Barbara Sukowa

  

  

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Eigene Webseite: www.barbarasukowa.com 

 

Barbara Sukowa bei Filmportal

       

  

  

  

 

 

Barbara Sukowa 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de  

Geboren am 2. Februar 1950 in Bremen. Abitur 1968.

  

Nach ihrem Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin spielte sie zunächst Theater und erhielt an der Schaubühne am Halleschen Ufer 1971 ihren ersten Gastvertrag. Weitere Bühnen waren das Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Luc Bondy und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg unter der Intendanz von Ivan Nagel, wo sie von 1976 bis 1980 zum Ensemble gehörte.

 

Ihren Durchbruch vor der Kamera erlebte sie 1980 als Mieze in Rainer Werner Fassbinders Berlin Alexanderplatz. Kay Weniger schreibt: "Die Bremerin avancierte in kürzester Zeit zum bevorzugten Star der einstigen "Jungfilmer"-Elite und spielte in Hauptrollen intellektuelle, junge und dynamische Frauen in oft verkopften Problemstücken." Ein Jahr später spielte sie die Titelrolle in Fassbinders Lola, wofür sie 1982 das Filmband in Gold erhielt. 1983 wurde sie "Schauspielerin des Jahres" für ihre Darstellung in Peter Zadeks Inszenierung von Baumeister Solness.

Für Margarethe von Trottas Die bleierne Zeit, ein Schwestern- und Gesellschaftsporträt der Terroristenszene, erhält Barbara Sukowa ebenfalls das Filmband in Gold. Mit der Regisseurin arbeitet sie zukünftig öfter zusammen, so beispielsweise als Rosa Luxemburg, wofür sie 1986 mit der Goldenen Palme und einem Filmband in Gold ausgezeichnet wurde. 1990 spielte sie in Die Rückkehr eine Ärztin. Ein weiterer Film von 2009 von M. von Trotta ist die Lebensgeschichte der Hildegard von Bingen mit dem Titel VISION - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen mit Heino Ferch, Hanna Herzsprung und Devid Striesow in den Hauptrollen.

  

Szene aus "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" - Foto: Clasart Film / Concorde Filmverleih

Szenefoto aus Vision

Barbara Sukowa als Hildegard von Bingen (Mitte)

©Clasart Film / Concorde Filmverleih 2009

(Infos zum Film siehe oben)

In den folgenden Jahren  Zusammenarbeit mit bedeutenden Regisseuren auf internationaler Ebene. 1991 war sie in Volker Schlöndorffs Max-Frisch-Verfilmung Homo faber zu sehen, im selben Jahr in Europa von Lars von Trier und 1993 in David Cronenbergs M. Butterfly. Mit Keanu Reeves stand sie 1996 vor der Kamera in dem Science-Fiction-Thriller Vernetzt - Johnny Mnemonic mit (Regie: Robert Longo). Für ihre Darstellung in Im Namen der Unschuld von Andreas Kleinert erhielt sie den Bayerischen Filmpreis.

  

Weitere US-Produktionen, wie z.B. Cindy Shermans Office Killer und Tim Robbins’ The Cradle Will Rock folgen. 2001 und 2002 arbeitete Barbara Sukowa wieder in Deutschland, und zwar im TV-Dreiteiler Liebe, Lügen, Leidenschaft und in dem Spielfilm Hierankl in der Regie von Hans Steinbichler. 2003 folgte der Film Die andere Frau (Regie: Margarethe von Trotta).

Ende der 1980er Jahre startete die Schauspielerin eine Karriere als Sängerin. Seither gibt sie weltweit klassische Konzerte, u.a.  mit den Dirigenten Claudio Abbado und Esa-Pekka Salonen. Mit dem Dirigenten Reinbert de Leeuw und dem Schönberg Ensemble hat sie die Produktion Im wunderschönen Monat Mai eingespielt, die sich dem deutschen romantischen Lied widmen, vor allem Franz Schubert und Robert Schumann. Mit Robert Longo gründete sie die Rockband "Barbara Sukowa & The X-Patsys". (Wikipedia)

 

2012 wurde sie in die Wettbewerbsjury der 62. Internationalen Filmfestspiele von Berlin berufen.

 

Barbara Sukowa war mit dem Schauspieler Hans-Michael Rehberg und mit dem polnischen Schauspieler Daniel Olbrychski verheiratet und hat aus diesen Beziehungen zwei Söhne. Seit den frühen 1990er-Jahren lebt sie mit dem Künstler und Fotografen Robert Longo in New York. Sie sind seit 1994 verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn.

   

   

Szenefoto mit Barbara Sukowa in der Titelrolle von Margarethe von Trottas Film "Hannah Arendt"

©Heimatfilm

Information aus Oktober 2012:

Ein neuer Spielfilm mit dem Titel Hannah Arendt ist abgedreht. 

In der Titelrolle ist Barbara Sukowa zu sehen.

Hannah Arendt lebte von 1906 bis 1975 und war eine jüdische, deutsch-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin, die sich zeit ihres Lebens mit den Ursprüngen totalitärer Herrschaft beschäftigt hat.

Szenefoto mit Barbara Sukowa in der Titelrolle von Margarethe von Trottas Film "Hannah Arendt"

©Heimatfilm

Die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt flüchtete vor dem Nationalsozialismus nach Amerika, wo sie unter anderem als Dozentin tätig war. Als sie im Auftrag der Zeitung "The New Yorker" 1961 den Prozess Adolf Eichmanns in Israel verfolgte und ihr Werk „Die Banalität des Bösen” verfasst, tritt sie eine Kontroverse los. Der Film beschränkt sich zum großen Teil auf die Jahre, die sich im New Yorker Exil verbracht hat und ihre Berichterstattung zum Prozess gegen Adolf Eichmann.

Weitere Darsteller sind: Axel Milberg, der Arendts zweiten Ehemann Heinrich Blücher spielt. In weiteren Rollen sind Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen als Hans Jonas, Michael Degen als Kurt Yehuda Blumenfeld (Blumenfeld war Zionist deutsch-jüdischer Herkunft), Victoria Trautmansdorff als Charlotte Beradt (Publizistin und Journalistin, die auch Texte von Arendt übersetzte) und Klaus Pohl als Martin Heidegger (deutscher Philosoph, der eine Liebesbeziehung zur jungen Hannah Arendt hatte, 1925 trennten sie sich) (Information aus der Webseite der Produktionsfirma HMT Film). Der Film lief am 10. Januar 2013 an und wurde produziert von HMT Film - Heimatfilm.

  

Für Maria Schraders Filmdrama Vor der Morgenröte über die Exiljahre Stefan Zweigs spielt Barbara Sukowa an der Seite von Josef Hader die erste Ehefrau des Schriftstellers. Bereits vor dem Kinostart des Films im Juni 2016 wird die Schauspielerin für diese Rolle für den Deutschen Filmpreis nominiert.

    

         

Eine kleine Auswahl von Filmen mit Barbara Sukowa

  

Titel

Jahr Regie

Verkaufte Träume

1977

Gabi Kubach

Heinrich Heine (Rolle: Amalie) 1978 Klaus Emmerich

Die Verliebten

1986 Jeanine Meerapfel
Homo Faber (Rolle: Hanna) 1990 Volker Schlöndorff
Die Rückkehr 1990 Margarethe von Trotta

Im Namen der Unschuld

Eine Tramperin ist gewaltsam zu Tode gekommen. Da die Mutter der Ermordeten, Anna Loeser (Barbara Sukowa), mit den Ermittlungen der Polizei nicht zufrieden ist, beschließt sie, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei trifft sie den Kommissar Norbert Michaelis (Matthias Habich), der ihr bei der Spurensuche hilft.

1996 Andreas Kleinert
Die Entdeckung der Currywurst 2007 Ulla Wagner

  

 

    

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 13. Oktober 2017

 

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