Stefan Kurt

Darsteller

 

4-Wochen-TV-Vorschau mit Stefan Kurt

  

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"die agenten"

(mit freundlicher Genehmigung der Agentur)

  

Stefan Kurt bei filmportal

  

  

 

  

Stefan Kurt - Foto: Hans-Ulrich Schlumpf/Natascha Schiller

Stefan Kurt

(hier bei Dreharbeiten zum Film 

"Ultima Thule - Eine Reise an den Rand der Welt", 2005)

  ©Hans-Ulrich Schlumpf/Natascha Schiller - www.film-schlumpf.ch

 

Stefan Kurt wurde am 22. Oktober 1959 in Bern geboren, besuchte dort das Staatliche Kuratorium für Musik und Theater.

  

Nach der Ausbildung am dortigen Konservatorium für Musik und Theater wurde er während eines Gastsspiels in Bochum von Jürgen Flimm entdeckt und an das Thalia Theater in Hamburg geholt. An diesem Theater spielte er insgesamt neun Jahre (1986–1995) im festen Ensemble. Gleich im ersten Jahr seines Engagements erhielt er für seine Darstellung des Silvio in Goldonis Diener zweier Herren (Regie: Jürgen Flimm) den Boy-Gobert-Preis. Erfolgreich waren ebenfalls die Inszenierungen mit Robert Wilson, mit dem 1990 die Zusammenarbeit begann (The Black Rider, Alice (1993), Time Rocker (1996-1999, Welttournee), Ozeanflug (1997-1999, Berliner Ensemble), Leonce und Lena (2003-2004, Berliner Ensemble).

  

1993 trat Stefan Kurt in einer Tatort-Folge zum ersten Mal vor die Kamera. Eine umfangreiche Filmarbeit folgte. Seine Rolle als verdeckter Ermittler in Dieter Wedels Fünfteiler Der Schattenmann (1995) und die Hauptrolle in der Fernsehproduktion Gegen Ende der Nacht (Regie: Oliver Storz, 1997) brachten ihm jeweils den Adolf-Grimme-Preis. Mit Wedel drehte Stefan Kurt außerdem Die Affäre Semmeling (2000). Auch in Kinofilmen wirkte Stefan Kurt mit, darunter Ottokar Runzes Der Vulkan und Maria von Helands Große Mädchen weinen nicht.

  

Doch während seiner Filmkarriere blieb er weiterhin den Bühnen treu. So spielte er 2002 im Schauspielhaus Zürich in "Die schöne Müllerin" (Regie: Christoph Marthaler). In der Spielzeit 2003 hatte Robert Wilsons Version von "Leonce und Lena" am Berliner Ensemble Premiere, das Stück wurde ein großer Erfolg und läuft heut noch. Auch als Regisseur arbeit Stefan Kurt am Theater und komponierte Musik für Bühne und CD. (Quelle: Einige Informationen aus den Seiten der Ruhrtriennale)

  

Aktueller Kinofilm mit Stefan Kurt: Giulias Verschwinden mit Corinna Harfouch und Bruno Ganz, Regie: Christoph Schaub. Der erfolgreichste Schweizer Film 2009.

  

  

 

Auszeichnungen

1999 Adolf-Grimme-Preis und Goldener Löwe für Gegen Ende der Nacht
1997 Adolf-Grimme-Preis und Telestar für Der Schattenmann
1997 Boy-Gobert-Preis für Der Diener zweier Herren

 

 

 

     

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Eine Auswahl von Filmen mit Stefan Kurt

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

   

   

Titel

Jahr Regie

Gesches Gift

Die Aacherer Regisseurin Walburg von Waldenfels verfilmte 1997 in ihrem Langfilm-Debüt die wahre Geschichte der Gesche Margarethe Gottfried, die "Bestie von Bremen" - die berühmteste Serienmörderin ihrer Zeit. In einer Hauptrolle: Stefan Kurt. "Gesches Gift" ist eine eher romantische Verfilmung, die Geschichte wird in langen, poetischen Bildern erzählt. Die Erstsendung war im Januar 1998. Im gleichen Jahr erhielt die Regisseurin den Max-Ophüls-Förderpreis für ihre Arbeit an "Gesches Gift". Im letzten Jar, Oktober 2003, hat das ZDF den Film im Rahmen des "Kleinen Fernsehspiels" wiederholt.

Darsteller: Geno Lechner, Antje Westermann, Stefan Kurt, Margit Carstensen, Sylvester Groth, Thomas Anzenhofer (Quelle: Radio Bremen)

1997

Walburga von Waldenfels

Gegen Ende der Nacht

August 1945. In einer einsam gelegenen Mühle im amerikanisch besetzten Württemberg geschieht ein fünffacher Mord. Das Müllerspaar, zwei Söhne und die Tochter Irma wurden regelrecht exekutiert, die Tochter anschließend aufgehängt und mit SS-Runen beschmiert. Allerdings hat die junge Flüchtlingsfrau Karin Katte, über deren Herkunft und Geschichte niemand im Dorf etwas weiß, das Massaker durch Zufall überlebt...

1998 Oliver Storz

Beresina oder Die letzten Tage in der Schweiz

In der schwarzen Komödie rund um eidgenössische Klischees bemüht sich das russische Callgirl Irina um die Schweizer Staatsbürgerschaft und gerät dabei an einen dubiosen Anwalt und eine Kupplerin. Die beiden vermitteln ihr prominente Kunden aus Wirtschaft und Politik, um so an einschlägige Informationen zu gelangen. Aus Angst vor Abschiebung erfindet Irina haarsträubende Geschichten über ihre Freier, die sich allerdings als wahr entpuppen, und deckt so unbeabsichtigt einen Finanzskandal auf. Sie löst damit den "Beresina-Alarm" aus, der eine uralte militärische Geheimorganisation zur Rettung der Schweiz aktiviert. (Quelle: filmportal)

Darsteller: Elena Panova, Martin Benrath, Géraldine Chaplin, Ulrich Noehten, Ivan Darvas, Marina Confalone, Stefan Kurt, Hans-Peter Korff, Joachim Tomaschewsky, Teco Cello, Hilde Ziegler, Ivan Desny, Hanspeter Müller, Hubert Kronlechner, Jessica Früh

1998 Daniel Schmid

Gangster

2002 Volker Einrauch

MEIN FÜHRER - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

Dani Levy seziert die Schrecken des Nationalsozialismus mit subversivem Humor.

Darsteller: Adriana Altaras, Sylvester Groth, Ulrich Mühe, Katja Riemann, Helge Schneider, Stefan Kurt, Ulrich Noethen, Lambert Hamel u.a.

2003 Dani Levy

Tatort - Veras Waffen

2003 Hans-Christoph Blumenberg

Die andere Frau

"Man sagt, eine gute Ehefrau merkt, wenn ihr Mann ihr untreu ist..." Ivonne Schumacher kennt den Inhalt des Briefes auswendig. Nun sitzt sie seiner Verfasserin gegenüber: Vera Glaubitz, seit beinahe fünf Jahren wegen Landesverrats im Gefängnis. Was weiß sie über Ivonnes Mann Stefan?
Zunächst scheint ihre Erzählung nichts mit dem Leben der aus der ehemaligen DDR stammenden Schumachers zu tun zu haben: Sekretärin war sie im Auswärtigen Amt, zuverlässig und gesetzestreu, bis sie Peter van Hees kennen lernte, einen gut aussehenden, leidenschaftlichen Mann, der ihr den Kopf verdrehte und sich fürsorglich um ihre Tochter kümmerte. Als Wissenschaftler in einem Friedensinstitut gab er sich aus, doch in Wirklichkeit war er ein "Stasi-Romeo": ein Agent der DDR, der sich gezielt an die allein erziehende Mutter heranmachte, um sie zur Herausgabe geheimer Dokumente zu überreden - mit Erfolg. Vera Glaubitz wurde zur Landesverräterin.
Im Besuchsraum des Gefängnisses erkennt Ivonne die bittere Wahrheit: Der vermeintliche Friedensforscher Peter van Hees und der Stasi-Mitarbeiter Stefan Schumacher sind identisch. Nicht um einen banalen Ehebruch geht es offenbar, sondern um jahrelangen Verrat. Nach und nach erfährt die betrogene Ehefrau immer mehr schockierende Details aus dem Doppelleben ihres Mannes. Je mehr Ivonne erfährt, desto mehr leidet ihre Ehe darunter. Stefan kann sich das unwirsche Verhalten seiner Frau nicht erklären - bis sie ihn zur Rede stellt.
Immer neue Fragen stellen sich. Woher kommt das viele Geld, das Stefan auf einmal hat? Welche Rolle spielt Henk, der holländische Nachbar, der so gut Deutsch spricht? Immer wieder versucht Ivonne, ihrem Mann Glauben zu schenken - doch das wird zunehmend schwieriger.
(Quelle: Pressetext DasErste)

2004 Margarethe von Trotta

     

   

   

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21.04.2011