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"Filmhaus"-Nachrichten 2009 |
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News bis 2006 News 2007 News 2008 News 2010 News 2011
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25.12.2009: Der Drehbuch-/Hörspiel-Autor und Regisseur Kurt Wilhelm ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Wilhelm wurde in München geboren und prägte in der Nachkriegszeit schon Radio-Hörspiele und bereits Anfang der 50er-Jahre das Fernsehspiel. Zumeist waren es Klassiker, die Kurt Wilhelm als Fernsehspiel umzusetzen verstand. Vor allem aber wurde Kurt Wilhelm bekannt durch die Inszenierung des Stücks Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben. Dieses Fernsehspiel wird zum Gedenken an Kurt Wilhelm am Dienstag, 29. Dezember, um 23.40 Uhr, im Bayerischen Fernsehen gezeigt.
EIN NACHRUF BEI WWW.BR-ONLINE.DE
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04.12.2009: Die Schauspielerin Hanna Schygulla und der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase werden bei der 60. Berlinale mit den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Internationalen Filmfestspiele finden vom 11. - 21. Februar 2010 statt. Als Hommage werden je fünf Filme der beiden gezeigt. In der Begründung heißt es, dass Schygulla und Kohlhaase «über Jahrzehnte hinweg auf unterschiedliche Weise das deutsche Nachkriegskino maßgeblich beeinflusst haben». Hanna Schygulla wurde vor allem durch ihre Filme von Rainer Werner Fassbinder bekannt, sie spielte in fast 20 Filmen des Regisseurs mit, z.B. in Lili Marleen, Berlin Alexanderplatz, Fontane Effi Briest oder Die Ehe der Maria Braun. Wolfgang Kohlhaase ist seit 1952 freischaffender Regisseur, Schriftsteller und Drehbuchautor. Aus seiner Feder stammen so bekannte Filme wie Der schweigende Stern, Solo Sunny, Das Spinnennetz, Ich war neunzehn oder Die Grünstein-Variante. (rk)
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Filmemacher
Werner Herzog wird Jury-Präsident der 60. Berlinale |
25.11.2009: Werner Herzog, einer der bedeutendsten Filmemacher des deutschen Autorenkinos, wird Jury-Präsident der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Hier weitere Informationen >>>
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Eduard Zimmermann gestorben |
20.09.2009: Eduard Zimmermann ist tot. Der langjährige ZDF-Moderator starb nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren. "Ganoven-Ede" - wie man ihn nannte - ging seit 1967 mit "Aktenzeichen XY ... ungelöst" auf Verbrecherjagd.
ZDF-Intendant
Markus Schächter würdigte Eduard Zimmermann als einen Pionier des Realitätsfernsehens
in Deutschland: "Zimmermann hat die Möglichkeiten des Fernsehens für
die Verbrechensbekämpfung früh erkannt und konsequent eingesetzt. Dabei
hat er seine Werteorientierung zum Maßstab seiner Arbeit gemacht. Es
suchte stets nach der Wahrheit, war ein Verfechter der umsichtigen und
sorgfältigen Recherche. Dabei ging es ihm nicht allein um die Bekämpfung
der Kriminalität. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Opfer von
Verbrechen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt wurden."
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Drehstart
für ZDF-Krimi Der Test mit Corinna Harfouch und Matthias Brandt |
Am
Freitag, 18.
September 2009,
beginnen in Berlin die Dreharbeiten unter der Regie von Mark
Schlichter zu dem ungewöhnlichen Psychokrimi "Der Test", in
dem es nicht nur um Mord, sondern auch um Bürgerrechte und Folgen von
Massengentests geht.
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Günter Lamprecht zur Lesung von Berlin Alexanderplatz im Schlosspark-Theater, Berlin |
Von der Rainer Werner Fassbinder Foundation bekam ich am 18.09.2009 folgende Nachricht:
Günter Lamprecht liest Berlin Alexanderplatz 19.
September im Berliner Schlossparktheater, 19 Uhr
Vielen
Dank an die RWFF für die Info. | |||
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Werner Herzog bei den Filmfestspielen in Venedig mit zwei Filmen im Rennen |
Der Kölner Stadtanzeiger schreibt am 06.09.2009: Der deutsche Werner Herzog tritt als erster Regisseur gleich mit zwei Filmen bei den (66.) Filmfestspielen in Venedig an. Bad Lieutnant*) und My Son, my Son (what have ye done) ergeben ein starkes Comeback für den zuletzt in den Hintergrund getretenen Altmeister. Hier weiterlesen >>> | |||
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Am 29. August 2009 ist die Schauspielerin Mady Rahl 94jährig in München verstorben. Sie wurde als Edith Gertrud Meta Raschke in Berlin geboren. In mehr als 60 Filmen stand sie vor der Kamera, u.a. in Geliebte Bestie, Die Dame in Schwarz, Eine Nacht im Mai und Die Sterne lügen nicht. Sie blieb aber auch dem Theater immer treu. So konnte man sie monatelang in München in dem Stück Die ehrbare Dirne oder in Der blaue Engel bewundern. Im Fernsehen dann startete sie noch eine späte dritte Karriere und war im Tatort, Polizeiruf 110 und auch in der Familienserie Die Wicherts von nebenan zu sehen. Ihre Stimme, die wirklich ein unverwechselbares Markenzeichen war, konnte sie sogar als Synchronsprecherin einsetzen und lieh ihre Stimme der Wildgans in der Zeichentrickserie Nils Holgerson. Weitere Informationen über Mady Rahl bei www.steffi-line.de >>>
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Die Rainer Werner Fassbinder Foundation überraschte mich am 4. August 2009 mit folgender E-Mail:
Liebe Fassbinder-Freunde, liebe Empfänger dieser Rundmail,
Na, das ist mal eine schöne Nachricht. Vielen Dank an die RWFF. | ||||
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30. Juli 2009: Der Regisseur und Theaterintendant Peter Zadek ist tot. Er starb 83jährig nach einer schweren Krankheit in Hamburg.
Peter Zadek wird als Sohn einer unorthodox-jüdischen Familie geboren. 1933 Emigration nach London, danach nach Oxford. Während seiner Ausbildung zum Lehrer hat er Kontakt zu einem Theater und beschließt, Regisseur zu werden. Mit 21 Jahren erste Inszenierung, Premiere des Stücks "Salome" von Oscar Wilde in London. Nach seinem Studium mehrere Theaterinszenierungen in der britischen Provinz. Nach einer Einladung zum Theater am Dom nach Köln 1958 ist er zum ersten Mal nach dem Krieg wieder in Deutschland. Lernt hier den Theater-Intendanten Kurt Hübner kennen, der ihn mit nach Ulm nimmt. In den 60er Jahren geht er mit Hübner nach Bremen. Dort "extravagante" Inszenierungen, die als "Bremer Stil" bekannt wurden. Seine erste Inszenierung in Ulm sorgt für Furore ("Der Kaufmann von Venedig" von Shakespeare), weil wegen der negativen Darstellung des Juden Shylock dem Juden Zadek Antisemitismus vorgeworfen wird. Die Arbeiten in Bremen unter Kurt Hübner sind heute legendär, wie zum Beispiel "Frühlingserwachen" von Wedekind oder "Die Räuber" von Schiller. Auch der junge Peter Stein arbeitet mit Zadek zusammen in Bremen. Dieses kleine Theater wird in den "68ern" eines der wichtigsten in Deutschland. 1972 Übernahme der Intendanz im Schauspielhaus Bochum (bis 1977). Hier Zusammenarbeit mit Ulrich Wildgruber, der in allen großen Shakespearerollen zu sehen ist. Auch Rainer Werner Fassbinder spielt 1972/73 unter Zadek in Bochum. Fassbinder wiederum setzt Peter Zadek ein in seinem Film Die Sehnsucht der Veronika Voss, Zadek spielt hier einen Regisseur. Dann bis 1985 freier Regisseur, 1985 Intendanz beim Schauspielhaus Hamburg (bis 1989). Weitere Stationen: Burgtheater Wien und Berliner Ensemble. Im Oktober 2006 gastierte das Berliner Ensemble im Rahmen der Ruhr-Triennale im Schauspielhaus Bochum mit "Peer Gynt" von Henrik Ibsen. Peter Zadek wurde mehrfach zum "Regisseur des Jahres" gewählt und bekam 2002 das Bundesverdienstkreuz. Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
Programmänderungen: Anlässlich des Todes von Theaterregisseur Peter Zadek ändert der deutsch-französische Kulturkanal 'Arte' sein Programm. Am 1. August 2009 wird um 14.00 Uhr die 43-minütige Dokumentation "Mein Leben - Peter Zadek" von Jean Boué ausgestrahlt. Auch das ZDF ändert sein Programm: Am Freitag, dem 31. Juli, 0:15 Uhr, wird die Sendung Zeugen des Jahrhunderts - Peter Zadek im Gespräch mit Benedikt Gondolf aus dem Jahr 1998 gezeigt. Der
NDR zeigt am 30.
Juli um 23:15 Uhr eine 15minütige Sondersendung über Peter Zadek. Zum Tode Peter Zadeks: | ||||
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26. Juli 2009: Der Schauspieler Traugott Buhre ist 80jährig in Dortmund gestorben. Er wurde am 21. Juni 1929 in Insterburg/Ostpreußen geboren. Er absolvierte eine Schauspielausbildung in Hannover und spielte zunächst an einer Wanderbühne. Seine Engagements führten ihn zum Badischen Staatstheater Karlsruhe, zum Theater der Freien Hansestadt Bremen, zu den Bühnen der Stadt Köln, zum Württembergischen Staatstheater Stuttgart, zum Schauspielhaus Zürich und zum Schauspielhaus Bochum. Er spielte am Thalia-Theater Hamburg, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und bei den Salzburger Festspielen (bis 1985). Seine Theatererfolge feierte er vor allem mit Regisseuren wie Claus Peymann und Peter Palitzsch. Vor allem in Erinnerung bleibt die Uraufführung unter Peymann von Thomas Bernhards Stück Der Theatermacher bei den Salzburger Festspielen, wo Traugott Buhre in seiner Paraderolle des "zürnenden, grollenden, liebenden, stundenlang dahinschimpfenden, durch und durch größenwahnsinnigen Bühnenenthusiasten" Bruscon brillierte. In Bochum spielte er den Newton in Friedrich Dürrenmatts Die Physiker. Unter Brecht spielte er die Hauptrolle in Maxim Gorkis Die Letzten. Mit diesem Stück war er auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Auch dem Fernsehpublikum war Traugott Buhre gut bekannt. Zum Beispiel sah man ihn mit Gastauftritten in den Krimiserien Derrick, in 6 Folgen der TV-Serie Tatort, Krimistunde, Polizeiinspektion I, Siska, Ein starkes Team und weitere Serien. In Fernsehspielen war er u.a. zu sehen in Die Dubrow-Krise (1969), Wie eine Träne im Ozean (1970), Gelegenheitsarbeit einer Sklavin (1973), Haus ohne Hüter (1975).
Traugott Buhre war in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Brigitte Graf verheiratet und war Vater von sieben Kindern.
Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
* Ein Nachruf in der "welt online" >>> * Die FAZ schrieb zu seinem Tode >>>
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Matthias Brandt wird neuer Kommissar bei Polizeiruf 110 |
Gefunden
am 26. Juni 2009:
Der Schauspieler Matthias
Brandt wird ab 2010 neuer Polizeiruf 110-Kommissar und will
damit die Nachfolge des am 19. Juni 2009 verstorbenen Schauspielers Jörg
Hube antreten, der sein Gebiet in München hatte. In den beiden
Folgen, die noch 2009 gedreht werden, spielt - wie in der bereits
abgedrehten Geschichte mit Hube - Stefanie
Stappenbeck die Hauptermittlerin, wie der Bayerische Rundfunk am
Donnerstag mitteilte. Die beiden Filme mit den Arbeitstiteln «Zapfenstreich»
und «Die Lücke, die der Teufel läßt» sollen im Herbst gedreht werden.
Die Drehbücher waren ursprünglich so angelegt, dass Hube hätte
mitspielen können, wenn sein Gesundheitszustand es zugelassen hätte,
erklärte der BR. Die Redaktion habe seit längerem von der
Krebserkrankung des Schauspielers gewusst. Die Neubesetzung ab 2010 sei
mit Hube abgestimmt gewesen. Foto: Edmond Frederik | |||
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Alexander Kluge erhält den Adorno-Preis 2009
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Der Adorno-Preisträger der Stadt Frankfurt 2009 heißt Alexander Kluge. Das Kuratorium des Preises entschied sich am 24.06.2009 für den Rechtsanwalt, Produzenten und Filmemacher. Kluge gilt als einer der einflussreichsten Personen des "neuen deutschen Films". In der Begründung der Jury heißt es: "Alexander Kluge ist einer der herausragenden Schriftsteller, Filmemacher und Theoretiker der Gegenwart. Kluge, der sich immer zur Kritischen Theorie der Frankfurter Schule bekannt hat, ist ein Meister der Grenzgänge zwischen verschiedenen Genres. Die Theorie und Praxis der Medien sind als Kernthemen bei ihm ineinander verwoben und spiegeln sich wechselseitig. Seine Filme wie seine Schriften sind Ausdruck eines außergewöhnlich komplexen Denkens, das von einer schier unstillbaren intellektuellen Neugierde und unversiegbaren Kreativität zeugt, deren Funken auf Künstler und Intellektuelle aller Generationen überspringt." Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
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Terroristen
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Kinostart: 27. August 2009
Filmtitel: Es kommt der Tag Die Produktionsfirma "Zorrofilm" schreibt: "Ein tief berührendes und emotional spannendes Drama mit Iris Berben und Katharina Schüttler. - Ein Familiengeheimnis reicht zurück in die Zeit des deutschen Herbst. Nach über 25 Jahren steht Alice Rybka zum ersten Mal ihrer Mutter gegenüber: Judith Müller lebt auf einem kleinen Weingut im Elsass mit einer neuen Familie und einer neuen Identität. Ihre Tochter Alice gab sie in den 70er Jahren zur Adoption frei, um sich dem bewaffneten Kampf der Bewegung 2. Juni anzuschließen. Alice will, dass ihre Mutter sich ihrer Vergangenheit stellt. Doch Judith bereut ihre Taten nicht. Wie weit darf man gehen für seine politischen Ideale." (Quelle: wuestemedien.de) Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
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Michael Ballhaus wieder in Deutschland |
Michael Ballhaus, international renommierter Kameramann, der jahrelang in den USA lebte, ist wieder in Deutschland. Ab dem 1. Oktober 2009 wird er die Kameraabteilung des Studiengangs Film an der Hamburg Media School leiten. Gemeinsam mit dem Kameramann Achim Poulheim wird er für die Kameraausbildung der Studierenden verantwortlich sein.
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22. Juni 2009 Schauspieler Götz George dreht ab Dienstag wieder einen Film in seiner Heimatstadt Berlin. Im WDR-Fernsehspiel «Zivilcourage» spielt der 70-Jährige den Inhaber eines Antiquariats...
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21. Juni 2009 Am letzten Samstag, 21.06.09, wurde der Deutsche Kamerapreis in Köln verliehen. Die Ehrung fand in der Kölner Vulkanhalle vor ca. 400 geladenen Gästen statt, wo zehn Kameramänner/-frauen und "Filmschneider" für ihre Arbeiten belohnt wurden. Ehrenkameramann wurde Joseph Vilsmaier. Lange vor seiner Zeit als Regisseur hatte er das Handwerk der Kameraarbeit von der Pike auf gelernt und durfte sein Können bei bekannten Regisseuren unter Beweis stellen. Er führte die Kamera z.B. bei Rote Erde von Klaus Emmerich, bei Der Wittiber und Ein Stück Himmel, Regie: beide Franz-Peter Wirth.
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Jörg Hube ist tot |
19. Juni 2009 Im Alter von 65 Jahren ist der Schauspieler Jörg Hube gestorben. Hube wurde am 22.11.1943 in Neuruppin/Mark Brandenburg geboren, wuchs aber in Dießen bei München auf. Er besuchte die Otto-Falckenberg-Schule (die er später von 1991 bis 1993 selbst leitete) in München und das Mozarteum in Salzburg. Nach ersten Aufgaben an den Vereinigten Bühnen Graz spielte er 1968/69 am Theater der Stadt Trier. Anschließend war er beim Hörfunk (OR Salzburg) tätig. Von 1971 - 1973 gehörte er neben Helmut Ruge zum Münchner Kabarett "Die Hammersänger". Am Münchner Theater der Jugend war er von 1973 bis 1975 engagiert. Seit 1973 gastiert er regelmäßig an den Münchner Kammerspielen und gehörte bis heute zum Ensemble. Dort spielte er sehr erfolgreich z.B. den Puntila in Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" in der Inszenierung von Franz Xaver Kroetz. Großen Erfolg hatte er mit zahlreichen Solo-Programmen, vor allem in der Titelrolle des "Herzkasperl", den er 1975 erstmals im Theater im Fraunhofer München verkörperte. Weitere Bühnenstationen: Modernes Theater München, Festspiele Gandersheim, Theater Heidelberg. In weiteren Inszenierungen war Hube oft Schauspieler und Regisseur zugleich, wie 2000 am Münchner Cuvilliés-Theater in Neil Simons "Sonny Boys", mit Dieter Hildebrandt und Werner Schneyder. Ebenfalls 2000 inszenierte er am Volkstheater München "In der Löwengrube" von Felix Mitterer und "Geld" von Herbert Asmodi. Das Publikum der Bayerischen Staatsoper begeisterte er in der "Fledermaus" von Johann Strauss und im "Freischütz" von Carl Maria von Weber. Aktuell war Jörg Hube unter Dieter Dorns Regie in "Floh im Ohr" von Georges Fedeau am Bayerischen Staatsschauspiel im Residenztheater zu sehen. Dem Fernsehpublikum bekannt wurde Jörg Hube bereits Anfang der 1970er Jahre durch zahlreiche Krimi-Auftritte. Zu Hubes Film- und TV-Rollen zählen 1980 Der Gerichtsvollzieher in Peter Wecks gleichnamiger BR-Serie, 1984 Kommissar Sommer in Norbert Kückelmanns Kino-Politthriller um Rechtsextremismus Morgen in Alabama und, 1984, Hube als Ingenieur Otto Wohlleben in der Hunsrück-Fernsehsaga Heimat - Eine deutsche Chronik von Edgar Reitz. Unvergessen bleibt Hube als Grandauer in der u.a. mit Adolf-Grimme-Preisen gekrönten 32-teiligen BR-Serie Löwengrube (1987-1991; Buch: Willy Purucker, Regie: Rainer Wolffhardt): Aus dem Blickwinkel eines Kleinbürgers vor und während der Naziherrschaft betrachtete Hube das Weltgeschehen, anfangs als Vater Ludwig und später als grantelnder Sohn und Kriminalbeamter Karl Grandauer. Den "Chef der Mordabteilung" spielte Gerd Fitz, Kollege Lederer war Fred Stillkrauth. Auch in der TV-Serie Tatort war Jörg Hube insgesamt sechs mal zu sehen, davon einmal als Kommissar Paul Enders im WDR-Tatort mit dem Titel Der Zeuge (1980). 1994 und 2009 spielte er auch in Polizeiruf 110. (Quelle: Einige Informationen aus der Pressemappe BR)
Das Bayerische Fernsehen hat an diesem Wochenende zu Ehren des beliebten Schauspielers das Programm geändert:
20.06. 20:15 Uhr Die 8. Folge der Serie Löwengrube mit dem Titel Umzüge 20.06. 21:05 Uhr Franzi: Kurz vorbeigeschaut 20.06. 21:30 Uhr Café Meineid - Nimmer schee 20.06. 22:35 Uhr Das Kleist-Lustspiel Der zerbrochene Krug mit Hube als Dorfrichter Adam 21.06. 00:05 Uhr Tatort - Der oide Depp
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Christel Peters ist gestorben |
11. Juni 2009 Die Schauspielerin Christel Peters ist im Alter von 93 Jahren in Brandenburg/Havel gestorben. Das habe ihr Sohn am Donnerstagabend mitgeteilt, berichtete "MDR aktuell". Christel Peters wurde am 15. Januar 1916 in Swinemünde (Pommern) geboren und spielte seit ihrer Kinderzeit Theater. In der DDR feierte sie unter anderem in Meiningen große Erfolge. Regisseur Andreas Dresen besetzte sie in seinen Kinofilmen Nachtgestalten und Sommer vorm Balkon. Über die deutschen Grenzen hinweg bekannt wurde Peters durch TV-Werbespots für einen großen Elektromarkt als "Mutter aller Schnäppchen" und Auftritte in zahlreichen Fernsehfilmen, darunter in Donna-Leon-Verfilmungen als Mutter von Kommissar Brunetti und in den ZDF-Serien Salto Postale und Salto Kommunale mit Wolfgang Stumph. (Quelle: derstandard.at)
Ihre
Biographie erschien unter dem
Titel Jetzt wird aber Dampf gemacht! Mein Leben
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Karl-Michael Vogler ist tot |
10. Juni 2009 Der Schauspieler Karl-Michael Vogler starb am Dienstag, dem 09.06.2009, völlig überraschend in seinem Haus in Seehausen (Bayern). Er wurde 80 Jahre alt. Vogler konnte auf eine fast 60jährige Schauspielerlaufbahn zurückblicken, die 22jährig in Innsbruck am Theater begann. Es folgten Bühnen in Osnabrück, Freiburg, Heidelberg und die Münchner Kammerspiele, wo er Figuren der Weltliteratur zum Besten gab. Von 1958 bis 1964 war bei den Münchner Kammerspielen engagiert, wo er die großen Rollen in Schillers "Don Carlos", Brechts "Der kaukasische Kreidekreis" und Tschechows "Kirschgarten" spielte. "Schauspielerisch wurde ich klassisch erzogen", sagt Vogler rückblickend. Ab Mitte der 60er-Jahre stand er in mehr als 200 Fernsehspielen vor der Kamera, zum Beispiel als Piccolomini in Schillers "Wallenstein" und Orsini in Shakespeares "Was ihr wollt". 1972 spielte er an der Seite von Lilli Palmer in Eine Frau bleibt eine Frau. Mit Götz George drehte er 1994 gemeinsam Das Schwein - eine deutsche Karriere, und er spielte - diese Rolle gefiel mir besonders gut - den Rittmeister von Senden in Herbert Ballmanns 13teiliger TV-Serie Ein Mann will nach oben nach dem Roman von Hans Fallada. Im Kino war Vogler ebenfalls zu sehen, unter anderem in Die Bekenntnisse eines möblierten Herrn und Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten mit Gert Fröbe. 1962 erhielt er den Preis der deutschen Filmkritik.
Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
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Edgar Selge: Im nächsten Leben |
Kinostart 28. Mai 2009 Edgar Selge ist in Marco Mittelstaedts neuem Kinofilm Im nächsten Leben zu sehen. Eine Produktion der Kaminski-Stiehm-Film GmbH in Zusammenarbeit mit ARTE, koproduziert vom ZDF (Das kleine Fernsehspiel).
Kurzinhalt: "Zu DDR-Zeiten fuhr Wolfgang Kerber für die staatliche Nachrichtenagentur als Sportreporter um die ganze Welt. Seit der Wende ist er für eine große Berliner Boulevardzeitung als Polizeireporter tätig. In der Gegenwart bröckelt sein Image jedoch, da er von seinem jungem Chef und der Redaktion als Auslaufmodell gesehen wird. Zu umständlich. Zu teuer. Zu alt. Der Druck auf Kerber wird immer größer, als seine Tochter Margitta (Anja Schneider) ihm von einem verschwundenen Mädchen an ihrer Schule in Wolfen erzählt. Kerber wittert in dieser Nachricht eine Sensationsstory um die "verlorene Generation des Ostens". Auf der Suche nach dem vermissten Mädchen wird er auf unerwartete Weise mit seinem eigenen Privatleben und seiner distanzierten Beziehung zu seiner Tochter konfrontiert. Nach und nach wird Kerbers Recherche zu einer Reise in die eigene Vergangenheit seiner Familie, deren große Konflikte lange zurückliegen und immer noch unverarbeitet sind." (Aus dem Presseheft nfp) Premiere war am 20.05.2009 im Dresdner Kino Metropolis. Weitere Informationen in diesem Presseheft (pdf-Datei) >>>
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Herbert Ballmann verstorben |
24.05.2009 Fernsehregisseur und Drehbuchautor Herbert Ballmann ist am 22. Mai 2009 im Alter von 84 Jahren verstorben.
Das deutsche Fernsehen hat ihm viele gute Fernsehserien und -filme zu verdanken. Er drehte mit Mathieu Carriere und Ursela Monn die 13-teilige Serie Ein Mann will nach oben nach dem Roman von Hans Fallada. Er war Mitregisseur bei der Endlos-Serie Drei Damen vom Grill mit Brigitte Mira, dreht mit Günter Pfitzmann den Havelkaiser. Fernsehfilme wie Die Klette, Interview mit Herbert K. und Einmal Ku'damm und zurück wurde ebenfalls von ihm in Szene gesetzt.
Die Tagesschau schreibt: "Der 1924 in Dortmund geborene Ballmann hatte seine Karriere in der DDR begonnen. Nach Kritik an der Kulturpolitik des SED-Regimes reiste er nach West-Berlin aus. Von 1957 bis 1961 war Ballmann mit der Schauspielerin Gisela Uhlen verheiratet, die im Jahr 2007 verstorben war."
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Barbara Rudnik ist tot |
24.05.2009 Die Schauspielerin Barbara Rudnik ist am 23. Mai 2009 an ihrer Krebserkrankung gestorben.
Sie hatte 2005 die Diagnose erfahren und seitdem kämpfte sie unermüdlich, versteckte sich auch nicht vor der Öffentlichkeit, was - wie ich finde - sehr zu bewundern ist. Wie ich gelesen habe, gab sie ihr letztes längeres Interview vor laufender Kamera vor Beginn ihrer Lesereise zu "Die Schmetterlingsjägerin" in der Talkshow von Johannes B. Kerner am 16. Oktober 2008. Auf die Frage Kerners "Wie geht es Ihnen?" antwortete Rudnik, von der Krankheit und der Chemotherapie gezeichnet: "Danke, gut".
Barbara Rudnik wurde 1958 geboren. Nach der mittleren Reife ging sie 1976 nach München und wurde - wie man so sagt - entdeckt. Mit der Rolle einer Kinokartenverkäuferin konnte sie bei den Filmfestspielen in Cannes jede Menge Vorschusslorbeeren einsammeln in dem Kinofilm Kopfschuss, Regie: Beate Klöckner. Dominik Graf holte sie für seinen Film Treffer und Erwin Keusch für Kerbels Flucht. Weitere Rollen hatte sie in Blumenbergs Tausend Augen, in Der Unsichtbare von Ulf Miehe. Sie spielte in Sönke Wortmanns Der Campus und wurde von Oliver Storz als Ruth Brandt in Im Schatten der Macht eingesetzt und in Drei Schwestern - Made in Germany. 2002 und 2003 spielt sie in der Krimiserie Polizeiruf 110 in den Episoden Grauzone und Abseitsfalle die Kommissarin Simone Dreyer. Man sie 2006 in Commissario Laurenti und 2007 letztmalig in einem Kinofilm: Keinohrhasen von Til Schweiger. Für den Nico Hofmann-Film Der Sandmann an der Seite von Götz George wurde Barbara Rudnik 1995 mit dem Grimme-Preis geehrt und sie bekam die Goldene Kamera von HörZu.
Die ARD hat zu Ehren des Todes von Barbara Rudnik das Programm geändert: Heute, am 24.05.2009, um 15:00 Uhr, wird der Fernsehfilm Sehnsucht nach Liebe von Erwin Keusch aus dem Jahre 2003 ausgestrahlt.
Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de
Weitere Informationen über die Künstlerin >>>
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Schauspielerin Monica Bleibtreu ist gestorben |
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Die beliebte Schauspielerin Monica Bleibtreu ist überraschend am 14. Mai 2009 gestorben. Noch am 4. Mai hatte sie ihren 65. Geburtstag gefeiert.
Mit Monica Bleibtreu - Mutter des Schauspielers Moritz Bleibtreu - haben wir eine der stärksten Charakterdarstellerinnen verloren. Ihr letzter Auftritt in einem Kinofilm war die Rolle der Schauspiellehrerin Else Bongers in dem Film Hilde von Kai Wessel. Monica Bleibtreu spielte oft und gerne eigenwillige und starke Frauentypen wie zum Beispiel die Katia Mann in Heinrich Breloers preisgekröntem Film Die Manns - Ein Jahrhundertroman. Man sah sie als Helene Weigel in Abschied - Brechts letzter Sommer von Jan Schütte, als stoische Bäuerin war sie in Verlorenes Land von Jo Baier zu sehen. Für die 80jährige Klavierlehrerin in Chris Kraus' Vier Minuten, bekam sie verdient den Deutschen Filmpreis verliehen. Der Film Vier Minuten lief in den vergangenen drei Jahren auf 200 Festivals und in fast 30 Ländern im Kino. Mir ist Monica Bleibtreu zum ersten Man bewusst aufgefallen in dem Fernsehspiel Fallstudien von Daniel Christoff, Regie: Hartmut Griesmayr.
"Große Beachtung fand ihre Verkörperung der todkranken Maria Stadler in Rainer Kaufmanns TV-Melodram Marias letzte Reise, für die sie auch 2006 mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde. Darin spielt sie eine alte Bäuerin, die auf eine weitere Chemotherapie verzichtet und lieber auf ihren Hof zurückkehrt, um dort ihre letzten Tage zu verbringen". (Zitiert aus: www.tagesschau.de)
"Stets treu geblieben ist sie in all der Zeit dem Hamburger Schauspielhaus, in dessen unmittelbarer Nähe im Stadtteil St. Georg sie auch wohnte. Intendant Ivan Nagel holte sie als 28-Jährige nach Hamburg. Mitte der 80er-Jahre verließ sie das feste Ensemble und gründete eine eigene Gruppe, später jedoch kehrte sie ans Schauspielhaus zurück, wo sie in losen Abständen an Produktionen mitwirkt, jedoch nicht mehr fest zum Spielerstamm gehört. Stattdessen konzentriert sich Bleibtreu auf eigene Projekte. Mit dem Solostück «Rose» von Martin Sherman tourte sie durch Deutschland und feierte große Erfolge mit der Rolle einer 80-jährigen Jüdin, die auf einschneidende Ereignisse des 20. Jahrhunderts zurückblickt, die sie alle miterlebt hat. Die letzte ihrer zahlreichen Auszeichnungen erhielt sie noch Ende April: Als beliebteste Schauspielerin wurde sie mit dem österreichischen Fernsehpreis «Romy» geehrt." (Quelle: www.tagesschau.sf.tv)
Im November 2009 kommt der Film Tannöd nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel in die Kinos, wo Monica Bleibtreu noch einmal zu sehen sein wird. Das ZDF zeigt Ende des Jahres den Film Ladylike nach dem Roman von Ingrid Noll.
Einige TV-Sender haben ihr Programm zu Ehren von Monica Bleibtreu geändert: 15.05.09 ARD, 23:32 Uhr: Marias letzte Reise 15.05.09 NDR, 00:00 Uhr: Talk Show Classics - 15minütiges Special 16.05.09 ZDF Dokukanal, 20:15 Uhr: Ein starker Abgang mit Bruno Ganz 16.05.09 NDR, 23:45 Uhr: Für die Liebe ist es nie zu spät 17.05.09 BR, 13:45 Uhr: Muttis Liebling
18.05.09 Theaterkanal, 19:40 Uhr: Stecken, Stab und Stangl, Schauspiel nach Elfriede Jellinek (Inhalt: Am 4. Februar 1995, kurz vor Mitternacht, werden im burgenländischen Ort Oberwart, in dem sich eine Roma-Siedlung befindet, vier Männer durch eine Rohrbombe getötet. Sie haben verdächtige Geräusche gehört und wollen die Ursache erkunden. Auf der Bombe war ein Metallschild montiert mit der Aufschrift: "Roma zurück nach Indien". Die Männer können nicht lesen und berühren das Rohr...) (Quelle: Theaterkanal)
24.06.09 ARD, 20:15 Uhr: Die zweite Frau, Regie: Hans Steinbichler
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Der Schauspieler Fritz Muliar ist gestorben |
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Der österreichische Kammerschauspieler Fritz Muliar ist in der Nacht zum Montag 89jährig gestorben, nachdem er kurz vorher noch auf der Bühne in der Goldini-Komödie Die Wirtin als Baron von Ciccio zu sehen war.
Fritz Muliar kam 12. Dezember 1919 in Wien als Sohn eines russisch-jüdischen Vaters zur Welt. Da er seinen Vater sehr verehrte, versuchte er, die "jiddische" Kultur, vor allem im humoristischen Bereich, zu bewahren, indem er in seinen Solo-Programmen Anekdoten und Witze vortrug, die wahrscheinlich nur er so erzählen konnte. Muliars Karriere dauerte fast 70 Jahre lang. Seine Theaterheimat war das Haus an der Josefstadt, wo er von 1964 - 1977 zum Ensemble gehörte. Er war auch fast 15 Jahre lang festes Ensemble-Mitglied des Burgtheaters.
Das Fernsehen entdeckte ihn für eine Rolle, die ihn weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannt machte. 1970 bekam er die Rolle des "braven Soldaten Schweijk" angeboten, eine Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben schien. Es folgten etliche TV-Produktionen, wie z.B. die 24teilige österreichische Familiensaga Ringstraßenpalais (Regie: Rudolf Nussgruber), Flucht ohne Ende (Regie: Michael Kehlmann), Kir Royal (Regie: Helmut Dietl), An uns glaubt Gott nicht mehr (Regie: Axel Corti) oder Moral von Kurt Wilhelm und an die hundert weitere. | ||
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Der Schauspieler Fred Delmare ist tot |
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Der Schauspieler Fred Delmare (bürgerlicher Name: Werner Vorndran) ist tot. Er starb am 1. Mai 2009 in Leipzig und wurde 87 Jahre alt. Im einem kleinen thüringischen Ort in der Nähe von Sonneberg 1922 geboren, begann er seine inzwischen 50jährige Karriere als Schauspieler am Hebbel-Theater in Ost-Berlin. Aufmerksam wurde man auf den kleinen großen Mann, der nur 160 cm maß, durch den Film Der Teufelskreis (1955, Regie und Drehbuch Carl Ballhaus) wo es um den Reichstagsbrandprozess ging und Delmare den Brandstifter Marinus van de Lubbe spielte. Ein weiterer großer Film war Nackt unter Wölfen, den Frank Beyer 1963 inszenierte, an der Seite von Armin Mueller-Stahl und Erwin Geschonneck. Hier spielte er den Häftling Pippig, der zusammen mit seinen Kameraden einen kleinen Jungen vor den Nazischergen versteckt hielt. Mit Erwin Geschonneck spielte Delmare in der zauberhaften Komödie Matula und Busch, Regie: Matti Geschonneck.
In den sechziger Jahren wurde auch Fred Delmare Opfer der politischen Zensur. In Denk bloß nicht ich heule über einen sich gegen gesellschaftliche Lethargie und Heuchelei auflehnenden Schüler spielte er einen Brigadier. Der Streifen wurde als antisozialistisch gebrandmarkt und verschwand in den Archiven der DEFA. Als er im Januar 1990 dann endlich aufgeführt werden konnte, wurde er als "Meisterstück des kritischen Realismus" gefeiert (schreibt der Spiegel am 03.05.2009).
Privat musste Fred Delmare so viele Schicksalsschläge erleiden, die für mehrere Personen gereicht hätten. Seine Tochter, die 1980 in den Westen flüchtete, nahm sich das Leben. 1993 erstach sein jüngster Sohn seine damalige Freundin. Und 2000 stellten Ärzte bei seiner Ehefrau Brustkrebs fest. Im Oktober 2001 starb ein weiterer Sohn an Leberkrebs.
Im Fernsehen sah man ihn in mehreren TV-Serien, wie z.B. Polizeiruf 110, Lindenstraße und zuletzt als Opa Friedrich in In aller Freundschaft.
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Fassbinder-Schauspieler Karl Scheydt gestorben |
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Wie ich auf der Webseite der Fassbinder-Foundation gelesen habe, ist der Schauspieler Karl Scheydt am 30.04.2009 im Alter von 69 Jahren gestorben. Zu seinen bekanntesten Rollen gehört die des Vietnamveteranen Ricky in Der amerikanische Soldat (1970). Unvergessen bleibt er daneben in Händler der vier Jahreszeiten (1971), Acht Stunden sind kein Tag (1972) und In einem Jahr mit 13 Monden (1978). Zudem wirkte er bei mehreren Filmen Fassbinders im Kamera- und Produktionsstab mit; u.a. als Chefbeleuchter beim letztgenannten Film. (Quelle: fassbinderfoundation.de) | ||
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Die "Lolas" sind vergeben. Der Deutsche Filmpreis 2009
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In einer großen Gala ist am Freitag, dem 24.04.2009, zum 59. mal der Deutsche Filmpreis vergeben worden.
Die Preisträger im Einzelnen:
- Bester Spielfilm (in Gold): JOHN RABE, Regie: Florian Gallenberger (Mit 80.000 Zuschauer in 3 Monaten gilt dieser Film wohl als gefloppt.) - Bester Spielfilm (in Silber): IM WINTER EIN JAHR, Regie: Caroline Link - Bester Spielfilm (in Bronze) und beste Regie: WOLKE 9, Regie: Andreas Dresen - Bester Dokumentarfilm: NOBODY'S PERFECT, Regie: Niko von Glasow - Bester Kinder- u. Jugendfilm: WAS AM ENDE ZÄHLT, Regie Julia von Heinz - Bestes Drehbuch: CHIKO, Drehbuch: Özgür Yildirim - Beste Regie: WOLKE 9, Regie: Andreas Dresen - Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle: Ursula Werner in WOLKE 9 - Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle: Ulrich Tukur in JOHN RABE - Beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle: Sophie Rois in DER ARCHITEKT - Beste darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle: Andreas Schmidt in FLEISCH IST MEIN GEMÜSE - Beste Kamara/Bildgestaltung: Kolja Brandt, Film NORDWAND - Bester Schnitt: Sebastian Thümler, Film CHIKO - Bestes Szenenbild: Tu Ju Hua, Film: JOHN RABE - Bestes Kostümbild: Lisy Christl, Film: JOHN RABE - Beste Tongestaltung: Christian Bischoff, Tschangis Chahrokh, Heinz Ebner, Guido Zettier, Film NORDWAND - Den Ehrenpreis bekam Vicco von Bülow alias Loriot
Der Baader Meinhof-Komplex ging leider leer aus. | ||
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Filmproduzent Bernd Eichinger feiert seinen 60. Geburtstag |
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Bernd Eichinger, einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduzenten, feiert seinen 60. Geburtstag. In Deutschland gab es kaum einen Erfolgsfilm, der von ihm nicht produziert wurde, wie z.B. Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Die unendliche Geschichte, Das Parfüm oder Der Baader-Meinhof-Komplex.
Weitere Informationen bei filmportal.de >>>
©Virginia Shue, Hamburg starfotos@virginia-hamburg.de
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Drehbuchautor Wolfgang Menge wird 85 |
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Wolfgang Menge, fleißiger Drehbuchautor seit 50 Jahren, feiert am 10. April seinen 85. Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch.
Foto: Ingo Heine, Berlin | ||
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Volker Schlöndorff ist 70 geworden |
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Volker Schlöndorff hat Geburtstag. Heute vor 70 Jahren wurde der Filmemacher und Regisseur in Wiesbaden geboren.
Die ARD gratuliert ihm mit der Ausstrahlung einiger seiner Filme: 30.03.09 - 01:05 Uhr - Die Fälschung 31.03.09 - 02:25 Uhr - Der Fangschuss 01.04.09 - 00:35 Uhr - Die verlorene Ehre der Katharina Blum 02.04.09 - 02:10 Uhr - Die Geschichte der Dienerin 05.04.09 - 00:05 Uhr - Die Blechtrommel
Zu den Gratulanten gehören u.a. die "FAZ" von heute >>> und die "Sueddeutsche" vom 30.03.2009 >>>
Foto: Christian Behring | ||
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Wiederholung des Fernsehspiels "Das Millionenspiel" |
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24.03.2009 Wer sich noch einmal das legendäre Fernsehspiel Das Millionenspiel von Tom Toelle / Wolfgang Menge anschauen will, kann dies tun am 11. April 2009 um 00:00 Uhr im WDR-Fernsehen. | ||
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Schauspielerin und Theater-Intendantin Ruth Drexel gestorben |
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4. März 2009 Wie heute erst bekannt wurde, ist die beliebte Schauspielerin und Theater-Intendantin bereits am Donnerstag, dem 26.02.2009, im Alter von 78 Jahren gestorben.
Ruth
Drexel hatte eine Ausbildung an der Münchner Otto Falckenberg-Schule
absolviert. Nach
ihrer Ausbildung bekam sie ein Engagement bei den Münchener
Kammerspielen. Dort lernte sie Bertolt Brecht kennen, dessen Arbeitsweise sie
"sehr faszinierte". "Brecht hat uns Hintergründe erzählt und
brachte uns als Schauspieler weiter." Die Begegnung mit Brecht war
entscheidend dafür, dass sich die Bayerin dem legendären "Berliner
Ensemble" anschloss und 1957 nach Ost-Berlin zog. Von den politischen und
wirtschaftlichen Verhältnissen der damaligen DDR bekam Ruth Drexel anfangs gar
nichts mit: "Das Theater war wie eine Insel. Man konnte sagen und machen,
was man wollte. Und in der Kantine gab’s auch immer alles zu essen. Das hat
uns genügt."
Für mich eine der besten Rollen für Ruth Drexel war die der bayerischen Bankerin Adele Spitzeder in Peer Rabens gleichnamigem Film.
Weitere Informationen über Ruth Drexel >>>
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Regisseur und Drehbuchautor Robert Stromberger gestorben
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10. Februar 2009 Wie heute erst bekannt wurde, ist der Regisseur und Drehbuchautor Robert Stromberger bereits am 7. Febr. 2009 im Alter von 78 Jahren in seiner Heimatstadt Darmstadt gestorben.
Robert Stromberger schrieb Fernsehgeschichte mit TV-Mehrteilern wie Die Unverbesserlichen, Geschichten über Familie Scholz mit Inge Meysel, Joseph Offenbach, Monika Peitsch und Gernot Endemann. Jahrzehntelang galten die Scholzens als DIE Fernsehfamilie schlechthin. In den 80er-Jahren bescherte er uns Drehbücher zu Diese Drombuschs (39 Folgen) mit Hans-Peter Korff und Witta Pohl.
Hervorzuheben ist noch die 6teilige TV-Geschichte Tod eines Schülers. Diese Serie war 1980 recht spektakulär und umstritten. Es handelte sich um eine Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete, warum sich ein 18jähriger Gymnasiast das Leben nahm (mit Til Topf in der Hauptrolle). 1995 griff Stromberger in dem ZDF-Dreiteiler Tödliche Wahl mit Jürgen Prochnow das Stilmittel aus Tod eines Schülers wieder auf und erzählte eine Kriminalgeschichte aus dem Blickwinkel dreier Beteiligter.
Ausgezeichnet wurde Stromberger u.a. mit dem Goldenen Bildschirm (1975), dem Bambi (1981), der Goldenen Kamera (1982) und 1983 mit dem Grimme-Preis für ehrende Anerkennung.
Der ZDF-Theaterkanal erinnert mit der Lokalposse Datterich an Robert Stromberger: Do 12.02.2009 12:10 Uhr, Di 17.02.2009 12:10 Uhr, Fr 20.02.2009 17:10 Uhr, So 22.02.2009 12:10 Uhr, Mi 25.02.2009 17:10 Uhr.
Weitere biografische Angaben zu Robert Stromberger >>>
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Schauspielerin und
Werbe-Ikone Johanna König gestorben
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3. März 2009
Sie war nicht nur die Klementine von Ariel, sondern auch eine ernstzunehmende Schauspielerin, z.B. in Walter Bockmayers Jane bleibt Jane. Sie starb im Alter von 87 Jahren.
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5. Februar 2009 Die Schauspielerin Dana Vávrová ist tot. Sie starb im Alter von nur 41 Jahren an einer Krebserkrankung. Dana Vávrová wurde am 9. August 1967 in Prag geboren. Sie war bereits in der Tschechoslowakei eine gefragte Kinderschauspielerin, bevor sie Franz-Peter Wirth in seinem TV-Mehrteiler Ein Stück Himmel einsetzte. Hier spielt sie das zehnjährige Mädchen Janina Dawidowicz, das im Warschauer Ghetto und dann in einem von Nonnen geführten Waisenhaus den Holocaust überlebt. Ihre ausdrucksstarke Leistung in diesem Film brachten ihr bereits 15jährig u.a. die Goldene Kamera und den Adolf-Grimme-Preis ein. Bereits bei den Dreharbeiten lernte sie ihren künftigen Ehemann, den Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier, kennen, den sie 1986 heiratete.
Unbemerkt spielte sie eine kleine Rolle im mehrfach OSCAR-prämierten Film Amadeus von Milos Forman. Aber der große Erfolg kam 1988, als sie im Bergdrama Herbstmilch die Rolle der Bäuerin Anna Wimschneider übernahm. Regie: Joseph Vilsmaier. Nachdem sie in mehreren Kino- und TV-Filmen, oft unter der Regie ihres Mannes, mitspielte, widmete sie sich hin und wieder auch der Regieführung. So übernahm sie 1996 Regie und Drehbuch bei Hunger - Sehnsucht nach Liebe oder 1999 Regie bei dem Kinderfilm Der Bär ist los!, in dem ihre drei Töchter ebenfalls eine Rolle spielten. Zusammen mit Joseph Vilsmaier führte sie Regie bei dem Holocaust-Drama Der letzte Zug.
Dana Vávrová hinterlässt drei Töchter im Alter von 16, 19 und 22 Jahren.
PROGRAMMÄNDERUNG BEI ARD UND ZDF Aus Anlass des Todes der Schauspielerin zeigt die ARD am 05.02.09 um 23:25 Uhr den Film Ein Hauptgewinn für Papa aus dem Jahre 2006, Regie: Bodo Fürneisen. Das ZDF zeigt am Sonntag, dem 08.02.2009, 15:25 Uhr, den Film Herbstmilch.
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Scherbentanz am 04.02.2009 im BR3 |
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4. Februar 2009 Das Bayerische Fernsehen zeigt heute Abend den Film Scherbentanz. Diesen Film lohnt es sich einfach anzuschauen. Eine großartige Margit Carstensen und Jürgen Vogel in einer eher ungewöhnlichen Rolle.
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Die Fälscher am 28.01.2009 im ZDF |
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28. Januar 2009 Das ZDF bringt heute einen der besten Filme der letzten Jahre ins Programm. Die Rede ist von (als bester ausländischer Film mit einem OSCAR prämiert) Die Fälscher von Stefan Ruzowicki. Es handelt sich um eine wahre Geschichte, die sich so im KZ Sachsenhausen zugetragen hat. Absolut genial in ihren Rollen: Devid Striesow, August Diehl und Karl Markovics.
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Manfred Steffen gestorben |
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23. Januar 2009
Das Hamburger Thalia-Theater teilte mit, dass der bekannte Theaterschauspieler Manfred Steffen im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Er war nicht nur ein hervorragender Schauspieler (mehr als 250 Rollen), sondern vor allem auch ein glänzender Synchronsprecher, der vielen bekannten Stars seine Stimme lieh. Er gab seine unverwechselbare Stimme für "Der Name der Rose", er sprach den Gandalf in der Hörspielversion von "Herr der Ringe", hat fast alle Bücher von Astrid Lindgren auf Tonträger aufgenommen und lieh seine Stimme dem Engel Clearence in "Ist das Leben nicht schön" - und das schon in den 40er Jahren.
Manfred Steffen wurde am 28. Juni 1916 in Hamburg geboren, war seit 1947 am Thalia-Theater engagiert und blieb bis heute mit wenigen Ausnahmen seiner Heimatstadt treu. Erste Schauspielerfahrung sammelte er bei Willy Maertens. 1939 gab er sein Bühnendebüt in Oberhausen. Weitere Theaterstationen waren Aachen, Dresden und Hamburg.
Als Hörspiel- und Synchronsprecher wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, 1968 wurde er mit dem Albert-Bozenhard-Ring ausgezeichnet und 1980 bekam er die Silberne Maske der Hamburger Volksbühne, 1987 ehrte ihn der Senat der Hansestadt Hamburg mit der Biermann-Ratjen-Medaille für seine künstlerischen Verdienste um die Stadt. (Quelle: taz, Filmmuseum Hamburg u.a.)
Weitere Informationen bei www.steffi-line.de >>>
Das Foto zeigt Manfred Steffen in dem Stück "Nepal" von Urs Widmer während der Proben am Hamburger Thalia-Theater (18.11.1981); die niederdeutsche Fassung stammt von Edgar Bessen, Regie führte Peter-Dieter Schnitzler. (Copyright: VIRGINIA - starfotos@virginia-hamburg.de)
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Bayerischer Filmpreis 2008 vergeben
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16. Januar 2009 Am 16. Januar 2009 wurden im Münchner Cuvilliés-Theater die Bayerischen Filmpreise 2008 vergeben. Die kleine Porzellanfigur ging dieses Mal an: - Ursula Werner, als beste Darstellerin für ihre Rolle in Wolke 9 - Ulrich Tukur, als bester Darsteller für seine Rolle in John Rabe - Karoline Herfurth als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Rolle in Im Winter ein Jahr - Caroline Link als beste Regisseurin für Im Winter ein Jahr - Jan Fehse (Nachwuchsregiepreis) für In jeder Sekunde - Gernot Grischsch für das beste Drehbuch für Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe - Mischa Hoffmann, Benjamin Herrmann und Jan Moijto als beste Produzenten für John Rabe - Bernd Eichinger als Produzent für Der Baader Meinhof-Komplex - Martin Blankemeyer für Der rote Punkt (Nachwuchsproduzentenpreis (Münchner Filmwertkstatt e.V.) - Michael Hammon für die Kameraführung im Film Wolke 9 - Als bester Jugendfilm wurden Uli Putz, Jakob Claussen und Thomas Wöbke für den Film Krabat geehrt - Götz Weidner und Barbara Baum für das beste Szenen-/Kostümbild in Buddenbrooks - Der Spezialpreis ging an Franz-Xaver Kroetz und Bully Herbig für Die Geschichte von Brandner Kaspar - Den Publikumspreis bekam Til Schweiger für seinen Film Keinohrhasen - Der Ehrenpreis ging an Peter Schamoni
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Lina Braake wird neu verfilmt |
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7. Januar 2009 2009 gibt es eine erneute Zusammenarbeit mit Vater und Sohn Haußmann, im März beginnen die Dreharbeiten für die von der Filmförderungsanstalt (FFA) mit 350 000 Euro unterstützte Komödie mit dem Arbeitstitel "Dinosaurier", einem Remake der erfolgreichen Tragikkomödie Lina Braake von Bernhard Sinkel aus dem Jahre 1975 mit Lina Carstens und Fritz Rasp. Hauptfigur des Films über Senioren in einem Altersheim ist eine pensionierte Lehrerin, gespielt von Eva-Maria Hagen, die von ihrer Bank betrogen wurde und nun zu verhindern versucht, dass die Bank in ihrer Straße ein Einkaufszentrum baut. Ezard Haußmann verkörpert die Figur des Johann Schneider, wobei der gewählte Rollenname durchaus an den Baulöwen Jürgen Schneider erinnern soll. Mitwirkende sind neben den Hauptdarstellern Eva-Maria Hagen und Ezard Haußmann so berühmte Publikumslieblinge wie Walter Giller und Nadja Tiller, weiterhin unter anderem Ralph Wolter, Daniel Brühl und Ignaz Kirchner. Regie: Leander Haußmann. (Quelle: www.steffi-line.de)
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Johannes Mario Simmel gestorben
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1. Januar 2009 Johannes Mario Simmel, Romanautor und Journalist, ist am Neujahrstag im Alter von 84 Jahren gestorben. Er lebte zuletzt in der Schweiz. Johannes Mario Simmel wurde am 7. April 1924 in Wien geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Chemiker. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst als Kulturredakteur und verfasste Filmkritiken. 1947 veröffentlichte er eine erste Sammlung von Novellen, ab 1950 war er als Reporter für die Münchner Illustrierte "Quick" tätig. Sein Roman Es muss nicht immer Kaviar sein wurde als Fortsetzungsroman in der "Quick" abgedruckt. Der große Erfolg dieses Romans veranlasste ihn, sich weiterhin dem Schreiben von Unterhaltungsromanen zu widmen. Obwohl er bei den Kritikern nicht sonderlich gut ankam, hatten seine Romane Millionenauflagen. Sein Werk umfasst 27 Romane, fünf Bände mit Erzählungen und sechs Kinder- und Jugendbücher. Insgesamt stand Simmel mit elf seiner Romane erheblich länger auf der Bestsellerliste des SPIEGEL als etwa die Nobelpreisträger Heinrich Böll und Günter Grass. Etliche seiner Romane wie Und Jimmy ging zum Regenbogen, Alle Menschen werden Brüder, Liebe ist nur ein Wort, Gott schützt die Liebenden u.a. wurden in den 70er-Jahren verfilmt, z.B. von Alfred Vohrer. Und sein Roman Der Stoff aus dem die Träume sind gehört zu den absoluten Bestsellern des 20. Jahrhunderts. Sein Roman Hurra, wie leben noch wurde von Peter Zadek 1983 als 'Zeitgeistrevue' verfilmt unter dem Titel Die wilden Fünfziger. (Quelle: u.a. Spiegel, Focus)
(Foto: Virginia Shue - starfotos@virginia-hamburg.de) | ||
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Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 31.12.2009