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Michael Gwisdek
Darsteller Regisseur
TV-Filmvorschau für die nächsten 4 Wochen
Geboren am 14. Januar 1942 in Berlin.
Machte eine Ausbildung als Dekorateur und beschloss, mit 16 Jahren Schauspieler zu werden.
Schauspielausbildung 1965 - 1968 an der Staatl. Schauspielschule Berlin, nachdem die Aufnahme an Schauspielschulen wiederholt abgelehnt wurde.
1973 wird er von Benno Besson an die Volksbühne Berlin engagiert. Dort spielt er 1974 die Titelrolle in Langhoffs-Inszenierung "Schlötel oder Was soll's". Weitere Rollen in "Wie es euch gefällt" (1975), "Was ihr wollt" (1981), "Hamlet" (1977). Ab 1983 spielt er im festen Ensemble des Deutschen Theaters. Hier in Stücken wie "Bunbury" nach Oscar Wilde, "Die Fliegen" nach Sartre.
1968 steht Michael Gwisdek vor der Filmkamera und bekommt kleinere Nebenrollen, z.B. in Spur des Falken (Regie: Gottfried Kolditz) oder Weiße Wölfe (Regie: Konrad Petzold). Leider bleibt es vorerst bei diesen kleinen Rollen, bis er von Kurt Maetzig in Mann gegen Mann 1976 eine größere Rolle erhält. Danach spielt er zusammen mit Winfried Glatzeder in dem Film Zünd an, es kommt die Feuerwehr, Regie: Rainer Simon (1979). 1982 gibt ihm der Regisseur Ulrich Weiß in seinem Spielfilm Dein unbekannter Bruder die Rolle des Conférenciers Walter. Dieser ist in einer Widerstandsgruppe gegen die Nationalsozialisten aktiv. Es stellt sich jedoch heraus, dass er ein Nazi-Spitzel ist und zum Verräter wird. Für den Film Olle Henry, ebenfalls mit dem Regisseur Ulrich Weiß, erhält Gwisdek den Kritikerpreis der DDR als bester Darsteller.
Erste Regiearbeit des Schauspielers mit Treffen in Travers, 1988, mit Corinna Harfouch, Hermann Beyer und Uwe Kockisch. Der Film wird mehrfach ausgezeichnet und läuft bei den Filmfestspielen in Cannes.
Nach der Wende bestehen für M. Gwisdek keine Schwierigkeiten, sich auch im gesamtdeutschen Film ebenfalls einen Namen zu machen. Zwei Filme unter der Regie von Hark Bohm finden bereit Mitte der 80er Jahre statt, und zwar Der Fall Bachmeier - Keine Zeit für Tränen und Der kleine Staatsanwalt.
1994 führt er Regie in dem Streifen Abschied von Agnes, bei dem er auch das Drehbuch schreibt. Dieser Film läuft auf der Berlinale außer Konkurrenz. In der Beziehungskomödie Das Mambospiel führt er ebenfalls Regie, der im Wettbewerb der Berlinale 1996 zu sehen ist. Großen Eindruck machte M. Gwisdek auf mich mit seiner Rolle in dem 1999 von Oskar Roehler gedrehten Film Die Unberührbare mit einer ebenfalls grandiosen Hannelore Elsner. Für den Film Nachtgestalten von Andreas Dresen bekommt er den Ernst-Lubitsch-Preis und den Silbernen Bären auf der Berlinale als bester Darsteller. Sein komisches Talent bewies er als Direktor Klapprath in der Kinokomödie Good bye Lenin.
Auch in TV-Produktionen ist Michael Gwisdek inzwischen zu sehen, wie z.B. in Der letzte Zeuge, Bella Block, Edel & Starck, Tatort und in der Marga Engel-Reihe mit Marianne Sägebrecht.
1985 heiratete er seine Schauspieler-Kollegin Corinna Harfouch, mit der er zwei Söhne hat. Das Paar ist seit 2007 geschieden. Heirat mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Gabriele Lehmann.
Beim
31.
Filmfestival Max Ophüls Preis, das vom 18. bis 24. Januar 2010 in
Saarbrücken stattfindet, wird Michael Gwisdek eine eigene Filmreihe
gewidmet. Als einer der bekanntesten und renommiertesten deutschen
Schauspieler präsentiert er selbst eine Reihe ausgewählter Filme, die
für seinen Werdegang wichtig waren.
Auszeichnungen |
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Fremde Links: www.progress-film.de (Film Treffen in Travers) www.filmportal.de (Film: Olle Henry) www.filmportal.de (Film Hälfte des Lebens) www.filmportal.de (Film Das Mambospiel) www.filmportal.de (Film Die Bubi Scholz-Story) www.filmportal.de (über Michael Gwisdek) www.filmzentrale.com (Film: Die Spur des Bernsteinzimmers) http://follow-me-now.de (Film: Herr Lehmann) www.kleinruppinforever-derfilm.de www.polizeiruf110-lexikon.de (Episode Der Fensterstecher) www.polizeiruf110-lexikon.de (Episode Eifersucht) www.prisma-online.de (Weitere Filme)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 09.04.2011 |