Rainer Wolffhardt

Regisseur  Drehbuchautor

   

Seine Biografie

 

  

  

  

...tot in Kanapu ...R, TV, ZDF, 1969

  

 

Abendkurs ...R, TV, ZDF, 1966  

  

 

Alte, Der ...R, TV, ZDF, 1975

  

  

Am Morgen meines Todes ...DA,  TV, ZDF, 1986, R: Günter Gräwert

  

 

Anton Sittinger ... R, TV, BR, 1979

  

 

Antonius und Cleopatra ... R, TV, WDR, 1963

Diese Tragödie einer leidenschaftlichen Liebe ist ein Spätwerk Shakespeares. Man hat die beiden Hauptfiguren nicht zu Unrecht ein gereiftes Gegenbild von Romeo und Julia genannt. Geschichtlicher Hintergrund ist die welthistorische Auseinandersetzung zwischen dem "romanisierenden Westen und dem hellenistischen Osten", in der Antonius, entgegen seiner Hoffnung, durch die Heirat mit Cleopatra den Sieg zu erringen, unterlegen ist. Die Erfahrung, dass die Welt für zwei Mächtige nicht Platz hat, ist mit unerbittlicher Konsequenz dargestellt ... u.a. mit Peter Pasetti und Lola Müthel. (Quelle: tv-programme.net)

  

 

Attentat – Schleicher, General der letzten Stunde, Das ... R, TV, SDR, 1967

 

  

Auf Befehl erschossen ... R, TV, ZDF, 1972  

 

  

Ausflug zum Vater ... R, 1983, ARD, 12teil. Familienserie, DA: Wolfdietrich Schnurre, Musik: Klaus Doldinger

 

  

Becket oder Die Ehre Gottes  ... R, TV, SDR, 1962

Die Freundschaft zwischen dem normannischen König Heinrich II und dem Sachsen Thomas Becket, den er zum Erzbischof von Canterbury macht. Er schuf sich damit in ihm den ärgsten Feind im Lande – die Freundschaft endet tragisch, weil die entgegengesetzten Interessen zweier hoher Ämter es verlangen ...

Darsteller: Heinrich Schweiger (Der König), Heinz Baumann (Thomas Becket), Robert Bürkner (Der Erzbischof), Heinrich Cornway (Gilbert Folliot, Bischof von London), Hans Epskamp (Der Bischof von Oxford), Max Wittmann (Der Bischof von York), Volker Lechtenbrink (Der kleine Mönch), Hanns Otto Ball (Erster Englischer Baron), Wolfried Lier (Zweiter Englischer Baron), Robert Rathke (Dritter Englischer Baron), Heinz Ulrich (Vierter Englischer Baron), Klaus Schwarzkopf (König Ludwig von Frankreich), Kurt Ehrhardt (Der Papst), Paul Hoffmann (Der Kardinal), Rosemarie Fendel (Die junge Königin), Olga von Togni (Die Königin-Mutter), Margit Saad (Gwendoline), Jörg Pleva u.v.a. (Quelle: tv-programme.net)

  

   

Die DVD "Bei Anruf Mord" kann bei Amazon bestellt werden.

Bei Anruf – Mord ... R, TV, SDR, 1959

Hinter dem Vorhang im Wohnzimmer von Margot Wendice, die allem Anschein nach zum Opfer in Frederick Knotts Kriminalstück "Bei Anruf - Mord" ausersehen ist, lauert ein Mörder. Ihr Mann, Tony Wendice, ein eitler und selbstgefälliger Bursche, hat ihn gedungen. Einerseits, weil sie ihn vor Jahresfrist fast betrogen hat, anderseits, weil er sie beerben will. Der Mann, der den raffiniert ausgeklügelten Mordplan ausführen soll, heißt Captain Lesgate und ist seinerseits ein reichlich schmieriger Bursche, der schon allerlei auf dem Kerbholz hat. Lesgate packt zwar im Entscheidenden Moment zu, aber doch verläuft die Unternehmung etwas anders, als Tony Wendice es sich ausgedacht hatte. Wie wird sich der schlaue Gedankenmörder nun aus der Affäre ziehen, fragt sich der Zuschauer. Mit Virtuosität und Eleganz stellt Tony seinen Plan um. (Quelle: Amazon)

Darsteller: Heinz Drache, Eva Maria Meineke, Herbert Tiede, Siegfried Lowitz, Charles Regnier, Fred C. Siebeck
  

  

   

Bekehrung des Ferdy Pistora, Die  ... R, TV, SDR, 1958

  

  

Berliner Antigone ... R, TV, ZDF, 1968  

  

 

Besuch aus der Zone ... R, DA, TV, SDR, 1958  

  

 

Biedermann und die Brandstifter ... R, TV, RB, 1967

Brandstifter gehen um in der Stadt, doch Herrn Biedermann kümmert das nicht, solange es ihn nicht trifft. Und als es ihn trifft, will er es nicht wahrhaben. Er versteift sich darauf, dass die beiden Männer, die sich auf seinem Dachboden einnisten und in aller Gemütsruhe Benzinfässer hinaufschaffen, nicht ernsthaft Brandstifter sein könnten. Ein notorischer Idylliker, dieser Herr Biedermann von gestern, heute und morgen - Angst und Fantasielosigkeit lassen ihn glauben, er werde schon verschont bleiben, wenn er nur mit den Brandstiftern paktiere. Und das tut er: Höhepunkt des Stückes ist ein Essen, das Biedermann seinen neuen Duzfreunden Schmitz und Eisenring gibt. Und er will die Situation immer noch nicht begreifen, als sie ihn mit nacktem Hohn um Streichhölzer bitten, um auftragsgemäß sein Haus in Brand zu stecken. Er selbst drückt ihnen die Streichhölzer in die Hand - als "Vertrauensbeweis". (Quelle: Matthias-Film)

  

 

Dame und die Unterwelt, Die  ... R, TV, ZDF, 1984  

  

 

Deutsche, Die  ... R, TV, ZDF, 1980

Berlin in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Ein junger serbischer Student der Medizin lebt in einer Berliner Pension zusammen mit Kommilitonen aus den verschiedensten europäischen Ländern. Nach den siegreichen Feldzug gegen Frankreich schlägt der Nationalismus bei den Deutschen hohe Wellen, und da bleibt es nicht aus, dass die Vertreter der anderen Länder kräftig mitziehen. Zwischen der Tochter des Pensionsinhabers und dem jungen Medizinstudenten  entspinnt sich eine sehr zarte Beziehung, die zu einer ebenso starken wie hoffnungslosen Leidenschaft wird.

    

 

Dunkel ist Licht genug, Das  ... R, TV, SDR, 1963  

  

 

Eiche und Angora  ... R, TV, SDR, 1964  

  

 

Ein Achtel Salz  ... R, TV, ZDF, 1965  

  

 

Ein Nachmittag wie viele  ... R, TV, RB, 1971  

  

 

Ein Sonntag am See  ... R, TV, ZDF, 1971  

  

 

Ein Wochenende des Alfred Berger  ... R, TV, ZDF, 1972  

  

 

Eine Jugendliebe ... R, TV, RB, 1977  

  

 

Eine reine Haut  ... R, TV, RB, 1965  

  

 

Eingebildete Doktor, Der  ... R, TV, SDR, 1956

  

 

Endstation Harembar  ... R, TV, ZDF, 1992, 90 Minuten

Verfilmung des Romans "Ein ernstes Leben" von Heinrich Mann. Die langjährige Verbindung von vier jungen Leuten endet in einem Verbrechen: 1932 wird in Berlin die Barbesitzerin Adele ermordet. Die Tänzerin Marie und Mingo stehen unter Verdacht. Vieles deutet zwar auf Adeles Ex-Freund, aber seine Schwester Vicky hat ihm ein Alibi verschafft... Buch: Günther Kunert.

Amazon schreibt über den Roman von Heinrich Mann: "Mit der Auslieferung seines Romans Ein ernstes Leben (November 1952) erlebte Heinrich Mann zugleich seine letzte Buchpublikation auf deutschem Boden vor seiner Emigration. Wenige Wochen später, nach der sogenannten Machtergreifung, flüchtete er ins Exil. Viel spricht dafür, dass gerade dieses Buch auf dem Scheiterhaufen der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 gelandet ist. Der zweite Feuerspruch lautete: »Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann (...).« Mit der Hauptfigur des Romans, Marie Lehning, war in der Tat nicht viel Staat zu machen. Heinrich Mann zeichnete eine Figur, deren Lebensweg weit mehr von der Verfassung der Gesellschaft und den wirtschaftlichen Verhältnissen als von eigenen Entscheidungen bestimmt wird. Gemeint war die Nachinflationsgesellschaft während der Endphase der Weimarer Republik. Herbert Ihering schrieb über die schuldhaft-schuldlose Marie: »(...)eine epische Gestalt, gestellt in einen kriminalistischen Roman. Eine Frau, wie sie alle großen Epiker der Weltliteratur gesehen haben, beispielhaft, vom Land, vom Dorf, vom Meer hineinwachsend in die Welt der Großstädte, ausgenutzt, fast untergehend und doch sich behauptend.« Neben anderem ist dieser Roman eine unverhohlene Liebeserklärung an Heinrich Manns damalige Lebensgefährtin (und spätere Ehefrau) Nelly Kröger. Die Fischerstochter aus Niendorf an der Ostsee hatte jahrelang als Bardame im Berliner Kurfürstendamm-Viertel gearbeitet. Etliche Freunde und Kollegen Heinrich Manns empfanden die um siebenundzwanzig Jahre jüngere Geliebte als Skandalen, die Familie Thomas Manns kam ihr nicht eben mit Herzlichkeit entgegen. Fraglos dürfte Nelly Kröger dem Autor manches aus dem Straßen- und Ganovenjargon zugetragen haben, was er dann im Roman verwendet hat." 

Darsteller: Susanne Lüning, Martina Gedeck, Silvan-Pierre Leirich

  

 

Entscheidung, Die ... R, TV, WDR, 1963

Der Industrielle Friedrich Brauer hat nach dem Krieg beschlossen, nie wieder für die Rüstung zu arbeiten. Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellen ihn jedoch vor die Wahl, entweder diesen Entschluss zu revidieren oder den Betrieb zu schließen. Sohn Joachim, der längst ebenfalls leitend in der Firma tätig ist, bejaht kompromisslos die Annahme neuer Rüstungsaufträge. Herr Brauer erhofft sich Beistand von seinem zweiten Sohn Wolfgang, der nach 1933 emigrierte und nun wieder zurückgekehrt ist ... (Quelle: tv-programme.net)

Darsteller: Paul Dahlke (Friedrich Brauer), Käthe Haack (Elisabeth Brauer), Herbert Fleischmann (Joachim), Herbert Stass (Wolfgang), Rosemarie Fendel (Gisela, Wolfgangs Frau), Barbara Witow (Terry), Detlof Krüger (Dr. Beckmann), Christian Veit (Rolf), Rolf von Nauckhoff (Chauffeur), Ursula Oberst (Sekretärin), Anke Becker (Dienstmädchen bei Brauer).

  

 

Flugversuche  ... R, TV, ZDF, 1979  

  

 

Frieden unserer Stadt, Der  ... R, TV, 1960, Drehbuch: Peter Adler

In einer deutschen Kleinstadt, die in jedem unserer Bundesländer liegen könnte, wird ein großes Festspiel vorbereitet. Es findet zu Erinnerung an die Beendigung der Konfessionskriege statt und soll den Geist der Menschlichkeit und Toleranz verherrlichen. Ein alter Marktplatz bildet den Hintergrund für das historische Ereignis. Fast sämtliche Bürger haben sich für die Vorbereitung zur Verfügung gestellt; hier und da mag der Wunsch lebendig sein, etwas zur Hebung der Gemeindefinanzen zu tun. Zur selben Zeit wird in der Stadt bekannt, dass ein im Jahre 1938 emigrierter Bürger zurückkehren will. Die Nachricht wird zum Tagesgespräch der Stadt und löst allgemeine Beunruhigung aus. Die Meinungen darüber, ob die Rückkehr des Emigranten opportun ist oder nicht, klaffen weit auseinander und führen zu erregten Diskussionen. Man spürt, dass einigen Bürgern nicht sehr wohl ist in ihrer Haut, wenn sie an die Ereignisse im Jahre 1938 denken. So wird trotz des gutgemeinten Festspiels deutlich, dass Toleranz noch immer Vorurteilen unterliegen kann. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

"Der Geisterzug" kann bei Amazon bestellt werden.

Geisterzug, Der  ... R, TV, SDR, 1957

Peitschender Regen, Gewitter, Nebelschwaden und dazu ein gottverlassener, unheimlicher Bahnhof: die Stimmung unter den sechs Reisenden, die hier mitten in der Nacht in einem ungeheizten Wartesaal auf ihren Anschlusszug warten müssen, ist äußerst angespannt. Passend zu der düsteren Szenerie erzählt der Bahnhofsvorsteher seinen unfreiwilligen Gästen auch noch die Geschichte vom Geisterzug: jede Nacht würde dieser mit großem Getöse vorbeifahren, seitdem sich vor einigen Jahren ein mysteriöser Mordfall ereignete. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse: ein seltsames junges Mädchen erscheint, ein Mord geschieht, und tote Gegenstände entwickeln ein gespenstisches Eigenleben. Eine Zerreißprobe für die Nerven der Reisenden, auf die am Ende der Nacht die größte Überraschung ihres Lebens wartet. (Quelle: PIDAX-Film)

  

 

Große ABC, Das ... R, TV, SDR, 1957

Monsieur Topaze, ein kleiner französischer Internatslehrer, glaubt selbst unbedingt an die Morallehren, die er seinen Schülern im Unterricht beibringt. Kein Wunder, dass er im ständigen Konflikt mit seiner Umwelt steht. Seine Blindheit gegen die kleinen Schwindeleien des täglichen Lebens führt schließlich sogar zu seiner Entlassung. In dieser Situation wird Topaze nun selbst von einem Schieber und Betrüger in die Schule genommen. Man bringt dem reinen Toren das große ABC des Lebens bei: Betrug, Schwindel, Lüge, Gemeinheit. Und so überwindet Topaze seine anfängliche Abscheu und wird selbst Meister eines ausgeklügelten Schwindelsystems. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

  

Hauptmann von Köpenick, Der  ... R, TV, SDR, 1960  

    

 

Haus ohne Hüter  ... R, TV, ZDF, 1975

Einfühlsame Bewältigung von Nachriegsproblemen nach dem Roman von Heinrich Böll; überdurchschnittlich. Eine rheinische Stadt, 50er Jahre. Unter einem Dach leben zwei Familien ohne Vater - sie fielen im Krieg. Die Mütter sind mit ihren Kindern und Sorgen allein, in beiden Familien versucht ein "Onkel", den Vater zu ersetzen.

Darsteller: Johannes Wolffhardt, Werner Lier, Renate Schroeter, Karin Baal

   

 

Haus, Das  ... R, TV, ZDF, 1965  

  

 

Heilige Experiment, Das ... R, TV, WDR, 1966

  

 

Martin Held als "Heinrich Zille" in Rainer Wolffhardts Fernsehspiel von 1977 - Foto: ZDF

Heinrich Zille  ... R, TV, ZDF, 1977

Max Liebermann, Kunstmaler und Präsident der Berliner Sezession, besucht Heinrich Zille in seiner Wohnung. Für die Berliner Nationalgalerie will er Zeichnungen des Pinsel-Heinrichs erwerben. Aus dem Betrachten der Bilder und dem Dialog der beiden entwickelt sich die Rückblende auf das Leben Heinrich Zilles, vom dreizehnjährigen Buben, der sich Geld für den Zeichenunterricht durch Babysitten bei einer Hure verdient, bis hin zu dem erfolgreichen Maler, der eben dieses Gespräch führt. (Foto: Martin Held als Heinrich Zille, Quelle: ZDF)

   

 

Hier kein Ausgang – nur Übergang  ... R, TV, ZDF, 1977

Die junge Karin frisiert in Ost-Berlin. Der Beruf stellt sie in Grenzen zufrieden. Der nicht mehr ganz junge Gerhard verkauft Drogerie-Produkte in West-Berlin. Sein Beruf kann ihn keineswegs befriedigen. Achim, der im Osten eine Freundin hat und aus der Mauer Lustgewinn zieht ("niemand kann mir nachweisen, wieviel Verhältnisse ich auf der anderen Seite habe"), nimmt Gerhard eines Tages mit. Er lernt Karin kennen. Beide verlieben sich ineinander. Soweit ... aber nicht so gut. (Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft Nr. 17, Juni-August 1977)

Darsteller: Ernst Jacobi, Gisela Fackeldey, Regine Lamster, Sabine Buschmann, Hans-Jürgen Dittberner.

    

 

Jacobowsky und der Oberst  ... R, TV, SDR, 1967

Franz Werfels Komödie einer Tragödie , wie sich Jacobowsky und der Oberst im Untertitel nennt, ist brillant. Es ist Werfels bestes Drama. Nichts mehr erinnert hier an den einstigen O-Mensch-Lyriker des Expressionismus, hier sprühen Funken, hier mischen sich Satire, Witz, Humor und eine leise, lächelnde Skepsis zu einem faszinierenden Dialog. Zwischen 1941 und 1942, nach einer waghalsigen Flucht des 50-jährigen Werfel durch verschiedene Länder Europas bis nach Amerika, entstand dieses Stück. Es empfing seine Handlung aus den Erlebnissen des Prager Autors und aus den Erzählungen eines Emigranten namens Jacobowicz. Es ist also ein authentisches Drama, ein Zeitstück über das Frankreich von 1940 und ein Dokument für die durch alle Kontinente gehetzten Juden. Doch darüber hinaus zeigt es die Geschichte zweier menschlicher Gegensätze.« (Quelle: Amazon). 110 Minuten. Tragikkomödie.

Darsteller: Horst Bollmann, Peter Pasetti, Jörg Pleva, Karin Eickelbaum u.a.

    

 

Jauche und Levkojen ... R, 1979/80, TV-Serie

Die aufwändige Literaturverfilmung des Bestsellers von Christine Brückner “Jauche und Levkojen” erzählt vom Schicksal der pommerschen Gutsbesitzfamilie von Quindt zwischen den beiden Weltkriegen und gibt dabei Einblick in ein ganzes Zeitalter und seine Gesellschaftsverhältnisse. Im Mittelpunkt steht Maximiliane von Quindt, 1918 auf Gut Poenichen geboren. Nachdem es ihre Mutter zurück nach Berlin zieht und der Vater im ersten Weltkrieg gefallen ist, wird Maximiliane von ihren Großeltern Joachim und Sophie Quindt erzogen. In den weitläufigen Wäldern Pommerns wächst sie unbeschwert als Naturkind auf. Der Schule bleibt sie des Öfteren fern, so dass sie schließlich in ein Internat gebracht wird. Mit 18 Jahren heiratet Maximiliane den glühenden Hitleranhänger Victor, der sie auf das heimische Gut zurückbringt. Ihr Ehemann hält sich meist in Berlin auf und macht dort Parteikarriere. Sein Parteibuch bietet der Familie jedoch Schutz während der NS-Diktatur. Als das Gut Poenichen aufgrund des Kriegsverlaufes nicht mehr zu halten ist, muss Maximiliane mit ihren vier Kindern in Richtung Westen fliehen ...
Jauche und Levkojen ist der erste Teil der "Poenichen Trilogie" von Christine Brückner (weitere Teile sind Nirgendwo ist Poenichen und Die Quindts), der sie zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen machte. In der Verfilmung aus dem Jahre 1978 überzeugen unter der Regie von Rainer Wolffhardt, Rolf Hädrich und Günter Gräwert hochkarätige
Darsteller wie Arno Assmann, Edda Seippel und Ulrike Bliefert.

  

 

Joseph Süss Oppenheimer ... R, TV, ZDF, 1983  

 

 

Jugend einer Studienrätin ... R, TV, RB, 1972  

 

 

Junge Roth, Der ... R, TV, ZDF, 1974  

 

 

Kaiserhofstraße 12 ... R, TV, HR, 1980

 

  

Kimper & Co. ... R, TV, ZDF, 1968

Die Bevölkerung einer mittleren Industriestadt wird durch Berichte über einen Sexualmord an einem kleinen Mädchen in Atem gehalten. Die Eltern sind begreiflicherweise nervös und besorgt. Das bleibt auch den Kindern nicht verborgen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ein kleiner Junge, der die Zeit zum Abendessen verspielt hat, unterstützt von einem elfjährigen frühreifen Mädchen, seinen Eltern gegenüber die Ausrede gebraucht, er habe einen Mann beobachtet, der auf verdächtige Art und Weise in einem Gebüsch in der Nähe des Spielplatzes zu schaffen gemacht habe. Damit setzt er eine Maschinerie von Behauptungen, Verdächtigungen und Anschuldigungen in Gang, die dem jungen Mann beinahe zum Verhängnis wird. (Quelle: Odeon Film)

Darsteller: Stefan Wigger, Uta Hallant, Klaus Miedel, Hans Krull, Axel Bauer, Christine Gerlach, Friedrich G. Beckhaus, Monika John, Janina Richter, Hendrick Sick, Carsten Claus

  

 

Klassefrau, Die ... R, TV, ZDF, 1982  

 

 

Klein aber mein  ... R, TV, BR, 1984  

  

  

Kleinbürgerhochzeit  ... R, TV, RB, 1969  

  

 

König, Der  ... R, TV-Serie 1994 (mit Günther Strack in der Titelrolle)

  

 

Kraft und die Herrlichkeit, Die ... R, TV, SDR, 1957  

  

 

Krock & Co. ... R, TV, DRS/SDR, 1977  

  

 

Leocadia  … R, TV, SDR, 1958  

  

 

Letzten Masken, Die  ... R, TV, SDR, 1962  

  

 

Liddl 17  … R, TV, ZDF, 1987  

  

 

Lokalbericht ... R, TV, SDR, 1962  

  

 

Die komplette Serie DIE LÖWENGRUBE kann bei Amazon bestellt werden.

Löwengrube ... R, 13 Teile á 50 Min., TV, BR, 1989

   

 

Mädchen und die Tauben, Das ... R, TV, ZDF, 1986

Realistisches Märchen um das "zweite Gesicht" einer jungen Frau im Berliner Milieu von heute. Modernes Frauenschicksal von besonderer Art.

Darsteller: Ilse Matheis, Jürgen Thormann, Thomas Schücke

   

 

Mali … R, TV-Serie 1997  

  

 

Mandala  … R, TV, ZDF, 1972

 

  

Mann im Salz, Der  ... R, DA, TV, ZDF/ORF, 1989, 177 Min.

TV-Drama nach Ludwig Ganghofer. 1618. Europa im Hexenwahn. Bergmann David steht im Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Frauen in seinem Umfeld werden als Hexen denunziert. So fällt auch Freundin Isabel in die Hände von Inquisitor und Folterknecht... 

Darsteller: Michael Roll, Fernando Guillen, Ditte Schupp

   

  

Ob Lambert Hamel als Luther, Jörg Pleva als König oder Dieter Pfaff als Pabst, alle hätten einen Preis verdient. Der zweiteilige ZDF-Fernsehfilm kann bei Amazon bestellt werden.

Sämtliche Schauspieler sind außergewöhnlich gut in ihren Rollen

Martin Luther ... DA, 1983, ZDF, 2teiler Fernsehfilm, Drehbuch: Theodor Schübel

Anfang des 16. Jahrhunderts folgt der Christ Martin Luther seiner Berufung und wird in Erfurt Augustinermönch. Doch sein Dasein im Kloster konfrontiert ihn nun mit seinen Ängsten vor einem richtenden Gott. Diese werden ihm schließlich durch das Studium seiner Religion genommen, die einen gnädigen Schöpfer betont. Als Theologe in Wittenberg tritt er dann mit 95 Thesen an die Öffentlichkeit, die den kirchlichen Handel der Sündenvergebung gegen Geld kritisieren. Es beginnt ein folgenreicher Zwist. --- Der dokumentarische Spielfilm "Martin Luther" beleuchtet Situationen aus dem Leben des Mönchs und Professors aus Wittenberg, die dem Zuschauer die Beweggründe für Luthers Handeln näher bringen. Dabei werden Konflikte deutlich, die den lange zurückliegenden und doch bis heute nachwirkenden Streit bestimmten. Es scheint sicher, dass Luther die Spaltung der Kirchen so nicht gewollt und möglicherweise auch anders empfunden hat, als wir es heute tun.

Teil 1 Im Kloster zu Erfurt beschäftigt Luther die Frage, wie er eines Gottes gewiss wird, auf den er vertrauen kann. Luther fühlt sich verpflichtet, seine Vorgesetzten über Missbräuche zu informieren. Dass seine loyalen Eingaben weit über den Kreis der angesprochenen Amtsträger hinaus Aufsehen erregen, ist von ihm keinesfalls gewollt.

Teil 2 Der Reformator Luther hat einen schwierigen Weg eingeschlagen Ohne Segen von Kaiser und Papst, geächtet und gebannt, im Vertrauen allein auf das Wort der Schrift "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!". Von den misstrauischen Fürsten beargwöhnt und von den Bauern verachtet, erfährt er Unverständnis und Einsamkeit. Die Heirat mit der Ex-Nonne Katharina tut das ihre, um sein Ansehen zu schmälern. (Quelle: Amazon)

  

 

 

Mensch Adam Deigl und die Obrigkeit, Der  ... R, TV, BR, 1974  

  

 

Mit 18  ... R, TV, RB, 1971

   

 

Szene aus "Der Mitbürger" - Foto: SWR

Szene mit Ernst Jacobi aus

Der Mitbürger

Foto: SWR Media Services GmbH

  

  

Mitbürger, Der ... R, TV, SDR, 1966

Der junge Polizeibeamte Lenneweit bekommt in einem Kurbad seinen ersten großen Fall. Ein junges Mädchen ist an den Folgen eines verbotenen Eingriffs gestorben. Die Indizien weisen darauf hin, dass ein Arzt diesen Eingriff vorgenommen hat, und führen Lenneweit zu dem angesehenen Dr. Jakobsohn. Damit bekommt der Fall eine ganz neue Perspektive, denn Jakobsohn ist Jude. Die Honoratioren des Bades fürchten peinliche Enthüllungen ihrer eigenen politischen Vergangenheit und einen Skandal, wenn gegen Jakobsohn etwas unternommen wird. Nicht nur der Vorgesetzte Lenneweits mischt sich ein, sondern auch der zuständige Staatsanwalt; beide warnen den Beamten vor Übereifer in dieser heiklen Angelegenheit. Lennenweit verfolgt den Fall jedoch weiter und verhaftet Jakobsohn schließlich, weil er meint, dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Da entdeckt der Beamte ein entscheidendes Entlastungsdokument, das die Unschuld des Arztes beweist. Als Dr. Jakobsohn aus der Untersuchungshaft entlassen wird, dankt er Lenneweit dafür, dass dieser ihn als einziger wie einen normalen Mitbürger behandelt hat. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

Darsteller: Ernst Jacobi (Lenneweit), Isabel Stumpf (Inge), Ludwig Anschütz, Anke Tegtmeyer, Charlotte Schellenberg, Hermann Lenschau u.a.

  

 

Mohrenwäsche  ... R, TV, SDR, 1966  

Hans Holt und Vilma Degischer in Rainer Wolffhardts Nachsaision

Foto: SWR Media Services GmbH

 

Moral  ... R, TV, SDR, 1958  

  

 

Mütter ... R, 7 Geschichten, TV,  ab 1975  

  

 

Nachsaison  ... R, TV, SDR, 1962, Drehbuch: Herbert Asmodi

Wenn auf einem Schlösschen in Österreich Adele Schönfeldt, ihr Diener Joseph und der amerikanische Häusermakler Curtis einander gegenübertreten, dann wird ein altbewährtes Lustspielmotiv wirksam: die unvermutete Wiederbegegnung von Menschen, die sich jahrzehntelang nicht gesehen haben, und bei denen sich nun verblüffende Schicksalsverknüpfungen auf groteske Weise enthüllen. Die ungewöhnliche Situation bringt mehr als äußeres Wiedererkennen, sie wird zum Prüfstein für die Gefühle und Illusionen, die Lebenswirklichkeit und die geliebten Kompromisse. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Nirgendwo ist Poenichen  ... R, TV-Serie, 1980 (Fortsetzung zu Jauche und Levkojen)

  

 

Nur eine Hure  ... R, TV, 1997  

  

 

Probe, Die oder Die bestrafte Liebe ... R, TV, SDR, 1963  

  

 

Provisorische Leben, Das  ...  R, TV, HR, 1971

Das sensible junge Mädchen Katja Maifarth verliebt sich in Andreas Ott, der vom Verkauf gestohlener Madonnenstatuen lebt. Als er nach einem Diebstahl verhaftet wird, entführt sie ein Kind, um die Gefängnisstrafe mit ihm zu teilen. Sie wird erst aus dem Gefängnis entlassen, als Andreas sich schon lange wieder in Freiheit befindet und inzwischen ein Verhältnis mit Katjas Mutter Ursula hat. Das Mädchen zieht daraus eine furchtbare Konsequenz.

Darsteller: Anaid Iplicjian (Ursula), Donata Höffer (Katja), Michael Ande (Andreas), Helmut Brasch (Antiquar) u.v.a. - (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

    

 

Reventlow, Die  ... R, 3 Teile, TV, ZDF, 1980  

  

 

Ruf ohne Echo  ... R, TV, SDR, 1959

Pierre, ein junger Priester, tritt in die Arbeitermission ein und muss sich in seiner neuen Umwelt zurechtfinden. Allmählich gelingt es ihm, Vertrauen zu erwecken. Es entwickelt sich die Freundschaft zu Henri, einem überzeugten Kommunisten. Mit ihm zusammen setzt sich Pierre für die sozialen Belange ein. Aber das Vertrauen der Arbeiter hat auch eine Kehrseite. Bei einem Streik zeigt es sich, wie tief Pierre bereits in der Arbeiterwelt wurzelt. Er wird in die vorderste Linie der sozialen Auseinandersetzung gezogen, was zu heftigen Konflikten in der Öffentlichkeit führt. Ein letztes Gespräch mit dem Kardinal klärt die geistlichen Standpunkte und bringt Pierre zu der Einsicht, dass er sich in der Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Christentum zu weit vorgewagt hat. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Rumpelhanni  ... R, 2 Teile, TV, BR, 1983

   

 

Sabina Englender ... R, 1968

Konfrontiert eine gemütskranke Journalistin aus Kanada (Karin Anselm) u.a. mit einem rüden Polizeiarzt, der befangen seine Diagnose zurücknimmt, als er erfährt, dass sie Jüdin ist. 

 

  

Sache ist gelaufen, Die ... R, TV, ZDF, 1985  

 

 

Sag's dem Weihnachtsmann ... R, TV, ZDF, 1969

Leslie Darwin (Heinz Rühmann) hat in seinem Leben eigentlich nie etwas Erfolgreiches geleistet. Nun ist er schon über 60 und findet kaum noch eine Arbeit. So verdient er sich ein wenig Geld, indem er in einem Warenhaus den Weihnachtsmann spielt. Er muss in einem Pappschloss sitzen, und die Kinder kommen zu ihm, um ihm ihre Weihnachtswünsche vorzutragen. Dabei steigen in dem alten Mann die Erinnerungen an seine Jugend und an sein verkorkstes Leben auf: Er erinnert sich an die Nacht, in der er entdeckte, dass sein Vater der Weihnachtsmann war, und wie er nicht begreifen konnte, dass sein Vater ihn kurz vorher wegen einer Lüge bestraft hatte und ihm nun selber eine Lüge vorspielte. In der Mittagspause versucht Leslie zusammen mit seinem Freund, die schlechten Erinnerungen mit Alkohol zu betäuben. Doch immer wieder sind es die deprimierenden Ereignisse, an die er sich erinnert. Als er wieder als Weihnachtsmann im Warenhaus sitzt, glaubt er, in den herantretenden Kindern längst verstorbene Menschen aus seiner Vergangenheit ztu erkennen. Zum Schluss sieht er sich selbst als kleinen Jungen, der für sich eine zweite Jugend fordert, eine nochmalige Chance für das Leben. (Quelle: Theaterkanal)

 

 

Sansibar oder der letzte Grund  ... R, TV, SDR, 1961  

 

 

Schlagbaum, Der ... R, TV, SDR, 1960

 

  

Schlange, Herz und Pantherkopf  ... R, TV, SDR/RB, 1987

Ein Pathologe stellt bei der Untersuchung eines Selbstmordes fest, dass der Verstorbene, der sich einen qualvollen Tod bereitete, ein ehemaliger SS-Arzt war; eindrucksvoller Film über das Elend, das Verdrängen und Bewältigung von Schuld.

Darsteller: Joachim Bissmeier, Britta Fischer, Gerhard Dressel 

 

  

Schuldlos schuldig ... R, TV, WDR, 1992  

 

 

Schulfreund, Der  ... R, TV, SDR, 1963  

 

 

Schulzeit (aus der Reihe: Liebesgeschichten) ... R, TV, RB, 1977  

  

  

Schwurgericht - Schwanger in den Tod  ... R, TV-Serie, 1997  

 

 

Schwejk im Zweiten Weltkrieg  ... R, TV, SDR, 1961  

 

 

Selbstbildnis Béatrice S.  ... R, TV, RB, 1974  

 

 

Septembergewitter  ... R, TV, RB, 1968  

 

 

So ist das Leben – die Wagenfelds  ... R, TV-Serie 1995  

 

 

Sprachlosen, Die  ... R, TV, ZDF, 1970  

 

 

Stark wie der Tod (aus der Reihe: Liebesgeschichten) ... R, TV, RB, 1977  

  

 

Straße der Gerechten ... R, TV, SDR, 1959  

  

 

Tatort (Himmelfahrt) ... R,  TV-Serie NDR, 1978  

  

 

Tea Party  … R, TV, RB, 1968  

  

 

Tod vor dem Sterben, Der ... R, TV, SFB, 1975

  

 

Tödliche Wahrheit  ... R, TV, 1994

Die Idylle einer auf dem Land lebenden Familie erweist sich als trügerisch, als unerwartet der verschollen geglaubte Bruder des Ehemanns auftaucht. Verdrängte Konflikte kommen an die Oberfläche und drohen die Ehe zu zerstören. Ein Fernseh-Melodram, das alle Register gängiger Seifenopern zieht.

Darsteller: u.a. Helmut Berger, Katharina Meinecke

  

 

Szene aus dem Fernsehspiel von 1964 Tote ohne Begräbnis (Herbert Fleischmann, Matthias Fuchs, Werner Schumacher und Herbert Stass (von li. nach re.)

Foto: SWR Media Services GmbH

  

Tote ohne Begräbnis ... R, TV, SDR, 1964

Eine französische Widerstands-Gruppe, die in die Hände der Vichy-Miliz gefallen ist, soll durch Folterung dazu gebracht werden, ihren Anführer zu verraten. Aber auch die schlimmsten Unmenschlichkeiten können die Gefangenen nicht zum Reden bringen. Nur der junge François ist in Gefahr, schwach zu werden. Deshalb wird er in stillschweigendem Einverständnis aller von Henry erdrosselt. Mit diesem Mord wird zwar der Chef gerettet, aber der Sache der Widerstandsregierung ein schlechter Dienst erwiesen. Die Opfer begeben sich damit auf die Stufe ihrer Peiniger. Als ihnen schließlich wider Erwarten die Freiheit winkt, müssen sie sich fragen, ob es überhaupt noch einen Sinn hat, zu überleben, ob sich die furchtbare Schuld je sühnen lässt. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Umarmung des Wolfes, Die ... R, TV, 1993

Ein Rechtsanwalt wird von seiner von ihm getrennt lebenden Frau angezeigt, die gemeinsame Tochter sexuell missbraucht zu haben. Judith, die Freundin des Rechtsanwaltes versucht verzweifelt, Mutter und Tochter von ihrer Behauptung abzubringen. 

  

 

Unfried, Der ... R, TV, ZDF, 1986  

  

 

Vater wider Willen ... R, TV, 1995

  

 

Verliebte Teufel, Der ... R, TV, ZDF, 1971

Der verliebte Teufel ist ein Originalfernsehspiel, das Jean Anouilh im Auftrag des ZDF schrieb. Als Vorlage diente ihm die Erzählung "Le diable amoureux" seines Landsmannes Jacques Cazotte (1720-1792). Bei Anouilh ist eine Art Märchen für Erwachsene daraus geworden, ein Märchen mit Ironie und tieferer Bedeutung: Das "Teuflische" als Verkörperung aller Triebe und Kräfte der Natur, und damit auch der menschlichen Sinneslust, erfährt eine Umbewertung ins Positive gegenüber dem leibfeindlichen Sittenkodex einer überkommenen, im spanischen Katholizismus kulminierenden Moral. Der Teufel spielt die Hauptrolle, aber selten wohl hat der Teufel eine so reizende und verführerische Gestalt bekommen wie bei Anouilh. Als junges Mädchen namens Biondetta - blond und unschuldig wie ein Engel - erscheint Luzifer dem jungen spanischen Edelmann Alvarez, der als Offizier in den Diensten des Königs von Neapel steht. In dieser Gestalt fällt es dem Teufel leicht, den jungen Spanier in sich verliebt zu machen. Doch Eros hat es schwer, wenn strenge Sitte und Moral die Natur unterdrücken. (Quelle: Theaterkanal)

  

 

Von Emma, Türkenpaul und Erwin mit der Geige ... R, TV, ZDF, 1976

Episodenfilm in fünf Teilen:

1. Zwei Schwestern: Ein Hochschullehrer macht ein höchst zweifelhaftes Geschäft

2. Prost Emma: Eine Rentnerin aus Ost-Berlin besucht ihre Schwester im Westteil der Stadt und fährt trotz der dringenden Bitte, zu bleiben, wieder zurück

3. Bleibe-Verhandlung: Ein Kneipengast meditiert bei harten Schnäpsen über seine verstorbene Frau.

4. Ausflug mit Musik: Ein Rentner lebt als letzter Berliner in einem von Türken bewohnten Mietshaus.

5. Türken-Paul: Ein Bauarbeiter wehrt sich gegen die Praktiken in einem Ausflugslokals. (Quelle: Odeon Film)
  

 

Wie verbringe ich meinen Sonntag? ... R, TV, WDR, 1967  

  

 

Wir waren Drei ... R, TV, SDR, 1961  

  

 

Zeitvertreib  ... R, TV, SDR, 1964

  

 

Zerfall einer Großfamilie ... R, TV, 1974

Nach reiflicher Überlegung haben fünf junge Paare, teils mit, teils ohne Kinder, eine Großfamilie gegründet. Sie hatten sich alles so schön vorgestellt: wirtschaftliche Vorteile, Spielkameraden für die Kinder, intensive Gespräche bei Problemen, Stärkung des Gemeinsinns durch gegenseitiges Verständnis und durch Rücksichtnahme auf die Gruppe. Doch die Praxis sieht ganz anders aus. Trotz guten Willens bilden sich bald Risse, die sich nicht wieder kitten lassen ...
Darsteller: Peter Drescher (Uwe Fehn), Donata Höffer (Karen Fehn), Christoph Felsenstein (Hansjörg), Katrin Schaake (Tatjana), Manfred Tümmler (Dr. Torsten Richart), Heidrun Kussin (Helga Richart), Henning Gissel (Jürgen Auwärter), Rita Engelmann (Daniela Auwärter), Joachim Kerzel (Werner Stöcker), Edeltraut Elsner (Waltraud Stöcker), Thomas Frauenstein (Silvio Stöcker), Daniela Rau (Linda), Leo Weiss (Markus), Wanja Göckler (Jacob Richardt), Robert Dietl (Professor Schürmann).
(Quelle: tv-programme.net)

  

 

Zu einem Mord gehören zwei ... R, TV, SFB, 1973  

 

  

  

  

 

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.br-online.de (TV-Serie Löwengrube)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Mohrenwäsche)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Der Hauptmann von Köpenick)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Becket oder Die Ehre Gottes)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Die Kraft und die Herrlichkeit)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Sansibar oder der letzte Grund)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Tote ohne Begräbnis)

http://tvlizenz.swr-media.de (Film Bei Anruf Mord)

http://lowitz-stiftung.de (über Lowitz)

zdf.de (Karin Anselm)

www.guenterstrack.de (TV-Serie Der König)

  

  

  

 

 

   

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26.09.2011

 

Die obige Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit