerin Ina Bleiweiß, die ebenfalls einige Zeit eine Rolle in der "Lindenstraße" hatte, sie war die Filmtochter Marion von Hans und Helga Beimer (Joachim Luger u. Marie Luise Marjan).

  

  

Andrea Sawatzki:

Neue Komödie für das ZDF

Am 23. Juni 2014 haben in Berlin die Dreharbeiten für die Komödie Inas neues Leben begonnen. Der ZDF-"Fernsehfilm der Woche" erzählt die Geschichte von Ina (Andrea Sawatzki), die nach der Pleite ihres langjährigen Arbeitgebers einen Neustart wagt. Ihr Optimismus und die junge Enno (Runa Greiner) helfen ihr dabei. In weiteren Rollen sind August Zirner und Maximilian Brückner zu sehen.

Die perfekt organisierte Chefsekretärin Ina Pressler (Andrea Sawatzki) verliert durch die Insolvenz ihrer Firma Knall auf Fall ihren Arbeitsplatz. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und meldet sich bei einer Weiterbildungsmaßnahme der Arbeitsagentur an. Inas Vertrauen in die Bürokratie wird auf eine harte Probe gestellt: In den Mühlen des Jobcenters trifft Ina auf einen überforderten Sachbearbeiter und jede Menge demotivierte Leidensgenossen. Die junge Enno ist schwanger und zu Hause rausgeflogen. Da sie aber Geld vom Amt bekommt, kann sie Miete zahlen, zieht bei Ina ein und hilft ihr so aus einem finanziellen Engpass. Die beiden Frauen arrangieren sich – und zeigen einander neue Perspektiven im Leben auf. Die optimistische Ina gibt nicht auf und kämpft um ihre Zukunft. Es gelingt ihr sogar, auch andere Kursteilnehmer aufzurütteln und zu motivieren. Selbst ihr Ex-Chef Walter (August Zirner) bekommt durch Ina wieder Wind unter die lahmen Flügel und baut sich eine neue Existenz auf.

Das Drehbuch schrieb Birgit Maiwald, Regie führt Florian Froschmayer. Der Film wird von Ninety Minute Film im Auftrag des ZDF produziert, Produzentin ist Alicia Remirez, Producerin ist Lena Kraeber. Die Redaktion im ZDF hat Gabriele Heuser. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF-Presseportal)

  

  

Schauspieler

Frank Jacobsen 

gestorben

Am 18. Juni 2014 starb mit nur 49 Jahren in Berlin der Schauspieler Frank Jacobsen; vermutlich erlitt er einen Herzinfarkt, ein Freund hatte ihn tot in der Wohnung aufgefunden. Jacobsen war einem breiten Publikum durch die Rolle des Musikers Rüdiger Lüders in der ARD-Serie 2 für alle Fälle an der Seite von Jan Fedder und Axel Milberg bekannt geworden. Nachrufe unter anderem bei www.ndr.de und www.focus.de.
  

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 19.06.2014)
  
  

Schauspielerin

Ingeborg Lapsien

gestorben

Ingeborg Lapsien

Wie ich heute (28.06.) erst erfahren habe, ist die Schauspielerin Ingborg Lapsien bereits am 5. Juni 2014 im Alter von 87 Jahren gestorben (die Traueranzeige erschien in der Süddeutschen Zeitung - trauer.sueddeutsche.de).

 

Ingeborg Lapsien wurde am 16.10.1926 in Königsberg/Ostpreußen geboren. Die Schauspielschule besuchte sie von 1946-1948 bei Ruth von Zerboni in München, dort nahm sie auch Gesangsunterricht. In den ersten Jahren konnte man sie als Theaterschauspielerin an deutschen Bühnen wie München, Tübingen, Hof/Saale und anderen sehen. Ab 1966 war sie freischaffend tätig und arbeitete als Film- und Fernsehschauspielerin. In TV-Serien war sie beispielsweise in den gerade gängigen Fernsehproduktionen und TV-Serien wie Derrick, Der Alte, Die Männer vom K3 zu sehen. Im Kino hatte sie u.a. Rollen in einigen Simmel-Adaptionen in den 1970er-Jahren wie Alle Menschen werden Brüder oder Gott schützt die Liebenden

 

Mir ist Ingeborg Lapsien im Gedächtnis geblieben durch die wunderbare TV-Serie Büro Büro wo sie als Büroleiterin Katharina Wespe ihre Rolle hatte. Wikipedia schreibt zu dieser Rolle: "Katharina Wespe ist eine eigensinnige und zu Beginn sehr unbeliebte Kollegin aus der Buchhaltung bzw. späteren EDV, die mit anderen wegen allem Möglichen permanent in Streit gerät und die Angewohnheit hat, ihre Vorgesetzten mit allerlei Belanglosigkeiten zu behelligen. In der zweiten Staffel arbeitet sie als Büroleiterin der Registratur und wird von der Belegschaft zur Betriebsrätin gewählt. Sie glaubt, dass die Karten, die sie legt, ihr die Zukunft voraussagen können, irrt sich aber meistens in ihren Prognosen. Zudem stellt sich im Verlauf der Serie heraus, dass sie mit erheblichen privaten Problemen zu kämpfen hat. So ist ihr Mann langzeitarbeitslos. In der zweiten Staffel trennt sie sich schließlich und lebt allein."

 

Foto: Virginia Shue - starfotos@virginia-hamburg.de

  

  

Udo Kier bekommt den Ehrenpreis beim Münchner Filmfestival

Udo Kier - Foto: Christian Behring

Foto: Christian Behring - Udo Kier bei der Deutschland-Premiere des Animations-Films "Kung Fu Panda" am 23. Juni 2008 im Sony-Center am Potsdamer Platz.

Gelesen am 5. Juni 2014:

Dem Schauspieler Udo Kier, zumeist auf Schurken oder sonstige Bösewichte im Film abonniert, der mit Regisseuren wie Fassbinder, Lars von Trier, Werner Herzog, Wim Wenders oder Christoph Schlingensief gearbeitet hat, wird die Ehre zuteil, einen besonderen Preis beim Münchner Filmfestival entgegenzunehmen. Für sein Lebenswerk wird ihm am 30.06.2014 der "CineMerit Award" verliehen. Außerdem sollen einige seiner Filme gezeigt werden. 

"Udo Kier ist eine starke und facettenreiche Persönlichkeit, die in jeder Rolle bleibenden Eindruck hinterlässt", sagt Festivalleiterin Diana Iljine.

  

Weitere Informationen >>>

  

 

    

    

  

  

  

     

Burgschauspieler

Karlheinz Hackl

gestorben

Karlheinz Hackl in den 1980er-Jahren

Foto: Virginia Shue 

starfotos@virginia-hamburg.de

  

Der österreichische Film- und Theaterschauspieler und Regisseur Karl-Heinz Hackl ist am 1. Juni 2014 im Alter von 65 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.

 

Bereits 2003 war ein Gehirntumor diagnostiziert worden, doch Hackl schaffte es, bereits im Januar 2005 wieder auf der Bühne präsent zu sein. Der mehrfach ausgezeichnete und vor allem am Wiener "Burgtheater" gefeierte Publikumsliebling - zuletzt erhielt er 2012 den "Nestroy-Preis" für sein Lebenswerk - machte sich nicht nur am Theater einen Namen als herausragender Charakterdarsteller, auch durch etliche Film- und Fernsehproduktionen wurde er im deutschsprachigen Raum populär. Der österreichische Kulturminister Josef Ostermayer würdigte Hackl als "bedeutenden Volksschauspieler", der aber auch als Regisseur, Lehrer, Buchautor und Kabarettist "den Menschen in unserem Land viel Freude bereitet hat".

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 02.06.2014)

 

Ein Nachruf ist bei www.kurier.at, www.drehpunktkultur.at und bei www.tt.com zu lesen.

   

     

  

  

  

       

Schauspieler und "Menschen für Menschen"-Begründer Karlheinz Böhm ist tot

Karlheinz Böhm in Fassbinders "Martha"

Foto: Einhorn-Film

Im Alter von 86 Jahren starb am 29. Mai 2014 der ehemalige Schauspieler Karlheinz Böhm, dessen Name sich niemals von der Ernst Marischka-Verfilmung, die Sissi-Trilogie, trennen lässt. Er starb in seinem Haus im österreichischen Grödig bei Salzburg.

  

Karlheinz Böhm hat in seiner Filmkarriere (bis 1983) etwa 70 Filme gedreht, darunter u.a. den englischen Schocker Peeping Tom (Augen der Angst) in der Regie von Michael Powell. Dieser Film war ab diesem Zeitpunkt Böhms Karriereknick, weil der Schauspieler in diesem Film dermaßen mit seinem Kaiser-Franz-Image gebrochen hatte, dass vor allem die deutschen Zuschauer ihn nicht mehr sehen wollten. Lange Zeit verschwand er in völliger Vergessenheit. Heute hat dieser Film Kultstatus.

Erst Rainer Werner Fassbinder erkannte erneut das schauspielerische Talent von Böhm wieder und gab ihm Hauptrollen in seinen Filmen Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel, Fontane - Effi Briest, Martha, und Faustrecht der Freiheit. Mit diesen Rollen konnte er zwar sein Sissi-Image etwas verdrängen, aber so ganz angesehen war er bei den deutschen Zuschauern nicht mehr, Kritiker allerdings waren begeistert (ich übrigens auch!). Durch sein hässliches Mörderspiel in Peeping Tom hatte er es sich beim deutschen Kinopublikum total verscherzt.

  

Bei steffi-line ist zu lesen, dass er die Rolle seines Lebens jedoch in späteren Jahren als Gründer der Stiftung "Menschen für Menschen", die er am 13. November 1981 ins Leben gerufen hatte, spielte. Mit dieser Stiftung half er notleidenden Menschen in Äthiopien. Weiterhin: "Der für sein soziales Engagement mehrfach ausgezeichnete Böhm fühlte sich selbst als Weltbürger, in Darmstadt geboren, verbrachte er seine Jugend in Hamburg und Dresden, lebte in der Schweiz sowie seit Jahrzehnten in Österreich, dessen Staatsbürgerschaft er inne hatte; 2003 wurde ihm als erstem Ausländer die Verleihung der Ehren-Staatsbürgerschaft von Äthiopien zuteil. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer sagte unter anderem: "Mit Karlheinz Böhm verlieren Österreich, Europa und die Welt eine Persönlichkeit, die sich Jahrzehnte hindurch mit aller Kraft für den afrikanischen Kontinent und die Verbesserung der Lebensumstände seiner Menschen, insbesondere in Äthiopien, eingesetzt hat." Medienberichten zufolge soll Böhm, der sich krankheitsbedingt seit 2011 nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigte, seine letzte Ruhe in einem Ehrengrab der Stadt Salzburg finden, die Beisetzung soll im engsten Familienkreis stattfinden."

  

Nachrufe sind unter anderem bei www.tagesschau.de, FAZ, welt.de, derstandard.at, www.krone.at, Stuttgarter Zeitung und kurier.at zu finden.

 

Hier ist ein umfangreicher Artikel über den Menschen und Schauspieler Karlheinz Böhm in "DiePresse.com" >>>

  

Ein Mysterium? Der 29. Mai war auch der Todestag von Romy Schneider.

  

   

Helma Sanders-Brahms ist gestorben

Eine der profiliertesten und bekanntesten deutschen Autorenfilmerinnen ist tot. Helma Sanders-Brahms starb am 27. Mai 2014 an einer Krebserkrankung. 

 

Sie drehte sozialkritisch und nahm für ihre Filme Themen zum Anlass, die für viele unbequem waren. Für mich war sie eine Vorreiterin des sogenannten "Frauenkinos" und nahm, ähnlich wie Margarethe von Trotta, den politischen Umbruch der späten 1960er-Jahre zum Anlass, ein neues Frauenbewusstsein zu schaffen. Das zeigen Filme wie Shirins Hochzeit oder Deutschland bleiche Mutter oder Mein Herz niemandem. Merkwürdigerweise fand sie im Ausland - wie so viele Autorenfilmer - mehr Anerkennung als bei uns. Als ihr wichtigster Film zur Frauenbewegung war Unter dem Pflaster ist der Strand zu werten, der in Cannes sein Debüt hatte und danach monatelang in Frankreich und Italien in den Kinos zu sehen war. 

  

Nachrufe sind zu lesen bei www.tagesspiegel.de, www.zeit.de, Spiegel, www.mediabiz.de, Berliner Morgenpost.

   

   

Der Schauspieler 

Klaus Herm ist tot

Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 24. Mai 2014 in Berlin nach kurzer Krankheit der Schauspieler Klaus Herm; er wurde 89 Jahre alt.

Herm machte sich nicht nur als Charakterdarsteller am Theater einen Namen, vor allem mit zahlreichen TV-Produktionen wurde er seit Anfang der 1970er Jahre einem größeren Publikum bekannt, geriet mit populären Krimiserien wie "Der Kommissar", "Derrick", "Der Alte", "Die Krimistunde", "Die Männer vom K3" oder "Tatort" sowie vielen anderen erfolgreichen Unterhaltungs-Reihen zum Dauergast auf dem Bildschirm. Zu Herms Serien-Filmografie zählen beispielsweise Quotenrenner wie "Die Schwarzwalklinik" und "Das Traumschiff", die Simenon-Adaption "Der Kleine Doktor" (1974), wo er mehrere Folgen lang den französischen Kommissar Lucas mimte, oder die Krimireihe "Schwarz greift ein" (1994) mit der Figur des Küsters Konrad Hellmann an der Seite des Titelhelden Klaus Wennemann. Sporadisch trat Herm auch auf der Leinwand in Erscheinung, noch im hohen Alter gehörte er mit einem kleinen Part zur Besetzung von Helmut Dietls Kinokomödie "Zettl" (2012) - zugleich seine letzte Arbeit vor der Kamera. Darüber hinaus machte sich Herm einen Namen als exzellenter Hörspielsprecher, gestaltete unter anderem über zwei Jahrzehnte lang (1978-1999) den Hutchinson Hatch, treuer Freund und Assistent des leidenschaftlichen Amateur-Kriminologen Professor August van Dusen (Friedrich W. Bauschulte), in der gleichnamigen, anfangs vom RIAS produzierten erfolgreichen Hörspielserie "Professor van Dusen".

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 01.06.2014)
  

  

Sommerprogramm

2014 im ZDF

Das ZDF bringt ein Sommerprogramm mit 13 sehenswerten Kinofilmen, darunter auch welche aus der Redaktion "Das kleine Fernsehspiel"*), einige leider auch zur nachtschlafender Zeit.

 

Die Sommerfilme im Überblick:

  

Agent Ranjid rettet die Welt - Regie Kaya Yanar - 27.06.14 um 22:30 Uhr

Du hast es versprochen*) - Regie Alex Schmidt - 29.07.14 um 22:45 Uhr

Offroad - Regie Elmar Fischer - 31.07.14 um 20:15 Uhr

Festung*) - Regie Kirsi Liimatainen - 04.08.14 um 00:10 Uhr

Fenster zum Sommer - Regie Hendrik Handloegten - 05.08.14 um 23:15 Uhr

Jesus liebt mich - Regie Florian David Fitz - 07.08.14 um 20:15 Uhr

Puppe, icke und der Dicke*) - Regie Felix Stienz - 11.08.14 um 00:30 Uhr

Vatertage - Opa über Nacht - Regie: Ingo Rasper - 14.08.14 um 20:15 Uhr

Nemez*) - Regie Stanislav Güntner - 18.08.14 um 00:30 Uhr

Glück - Regie Doris Dörrie - 19.08.14 um 20:15 Uhr

Little Thirteen*) - Regie Christian Klandt - 25.08.14 um 00:10 Uhr

Unter Frauen - Regie Hansjörg Thurn - 29.08.14 um 20:15 Uhr

Millionen*) - Regie Fabian Möhrke - 01.09.14 um 00:20 Uhr

  

    

Regisseur und Filmproduzent

Hansjürgen Pohland

gestorben

Filmregisseur und -produzent Hansjürgen (Jason) Pohland

Einer der "Oberhausener":

Hansjürgen Pohland, 2012

 © Kurzfilmtage/Simon Weber

Der Regisseur und Filmproduzent Hansjürgen Pohland ist tot. Die französische Polizei teilte mit, das der Filmemacher in der Nähe der Stadt Cannes an einem Schwächeanfall, der sich am Strand ereignet, am 17. Mai 2014 gestorben sei. Rettungskräfte konnten nicht mehr helfen. Er wurde 79 Jahre alt.

 

Hansjürgen Pohland war einer der Unterzeichner des "Oberhausener Manifestes" und Filmemacher der ersten Stunde Anfang der 1960er-Jahre. Erfolgreich war seine Günter Grass-Adaption Katz und Maus, die er 1966 mit Wolfgang Neuss und zwei Söhnen Willy Brandts: Lars und Peter Brandt in den Hauptrollen gedreht hatte.

  

Eine seiner letzten Arbeiten war die 52minütige Dokumentation "Die Rebellen von Oberhausen", die Geschichte der Anfänge des "Neuen Deutschen Films" (weitere Information zu diesem Film).

    

    

    

 

Theater- und Filmschauspieler 

Rolf Boysen gestorben

Rolf Boysen als "Wallenstein" in der Franz Peter Wild-Verfilmung aus dem Jahre 1978 - Foto: PIDAX-Film

Rolf Boysen als "Wallenstein" in der TV-Inszenierung von Franz Peter Wirth, 1978

Foto: PIDAX-Film

Schauspieler Rolf Boysen ist tot. Er starb im Alter von 94 Jahren nach einem mehr als erfüllten Theaterleben am 16. Mai 2014 in München.

 

Vielen Fernsehzuschauern war er bekannt aus diversen Klassikern, die für das Fernsehen inszeniert wurden, z.B. als Bernardo in Hamlet, Prinz von Dänemark in der Inszenierung von Franz Peter Wirth, als Herzog von Clarence in Richard III. nach Shakespeare in der Regie von Fritz Umgelter, als Hektor in Der Trojanische Krieg findet nicht statt, inszeniert von Franz Josef Wild. Er war der Marc Anton in Das Trauerspiel von Julius Caesar, Regie: Michael Kehlmann und hatte die Titelrolle in Philoket, Regie: Ludwig Cremer. Großartig war seine Rolle als Wallenstein in Franz Peter Wirths gleichnamiger 4teiliger TV-Inszenierung aus dem Jahr 1978 nach der Biografie von Golo Mann. Legendär wurde 1984 die Fernsehinszenierung Don Carlos - Infant von Spanien in der Regie von Franz Peter Wirth.

  

  

Rolf Boysen wurde am 31. März 1920 in Flensburg geboren. Auf Wunsch seiner Eltern begann er erst einmal eine kaufmännische Ausbildung, die wegen Einberufung als Soldat, später war er Leutnant, nicht abgeschlossen werden konnte. Nach Ende des Krieges Besuch der Schauspielschule in Hamburg. 1948 erhielt er sein erstes Engagement an den Städt. Bühnen in Dortmund, hier war er vier Jahre tätig. Weitere Stationen waren die Bühne der Landeshauptstadt Kiel, das Niedersächsische Staatstheater in Hannover. Schließlich kam er an die Münchner Kammerspiele, wo er bis 1968 unter Vertrag stand. Nach weiteren zehn Jahren und Engagements in Hamburg, am Schauspielhaus Bochum und am Burgtheater in Wien kam er 1978 zurück an die Münchner Bühne, wo er dann auch blieb.

  

Es gibt ja kaum eine männliche Theaterfigur, die Rolf Boysen nicht gespielt hat, so war er der Shylock im Kaufmann von Venedig an der Seite von Thomas Holtzmann in der Titelrolle, der Karl in Thomas Bernhards Der Schein trügt und natürlich auch König Lear, alle unter der Regie von Dieter Dorn, Theaterurgestein wie Rolf Boysen selbst. Fritz Kortner inszenierte den Othello mit Boysen in der Titelrolle, Erwin Piscator war Regisseur des Stücks Don Carlos, wo Rolf Boysen den Alba spielte.

Aber hin und wieder hat er auch synchron gesprochen. So lieh er seine Stimme Bela Lugosi als Graf Dracula, Eli Walach, Rod Steiger, Leonard Nimoy, Peter Jones und Pierre Mondy.

Rolf Boysen hatte drei Kinder, eine Tochter, zwei Söhne. Sohn Markus ist ebenfalls Schauspieler (mit ihm stand Rolf Boysen in Kabale und Liebe 1978 erstmalig zusammen auf der Bühne der Münchner Kammerspiele), Sohn Peer ist Regisseur und Bühnenbildner. 

  

Nachrufe auf den großen Theaterschauspieler Rolf Boysen sind hier zu lesen:

www.welt.de, n24.de und www.sueddeutsche.de

Kurzbiografie und weitere Informationen über den Schauspieler sind zu finden bei www.steffi-line.de 

    

  

Schauspieler

August Diehl

geehrt

  

Schauspieler August Diehl wurde auf dem Filmfest Emden-Norderney am 11. Mai 2014 ausgezeichnet.  

  

  

  

  

  

Die "Lolas" 2014  wurden vergeben

Der renommierteste deutsche Filmpreis "Lola" ist am 9. Mai 2014 im Berliner Tempodrom verliehen worden. 

Auf der Internet-Präsenz sind als pdf-Format alle Preisträger nachzulesen.

Als bester Schauspieler wurde Dieter Hallervorden geehrt und den Preis als beste Schauspielerin konnte Jördis Triebel entgegennehmen.

Die Ehren-Lola bekam der Regisseur Helmut Dietl, auf dessen Konto die mittlerweile zum Kultstatus erhobenen Serien "Monaco Franze", "Münchner G'schichten" und "Kir Royal" gehören ebenso wie die Spielfilme "Schtonk" und "Rossini". Als besuchsstärkster Film wurde "Fack ju Göhte" ausgezeichnet.

  

Weitere Informationen auf der Webseite des Deutschen Filmpreises

  

  

Schauspielerin

Renate Blume feiert am 3. Mai ihren 70. Geburtstag

Renate Blume ist eine Schauspielerin, die ihre Karriere in der ehemaligen DDR begonnen hat. Die junge Frau will zunächst ein Medizin-Studium anstreben, entscheidet sich dann aber doch um und beginnt ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. 

Der Regisseur Konrad Wolf setzt sie 1964 noch während ihrer Studienzeit in seinem dann international bekannt gewordenen Film Der geteilte Himmel nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf ein. Ihr Partner im Film ist der bekannte Schauspieler Eberhard Esche. Nach erfolgreicher Abschlussarbeit ist R. Blume bis 1970 Ensemblemitglied beim Dresdner Staatstheater. Nach 1970 gehörte sie zum Schauspielerensemble des Fernsehens der DDR und war in Fernsehfilmen, Kinofilmen und auch in Fernsehserien zu sehen. Nach der Wende allerdings blieben Rollenaufträge aus und sie entscheidet  sich, als Schauspiellehrerin zu arbeiten. In den Jahren ab 1992 kann sie wieder beim Theater arbeiten und hat in Berlin, Düsseldorf (Theater an der Kö), München und Oybin Engagements. Sie war auf Tournee mit den Stücken "Die Glasmenagerie", "Tod eines Handlungsreisenden" und "Der Tod eines Mädchens". 

Im Fernsehen bzw. Kino ist sie zu sehen in der 13teiligen TV-Serie Archiv des Todes, Ulzana mit Gojko Mitic, Kit & Co. mit Manfred Krug und Rolf Hoppe, Martin Luther mit Ulrich Thein, um hier nur einige zu nennen.

  

Die Schauspielerin war von 1969 - 1974 mit dem Regisseur Frank Beyer verheiratet, mit ihm hat sie einen Sohn, Alexander, der später von ihrem Ehemann Dean Reed adoptiert wurde. Mit dem Schauspieler Gojko Mitic war sie zwei Jahre liiert. Den US-amerikanischen Schauspieler und Sänger Dean Reed, der in die DDR übergesiedelt war, heiratet sie 1981 und war bis zu dessen Tod 1986 seine Ehefrau.

Mit ihrem Sohn Alexander ist sie 2001 bei den Störtebeker-Festspielen Ralswiek auf Rügen zu sehen. Seit 2005 gehört Renate Blume zur Schauspielerschaft der TV-Serie Fünf Sterne. Ebenfalls seit 2005 ist sie mit Wolfgang Winkler an ihrer Seite beim Schauspielensemble KLASSIK AM MEER in Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame" zu sehen.

  

   

Der Oberkellner vom "Blauen Bock", Heinz Schenk, ist tot

In der Nacht zum 1. Mai 2014 starb der einstige Entertainer, Schauspieler und TV-Moderator Heinz Schenk im Alter von 89 Jahren in seinem Wohnort in Wiesbaden an den Folgen eines Schlaganfalls. Schenk wurde durch die Unterhaltungssendung "Zum blauen Bock" ungemein populär, die er ab 1966 als Nachfolger von Otto Höpfner 21 Jahre lang bzw. 134 Mal moderierte sowie eigene Ideen, Lieder und Texte beisteuerte. Die vom Hessischen Rundfunk produzierte Sendung konnte nicht zuletzt dank des "Ebbelwoi-Babblers" Schenk, aber auch seiner Partnerin Lia Wöhr, Traumquoten verzeichnen. Schenk schrieb die Texte zu weit über 800 Liedern, mit seinen Hits wie "Es ist alles nur geliehen" (erstmals vorgetragen 1978 im "Blauen Bock"), "Alles kann der Mensch sich kaufen – nur keine Zeit", "Wir sind alles Marionetten" oder dem ARD-Fernsehlotterie-Song "Gib dem Glück eine Chance" feierte der Künstler auch als Sänger Erfolge. Nachdem sich der beliebte Entertainer Ende 1987 von seinem Publikum als Wirt des "Blauen Bocks" verabschiedet hatte, konzentrierte er sich verstärkt auf die Schauspielerei, wurde zu einer Stütze am Frankfurter "Volkstheater". Zu Schenks Paraderolle zählte Anfang der 1990er Jahre die Figur des Argan in "De Geizhals", einer hessischen Version von Molières Komödie "Der Geizige".

Auf der Kinoleinwand mimte er unter anderem 1993 in Hape Kerkelings Spielfilm-Debüt bzw. dem Kassenschlager "Kein Pardon!" den hessisch babbelnden, abgehalfterten Heinz Wäscher, der die TV-Show "Witzischkeit kennt keine Grenzen" moderiert. Im Februar des gleichen Jahres feierte der umtriebige und mehrfach ausgezeichnete Hesse mit der Unterhaltungssendung "Fröhlich einge-Schenkt" sein Comeback als Showmaster. Die Show mit Musik und Prominenten-Smalltalk wurde so erfolgreich, dass die anfänglich Donnerstags ausgestrahlte Sendung ab 1994 zur großen Samstagabend-Unterhaltungsshow avancierte, im November 1996 flimmerte die Show letztmalig über den Bildschirm.
In den letzten Jahren hatte sich Schenk altersbedingt ins Privatleben zurückgezogen und lebte zuletzt verwitwet in Wiesbadener Ortsbezirk Naurod. Seine Ehefrau Gerti, die er 1951 geheiratet hatte, war am 14. Dezember 2013 im Alter von 85 Jahren gestorben.
Nachrufe unter anderem bei www.focus.de, www.swr.de, www.faz.net und www.tagesschau.de 

Auf der Website des Hessischen Rundfunks ist eine Bildergalerie zu sehen und ein Porträt von "Mister Äppelwoi".

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 01.05.2014)

       

   

(Geburtstags-)Lesung

mit Burkhard Driest am 28. April 2014


Burkhard Driest

Drehbuchautor, Maler, Schriftsteller und Schauspieler Burkhard Driest wird am 28. April 2014 75 Jahre alt.

Zu diesem Anlass hat der Verlag "Expeditionen" sein erstes Buch "Die Verrohung des Franz Blum", mit dem er literarischen Bekanntheitsgrad erlangte, neu aufgelegt. Die Hamburger Autorenvereinigung, deren Mitglied Driest ist, würdigt ihn an seinem Geburtstag mit einem Empfang und literarischem Abend, wobei auch die Musik nicht fehlen darf.

Das literarische Gespräch mit B. Driest führt der Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung Gino Leineweber, der auch Ausschnitte auf den Werken Driest lesen wird.

Musikalische Untermalung: Sigrun Kiesewetter.

  

  

Foto: Virginia Shue 

starfotos@virginia-hamburg.de

  

  

    

Dreharbeiten zu neuem ZDF-Fernsehfilm thematisiert Missbrauch bei rechtlicher Betreuung älterer Menschen 

Thekla Carola Wied, eine Hauptdarstellerinnen im neuen Fernsehfilm mit dem vorläufigen Titel Die Betreuungsfalle

Foto: ZDF / Alexander Fischerkoesen

Thekla Carola Wied und Matthias Habich stehen seit Mittwoch, 23. April 2014, für den ZDF-Fernsehfilm Die Betreuungsfalle (Arbeitstitel) in Köln vor der Kamera. Das Drama thematisiert den Missbrauch, der bei der Betreuung alter Menschen durch einen Vormund vorkommen kann. Regie führt Isabel Kleefeld nach dem Drehbuch von Marco Wiersch.

Max (Matthias Habich) und Leni (Thekla Carola Wied) treffen sich beim Tanzen für Senioren in einer alten Kölner Tanzschule wieder. Vor 60 Jahren waren sie ein verliebtes Pärchen in der Tanzstunde, aber das Leben hat sie auseinandergehen lassen. Max scheint ein unbeschwertes Leben zu führen, aber niemand erkennt, dass er unter einer beginnenden Demenz leidet. Diese entwickelt sich sehr langsam und schleichend, ist aber unabwendbar. Hilfe von seinem einzigen Sohn Steffen kann Max nicht erwarten. Denn seit er weiß, dass Steffen homosexuell ist, haben sich Vater und Sohn überworfen. Sie sprechen nicht miteinander und besuchen sich auch nicht. Aus diesem Grund bekommt Max vom Gericht einen Rechtsanwalt als Vormund zugewiesen, der für seine Betreuung zuständig ist. Dieser entscheidet über das Wohl und Wehe von Max, genehmigt Arztbesuche und entscheidet, ob Max ins Pflegeheim muss oder nicht. Max ist verzweifelt, denn er fühlt sich noch gesund und mündig und will um jeden Preis in seinem Haus wohnen bleiben. Die resolute Leni rät Max deshalb, eine komplette Aufhebung der Betreuung durch Anwalt Schillings zu beantragen. Und damit beginnt eine Ochsentour.

In weiteren Rollen sind Götz Schubert, Ulrike Krumbiegel und Christina Hecke zu sehen. Michael Souvignier, Zeitsprung Köln, produziert den Film. Die Redaktion im ZDF liegt bei Gabriele Heuser. Der Film ist eine ZDF-Auftragsproduktion in Zusammenarbeit mit ARTE. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. 

(Quelle: ZDF-Presseportal)

     

  

Dokumentarfilmer und Drehbuchautor

Michael Glawogger gestorbenSchauspieler_a_z

Michael Glawogger - Foto: Manfred Werner

Michael Glawogger bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2012

Foto: Manfred Werner (Tsui)

Wie ich heute gelesen habe, ist der Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller Michael Glawogger in der Nacht zum 23. April 2014 im Alter von nur 57 Jahren verstorben.

 

Der Dokumentarfilmer befand sich seit Ende 2013 mit Attila Boa und Manuel Siebert (Kamera und Ton) zu einem für die Dauer von etwa einem Jahr vorgesehenen „Doku-Experiment“ auf einer Reise, wobei er ohne großartiges Drehbuch seinen nächsten Film mit dem Titel Untitled - Film ohne Namen drehen wollte. Während dieser Reise starb er an einer  Malaria-Infektion. Michael Glawogger konnte in seinem Leben viele namhafte Preise für seine Filme entgegennehmen, z.B. 1995 den Wiener Filmpreis für Die Ameisenstraße, 1999 den "Golden Spin Award" in San Francisco für Megacities, den Europäischen Filmpreis (bester Dokumentarfilm) für Workingsman's Death, 2009 den "Großen Preis der Diagonale" für seinen Film Vaterspiel und 2011 den Spezialpreis der Jury für seinen Film Whore's Glory bei den Intern. Filmfestspielen in Venedig.

(Quelle: ZDF-Presseportal)

  

Ein Nachruf zum Tod des Regisseurs Michael Glawogger >>>

       

  

Joachim Fuchsberger bringt neues Buch heraus

Nach dem Bestseller "Altwerden ist nichts für Feiglinge" (2011) veröffentlicht Joachim Fuchsberger Ostern 2014 im Gütersloher Verlagshaus sein neues Buch mit dem Titel "Zielgerade", das er seiner Ehefrau Gundel gewidmet hat und mit dem er auf humorige Weise nicht nur eine Bilanz seines Lebens zieht sondern auch brisante Fragen aufgreift. Joachim Fuchsberger "stellt sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens. Es geht – natürlich – um Beziehungen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen. Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst. Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit." kann man auf der Webseite des Verlages lesen.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 18.04.2014)

     

    

Schauspieler

Peter Schiff gestorben

Wie www.rbb-online.de am 17. April 2014 mitteilte, ist der Schauspieler Peter Schiff in Berlin im Alter von 90 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben; ein genaues Todesdatum wurde nicht genannt. Der am 27. Juni 1923 in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) geborene, allseits beliebte Mime wurde einem breiten Publikum seit den 1960er Jahren durch zahlreiche Auftritte in Film- und Fernsehproduktionen bekannt, zudem machte er sich mit seiner markanten Stimme einen Namen in der Synchronisation sowie als Sprecher in verschiedensten Audio-Produktionen. Noch im Mai 2012 erhielt der damals fast 89-Jährige den Ehrenpreis des Hörbuch- und Hörspielpreises "Ohrkanus" für sein Lebenswerk.

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 18.04.2014)

    

     

Fernsehregisseur

Ekkehard Böhmer

gestorben

Ekkehard Böhmer

Foto: HR / Kurt Bethke (Abdruck frei)

Am 14. April 2014 starb 84-jährig in Wiesbaden nach kurzer Krankheit der Fernsehregisseur Ekkehard Böhmer. Mit dem von Hans-Joachim Kulenkampff moderierten Quiz "Wer gegen Wen?" startete Böhmer am 3. September 1955 eine beispiellose Karriere im bundesdeutschen Fernsehen, mit Quotenrennern wie "Einer wird gewinnen", "Zum Blauen Bock", "Am laufenden Band", "Musik ist Trumpf" oder den Shows von Anneliese Rothenberger und Peter Alexander sowie zahllosen anderen Show-Klassikern schrieb er ab Ende der 1950er Jahre TV-Geschichte. Der Fernsehdirektor des "Hessischen Rundfunks", Manfred Krupp, erklärte, wie kein anderer habe Böhmer die Fernsehunterhaltung in Deutschland über Jahrzehnte geprägt. "Seine Einfälle und Inszenierungen waren richtungsweisend für die gesamte Unterhaltungsbranche." kann man in einem Nachruf bei hr-online.de lesen. Der vielfach ausgezeichnete Böhmer - unter anderem erhielt er 1985 das "Bundesverdienstkreuz" - beendete 1999 nach 45 Berufsjahren eine Karriere, die seinesgleichen sucht.

Ein Nachruf ist auf der Webseite des Hessischen Rundfunks zu finden.

  

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 15.04.2014)

    

    

ZDF-Fernsehfilm der Woche am 7. April 2014: 

Das Glück der Anderen


Szene aus dem Film "Das Glück der Anderen" - Foto: ZDF Erika Hauri

Szene mit Veronica Ferres und Dominic Raacke in Das Glück der Anderen

Foto: ZDF/Erika Hauri

Am 7. April 2014 zeigt das ZDF einen Fernsehfilm mit dem Titel Das Glück der Anderen.

  

Als unfreiwillige Single-Frau leidet Standesbeamtin Ellen darunter, bei den Trauungen nur glückliche Paare zu erleben. Kauf- und tablettensüchtig, landet sie nach einem Ladendiebstahl bei dem attraktiven und charmanten Therapeuten Christian.

  

Regisseurin Claudia Garde inszenierte die gefühlvolle und heitere Geschichte über Liebe, Sucht und Sehnsucht mit Veronica Ferres, Dominic Raacke, Tatjana Alexander, Antoine Monot jr., Gundi Ellert und vielen anderen nach dem Buch von Thomas Kirdorf. 

  

(Quelle: Pressestelle ZDF)

  

  

  

         

  

  

  

  

  

Heino Ferch ermittelt zum 5. Mal im ZDF als Psychologe Dr. Brock in der Serie "Spuren des Bösen"

Roland Silbernagl, Regisseur Andreas Prochaska,

Christoph Luser, Heino Ferch, Jürgen Maurer

Foto: ZDF / Petro Domenigg Vienna-Austria

Das ZDF informiert:

Derzeit entsteht in Wien und Umgebung der fünfte Film der ZDF-Krimireihe "Spuren des Bösen". Verhörspezialist Richard Brock (Heino Ferch) hilft dieses Mal einem alten Freund, der unter Mordverdacht steht. Die Folge mit dem Titel Liebe inszeniert erneut Andreas Prochaska, das Buch stammt wieder von Martin Ambrosch. In weiteren Rollen spielen Maximilian Brückner, Christoph Luser, Hary Prinz, Emily Cox, Sabrina Reiter, Gerhard Liebmann und viele andere.

  

Die Polizei ruft Richard Brock in eine Wiener Vorortsiedlung: Klaus Willer (Hary Prinz) hat sich in einem Einfamilienhaus verschanzt und will nur mit Richard, seinem ehemaligen Mitschüler, sprechen. Im Haus bietet sich dem Verhörspezialisten ein Bild des Schreckens: Auf dem Boden liegt die blutverschmierte Leiche von Willers Lebensgefährtin Lisa. Willer beteuert, dass er die Tat nicht begangen hat. Brock verspricht seinem einstigen Freund, ihn in dieser Sache nicht allein zu lassen, und überredet ihn, sich der Polizei zu stellen. Bei seinen Ermittlungen findet Brock heraus, dass Lisa einen Geliebten hatte, von dem sie schwanger war: Konstantin Steinmann (Christoph Luser), der in einer Kommune lebt. Die seltsame Gemeinschaft steht unter der Leitung von Michael Auer (Maximilian Brückner). War Eifersucht das Mord-Motiv? Oder steckt mehr hinter diesem Fall? Als Brock die Zusammenhänge klären will, gerät er tief in die Konflikte der Wohngemeinschaft und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.

Spuren des Bösen – Liebe ist eine ZDF/ORF-Koproduktion der Aichholzer Filmproduktion, Wien (Produzent: Josef Aichholzer), gefördert vom Fernsehfonds Austria und vom Filmfonds Wien. Für die Redaktion im ZDF zeichnet Wolfgang Feindt verantwortlich. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 8. Mai 2014, ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Die preisgekrönte Reihe "Spuren des Bösen" erhielt mehrfach den österreichischen Film- und Fernsehpreis "Romy" sowie 2013 eine Nominierung für den International Emmy (Heino Ferch als bester Schauspieler in "Spuren des Bösen – Racheengel"). Im März 2014 wurde der dritte Film "Spuren des Bösen – Zauberberg" mit dem Deutschen Fernseh-Krimi-Preis ausgezeichnet.

(Quelle: ZDF-Pressetext)

   

   

Das ZDF will die Show "Wetten dass...? einstellen

Das ZDF informiert:

Mit der letzten Sendung in diesem Jahr am 13. Dezember 2014 in Nürnberg wird die ZDF-Show „Wetten, dass..?“ eingestellt. Das erklärte ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler am Abend in Offenburg. Moderator Markus Lanz hatte am Ende der Live-Sendung angekündigt, dass er „Wetten, dass..?“ noch bis zum Jahresende moderieren werde. 
Norbert Himmler: „Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir noch die drei geplanten Ausgaben in 2014 machen. Danach ist Schluss. In den letzten Jahren hat sich im Showbereich sehr viel verändert. Das trifft alle Sender und Unterhaltungsprogramme, besonders hart aber "Wetten, dass..?" als traditionsreichste Show in Deutschland. Der Rückgang der Zuschauerzahlen zeigt, dass sich die Sehgewohnheiten verändert haben und das Format an Anziehungskraft verloren hat. Es ist uns nicht leicht gefallen, einen Klassiker wie ‚Wetten, dass..?‘ vom Schirm zu nehmen. Der Aufwand einer so großen Show steht aber nicht mehr im Verhältnis zur Zuschauer-Resonanz. Großen Respekt habe ich vor der Leistung von Markus Lanz, der Redaktion und dem Produktionsteam. Das ZDF werde alle Rechte an der Marke „Wetten, dass..?“ behalten und gegebenenfalls auch wieder aktivieren. Das Konzept, das Frank Elstner Anfang der achtziger Jahre für das ZDF erfunden hat, bleibt einzigartig. Deshalb schließe ich nicht aus, dass es irgendwann noch einmal auflebt. Wir suchen aber weder einen neuen Moderator, noch planen wir eine Fortsetzung in absehbarer Zukunft. Die Hauptredaktion Show arbeitet jetzt an neuen Ideen für den Samstagabend." 

(Quelle: ZDF-Pressetext)

  

(Wäre Gottschalk nicht gegangen, hätte "Wetten daß..." nicht eingestellt werden müssen, das ist meine Meinung. Ja, ja, wäre..., würde..., hätte. rk)

   

    

Theater- und Filmschauspieler

Karl Walter Diess

ist gestorben

Karl Walter Diess in den 1980er-Jahren in der Theateraufführung "XYZ"; Regie Dieter Wedel

Foto: Virginia Shue 

starfotos@virginia-hamburg.de

  

Am 30. März 2014 starb im Alter von 86 Jahren in Frankfurt/Main der österreichische Schauspieler Karl Walter Diess an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.

 

Der Schauspieler war bekannt aus unzähligen Rollen in Krimiserien wie Der Alte, Derrick, Der Kommissar etc. Meistens wurde er in seinen Rollen mit zwielichtigem Charakter besetzt. Ein Gutmensch war seine Rolle in der überaus beliebten TV-Serie Die Schwarzwaldklinik, wo er den Oberarzt Schäfer mimen durfte. Man sah ihn im Traumschiff und in diversen Pilcher-Verfilmungen.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. weiterhin zu lesen: "Er trat mit prägnanten Charakteren in legendären Produktionen wie dem Straßenfeger "11 Uhr 20" (1970) in Erscheinung, zeigte sich in den historischen Mehrteilern Die Merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck (1973) und Wallenstein (1978) oder in der Emmy von Rhoden-Adaption Der Trotzkopf (1983). Insgesamt weist die TV-Filmografie des Schauspielers, der seine ersten Erfolge am Theater feierte, rund 90 Titel auf, auch auf der Leinwand war er sporadisch zu sehen. Zuletzt hatte er in der Episode Keiner von uns dreien (EA: 23.11.2007) aus der Krimiserie Siska mitgespielt."

 

Karl Walter Diess hatte weiterhin Rollen als Lenny in Bitte recht freundlich, es wird geschossen (1969, Regie: Rolf von Sydow), in den 1970, 1971 und 1974 gedrehten Simmel-Adaptionen Und Jimmy ging zum Regenbogen und Liebe ist nur ein Wort und Die Antwort kennt nur der Wind (alle Regie: Alfred Vohrer). 1989 sah man ihn in der Rolle des Dr. Virchow in Tom Toelles Fernsehfilm Bismarck. Nach ca. 60 Theater- und Filmjahren hatte sich Karl Walter Diess ins Privatleben zurückgezogen.

 

Der Schauspieler war auch ein gefragter Synchronsprecher. Der britische Schauspieler Roger Moore wurde von Diess gesprochen und auch Christopher Plummer in Die Dornenvögel, weiterhin war in etlichen Hörspielen wie in "Drei ???", "TKKG" oder "Fünf Freunde" die Stimme Diess' zu hören.

 

Nachrufe sind u.a. bei www.spiegel.de, derstandard.at nachzulesen.
    

    

Drehstart zu einem historischen Dreiteiler im ZDF mit dem Titel Tannbach

"Es gab keine Stunde Null, aber wir hatten die Chance zu einem Neubeginn", Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985.

Unter der Regie von Alexander Dierbach entsteht zurzeit in Tschechien der historische ZDF-Dreiteiler Tannbach, ein Sittengemälde des ländlichen Nachkriegsdeutschlands von 1945 bis 1952 in einem kleinen Dorf zwischen Bayern und Thüringen.

Zur Besetzung gehören unter anderem Nadja Uhl, Heiner Lauterbach, Martina Gedeck, Henriette Confurius, Jonas Nay, Ludwig Trepte, Alexander Held, Ronald Zehrfeld, Maria Dragus, Florian Brückner, Maximilian Brückner, Natalia Wörner und andere.

In "Tannbach" erleben die verbliebenen Dorfbewohner, Kriegsgefangenen, Deserteure und Nazi-Opportunisten die letzten Kriegstage und versuchen zu überleben – irgendwie. Nach 1945 gehört "Tannbach" zunächst zur amerikanischen, später zur sowjetischen Besatzungszone, bis sich im Sommer 1946 die Grenzen der Besatzungszonen erneut verschieben, das Dorf geteilt wird und der Bach, der durch das Dorf fließt, die Grenze zwischen amerikanischer und russischer Besatzungszone bildet. "Tannbach" erlebt in den Folgejahren das Ringen um einen demokratischen Neuanfang; die Geschichte folgt drei Familien und den Dorfbewohnern auf ihrem Weg zwischen BRD und DDR.

"Das aufwändige Filmepos erzählt 70 Jahre nach Kriegsende in einem ländlichen Mikrokosmos von der Entstehungsgeschichte der beiden deutschen Staaten. Mit „Tannbach“ bringen wir den Zuschauern große Geschichte anhand menschlicher Erfahrungen und Erlebnisse nahe", so Dr. Norbert Himmler, Programmdirektor des ZDF.

"Tannbach" ist eine Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television in Koproduktion mit dem ZDF und Wilma Film. Gefördert wird der Mehrteiler vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF), von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) sowie dem Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie (Tschechien).

Produzenten sind Gabriela Sperl, Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin ist Sophie von Uslar. Die Redaktion im ZDF haben Caroline von Senden und Katharina Dufner. Regie führt Alexander Dierbach (Uns trennt das Leben, Fischerkrieg); die Drehbücher stammen von Josephin und Robert von Thayenthal, bearbeitet von Gabriela Zerhau, Martin Pristl und Gabriela Sperl. Die Dreharbeiten in Tschechien, Thüringen und Bayern dauern bis Anfang Juli 2014.

Sendetermin des Event-Dreiteilers ist für Anfang 2015 im ZDF vorgesehen. (Siehe auch Info weiter oben.)

(Quelle: ZDF-Pressetext)

  

   

ZDF-Fernsehfilm der Woche:

Kein Entkommen


Szene aus dem Fernsehfilm "Kein Entkommen" - Foto: ZDF/Britta Krehl

Anja Kling und Benno Fürmann

in "Kein Entkommen"

Foto: Britta Krehl/ZDF

Der ZDF-Fernsehfilm der Woche am Montag, dem 24. März 2014, 20:15 Uhr, trägt den Titel Kein Entkommen

  

Inhalt:

Die Berlinerin Anna führt mit ihren Lieben das Leben einer Familie von nebenan zwischen Ehealltag, Jobstress, Kitasorgen der kleinen Tochter und Schularbeiten des Teeniesohnes. Dann wird sie Opfer eines brutalen Raubüberfalls von drei Jugendlichen, den sie nur knapp überlebt. Sie ist stärker traumatisiert als sie zugeben will, und es fällt ihr schwer, so weiterzuleben wie vor dem Angriff. Nach außen setzt sie alles daran, für ihre Familie und ihr Umfeld zu funktionieren.

 
Mit ihrem Mann hat sie die Verabredung getroffen, den Kindern eine andere Version der Ereignisse zu erzählen. Doch als die Verurteilung der jugendlichen Wiederholungstäter in ihren Augen viel zu milde ausfällt, will sie den Fall nicht auf sich beruhen lassen. Sie ahnt nicht, dass sie damit einen Ablauf von tragischen Ereignissen auslöst, der schließlich ihre ganze Familie bedroht.

 

Neben Anja Kling und Benno Fürmann spielen u.a. Stefanie Stappenbeck, Dirk Borchardt, Maximilian Grill und Ruby O. Fee. Regie führte Andreas Senn. Das Drehbuch schrieben Stefanie Veith und Matthias Tuchmann nach einer Idee von Katrin Milhahn und Antonia Rothe-Liermann.

  

Im Anschluss an den Fernsehfilm setzt sich ab 21.45 Uhr ein "maybrit illner spezial" mit dem Thema auseinander: "Gebrochene Opfer, kaputte Täter – wie machtlos sind wir gegen Gewalt?"

Quelle: Pressetext ZDF

  

    

Filmproduzent, Verleiher und Kinobetreiber

Karl Baumgartner

ist gestorben

Noch vor wenigen Wochen war Karl Baumgartner, Filmproduzent, Filmverleiher und Kinobetreiber bei den Internationalen Filmfestspielen mit der Berlinale-Kamera ausgezeichnet worden. Er war einer der bedeutendsten Filmproduzenten Deutschlands und 1981 Gründer der Produktionsfirma "Pandora" (in Memoriam des Pabst-Films Die Büchse der Pandora) und "Pallas-Film"

  

Am 18. März 2014 ist Karl Baumgartner an seiner Krebserkrankung im Alter von 65 Jahren in Frankfurt gestorben.

  

Einige Nachrufe sind zu lesen bei www.welt.de, Tagesspiegel, t-online.de.

  

  

 

Neuer Fernsehfilm von

Gabriela Zerhau 

Ein neuer Fernsehfilm in der Regie von Gabriela Zerhau wird am 17. März 2014 im ZDF um 20:15 Uhr ausgestrahlt.

  

Informationen und Inhalt sind hier zu lesen >>>

  

  

  

Schauspielerin

Mareike Carrière

verstorben


Seltenes Foto: Am Set zum Film "Aus dem Leben eines Taugenichts"

von Bernhard Sinkel

(von li. nach re.: ?, Regisseur Sinkel, Matthias Habich, ?, Mareike Carrière und Eva-Maria Meineke)

(Foto: Bernhard Sinkel)

  

Im Alter von nur 59 Jahren ist die Schauspielerin Mareike Carrière gestorben. Sie erlag am 16. März 2014 ihrer Krebserkrankung.

 

13 Jahre lang - bis 1994 - war sie mit dem Filmproduzenten Joachim von Vietinghoff verheiratet. 1993 zog sie nach Hamburg. 1997 heiratete sie den Zahnarzt Gerd Klement. Sie war die Schwester des Schauspielers Mathieu Carrière.

Bei Regisseur Bernhard Sinkel hatte sie in dem Kinofilm Aus dem Leben eines Taugenichts 1977 ihre erste größere Rolle.

Durch die Dauerbrenner-Serie Großstadtrevier, die 1986 von dem Regisseur Jürgen Roland ins Leben gerufen wurde, ist sie einem größeren Publikum bekannt geworden. Hier stand sie als Polizeiobermeisterin Ellen Wegener mit ihrem "Kollegen" Arthur Brauss, der hier den Polizeimeister Richard Block spielt (und anfangs  gar nicht gut auf Frau Wegener zu sprechen ist), in 61 Folgen vor der Kamera. (Hier ein Ausschnitt aus der 1. Folge)

 

Weitere Popularität erreichte sie durch die beim Publikum ebenfalls sehr beliebte Vorabendserie Praxis Bülowbogen mit dem unvergessenen Günter Pfitzmann als Dr. Peter Brockmann - sie spielte seine Tochter Dr. Kathrin Brockmann. In der TV-Serie Die Schule am See war sie die beliebte Lehrerin und Direktorin Vera Herzog, die ihre pädagogischen Aufgaben im einem Schlossinternat wahrnahm, die Serie lief von 1997 - 2000. 

Mareike Carrière in ihrer letzten Rolle in "Einmal Frühling und zurück" mit S. Thomalla

(Foto: Erika Hauri / ZDF)

 

Seit 2007 stand die Schauspielerin nach vielen Jahren wieder mal auf einer Theaterbühne, zeigte sich in "Die 7 Todsünden", einer Komödie von Andreas Schmidt und Luci van Org in Berlin am "Theater am Kurfürstendamm" sowie ab März 2009 in der Hamburger "Komödie Winterhuder Fährhaus", ging Ende 2010 mit dem Stück auf Deutschlandtournee.

Die Schauspielerin war auch sozial tätig, u.a. als Repräsentantin für Unicef. Außerdem förderte sie das Hamburger Hospiz "Leuchtfeuer".

  

Mareike Carrière und Arthur Brauss bei Dreharbeiten zu "Großstadtreier"

Foto: Virginia Shue

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Ihr letzter Dreh war eine Rolle in der Filmreihe Frühling an der Seite von Simone Thomalla, die hier eine engagierte Dorfhelferin spielt.

Einige Sender ändern anlässlich des Todes von Mareike Carrière ihr Programm:

  

Am Mittwoch (19.03.2014) um 20:15 Uhr zeigt die ARD die Komödie Meine Tochter und der Millionär (EA: 22.05.2009), der NDR zeigt ebenfalls am Mittwoch um 22:00 Uhr die Großstadtrevier-Folge Die lieben Alten, am folgenden Tag ab 22:00 Uhr wird der Kinofilm bzw. das Gesellschaftsdrama Das Mädchen aus der Fremde aus dem Jahre 2005 gesendet sowie zwei weitere Episoden aus "Großstadtrevier". Das ZDF strahlt am Sonntag (23.03.2014) um 20:15 Uhr Carrières letzten Fernsehfilm Einmal Frühling und zurück aus, eine neuerliche Geschichte um die Dorfhelferin Katja (Simone Thomalla).

  

(Einige Informationen aus den News bei www.steffi-line.de, Neuigkeiten 18.03.2014)

   

   

    

  

Drehbuchautor

Justus Pfaue 

ist gestorben


Drehbuchautor Justus Pfaue ist tot. Er starb - wie das ZDF am 15.03.2014 mitteilte - im Alter von 71 Jahren am vergangenen Wochenende in Berlin.

  

Aus seiner Feder stammen viele Fernsehserien und -filme, die unvergessen bleiben, so z.B. Timm Thaler, Patrick Pacard, Jack Holborn, Manni, der Libro, Silas, Nesthäkchen, Die Wicherts von nebenan, um nur einige zu nennen. Außerdem verfasste er für Thekla Carola Wied die Rolle der Nonne in Wie gut, dass es Maria gibt.

Für das ZDF schrieb Pfaue den historischen Dreiteiler Die Kirschenkönigin mit Johanna Wokalek in der Titelrolle, hierfür  erhielt er die "Goldene Romy" für das beste Drehbuch.

  

In Abänderung des ZDF-Programms wird der Film Hand in Hand mit Corinna Harfouch am 15. März 2014 um 16:15 Uhr noch einmal gezeigt. Der Sender 3sat hat ebenfalls sein Programm geändert und strahlt die Komödie Fünf Millionen und ein paar Zerquetschte um 16:15 Uhr aus.

   

   

Deutscher Fernsehkrimi-Preis vergeben an den ZDF-Film Spuren des Bösen - Zauberberg

Marie-Lou Sellem und Heino Ferch in

Spuren des Bösen - Zauberberg

Foto: ZDF/Petro Domenigg

Der Fernsehfilm Spuren des Bösen - Zauberberg mit Heino Ferch als Verhörspezialist Psychologe Dr. Richard Brock in der Hauptrolle ist am 14. März 2014 in Wiesbaden mit dem Deutschen Fernsehkrimi-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis für den ZDF-Film wurde vom Schirmherrn der Veranstaltung, Schauspieler Ulrich Tukur, übergehen.

In der Begründung der Jury hieß es, dass dieses Psychodrama "in jeder Hinsicht ein Kleinod" sei. Inszeniert wurde dieser spannende Fernsehfilm von Regisseur Andreas Prochaska, das Drehbuch stammt aus der Feder von Martin Ambrosch.

  

  

  

  

  

  

    

  

ZDF-Fernsehfilm von Regisseur Matti Geschonneck mit dem Titel: Das Zeugenhaus

  

Interview mit der Autorin des Buches "Das Zeugenhaus", Christiane Kohl, zur Verfilmung ihres Buches >>> (hna.de)

  

  

Im Feuilleton der "welt.de" kommt der Film gar nicht gut weg - im Gegenteil...


Einige Hauptdarsteller mit Regisseur Matti Geschonneck:

Gisela Limberger (Gisela Schneeberger), Herr Ross (Matthias Matschke), Ingeborg Gräfin Belavar (Iris Berben), Matti Geschonneck (Regie), Heinrich Hoffmann (Udo Samel), Werner Krollmann (Louis Hofmann), Elise Krollmann (Johanna Gastdorf), Marie-Claude Vaillant-Couturier (Vicky Krieps)

Foto: ZDF / Volker Roloff

Unter der Regie von Matti Geschonneck entsteht in Berlin derzeit der ZDF- Fernsehfilm Das Zeugenhaus.

Magnus Vattrodt schrieb das Drehbuch, frei nach dem gleichnamigen Buch von Christiane Kohl, das auf wahren Begebenheiten beruht und ein besonderes Kapitel unmittelbarer deutscher Nachkriegsgeschichte erzählt: die Zeit der Nürnberger Prozesse. ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: "Mit der Verfilmung dieses Stoffes werden wir 2015, im Jahr des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs, einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Erinnerung an den Krieg wachgehalten wird und die Lehren der Geschichte nicht in Vergessenheit geraten." 

 

Nürnberg 1945: Zu Beginn der Kriegsverbrecherprozesse richten die US-Amerikaner in einer beschlagnahmten Villa ein Gästehaus ein. Hier werden ehemalige NS-Funktionäre und enge Vertraute der Angeklagten, aber auch KZ-Überlebende und Regimegegner untergebracht, die als Zeugen auf ihre Vernehmung oder ihre Aussage warten. Während draußen die Welt über Deutschland zu Gericht sitzt, wohnen im "Zeugenhaus" Täter, Opfer und Mitläufer unter einem Dach zusammen. Als Gastgeberin soll die eigens dafür engagierte Gräfin Belavar (Iris Berben) mit festen Hausregeln und gepflegter Konversation eine kultivierte, harmonische Atmosphäre unter den Hausbewohnern schaffen. Zunächst scheint der absurd erscheinende Plan aufzugehen: Man arrangiert sich miteinander – und mit der neuen Zeit. Doch mit den ersten Zeugenaussagen im Justizpalast gelangt immer mehr Unausgesprochenes, Unaussprechliches aus der Vergangenheit der Gäste ans Tageslicht. 

 

Geschonneck inszeniert den einzigartigen historischen Stoff als modern gestaltetes Ensemble-Drama mit prominenter Besetzung. Neben Iris Berben spielen unter anderen: Matthias Brandt, Samuel Finzi, Johanna Gastdorf, Britta Hammelstein, Vicky Krieps, Matthias Matschke, Tobias Moretti, Udo Samel, Gisela Schneeberger, Edgar Selge und Rosalie Thomass. An der Kamera Judith Kaufmann, die schon beim mehrfach ausgezeichneten Geschonneck-Film "Das Ende einer Nacht" Kamerafrau war. 

 

Der aufwändig produzierte historische ZDF-Fernsehfilm wird bis Anfang April 2014 in Berlin und Umgebung gedreht. Produzent von Das Zeugenhaus ist Oliver Berben mit seiner Produktionsfirma MOOVIE – the art of entertainment, Producerin ist Sarah Kirkegaard. Die Redaktion im ZDF liegt bei Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

  

Schauspieler und Theaterleiter Alfons Höckmann ist gestorben

Wie bei www.steffi-line.de (Neuigkeiten 18.03.2014) zu lesen ist, ist der langjährige Theaterintendant der "Komödie Düsseldorf" Alfons Höckmann am  4. März 2014 im Alter von 90 Jahren gestorben. 

Weitere Informationen bei Wikipedia.

Artikel zu seinem 80. Geburtstag bei www.rp-online.de

         

  

Schauspieler und Regisseur

Fritz Marquard ist gestorben

Bei www.steffi-line.de (Neuigkeiten 06.03.2014) ist zu lesen:

  

Am 4. März 2014 starb 85jährig in Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) der Regisseur und Schauspieler Fritz Marquard. Die Hauptdomäne des 1928 in Großfriedrich bei Kriescht im heutigen Polen geboren Künstlers und studierten Philosophen war das Theater, seit 1969 war er erneut an der Berliner "Volksbühne" tätig und erwarb sich dort einen Ruf vor allem mit Inszenierungen von Gegenwartsstücken. Mit seinen Umsetzungen der Stücke seines Freundes Heiner Müller schrieb er Theatergeschichte, so mit "Die Bauern" (1976) oder mit der Erstaufführung des seit der Uraufführung am 30. September 1961 in der DDR verbotenen Müller-Stücks "Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande", das Marquardt 1980 unter dem Titel "Der Bau" auf die Bühne brachte. Zwischen 1980 und 1985 arbeitete er unter anderem bei Hans Croisets "Publiekstheater" in Amsterdam, aber auch in Mannheim, München und Bochum, kehrte dann nach Berlin zurück und wurde an das "Berliner Ensemble" (BE) in Ost-Berlin verpflichtet. Hier gelang es ihm 1989 nach jahrelangen Kämpfen die DDR-Erstaufführung von Heiner Müllers "Germania Tod in Berlin" durchzusetzen; die BRD-Uraufführung hatte bereits 1978 stattgefunden. Zwischen 1992 und 1995 war Marquardt kurzzeitig Direktoriumsmitglied des "Berliner Ensembles", gehörte zusammen mit Heiner Müller, Peter Zadek, Peter Palitzsch und Matthias Langhoff zur berühmt-berüchtigten "Fünferbande", die das Haus leitete. Im Sommer 1995 trat Marquardt als Intendant zurück und beendete mit Ibsens " Klein Eyolf" auch seine Regietätigkeit.
Als Schauspieler, vornehmlich als Darsteller skurriler Figuren, hinterließ Marquardt Spuren in verschiedenen DEFA-Produktionen, sein Leinwanddebüt hatte er in Kurt Maetzigs Sportfilm "Das Mädchen auf dem Brett" (1967) gegeben. Seit seinem Rückzug vom "Berliner Ensemble" lebte er auf seinem Bauernhof in der Uckermark und trat er nur noch sporadisch als Schauspieler in Erscheinung. So 1997 auf der Bühne in Stephan Suschkes BE-Inszenierung von Müllers "Die Bauern" oder 2009 in Andreas Dresens Kinofilm Whisky mit Wodka sowie zuletzt in Jo Baiers Historienstreifen Henri 4 (2010), wo er den prophetischen Astrologen Nostradamus verkörperte.

  

Siehe auch die Nachrufe unter anderem in der "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" sowie bei www.nachtkritik.de.

         

  

Neuer 2teiliger Fernsehfilm im ZDF, Ausstrahlungstermin voraussichtlich Herbst 2014

Florian Lukas, Regisseur Dror Zahavi, Josefine Preuß - Foto: ZDF/Hans Joachim Pfeiffer

Regisseur Dror Zahavi (Mi.) mit zwei Hauptdarstellern:   Florian Lukas und Josefine Preuß

Foto: ZDF/Hans Joachim Pfeiffer

In Berlin fiel am Dienstag, 25. Februar 2014, die erste Klappe für Die Abrechnung, ein zweiteiliges Gesellschafts- und Familiendrama über den Zusammenbruch eines Drogerie-Imperiums. Mit dieser unkonventionell und multiperspektivisch erzählten Produktion setzen das ZDF und Produzent Oliver Berben (MOOVIE – the art of entertainment) ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Zur prominenten Besetzung des Ensemblefilms gehören Robert Atzorn, Lisa Martinek, Josefine Preuß, Florian Lukas, Benjamin Sadler und Armin Rohde. Inszeniert wird der Film von Dror Zahavi nach einem Drehbuch von Kai Hafemeister

Inspiriert von wahren Begebenheiten wie der Schlecker-Pleite und anderen Insolvenz-Skandalen der vergangenen Jahre, erzählt Die Abrechnung anhand eines fiktiven Einzelfalls vom persönlichen und wirtschaftlichen Überlebenskampf der Menschen am oberen und unteren Ende der Gesellschaft. Auf der einen Seite steht der vermögende Firmengründer Max Faber (Robert Atzorn) mit seiner Familie, die nach außen eine einheitliche Front zu bilden scheint und doch im Innern immer mehr zerrüttet: Zwischen dem Patriarchen und seiner ehrgeizigen Tochter Kerstin (Lisa Martinek) entbrennt ein erbitterter Kampf um die richtige Rettungsstrategie. Auf der anderen Seite stehen Tausende von Arbeitnehmerinnen, die sich in ihrer Existenz bedroht sehen – hier repräsentiert von der jungen Verkäuferin Janine (Josefine Preuß), die wider besseren Wissens in jeder Lebenslage einen unerschütterlichen Optimismus bewahrt und sich dazu entschließt, für ihr Recht zu kämpfen. Die Folgen der Pleite schüren einen sozialen Konflikt, der die unterschiedlichsten Menschen miteinander verbindet.

Die Abrechnung ist eine Produktion der Berliner Produktionsfirma MOOVIE – the art of entertainment für das ZDF. Produzent ist Oliver Berben, Producerin Sarah Kirkegaard, die Kamera führt Gero Steffen. Die Redaktion beim ZDF haben Caroline von Senden und Katharina Dufner. Gedreht wird bis Ende April 2014 an verschiedenen Schauplätzen in Berlin und Umgebung. Ausgestrahlt wird der Zweiteiler voraussichtlich im Herbst dieses Jahres.

(Quell: ZDF Pressetext)

   

  

DDR-Regisseur

Günter Reisch

ist gestorben

Filmregisseur Günter Reisch ist tot. Er starb am 24. Februar 2014 im Alter von 86 Jahren in Berlin. 

Er war einer der großen Regisseure in der ehemaligen DDR, wobei seine Karriere mit dem Ende der DDR ebenfalls vorbei war. Zu den beiden wichtigsten Filmen gehören "Die Verlobte" und "Anton der Zauberer". Er begann 1948 zu lernen in gerade neu gegründeten Nachwuchsstudio der DEFA. Bei Kurt Maetzig fing er als Regieassistent an und lernte das Handwerk der Regie von der Pike auf. So z.B. in Maetzigs Rat der Götter, Roman einer jungen Ehe oder die zweiteilige Filmbiographie über Ernst Thälmann....

 

Gelesen am 26.02.2014: "Regisseur Andreas Dresen sagte, dass Günter Reisch ein wundervoller Mensch voller Güte, Herzenswärme und Humor gewesen sei. Er sei seit 30 Jahren ein liebevoller Freund an seiner Seite gewesen, der ihm sehr fehlen werde." (Zitiert aus dem Nachruf der Sueddeutschen).

  

Weitere Nachrufe sind bei www.diepresse.com, bei MDR zu lesen. 

Hier ist die Webseite des Regisseurs.

Informationen bei www.filmportal.de

         

  

Große Gefühle beim ZDF mit dem "Wagner-Clan"

  

Interview mit Iris Berben in der Morgenpost vom 21. Februar 2014

 

Ein neuer Blick auf den Mythos Wagner

 

Am Sonntag, 23. Februar 2014, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF "Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte".

  

Der Clan: v.l.n.r. Heino Ferch als Houston Chamberlain, langjähriger Freund und Vertrauter der Familie, Justus von Dohnányi als Richard Wagner, Lars Eidinger ist Siegfried Wagner, Iris Berben spielt Cosima Wagner, Tochter von Franz Liszt und Petra Schmidt-Schaller ist Isolde Wagner.

Foto: ZDF / Mathias Bothor

  

   

Nicht als konventionelle Biographie, sondern emotional als Familiensaga erzählt, setzt die Handlung des Films mit dem Tod des Komponisten ein und entfaltet die dramatische Geschichte der Erben – einer Familie voller künstlerischem Ehrgeiz, Leidenschaften und Intrigen. Christiane Balthasar inszenierte den Fernsehfilm mit Iris Berben, Lars Eidinger, Petra Schmidt-Schaller, Eva Löbau, Heino Ferch, Felix Klare, Vladimir Burlakov und Justus von Dohnányi nach dem Drehbuch von Kai Hafemeister

  

Unmittelbar nach dem Tod ihres Mannes 1883 schwört Cosima Wagner (Iris Berben) (Cosima (jung) - Friederike Becht) ihre drei Kinder auf ihre "heilige Pflicht" ein: Isolde, Eva und Siegfried sollen ihr Leben ganz in den Dienst der Bewahrung von Wagners Werk stellen, um dem "Meister" zur Unsterblichkeit zu verhelfen. Zwar gelingt es Cosima, sich gegen den Willen der mächtigen Wagnerianer als neue Festspielleiterin durchzusetzen. Doch damit die Festspiele in Familienhand bleiben, muss eines der Kinder ihre Nachfolge antreten – und weitere Nachkommen in die Welt setzen. Rivalitäten der Geschwister untereinander, Intrigen und Enttäuschungen sowie Zwietracht zwischen den Familienmitgliedern zerstören in den Folgejahren die familiären Bande: Cosima verstößt Tochter Isolde (Petra Schmidt-Schaller), Sohn Siegfried (Lars Eidinger) kommt mit der Rolle des Thronerben nicht zurecht. Seine Liebe zu einem Mann (Vladimir Burlakov) kann er nur solange geheim halten, bis ihm sein machtbesessener Schwager Chamberlain (Heino Ferch) auf die Spur kommt.

  

Unmittelbar nach dem Fernsehfilm, ab 22.05 Uhr, beleuchtet der Film "Der Wagner-Clan – Die Dokumentation" von Gero und Felix von Boehm das weitere Schicksal der berühmten Familie in der Zeit nach Hitlers Erstarken.

  

Weitere Darsteller als die oben Genannten: Friederike Becht (junge Cosima), Eva Löbau (Eva Wagner), Felix Klare (Franz Beidler), Vladimir Burlakov (Dorian), Katharina Haudrum (Winifred Klindworth), Werner Haindl (Karl Klindworth), Fritz Egger (Schmidt), Daniela Golpashin (Sängerin), Johannes Silberschneider (Anwalt Goldberg)

  

(Quelle: ZDF-Pressetext, Foto: ZDF / Mathias Bothor)

         

 

  

Gitarrist

Gert "Kralle" Krawinkel

ist tot

Der Gitarrist der ehemaligen Band "Trio", Gert "Kralle" Krawinkel, ist tot. Er starb am 16. Februar 2014 an einer Krebserkrankung, die im Herbst 2013 diagnostiziert wurde, im Alter von 66 Jahren. 

  

Weitere Informationen bzw. Nachrufe sind bei "musicblog.com", www.sueddeutsche.de und t-online.de zu finden.

  

Stephan Remmler, Sänger der Band, hat auf seiner Webseite ein Kondolenzbuch eingerichtet.

         

   

Volker Schlöndorffs BAAL mit Fassbinder in der Titelrolle als Special auf der Berlinale

Fassbinder-Foundation informiert am 1. Februar 2014:

 

Dies ist einer der skandalträchtigsten und gleichzeitig unbekanntesten Filme des deutschen Nachkriegskinos: BAAL, basierend auf dem in diversen Fassungen vorliegenden Drama von Bertolt Brecht, in der Regie von Volker Schlöndorff und mit RWF in der Titelrolle 1969 gedreht (Erstsendung im HR 3 am 07.01.1970), wurde unmittelbar nach der TV-Ausstrahlung auf Betreiben von Brechts Witwe Helene Weigel mit einem Bann belegt und verschwand im Archiv.

Nach weit mehr als vierzig Jahren und unglaublich komplexen Verhandlungen, die sich allein wie ein Krimi lesen, wird BAAL nun auf der Berlinale in einem Special vorgeführt und kommt dann als DVD heraus.

Da wir seit vielen Jahren einen Großteil unserer Energie in den Erhalt von Fassbinders Werk investieren, sind wir außerordentlich glücklich, unseren Teil dazu geleistet zu haben, dass ein heutiges Publikum einen großen unbekannten Film in Starbesetzung erleben kann. Und dazu noch vorbildlich restauriert.

  

Der Film kommt ab 20. März 2014 in die Kinos.

  

Die Daten der Berlinale-Präsentation:
Freitag, 7. Februar, 15:00 h Haus der Berliner Festspiele, Premiere
Samstag, 8. Februar, 18:00 h Cubix 8, Wiederholungsvorführung
Sonntag, 9. Februar, 13:30 h Haus der Berliner Festspiele, Wiederholungsvorführung

  

- Trailer bei YOUTUBE 

- Kleines Interview mit Volker Schlöndorff über BAAL bei www.kino-zeit.de

- "Die Welt" schreibt dazu am 10. Januar 2014

  
   

          

Schauspieler 

Maximilian Schell

ist gestorben

Maximilian Schell

Der großartige schweizerisch-österreichische Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell ist tot. Er starb am 1. Februar 2014 im Alter von 83 Jahren in einem Innsbrucker Klinikum.

  

Weitere Informationen und Nachrufe sind bei steffi-line.de zu finden und hier:

Sueddeutsche, Tagesschau, Die WeltTagesspiegel.

  

Außerdem ist im Spiegel das letzte Interview mit dem Schauspieler zu lesen.

  

  

Das Foto stellte mir die Hamburger Fotografin

Virginia Shue zur Verfügung.

starfotos@virginia-hamburg.de

         

   

  

Theater-Schauspieler

Hans Christian Rudolph 

ist tot 

Am 23. Januar 2014 ist der deutsche Theater- und Filmschauspieler Hans-Christian Rudolph im Alter von 70 Jahren überraschend gestorben. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit in Hamburg. 

Viele Jahre gehörte der Schauspieler zum Ensemble des Thalia-Theaters, zuerst unter der Intendanz von Boy Gobert und von 1986 bis 2003 spielte er unter Jürgen Flimm. Legendär war Flimms Inszenierung "Platonow" von Anton Tschechow. Für diese Rolle erhielt H.-C. Rudolph den Gertrud Eysoldt-Ring. Weitere großartige Rollen waren "Tarfuffe", "Onkel Wanja" und "Der Kaufmann von Venedig". 

Obwohl sein Herz mehr dem Theater gehörte, konnte man den Schauspieler auch im Fernsehen zu sehen. Beispielsweise hatte er u.a. Rollen in Filmen wie Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Ilse Hofmann (1978), Stammheim von Reinhard Hauff (1986), Die Wildente von Claus Homschak (1994) oder Die Verlorenen von Christian Görlitz (2006)

  

Sein Bruder Niels-Peter Rudolph ist ein bekannter Theater-Regisseur und Intendant. 

   

Ein Nachruf ist zu finden beim Hamburger Abendblatt.

  

       

Schlagersänger und Filmschauspieler

Fred Bertelmann verstorben 

Am 22. Januar 2014 starb im oberbayerischen Berg am Starnbergersee im Alter von 88 Jahren der Schlagerinterpret und Schauspieler Fred Bertelmann. Populär wurde er ab Mitte der 1950er Jahre mit dem Lied "Der lachende Vagabund" (1957), der deutschen Version des Country-Songs "Gambler's Guitar" von Jim Lowe, katapultierte sich Bertelmann in die Hitparaden. Die Single geriet zum Millionen-Seller, das herzhafte Lachen in diesem Lied wurde zu Bertelmanns Markenzeichen. Auch in den Unterhaltungsstreifen jener Ära fand Bertelmann seinen Platz, übernahm natürlich die Hauptrolle in dem Schlagerfilm "Der lachende Vagabund" (1958). Mit weiteren, ganz auf ihn abgestellten Produktionen wie "Gitarren klingen leise durch die Nacht" (1959) oder "Lieder klingen am Lago Maggiore" (1962) gehörte der Sänger mit der sonoren Baritonstimme zu den beliebten Stars der Schlager- und Filmszene, verkaufte im Laufe seiner Karriere mehr als 40 Millionen Tonträger. Der Sänger war seit 1966 mit der früheren Fernsehansagerin und Filmschauspielerin Ruth Kappelsberger verheiratet.

Nachrufe sind unter anderem bei www.spiegel.de, www.welt.de und www.tagesschau.de zu finden.

  

(Quelle: www.steffi-line.de, Neuigkeiten 23.01.2014)
  

   

2 ZDF-Filme bekommen Bayerischen Filmpreis 

Beim 35. Bayerischen Filmpreis sind am 17. Januar 2014 zwei ZDF-Produktionen ausgezeichet worden. Kathrin Gebbes Debutfilm Tore tanzt bekommt den Regienachwuchspreis und Andreas Prochaska erhielt für sein historisches Drama Das finstere Tal den Regiepreis.

  

In Das finstere Tal geht es um ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und einen schweigsamen Fremden. Ein Fremder (Sam Riley) taucht eines Tages in einem Dorf hoch oben in den Alpen auf – und der dort ansässige Brenner-Clan wittert größte Gefahr. Als das Tal vom Schnee eingeschlossen ist und zwei Brenners sterben, wird klar: Der Fremde hat eine Rechnung aus längst vergangenen Tagen zu begleichen. Der "Alpen-Western" läuft Mitte Februar 2014 in den Kinos an. Neben dem Regiepreis ging auch der Preis für den Besten Schauspieler an Das finstere Tal: Tobias Moretti erhielt ihn für die Darstellung eines der Brenner-Söhne. Die Jury sprach von einem "Sog, der den Atem stocken ließ", und einem Tobias Moretti, der sein "höchst differenziertes Spiel leidenschaftlich zum Besten gibt".

  

Der Nachwuchsregiepreis des Bayerischen Filmpreises ging an Kathrin Gebbe für ihren – von einer wahren Begebenheit inspirierten – Film Tore tanzt, eine Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel. "Selten gelingt es einem Film, in genausten Charakterstudien so natürlich nah am Menschen und dem Menschlichen zu sein – auch mit seinen Abgründen", so die Begründung der Jury. Der verstörende Film um einen jungen Punk lief als einzige rein deutsche Produktion bei den 66. Internationalen Filmfestspielen in Cannes in der Reihe "Un Certain Regard". 

  

Weitere Preisträger:

 

Kategorie
Preisträger Film
Produzentenpreis Edgar und Christian Reitz „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“
Beste Darstellerin Brigitte Hobmeier „Ende der Schonzeit“
Bester Darsteller Tobias Moretti „Das finstere Tal“ und „Hirngespinster“
Drehbuchpreis Edgar Reitz und Gert Heidenreich „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“
Beste Bildgestaltung Michael Wiesweg „Die geliebten Schwestern“
Dokumentarfilmpreis Leopold Grün und Dirk Uhlig „Am Ende der Milchstraße“
Beste Nachwuchsdarstellerin Liv Lisa Fries „Und morgen Mittag bin ich tot“
Bester Nachwuchsdarsteller Jonas Nay „Hirngespinster“
Bester Kinder- und Jugendfilm Katja von Garnier „Ostwind“
Nachwuchspreis der VGF für Produzenten Iris Sommerlatte und Ali Saghri „Am Himmel der Tag“
Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten Armin Mueller-Stahl Künstlerisches Gesamtwerk

  

    

    

Das ZDF zeigt eine 4teilige

Thriller-Reihe 

 

 

 

 

 

 

Szenefoto (ZDF/Christian Pirjol)

Peter (Fabian Busch) fängt Adrian (Max Riemelt) auf einem Charity Event ab in dem Thriller Der zweite Mann

(Foto: ZDF/Christian Pirjol)

Das ZDF zeigt im Rahmen "Das kleine Fernsehspiel" am

Montag, 3. März 2014, 23.50 Uhr: Der zweite Mann
Montag, 10. März 2014, 0.15 Uhr: In der Überzahl
Montag, 17. März 2014, 0.05 Uhr: Die Frau hinter der Wand
Montag, 24. März 2014, 0.40 Uhr: Der Sieger in Dir

     

Die ZDF-Nachwuchsredaktion "Das kleine Fernsehspiel" präsentiert in der „Stunde des Bösen“ vier Thriller als TV-Premieren. Sie entstanden im Rahmen einer gezielten Suche nach jungen Talenten, die das Thriller-Genre lieben und für ihr Filmdebüt ausloten wollten. Die Redaktion gab Drehbuchautoren und Regisseuren Gelegenheit, zusammen mit Kamera-, Musik-, Produktions- und Schauspiel-Talenten ihre eigene Spielart des Genres zu entwickeln. Herausgekommen sind vier sehr unterschiedliche Psychothriller, die von Duellen auf Leben und Tod erzählen und ihre Protagonisten in einen Abgrund von Angst und Bedrohung stürzen. (ZDF)

       

    

    

  

4 Filme aus Deutschland... 

  

Interview mit Festivalleiter Dieter Kosslick >>>

Das waren noch Zeiten... Dieter Kosslick, 1984

Foto: Virginia Shue

starfotos@virginia-hamburg.de

  

...werden sich um den Goldenen Bären bei der Berlinale, die von 6. - 16. Februar stattfinden wird, bewerben.

  

Die Regisseurin Feo Aladag stellt ihr Film-Drama Zwischen Welten mit Ronald Zehrfeld, Burghart Klaußner und Mohamad Mohsen in den Hauptrollen vor. In dem Film geht es um die Freundschaft zweier Bundeswehr-Soldaten, die in Afghanistan stationiert sind. Das dramatische Drehbuch verfasste Matthias Kock.

  

Weiterhin wird Dominik Graf im Wettbewerb stehen mit seinem Liebesdrama Die geliebten Schwestern. Es geht um den Dichter Friedrich Schiller, der von Florian Stetter gespielt wird. In diesem Historienfilm werden Hannah Herzsprung, Henriette Confurius, Ronald Zehrfeld und Michael Wittenborn mit von der Partie sein.

  

Regisseur Edward Berger geht mit seinem Film Jack ins Rennen, wobei es um einen zehnjährigen Jungen geht, der sich in Berlin mit seinem jüngeren Bruder auf die Suche nach der verschollenen Mutter macht. Hier sind u.a. Nele Mueller-Stöfen und Jacob Matschenz zu sehen.

  

Dietrich Brüggemann stellt in seinem Film Kreuzweg ein 14jähriges Mädchen in den Vordergrund, welches durch ihre Familie tief religiös geprägt ist und fortan beschließt, sein Leben Jesus Christus zu widmen. Hier spielen u.a. Lea van Acken, Franziska Weisz, Florian Stetter und Hanns Zischler.

     

  

  

Nominierungen für die

Goldene Kamera von HörZu 2014 

Die diesjährige Preisverleihung der Goldenen Kamera von HörZu findet am 1. Februar 2014 in Berlin statt. Das ZDF überträgt die Gala live ab 20:15 Uhr live, die von Michelle Hunziker und Hape Kerkeling moderiert wird.

Nominiert sind u.a. die Schauspieler Thomas Thieme, Edgar Selge und Jörg Hartmann als beste Schauspieler; Nadja Uhl, Josefine Preuß und Katharina Schüttler buhlen um den Preis bei den besten Schauspielerinnen. Als bester Fernsehfilm gehten Operation Zucker, Unsere Mütter - unsere Väter und Hattinger und die kalte Hand ins Rennen.

  

  

Nachtrag zur Verleihung der GOLDENEN KAMERA - Den begehrten Preis haben gewonnen (auszugsweise):

  

Als "bester deutscher Fernsehfilm" wurde der 3-Teiler Unsere Mütter - unsere Väter ausgezeichnet. In der Kategorie "beste deutsche Schauspielerin" bekamen Nadja Uhl, als "bester deutscher Schauspieler" Thomas Thieme, die Goldene Kamera. Bruno Ganz wurde mit dem Preis für sein Lebenswerk geehrt.

  

Weitere Informationen bei www.goldenekamera.de.

   

   

Wieder ein 

neues "Tatort"-Team,

dieses Mal in Franken 

Es ist geplant - die Dreharbeiten sollen im Januar 2014 beginnen - ein neues "Tatort"-Team an den Start gehen zu lassen, und zwar im Frankenland. Diese vier Schauspieler sollen die Hauptrollen besetzen: Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid und Frank-Markus Barwasser (der als Comedian 'Erwin Pelzig' bekannt sein dürfte).

 

Hierzu umfangreiche Informationen >>> --- auch der Tatort-Fundus informiert über das neue Team >>>

   

  

   

Fernsehfilm der Woche am 3. Februar 2014 mit dem Titel Mein Mann, ein Mörder

Ulrich Noethen und Veronica Ferres in "Mein Mann, ein Mörder"

©ZDF/Hendrik Heiden

ZDF-Information vom 19. Dezember 2013:

  

Inhalt:  

Mit dem idyllischen Familienleben ist es vorbei, als die Übersetzerin Minette erfährt, dass ihr Ehemann Paul eine Affäre hat. Reumütig schwört er, dass er seine Geliebte Nora nie wieder treffen wird. Minette verzeiht ihm den Betrug. Aber kurze Zeit später taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der sie mit einer ungeheuerlichen Beschuldigung konfrontiert: Paul soll Nora nach ihrem letzten gemeinsamen Liebeswochenende umgebracht haben. Minette ist erschüttert. Ist der Mann, den sie liebt, ein Mörder?

"Mein Mann, ein Mörder" beschäftigt sich nicht nur mit dem Versteckspiel eines treulosen Ehemanns, sondern vor allem mit dem Konflikt seiner Frau, die vor eine große Entscheidung gestellt wird. Wie weit geht sie, um ihren Mann zu schützen? Ist sie bereit, alles aufzugeben, um die Ehe zu retten? Der Film erzählt eine Geschichte über Betrug und Vertrauen, über fehlende Kommunikation in einer Ehe und über Menschen, die den Schein einer heilen Familie um jeden Preis aufrechterhalten wollen.

Wo endet Liebe? Was tun, wenn der geliebte Partner das schlimmste aller Verbrechen begangen hat? Fragen, die Kai Uwe Hasenheit (Buch) und Lancelot von Naso (Buch und Regie) in das Ehedrama mit Thriller-Atmosphäre gepackt haben. Das Schauspieler-Ensemble läuft dabei zur Höchstform auf. Veronica Ferres überzeugt in ihrer Rolle als bedingungslos liebende Ehefrau und Mutter, Ulrich Noethen sorgt als untreuer Ehemann mit dunklen Geheimnissen für eine beklemmende Stimmung, und Esther Zimmering wird als eifersüchtige Geliebte zur Femme fatale.

Der Film spielt mit Anschuldigungen und Tatsachen, mit Realität und Vorstellungskraft. Mit atmosphärischen Bildern, zugespitzten Szenen und präzisen Dialogen hält der Beziehungsthriller als Fernsehfilm der Woche packende 90 Minuten für die ZDF-Zuschauer bereit. (Quelle: Pressetext ZDF)

  

Weitere Darsteller: Veronica Ferres, Ulrich Noethen, Esther Zimmerling, Medhi Nebbou, Ulrike Kriener, Nikolaus Beyer, Fabienne Hoese, Stephan Bissmeier, Ulrike Arnold, Michael Brandner

Regie: Lancelot von Naso

Drehbuch: Kai Uwe Hasenheit und Lancelot von Naso

  

  

  

Fernsehfilm der Woche am 14. Januar 2014 mit dem Titel Die letzte Instanz

Stefanie Stappenbeck und Jan Josef Liefers in "Die letzte Instanz"

©ZDF/Stefanie Kulbach

ZDF-Information vom 8. Dezember 2013:

  

Inhalt: Es ist bitter kalt in diesen ersten Märztagen in Berlin, als eine reizende alte Dame ausgerechnet vor dem Landgericht Berlin auf einen Obdachlosen (Udo Samel) schießt. Der Mann kann unverletzt fliehen. Anwalt Vernau (Jan Josef Liefers) bietet der Frau zum Erstaunen der Polizisten noch vor Ort seine Hilfe an. Margarete Altenburg (Gudrun Ritter) kommt aus Görlitz und war mit ihrer Kirchengruppe in Berlin zu Besuch. Vernau reist auf ihre Bitte in ihre Heimatstadt, um persönliche Sachen aus ihrer Wohnung zu holen. Als er zurück nach Berlin kommt, ist Margarete in dem Krankenhaus verstorben, in das sie nach der Tat mit einem Schwächeanfall eingeliefert wurde. Vernau lässt die Geschichte nicht los: Diese alte Dame kann den Mord an dem Obdachlosen Hans-Jörg Hellmer nicht allein geplant haben. Wer hat ihr die Waffe besorgt? Und was war das Motiv?

Die attraktive Staatsanwältin Salome Noack (Katharina Müller-Elmau) stellt das Verfahren ein, verspricht aber, weiter zu ermitteln, wenn Vernau den Obdachlosen findet. Und Hellmer taucht nach ein paar Tagen sogar von allein wieder auf. Er fühlt sich verfolgt von einem Mann, den er den „Grauen“ nennt. Vernau bringt ihn bei seiner Mutter (Elisabeth Schwarz) in Sicherheit, bevor er die Kripo informiert. Mit Hilfe von Marie-Luise (Stefanie Stappenbeck) und dem Gerichtsreporter Alttay (Rolf Kanies) findet Vernau Hinweise zu Hellmers Vorleben: Der Mann war früher LKW-Fahrer und verschuldete in dieser Zeit einen schweren Unfall, bei dem ein Kind starb. Auch er stirbt überraschend, nachdem er sich aus seinem Versteck gewagt hat.

Erst nach Vernaus massivem Druck wird eine Obduktion angeordnet. Die ergibt tatsächlich, dass der Mann ermordet wurde. Für Vernau ist klar: Das alles ist kein Zufall, sondern der Anfang einer Mordserie. Doch niemand schenkt seiner Theorie Glauben und so ermittelt er auf eigene Faust. Die verdächtige Spur reicht weit zurück in die Zeit kurz nach der Wende und führt nach Görlitz.

(Quelle: Pressetext ZDF)

  

Weitere Darsteller: Rolf Hoppe, Carmen Maja Antoni, Sandra Borgmann, Katharina Matz

Regie: Carlo Rola

Drehbuch: Elisabeth Hermann (nach ihrem Roman)

  

    

 

    

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 6. Okt. 2016

 

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.

  

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