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Günther
Neutze
Darsteller
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Geboren
am 5. März 1921 in Hannover
Gestorben
am 1. März 1991
Bruder
von Horst Michael Neutze
(gestorben 19.11.2006) und
Hanns Lothar (gestorben am
11. März 1967).
Seine
Kindheit verbringt er in Hannover. Als Schüler tritt er bereits in
Statistenrollen auf. Er nimmt privat Schauspielunterricht. Nach seiner
Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft hatte er sein erstes
Engagement von 1946 bis 1951 am hannoverschen Ballhof, außerdem wirkt er an der Landesbühne Hannover und am Staatstheater Braunschweig.
Weitere Engagements hatte er am Theater der Freien Hansestadt Bremen und
bei den Festspielen in Bad Hersfeld.
Anfang
der 60er-Jahre sieht man Günther Neutze in den ersten Krimiserien, die
im Fernsehen laufen und beim Publikum äußerst gut ankommen: Stahlnetz,
Das Kriminalmuseum erzählt und Polizeirevier Davidswache.
Unvergessen bleibt Neutze einem großen Fernsehpublikum auch als
Commissaire Bernard in Jürgen
Rolands Krimiserie Dem
Täter auf der Spur (1967-1973), in der er die Zuschauer zum Mitraten auffordert.
"Günther
Neutze prägt sich als Archibald Arrow an der Seite von Michael Donegan alias Horst
Tappert in dem Fernseh-Dreiteiler Die
Gentlemen bitten zur Kasse (1966) dem Publikum ein für alle mal ein: "Das ist wirklich zum
Auswachsen, (...) noch heute haut mir immer wieder irgendeiner auf die Schulter
und fragt: Du, Archie, wo hast du eigentlich das viele Geld versteckt?" (Neutze 1967)."
(Quelle: Zitiert aus
www.hist.uni-hannover.de/kulturarchiv)
Der
Kölner Stadt-Anzeiger schrieb am 4. März 1991: "...So bleibt er
in Erinnerung als ein Action-Star der 60er- und 70er-Jahre, ein kühler
Darsteller mit starker Präsenz, der auch ohne große Gesten auffiel. Er
war mehr mit dem Kopf als mit der Faust bei der Sache."
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Eine
Auswahl von Filmen mit Günther Neutze
Diese
Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Titel |
Jahr |
Regie |
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Haben
(Rolle: Dani)
Dem
Drama liegt eine wahre Begebenheit aus den Zwanziger Jahren zugrunde.
Damals beendete ein sensationeller Mordprozess eine Serie von unglaublich
scheinenden Giftmorden, mit denen sich die Frauen zweier ungarischer Dörfer
ihrer Männer entledigten, sofern sie 'nicht mehr benötigt' wurden.
Anstifterin war die männerhassende Hebamme Susi Olah. Mehr als hundert Männer
wurden durch ihr Wundermittel unter die Erde gebracht ...
(Quelle:
tvprogramme.net)
Darsteller:
Therese
Giehse, (Frau Képes), Ingmar Zeisberg (Mari), Günter Neutze (Dani),
Carl Wery (Hochwürden), Heinrich Gretler (Nachbar David), Hanne Hiob (Zsofi),
Tilla Durieux (Tante Rézi), Erwin Linder (Feldwebel), Hela Gruel (Witwe Nátli),
Marion Korbach (Witwe Mináscik), Annemarie Schradiek (Witwe Arva), Renate
Grosser (Witwe Biro), Eva Zlonitzky (Witwe Kis), Erich Dunskus (Vágó),
Evelyn Meyka (Enkelin Rozi), Hans-Ullrich Meves (Gódó), Max Strassberg
(Schulmeister), Erica Schramm (Frau des Schulmeisters), Manfred Steffen
(Arzt).
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1963 |
Rolf
Hädrich |
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Der Schulfreund
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1963 |
Rainer
Wolffhardt |
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Der
Fall Nebe
Die
Geschichte des Reichskriminaldirektors Arthur Nebe, sein Aufstieg unter
dem Nazi-Regime bis zu seiner Hinrichtung im Frühjahr 1945, wurde exakt
nach Tatsachenmaterial rekonstruiert.
Darsteller:
Günther Neutze, Curt Timm, Rudolf G. Wagner, Ekkehard Fritsch u.a.
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1963 |
Georg
Tressler |
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Polizeirevier
Davidswache (Rolle:
Schriewer)
Reeperbahn-Realismus
in einem deutschen Actionskrimi mit Starbesetzung; filmisch an TV-Tatorten
orientiert, mit viel Sinn für authentisches Milieu und genaue Recherche
über die Hamburger Sexmeile. 24 Stunden Alltag im Polizeirevier
Davidswache auf St. Pauli. Hauptwachtmeister Glanz versieht seinen Dienst
wie jeden Tag. Heute freut er sich auf den Besuch seiner Tochter Lilo, die
er lange nicht gesehen hat. Er will sie um 4 Uhr 20 vom Bahnhof abholen.
Ihre Ankunft aber wird Glanz nicht mehr erleben...
Jürgen Roland und Wolfgang
Menge gelang mit der bewusst realistisch gehaltenen Reportage ein
stilbildender Klassiker des deutschen Polizeifilms.
Darsteller:
Wolfgang Kieling,
Hannelore Schroth, Günther Ungeheuer, Hanns
Lothar, Jürgen Draeger, Horst-Michael Neutze u.a.
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1964 |
Jürgen
Roland |
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Flug
in Gefahr
(Rolle: Kapitän Trealeaven)
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1964 |
Theo
Mezger |
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Adrian,
der Tulpendieb (Rolle: Hendrik van der
Maassen)
(Erste
deutsche Fernsehserie (6 Teile), die komplett in Farbe ausgestrahlt wurde)
Holland,
1637. Der Torfknecht Adrian stiehlt in der Nacht aus dem Garten seines Meisters
Hendrik van der Maassen drei wertvolle Tulpenzwiebeln und setzt stattdessen ganz
gewöhnliche Gemüsezwiebeln in die Erde. Tulpenzwiebeln waren zu dieser Zeit
wertvoll und man konnte schnell damit reich werden. Mit dem Geld durch den
Verkauf erwirbt Adrian weitere Tulpenzwiebeln und wird mit der Zeit der "Tulpenkönig".
Jetzt reich genug, möchte er heiraten. Aber er holt sich bei van der Maassens
Haushälterin Christintje einen Korb, weil sie auf den Kapitän von van der
Maassens Schiff 'Zuiderland', Josias, wartet. Adrian will ein gutes Geschäft
machen und nun die wertvollste aller Zwiebeln, die "Semper Augustus",
verkaufen. Da taucht Josias wieder auf und begeht einen nicht gutzumachenden
Fehler: Er hält die "Semper Augustus" für eine gewöhnliche
Speisezwiebel und verspeist sie zusammen mit einem Heringsmahl. Adrian steht vor
dem Bankrott.
Darsteller:
Heinz Reincke als Adrian, Karl Lieffen, Eva-Maria Meineke, Peter Ahrens, Benno
Sterzenbach, Walter Buschoff, Erna Sellmer u.a.
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1965 |
Dietrich
Haugk |
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Schleicher
- General der letzten Stunde
Dieser
Dokumentar-Spielfilm gibt einen guten Einblick in die politischen Wege und
Irrwege kurz vor der Machtergreifung Hitlers, ausgehend von der Ermordung
Schleichers. Schon während der Ereignisse vor dem 30. 1. 1933 verlor
Schleicher sein politisches Schachspiel inmitten der Schlüsselfiguren v.
Papen, Hindenburg und Hitler. Die Gefahr nicht erkannt zu haben, die von
der NSDAP für Deutschland ausging, wurde auch ihm zum Verhängnis.
Darsteller:
Friedrich Schoenfelder, Hansgeorg Laubenthal, Siegfried Wischnewski
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1967 |
Rainer
Wolffhardt |
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Stellenweise
Glatteis
(Rolle: Herr Grünefeld)
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1974 |
Wolfgang
Petersen |
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