Dietz Werner Steck

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Filmografie bei Filmportal

 

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Dietz Werner Steck und Rita Russek

in einer "Bienzle-Tatort-Folge"

©www.stephanie-schweigert.de

Dietz Werner Steck wurde am 30. Juli 1936 in Waiblingen im Schwäbischen geboren.

Er starb in der Silvesternacht 2016/17.

  

Sein Großvater war in Nürnberg Schauspieler mit einigem Erfolg, z.B. als Götz von Berlichingen. Früh fühlte sich Dietz-Werner Steck animiert, Menschen zu imitieren, allen konnte er perfekt die Fistelstimme des Dorfapothekers nachahmen. Eine Waldorfschule förderte die  künstlerische Begabung und so wurde der Wunsch, Schauspieler zu werden, immer größer. So machte Steck eine dreijährige Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart - seine Lehrerin war Lilly Ackermann. Nach der Ausbildung gehörte Steck zum Ensemble des Staatstheaters Stuttgart und er spielte auch am Alten Schauspielhaus Stuttgart. Weitere Theaterengagements am  Württembergischen Staatstheater Stuttgart mit Intendanten wie Günther Lüders, Peter Palitzsch, Claus Peymann, Hans-Günter Heyme und Jürgen Bosse folgten. Nach vielen Jahren Theatertätigkeit ist Dietz Werner Steck seit 1996 freier Schauspieler.

  

Wikipedia schreibt u.a.: "Im Jahr 2000 spielte er in Füssen in dem Musical Ludwig die Sprechrolle von Richard Wagner. Im Stadttheater Konstanz spielte Steck 2008 den Willi Loman, die Hauptperson in dem Drama Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller.  Von 1991 bis 2006 spielte Steck für den Tatort des damaligen SDR (später für den SWR) die Rolle des Hauptkommissars Ernst Bienzle. Am 27. Mai 2006 wurde das Stück Bienzle und der Mord am Neckar im Alten Schauspielhaus in Stuttgart uraufgeführt. In dem von Felix Huby geschriebenen Stück tritt Steck erstmals als Bienzle auf einer Theaterbühne auf."

 

In einem Interview zu der Frage, ob Felix Huby ihn entdeckt habe, sagte Steck: "Ja, das war hier im Theater, in "Ab heute heißt du Sarah". Da ging es in einer authentischen Geschichte um eine Deutsch-Jüdin, die im Krieg in einer Blindenwerkstatt 24 Stunden vor den Nazis versteckt wurde. Ich spielte den Blindenwerkstattsleiter. Der Felix Huby hat das Stück gesehen, hatte mich auch schon früher beobachtet, und zu der Zeit gerade gezielt einen Tatort-Kommissar gesucht, was nicht einfach war, weil es nicht viele gab, die aus Schwaben kamen und sich für die Rolle anboten. Nach dieser Aufführung aber hat er dann gesagt, so jetzt hab' ich einen, der Steck wird’s. Das hat aber anschließend noch lange gedauert, das musste erstmal durch die ganzen Institutionen durch, und am 12.06.1990 wurde mir dann gesagt, ich soll mal zum SDR runterkommen, wo mir schließlich eröffnet wurde, dass Felix Huby mich ausgesucht hätte. Damit fing dann gewissermaßen ein neues Kapitel an, und ab der Sekunde ging’s eigentlich Schlag auf Schlag." (Quelle: Interview aus 1997 - mit freundlicher  Erlaubnis von Herrn Jürgen Bock) 

 

Bei www.steffi-line.de ist zur Rolle des Ernst Bienzle u.a. zu lesen: "Zum Fernsehen kam Dietz-Werner Steck Mitte der 60er Jahre und spielte sporadisch in einigen Produktionen mit. Schon damals sah man ihn in mit kleineren Rollen in verschiedensten "Tatort"-Folgen, ab 1992 ermittelte er dann selbst als Hauptkommissar Ernst Bienzle in der beliebten Krimi-Reihe und erlangte als der "etwas andere" und stets gelassen wirkende Kommissar eine ungeheure Popularität. Bienzle war kein Mann von Gefühlsausbrüchen, ohne Gewalt und "Action" löste er seither für den SDR zusammen mit Kommissar Günter Gächter alias Rüdiger Wandel so manchen kniffligen Fall, gehörte zu den wenigen "Tatort"-Kommissaren, die auch ein Privatleben haben. Bienzles langjährige Lebensgefährtin Hannelore Schmiedinger alias Rita Russek hatte es mitunter schon nicht leicht mit einem Mann, der auch in der knappen gemeinsamen Zeit nicht aufhören konnte, zu ermitteln. Nach "Bienzle und die große Liebe" (Erstaustrahlung 07.01.2007) verabschiedetet sich der beliebte Fernsehkommissar am 25. Februar 2007 in der Folge "Bienzle und sein schwerster Fall" vorerst von seinem Publikum. Seit der ersten, am  6. Dezember 1992 ausgestrahlten Episode "Bienzle und der Biedermann" hatte Dietz-Werner Steck damit insgesamt 25 Mal mit seiner unnachahmlichen Art Verbrecher zur Strecke gebracht. Der Figur "Bienzle" hat Dietz-Werner Steck inzwischen auch auf der Theaterbühne Leben eingehaucht. Am 27. Mai 2006 wurde das von Felix Huby geschriebene Stück "Bienzle und der Mord am Neckar" am "Alten Schauspielhaus" in Stuttgart uraufgeführt, eine umfangreiche Tournee durch verschiedene deutsche Städte schloss sich ab Januar 2007 an."
  
Dietz-Werner Steck hatte neben seiner Theaterarbeit schon etliche kleinere Fernsehrollen gespielt, so z.B. 1967 einen Rekruten in Bratkartoffeln inbegriffen von Fritz Umgelter,
in Der Hauptmann von Köpenick mit Rudolf Platte,  Regie Rainer Wolffhardt, mit Willy Reichert in seinen Schwäbischen Geschichten, Regie Bruno Voges oder mit Georg Thomalla in Tommy und der Krimi, Regie Klaus Überall. 1972 hatte Dietz Werner Steck die Rolle des Professor Trautloff in der Fernsehserie Ein Chirurg erinnert sich mit Claus Biederstaedt.

Weiterhin spielte Steck 1980 in dem Kinofilm Herbstromanze an der Seite von Rudolf Lenz mit, 1984 sah man ihn in Wolfgang Staudtes letztem Fernsehfilm Der eiserne Weg als schwäbelnden Eisenbahnarbeiter und 1995 in Karl Fruchtmanns Die Grube. 2004 spielte er zusammen mit Matthias Brandt und Juliane Köhler in dem sehenswerten Familiendrama In Sachen Kaminski. Außerdem stand der Schauspieler 2006 für Matti Geschonnecks Film Zeit zu leben vor der Kamera. Hinzu kamen noch Serien wie Bärenbach, Regie Bruno Voges, Blank, Meier, Jensen, Regie Michael Mackenroth, Schwurgericht, Regie Erwin Keusch, der Zweiteiler Ein Mann steht auf, Regie Michael Lähn und in der Hauptrolle der Serie Zugriff Regie Michael Lähn und Holger Bartel.

Seit 1990 dreht Dietz-Werner Steck nun jedes Jahr einen oder zwei Tatorte als Kommissar Bienzle bisher unter Regisseuren wie u.a. Hartmut Griesmayr, Dieter Schlotterbeck, Peter Adam, Peter F. Bringmann, Hans-Christoph Blumenberg, Konrad Sabrautzky

  
Dem Theater blieb er trotzdem immer treu und spielte - auch in Erinnerung an seinen Großvater - den Götz von Berlichingen am Originalschauplatz in Jagsthausen. In Stuttgart stellte er Molieres Geizigen als "Entaklemmer" im besten schwäbisch dar. In bestem sächsisch spielte er in der Uraufführung des Musicals Ludwig II den Richard Wagner in Füssen / Neuschwanstein.

   

2009 drehte er bereits eine Episodenrolle in der beliebten Vorabendserie Großstadtrevier und für die neue schwäbische Familienserie Laible und Frisch (Folgen 1-12), die die  Geschichte einer schwäbischen Familienbäckerei um Bäckermeister Walter Laible erzählt, der eines Tages unverhofft Konkurrenz in Form des norddeutschen Billig-Discountbäckers Manfred Frisch erhält...

  
Dietz-Werner Steck lebt mit Ehefrau Hanna in Stuttgart.

(Quelle: Diese Seite enthält einige Informationen aus www.steffi-line.de und aus der Wikipedia-Seite)

          

      

Weitere Filme mit Dietz Werner Steck - auch Kommissar Bienzle

 

  

Titel

Jahr

Regie

Die Fälle, die Hauptkommissar Ernst Bienzle in der Serie Tatort bearbeitet hat

06.12.1992

Bienzle und der Biedermann

28.03.1993

Bienzle und die schöne Lau

23.01.1994

Bienzle und das Narrenspiel

07.05.1995

Bienzle und der Mord im Park

16.07.1995

Bienzle und die Feuerwand

29.09.1996

Bienzle und der Traum vom Glück

06.07.1997

Bienzle und der tiefe Sturz*

23.08.1998

Bienzle und der Champion

15.08.1999

Bienzle und der Zuckerbäcker*

14.11.1999

Bienzle und die blinde Wut

26.03.2000

Bienzle und der Mann im Dunkeln

10.12.2000

Bienzle und das Doppelspiel

06.05.2001

Bienzle und der heimliche Zeuge

09.09.2001

Bienzle und der Todesschrei

10.03.2002

Bienzle und der Tag der Rache

14.07.2002

Bienzle und der süße Tod

02.03.2003

Bienzle und der Tod im Teig

03.08.2003

Bienzle und der Taximord

25.07.2004

Bienzle und der steinerne Gast

02.01.2005

Bienzle und der Feuerteufel

24.07.2005

Bienzle und der Sizilianer

28.05.2006

Bienzle und der Tod in der Markthalle

01.10.2006

Bienzle und der Tod im Weinberg

07.01.2007

Bienzle und die große Liebe

25.02.2007

Bienzle und sein schwerster Fall

 

(Bis auf die beiden mit * führen alle zu www.tatort-fundus.de)

  

Rosa Roth (Verlorenes Leben)

Eva Seifert, eine junge Prostituierte, wird seit mehreren Tagen vermisst. Die Freundin des Mädchens wirkt verstört und eingeschüchtert. Die Suche nach der Vermissten führt Rosa Roth in einen kleinen Ort in Brandenburg. Dort wird die Leiche des Mädchens gefunden, es ist offensichtlich ermordet worden. Obwohl alle Bewohner das Mädchen kannten, ist niemand bereit, die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen: Rosa ist eine Fremde aus der Stadt und gewinnt nur schwer Zugang zu der ländlichen Bevölkerung, die gegen "Außenseiter" zusammenhält. Die Eltern des Mädchens schweigen ebenso beharrlich wie die Jugendlichen, mit denen Eva immer zusammen war. Während ihre Assistenten von Berlin aus versuchen, die Ermittlungen voranzutreiben, nimmt Rosa Roth sich vor Ort ein Zimmer, um zusammen mit einem ansässigen Polizisten die Tatumstände herauszufinden. In ihrer Bemühung, einen Routinefall aufzuklären, taucht Rosa Roth in einen Sumpf von Lebensträumen, Enttäuschungen und Ohnmacht ein. Als Kommissarin gelingt es ihr schließlich, den Fall zu lösen –, als Mensch wird Rosa Roth mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie eigentlich lieber nicht erfahren hätte. (Quelle: ZDF Pressetext)

1995

Carlo Rola

Die Grube

Im August 1941 werden in der Nähe von Kiew 900 Juden ermordet. Nur durch einen "organisatorischen Fehler" überleben 90 Kinder das Massaker. Kriegspfarrer und Offiziere protestieren gegen die katastrophalen Bedingungen, unter denen die Kinder gefangengehalten werden. Die Wehrmacht setzt daraufhin alles in Bewegung, die wehrlosen Opfer "ordnungsgemäß" zu töten... Am 23. August 1941 erschossen ukrainische Hilfstruppen die Kinder. Regisseur Fruchtmann rekonstruierte die Vorgänge unter Verwendung authentischen Materials.

Darsteller: Ernst Jacobi, Peter Simonischek, Helmut Griem

1995

Karl Fruchtmann

Zeit zu leben

Regisseur Matti Geschonneck packt hier ein heikles Thema an, dass für einen Fernsehfilm eigentlich ungeeignet erscheint und selbst im alltäglichen Leben tabuisiert wird: Aktive Sterbehilfe. Inhalt: Ein Ehepaar (er Friedrich von Thun, sie Nicole Heesters) ist krank. Der Mann hat Krebs und ihr droht die Amputation eines Beines. Beide sind schon lange Mitglieder in einem Verein für humanes Sterben und möchten einem langsamen Siechtum entgehen, indem sie ihren Tod selbst bestimmen. Da es sich um "diesen" letzten Schritt handelt, werden die Kinder eingeladen und sollen informiert werden. Sie reagieren fassungslos, müssen aber die Entscheidung der Eltern hinnehmen. Am Tag des selbstgewählten Todes werden sie von ihren Kindern in ein Hotel nach Holland zu dem Sterbehelfer Dr. Laufen begleitet. Als jedoch nur die Frau stirbt und er überlebt, weil er das Gift vorzeitig erbrochen hat, sucht seine Tochter die Schuld bei ihrem Vater...

Weitere Darsteller: Maja Maranow, Katharina Böhm, Thomas Dannemann, Bernhard Schütz

2006

Matti Geschonneck

Tatort - Stuttgarter Blüten (Rolle: Polizist Müller) 1972 Theo Mezger
Tatort - Gefährliche Wanzen (Rolle: Pförtner) 1974 Theo Mezger
Weitere Filme mit Dietz-Werner Steck sind auf der IMDb-Website gelistet.

  

   

   

   

  

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 2. August 2017

 

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