Constanze Engelbrecht

  

  

  

 

  

   

Geboren am 6. Januar 1955 in München

Gestorben am 21. Juli 2000 in München

 

Die in München geborene Constanze Engelbrecht war seit dem sechsten Lebensjahr beim Fernsehen, am Theater und in der Synchronisation tätig. Unter anderem lieh sie Jeff in der beliebten TV-Serie Lassie ihre Stimme. 
  

Ihre Eltern sind die Schauspielerin Alice Franz und der Bildhauers Gen Golch.

Zunächst hatte C.E. eine Karriere mit klassischem Gesang als Sopranistin ins Auge gefasst, dazu studierte sie Gesang am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, am Salzburger Mozarteum und an der Londoner Guildhall School.

    

Schauspielunterricht nahm sie bei Rosemarie Fendel. Der Start ihrer Schauspielkarriere begann in den 70er-Jahren, wo sie zum Beispiel 1977 im Tatort - Finderlohn, Regie Peter Schulze-Rohr, 1977 im Tatort - Schüsse in der Schonzeit, Regie: H. Ashley mitspielte. Oswald Döpke besetzte sie 1978 in seinem Film Jugend, Liebe und die Wacht am Rhein mit einer Hauptrolle. 1980 hatte sie wiederum eine der Hauptrollen an der Seite von Louise Martini und Vadim Glowna in Egon Günthers Exil. 1984 spielte C.E. an der Seite von Horst Buchholz in Christian Rischerts Kinofilm Wenn ich mich fürchte. 1983 spielte sie in der Politsatire Is' was Kanzler? die Rosi. 1985 drehte Rolf Busch mit ihr den Film Ami go home oder Der Fragebogen von Ernst von Salomon. 1987 drehte Uwe Schrader den Film Sierra Leone an der Seite von Christian Redl und Rita Russek. In dem 1990 erstmals ausgestrahlten Fernsehfilm Der Eindringling (Regie: Sigi Rothemund) mimt C. Engelbrecht eine durch Unfall erblindete Zahntechnikerin, die eine besondere Liebesbeziehung mit einem charmanten, aber glücklosen jungen Mann erlebt. 1994 hatte sie in Dieter Wedels Der Schattenmann die Rolle der Staatsanwältin Sylvia Brant. 1997 sah man sie in einer ihrer letzten Rollen, Die Beischlafdiebin, Regie: Christian Petzold.

 
Engelbrecht lebte mit ihrem Ehemann, dem Autor, Regisseur und Schauspieler François Nocher und der 1984 geborenen gemeinsamen Tochter Julie zuletzt in Paris. Mit ihrer Tochter stand sie in Franz-Peter Wirths TV-Film Adieu, mon ami vor der Kamera. Großen Bekanntheitsgrad erlangte sie mit der ZDF-Serie Diese Drombuschs.

  

1998 erkrankte Constanze Engelbrecht an Brustkrebs. Sie verlor den Kampf und starb 2000 in einer Münchner Klinik an einem Hirntumor.

  

  

  

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www.gaystation.de (Film Adieu, mon ami)

www.filmportal.de (Film Die Beischlafdiebin)

www.tatort-fundus.de 

 

    

    

  

  

  

  

  

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21.12.2010

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit