Wolfgang Staudte

Regisseur  Drehbuchautor

   

Seine Biografie

  

  

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 Wolfgang Staudte bei filmportal

  

   

 

  

  

 

Charly Rivel in Akrobat schö-ö-ö-n

©Murnau-Stiftung

  

  

  

Akrobat schö-ö-ö-n ... R, DA, 1942/43, 83 Minuten

DDem ebenso begabten wie bescheidenen Groteskakrobaten Charlie geht aber auch alles schief. Hungernd haust er in einer armseligen Dachkammer. Die Tänzerin Monika, seine Schülerin, will helfen und ihn ins berühmte "Tabarin" vermitteln. Durch ein Mißverständnis wird Charlie dort nur als einfacher Bühnenarbeiter engagiert; doch er ist glücklich, endlich wieder Variétéluft atmen zu dürfen. Monika erlebt inzwischen ihren Aufstieg und verliebt sich in ihren Partner Orlando, dem aus Reklamegründen selbst der zweifelhafteste Klatsch über seine Person recht ist. In aller Heimlichkeit studiert Charlie zusammen mit der kleinen Artistin Bibiana nach Vorstellungsschluß allnächtlich seine neue Nummer ein. Als der Varietédirektor die beiden dabei überrascht, wird Charlie sofort entlassen. Doch da fällt bei der glanzvollen Premiere des neuen "Tabarin" - Programms eine Nummer aus. Charlie erhält seine große Chance, und der Auftritt macht ihn weltberühmt.

Info: Dies war der erste Film der jungen Ungarin Clara Tabody, die der Rökk Konkurrenz gemacht hätte.  Gleichzeitig war es das Regiedebüt von Wolfgang Staudte.

Darsteller: Charlie Rivel, Clara Tabody, Karl Schönböck

    

Am seidenen Faden ... D, 1938, Regie: Robert A. Stemmle

   

Aufstand der Engel

Nach La Revolte des Auges von Anatol France. Das Projekt bestand seit Ende der 40er-Jahre. Eine Realisierung scheiterte an den hohen Honorarforderungen für die Vergabe der Filmrechte.

   

Aus eins mach' vier ... R, DA, 1942

  

Aus erster Ehe ...D, 1940, Regie: Paul Verhoeven

   

Beil von Wandsbek, Das ...erstes Drehbuchmanuskript von Wolfgang Staudte und Werner Jörg Lüddecke. DA Hans Robert Bortfeldt und Falk Harnack. Der Film wurde 1950 von Falk Harnack inszeniert. Nach dem Roman von Arnold Zweig. Filmbeschreibung auf www.filmportal.de >>>

   

Berliner Antigone ...1967, nach Rolf Hochhuth. 1968 durch Rainer Wolffhardt realisiert.

   

Brand im Ozean ..D, 1939, Regie: Günther Rittau

   

Filmplakat zu "Ciske - Ein Kind braucht Liebe" - Foto: Murnau-Stiftung

Ciske – Ein Kind braucht Liebe ... R, DA, 1955 D/NL, nach dem Roman "Ciske de Rat" von Piet Bakker

 

Deutsche Siege in drei Erdteilen ... R, DA, Schnitt, 1937 (Werbe-/Industriefilm)  

    

Dialog mit einem Mörder ...1967 (nicht realisiert)

   

Diatta, der Teufelspriester ... 1967 (nicht realisiert)

  

Dreigroschenoper ... R, u.a. DA, 1962/63

    

Drei Schwestern ...1957 (nicht realisiert)

  

Ein fröhliches Dasein ... R, 1974, ZDF

Die Tochter Grete des verwitweten Hundesteuerbeamten Joseph Völz wird durch ihre Ehe mit einem britischen Besatzungssoldaten nach Schottland verschlagen, bricht aber nach einigen Jahren wieder nach Köln aus, weil ihr in Schottland alles zu klein und zu eng ist. In Köln muss sie allerdings entdecken, dass ihre Sehnsucht nach der "heiteren" Stadt kein Gegengewicht gegen die verbiesterten Nörgeleien ihres Vaters ist, zumal herauskommt, dass die erste Kölner Geliebte ihres schottischen Mannes ihre Mutter war.

Darsteller: Robert Wolfgang Schnell, Lotti Krekel, Ian MacNaughton 

 

Ein jeder hat mal Glück ... R, DA, 1933 (Staudtes erster (Kurz-)Film [20 Minuten] als Regisseur)

  

Eiserne Gustav, Der ... R, 1978/79, SWF, TV-Serie in 7 Teilen

 

Eine der besten TV-Filme, die das Fernsehen produziert hat: "Der eiserne Weg"
Szenefoto aus "Der eiserne Weg" - Foto: EIKON-Film

Szene mit Horst Kummeth (Mitte) und Arthur Brauss (re.) aus Der Eiserne Weg

©EIKON Film

   

Eiserne Weg, Der ... R, 1984

(Wolfgang Staudte ist während der Dreharbeiten verstorben, beendet wurde dieser mehrteilige TV-Film von Hans Werner Schmidt)

  

Es geschah am hellichten Tag ...R Ladislao Vajda, 1957/58

Projekt wurde aufgrund häufiger Terminverschiebungen für die Dreharbeiten nicht durch W. Staudte realisiert, sondern von Vajda. Der Titel stammt von Wolfgang Staudte.

In einem Wald in der Nähe einer Straße wird ein ermordetes Mädchen gefunden. Die Polizei ist nervös, denn zwei ähnliche Morde, die vor einigen Jahren verübt worden waren, konnten bisher nicht aufgeklärt werden. Der Hausierer Jacquier wird sofort der Tat verdächtigt, obwohl er selbst die Polizei auf die Leiche des Mädchens aufmerksam gemacht hatte. Doch Kommissar Matthäi ist von Jacquiers Unschuld überzeugt. Er hat den Eltern der ermordeten Gritli Moser "bei seiner Seligkeit" versprochen, dass er den Mörder finden wird. Er erinnert sich an eine Zeichnung des ermordeten Kindes, auf der kleine stachelige Bälle, ein sehr großer Mann und ein Auto zu erkennen waren. Es könnten Trüffel sein, die ein Mann mit einem Auto dem Opfer geschenkt hat. Matthäi mietet eine Tankstelle an der Straße. Er nimmt die junge Frau Heller und ihr Töchterchen Annemarie als Lockvogel ins Haus. Aber sind seine Schutzmaßnahmen für das Kind ausreichend? Dann wird Annemarie eines Tages von einem Fremden angesprochen…

Der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt, schrieb das Originaldrehbuch für den Film ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG. Seinen späteren vielschichtigen Kriminalroman nannte er DAS VERSPRECHEN.

   

Fall des Kapitän Behrens, Der (Fremdenlegionäre an Bord) ... R, 1965/66, ZDF

  

Feuerwasser ... R, 1978, ZDF 

  

Filmplakat "Fluchtweg St. Pauli" - Foto: Murnau-Stiftung

Fluchtweg St. Pauli - Großalarm für die Davidswache ... R, 1971

  

Frau über Bord ... R, 1944/45, DA Curt J. Braun, nach einer Idee von Fritz Klotzsch und Dinah Nelken.

Der Film wurde 1945 nicht vollendet. 1952 kam in der BRD (ohne Mitwirkung Staudtes) eine bearbeitete Fassung des Films unter dem Titel Das Mädchen Juanita zur Aufführung. Der Film hatte den Arbeitstitel Kabine 27.

   

Fremde, Die ...R, 1951

Nicht realisiert, da bei einer Regieführung Staudtes die Bürgschaftserteilung gefährdet war.

    

Fünf Mädchen und ein Mann (A Tale of Five Cities) ... R, 1947-51, 91 Minuten

Episodenfilm mit den Regisseuren Rommallo Marcellini, Geza von Cziffra, Wolfgang Staudte (deutsche Episode), E. E. Reinert, Montgomery Tully und den Drehbuchautoren Patrick Kirwan, Maurice J. Wilson (Idee), R. Lewellyn, P. Tellini, Günter Weisenborn nach einer Idee von Gyula Trebitsch (deutsche Episode) und J. Companez. Auch bekannt unter dem Titel 5 Städte - 5 Mädchen.

  

Ganovenehre ... R, 1965/66

   

Gartenlaube, Die ... R, u.a. DA, 1969, SFB

    

Gazellenjagd ...1967 (nicht realisiert)

 

"Der kleine Muck" aus dem Jahr 1953 hat mich als Mädchen schon begeistert. Mit einem Klick kann der Film bei Amazon bestellt werden.

     

Geschichte vom kleinen Muck... R, u.a. DA mit Peter Podehl, 1953 (DEFA), nach Motiven des Märchens von Wilhelm Hauff

Progress-Film schreibt: "Die Geschichte von dem kleinen Außenseiter Muck zählt zu den Klassikern des Märchenfilms. Seit der Uraufführung von 1953 begeisterte das farbenprächtige, liebevoll inszenierte Märchen über 13 Millionen Zuschauer und ist damit der erfolgreichste deutsche Kinderfilm."

    

Gift im Zoo ...R (fortgeführt von Hans Müller), 1951, DA Edgar Kahn

    

Glücklichen Jahre der Thorwalds, Die ... R, 1962, NDR, Regie-Übernahme für den erkrankten John Olden

Darsteller: Elisabeth Bergner, Hansjörg Felmy, Johanna Matz, Dietmar Schönherr, Brigitte Grothum, Elfriede Irrall, Wega Jahnke, Loni von Friedel, Robert Graf, Dieter Borsche u.a.

       

Goldene Schatten, Der ...R, DA Richard Billinger, unter Bearbeitung von W. Staudte, 1951

Nicht realisiert, da bei einer Regieführung Staudtes die Bürgschaftserteilung gefährdet war.

  

Heimlichkeiten ... R, DA u.a. W. Staudte, 1968  

Ein Geschäftsmann verbringt seinen Urlaub am Schwarzen Meer und kommt zu dem Schluss, dass er sich von seiner Frau Margot scheiden lassen will, um seine Geliebte, Gisela Stein zu heiraten. Er fährt mit seiner Frau zu einer letzten Aussprache, um dann seine Geliebte abzuholen. Aber seine Frau wird später am Strand tot aufgefunden...

Darsteller: Karl-Michael Vogler, Katrin Schaake, Reinhild Solf

  

Herren mit der weißen Weste, Die ... R, 1969/70

   

Herren vom Broadway, Die ...1964 (nicht realisiert)

  

Herrenpartie ... R, Mitarbeit am Drehbuch, 1963/64, 90 Minuten

Problemfilm. Eine Autopanne führt deutsche Touristen in ein abgelegenes Dorf in Jugoslawien; die Menschen dort haben ihre Wehrmacht nicht vergessen, die hier vor zwanzig Jahren am Ende des Krieges eine sinnlose Exekution veranstaltete. Kritischer Versuch deutscher Vergangenheitsbewältigung.

Darsteller: Götz George, Hans Nielsen, Rudolf Platte, Gerlach Fiedler

     

Ich hab' von dir geträumt ... R, 1943  

       

In einem Garten von Aviano ...1957 (nicht realisiert)

  

Ins Grab kann man nichts mitnehmen ... R, DA, 1941  

Studiofilm der Tobis, der die Eignung von Staudte als Spielfilmregisseur testen sollte. Nach der Novelle von Arkadij Awertschenko.

    

Into the night ...1967 (nicht realisiert)

   

Jungfrau Maria ...1967 (nicht realisiert)

    

Kanonenserenade ... R, u.a. DA, 1958

        

Kein Blut an den Händen ...1967 (nicht realisiert)

 

Kirmes ... R, DA, 1960

 

Klasse, Die ... R, 1968, SFB

     

Kolonne Strupp 1945, ...Aufnahmen für ein Filmprojekt von Slatan Dudow, DA Friedrich Wolf und Slatan Dudow (nicht vollendet), 1945

Staudte drehte in den überfluteten U-Bahnschächten Berlins. Geplant war ein Film über die Aufbauarbeiten der BVG-Angehörigen.

 

Kommissariat 9 ... R, 1974, SFB, 13teilige TV-Serie

Tamaro-Bau GmbH & Co. KG

Streben Sie vorwärts

Spekulationen

Guten Appetit

Herzlich eingeladen

Pyramide

Potemkin lässt grüßen

Importe aus Fernost

Zum halben Preis

Kavaliersdelikt

Ein ehrenwerter Mann

Ich bin ein Europäer

Schulden haben kurze Beine

  

  

Eine Auswahl von Wolfgang Staudte-Filmen

  

  

Kommissar, Der (Das Komplott) ... R, 1973, TV-Serie

Herr Steintaler macht wieder einmal Überstunden. Plötzlich klingelt das Telefon, am Apparat ist der Chef. Bachmann zitiert ihn in sein Büro. Als Steintaler dort angelangt, findet er Jakob Bachmann erschossen auf.  Der Safe ist ausgeräumt. Der Kommissar steht vor einem Rätsel: wie war es möglich, dass der Täter in der kurzen Zeit, in der Steintaler von seinem Büro in das seines Chefs ging, den Tresor ausräumte und seine Spuren verwischte. Zunächst scheint nur eine Antwort plausibel: Steintaler ist selbst der Täter...

 

Kommissar, Der (Die Anhalterin) ... R, 1971, TV-Serie

Irmgard Lenz hat einen Freund in Stuttgart. Da sie Geld sparen will, wenn Sie ihn samstags besucht, fährt sie stets per Anhalter. Doch eines Tages wird sie tot aufgefunden, mit dem Kopf auf einer Bahnschiene. In der letzten Sekunde kann verhindert werden, dass der Zug entgleist. Keller fragt sich, ob einer der LKW-Fahrer, die von München nach Stuttgart fahren, der Mörder ist. Irmgards Schwester Erika spielt schließlich den Lockvogel...

 

Kommissar, Der (Die Nacht, in der Basseck starb) ... R, 1973, TV-Serie

Der Barbesitzer Mario Basseck wird nachts in seiner Wohnung erschossen. Kommissar Keller erfährt schnell, daß der Mann nicht gerade nett mit den zahlreichen Frauen, die er kannte, umgegangen ist. Möglicherweise ist Eifersucht das Motiv. Die Les-Humphries-Singers bringen in dieser Episode einige Lieder zum Besten u.a. "Mexiko".

 

Kommissar, Der (Die Tote im Park) ... R, 1972, TV-Serie

Erika Halonde wird von einer Passantin im Englischen Garten ermordet auf einer Parkbank aufgefunden. Dies veranlasst ihren Vater nach München zu kommen, wo er erfahren muss, dass Erika als Prostituierte gearbeitet hat. Schlimmer noch: auch seine Tochter Gerti hat diesen "Beruf". 

 

Kommissar, Der (Ein Funkeln in der Kälte) ... R, 1973, TV-Serie

Die bereits alte Prostituierte Heide Hansen wird nachts tot aufgefunden. Sie wurde einfach "weggeworfen", aus einem fahrenden Wagen heraus. Als zwei ihrer "Kolleginnen" sich bei der Polizei melden, werden diese wenig später von ihren Zuhältern verprügelt. Einer der Männer, Haska, will auch Harry mit einer Drahtschlinge das Lebenslicht auslöschen. Wenig später ist Haska tot ...
Letzte von 12 Episoden, die Wolfgang Staudte im Rahmen der "Kommissar"-Reihe inszenierte.

 

Kommissar, Der (Ein rätselhafter Mord) ... R, 1971, TV-Serie

Richard Ebinger wird auf offener Straße erschossen. Kellers Team stellt fest, das der Schuss vom gegenüberliegenden Haus aus abgegeben werden musste. Der Kommissar befragt einen nach dem anderen und deckt dabei unter anderem auch Familienprobleme auf. Noch in derselben Nacht wird der Mörder, einer der Hausbewohner, verhaftet. 

   

Kommissar, Der (Ende eines Tanzvergnügens) ... R, 1970/71, TV-Serie

Lisa Stoltze will ihrem Bruder Hans verzweifelt die Tür öffnen, doch der Schloss klemmt. Hans rüttelt verzweifelt an der Tür, dann wird er erschlagen. Hans sinkt tot zu Boden. Dabei hatte der Abend so schön begonnen, gemeinsam mit Ilo Kusche hat sich Hans Stoltze auf einen Tanzabend begeben. Für Keller und sein Team steht fest: dieser Mord geschah aus Eifersucht, denn es gab mehrere, die die hübsche Ilo verehrten.

 

Kommissar, Der (Lisa Bassenges Mörder) ... R, 1971, TV-Serie

Leo Bader ist Lokführer. Jedes Mal wenn er bei der Wohnung seiner Freundin Lisa Bassenge vorbeifährt, steht diese (meist oben ohne) am Balkon und winkt ihm zu. Dies ist auch an diesem Tag so, an dem Lisa ermordet wird. Gefunden wird sie von Leo selbst. Keller vermutet den Täter im Kreis der Besucher der Gaststätte, in der Lisa gearbeitet hat.

 

Kommissar, Der (Messer im Rücken) ... R, 1969, TV-Serie

Aus einem Lokal heraus schleppt sich ein Mann: Werner Heynold. Mit letzter Kraft öffnet er die Tür eines Taxis und steigt an. Dann stirbt er: im Rücken hat er ein Messer. Was hat der mysteriöse Alkoholiker Blasek damit zu tun?

 

Kommissar, Der (Tod eines Klavierspielers) ... R, 1970, TV-Serie

   

Kommissar, Der (Der letzte Besucher) ... R, 1971, TV-Serie

 

Kommissar, Der (...wie die Wölfe) ... R, 1970, TV-Serie

Die alte Frau Kluge gewinnt 3000 DM im Lotto und erzählt dies überall herum. Natürlich gibt es unter ihren Bekannten auch viele Neider. Niemand wundert es schließlich, als Frau Kluge ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird.  

  

Kommissar, Der (Tod eines Ladenbesitzers) ... R, 1971, TV-Serie

Alle Spuren in diesem Fall führen in ein Altenheim. Ladenbesitzer Heinze wird erschlagen aufgefunden. Bei ihm erhielten die Menschen aus dem Altersheim Alkoholm obwohl dies die Heimführung, in Person eines gewissen Sierich, verbietet. Für Keller und sein Team tut sich ein Abgrund auf: das Altersheim ist ein Gefängnis, die Bewohner werden wie Insassen behandelt. 

(Inhaltsangaben zu den Episoden "Der Kommissar" aus der Website 3sat oder Krimihomepage)

   

Die Kriminalerzählung ... R, 1969/70
    1. Folge: Armer Mr. Wellmann
     2. Folge: Premiere in der Villa
     3. Folge: Tod eines Erpressers
     4. Folge: Die Galgenvögel
     5. Folge: Es bleibt in der Familie

  

Das Lamm ... R, 1964

  

Land der Verheißung ...1957 (nicht realisiert)

   

Lehmanns Erzählungen ... R, 1974, ZDF

Nach einer Erzählung von Siegfried Lenz aus dem Jahre 1964.

Sie beschreibt die Erlebnisse des Schwarzhändlers Lehmann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Lehmanns Erzählungen wurden zuerst in loser Folge im Rundfunk gesendet und aufgrund von Höreranfragen schließlich als Buch veröffentlicht, dann 1975 von W. Staudte verfilmt. Die Hauptrollen spielen Otto Sander als Lehmann, Christa Berndl und Anne-Marie Kuster.

   

Letzte Zeuge, Der ... R, DA: Robert A. Stemmle, 1960, 97 Minuten

Filmplakat "Der letzte Zeuge" - Foto: Murnau-Stiftung

Darsteller: Martin Held, Hanns Lothar, Ellen Schwiers, Harald Juhnke, Jürgen Goslar

Das Lexikon des Intern. Films schreibt dazu: "In der Argumentation offensiv, aber nicht immer überzeugend, dafür mit beeindruckenden Schauspielern inszeniert. Zwar hat der Film auf Grund geänderter Grundlagen im Strafverfahren und des Strafvollzugs an Brisanz verloren, ist jedoch als Zeitdokument ebenso interessant wie als Kriminalfilm bemerkenswert."

 

Leuchtfeuer ... R, DA zusammen mit Jörg Werner Lüddecke, 1954

Auf einer öden, sturmumtobten Insel im Atlantik fristen einige Fischerfamilien ihr karges Leben – im Sommer vom Fischfang existierend, im Winter vom Strandgut. Die Strandgutausbeute aber wird immer kläglicher, die Not größer. Die Älteren erinnern sich noch an eine Nacht vor zwanzig Jahren, als das Licht des Leuchtturms erlosch und ein Frachter auf die Klippen lief – für die Fischer ein Fest. Heute betrachten alle den gewissenhaften Leuchtturmwärter mit bösen, auffordernden Augen. Bis eines Nachts tatsächlich dessen Licht ausgeht. Ein Schiff verunglückt und sendet Notruf: SOS-Kindertransport. Die Fischer laufen entsetzt zu ihren Booten, um die Kinder und die Mannschaft zu retten. Der Leuchtturmwärter, der ihrem Drängen nachgegeben hatte, stellt sich dem Kapitän.

Dieser Film wurde bereits 1949 unter dem Titel Strandgut gedreht, aber nicht realisiert.

 

Lockruf des Goldes ... R, 1975, ZDF, 4teilige TV-Serie 

    

Mädchen Juanita, Das ... R, 1952 (Siehe Film Frau über Bord)

  

Hildegard Knef und Hannes Messemer in Madeleine und der Legionär, 1957

©Murnau-Stiftung

 

Madeleine und der Legionär ... R, Liedertexte: Wolfgang Staudte, 1957

Abenteuerfilm. Mit kritischen Untertönen gegen militärischen Kadavergehorsam nicht geizender Film des 1984 verstorbenen Wolfgang Staudte um zwei desertierte Fremdenlegionäre, die auf der Flucht eine junge Lehrerin aufgreifen. Zu dritt schlagen sie sich durch die Wüste und durch einen spannenden glaubwürdigen Milieufilm.

Darsteller: Hildegard Knef, Bernhard Wicki, Hannes Messemer, Helmut Schmid, Joachim Hansen, Harry Meyen, Werner Peters u.a.

    

Mann, dem man den Namen stahl, Der ... R, DA zusammen mit Josef Maria Frank, 1944

Während eines Ausflugs in die Großstadt wird einem naiven Provinzler die Brieftasche gestohlen. Da sich darin sämtliche persönlichen Unterlagen des Mannes befanden, ist er durch die Tat nicht nur seines Geldes, sondern auch seiner Identität beraubt. Bei dem Dieb handelt es sich um einen überaus gerissenen Urkundenfälscher und Heiratsschwindler, der die Papiere nach "bestem Wissen" missbraucht, um einige krumme Geschäfte abzuwickeln. Als ein Haftbefehl erlassen wird, gehen kurz darauf beide Männer, der Unschuldige und der Schuldige, der Justiz ins Netz. Für das Opfer wird die Suche nach seiner Identität zu einem absurden Gang durch die Instanzen des Behördenapparats, bei dem jeder neue Beamte nur noch mehr Verwirrung zu stiften scheint. (Siehe auch Die seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B.)

    

Marya Sklodowska-Curie (Ein Mädchen, das die Welt veränderte) ... R, 1972, ZDF

Darsteller: Hans-Dieter Schwarze, Peter Fricke, Dieter Kirchlechner, Jörg Pleva, Horst Donner u.a.

   

Maukorb, Der ... R, 1958, 84 Minuten

Verfilmung des Romans von Heinrich Spoerl. Ein überkorrekter Staatsanwalt ziert das Denkmal des Landesherrn - aus Protest gegen die Einschränkung der Redefreiheit - in Weinlaune mit einem Maulkorb und überführt sich später selbst als Täter. Eine schnarrende Parodie auf das preußische Junkertum.

Darsteller: O. E. Hasse, Hansjörg Felmy

  

  

Menetekel ...1967 (nicht realisiert)

     

Die Mörder sind unter uns ... R, DA, 1946 (DEFA), 80 Minuten

Susanne Wallner kehrt nach dem Krieg in die Berliner Trümmerlandschaft zurück. In ihrer Wohnung findet sie einen Mann vor, den ehemaligen Arzt und Offizier Mertens, der seine furchtbaren Kriegserinnerungen im Alkohol zu ertränken sucht. Susanne, die selber mit ihren Erlebnissen in einem KZ fertig werden muss, umsorgt den völlig gebrochenen Mann, und gemeinsam fassen sie wieder Lebensmut. Als Mertens mit einem ehemaligen Offizier konfrontiert wird, der Dutzende polnischer Zivilisten erschiessen liess, ohne dass Mertens dies verhindern konnte, will er den jetzigen Fabrikanten töten. Susanne kann ihn daran hindern, indem sie ihn erinnert: 'Wir haben nicht das Recht zu richten'. Mertens antwortet: 'Aber wir haben die Pflicht, Anklage zu erheben.'
In Staudtes ursprünglicher Fassung hätte Mertens den ehemaligen Nazi in einem Akt der Selbstjustiz erschossen. Die Sowjets, die als einzige der vier Besatzungsmächte überhaupt Interesse an dem Stoff zeigten, forderten aber eine Abänderung des Schlusses, um nicht zu Lynchjustiz aufzufordern. Die formalen Qualitäten des Films mit seinen ausdrucksstarken Lichtkontrasten und der gekonnt symbolhaften Einbeziehung der Trümmerlandschaften bleiben beachtlich. Mit diesem Film, der zu ihren besten gehört, wurde Hildegard Knef international berühmt.
(Quelle: Kino Xenix)

Darsteller: Hildegard Knef, Erna Sellmer, Arno Paulsen

     

Geschichten um das Motorschiff "Franziska" mit Paul Dahlke als Kapitän. Erste größere Rolle des Jungschauspielers Jochen Schroeder, der später als Pfleger Mischa in der "Schwarzwaldklinik" mitspielte.

MS Franziska ... R, 1977, DRS/SWF, 8teilige TV-Serie 

1. Familientag

2. Im Grünen Hahn

3. Kurze Reise

4. Probefahrt

5. Pfannkuchen und Jenever

6. Verspätung

7. Talfahrt

8. Auf Sloophelling

  

Mutter Courage und ihre Kinder ... 1955, R, DA 1. Fassung Bertolt Brecht und Emil Burri, 2. Fassung Wolfgang Staudte (von Brecht akzeptiert)

Nicht fertiggestellt.

   

Nachtschicht ... 1959, nicht realisiert.

   

Nerze nachts am Straßenrand ... R, 1973, ZDF  

   

Non Stop nach Afrika ...DA, Jahr ?, R Willi Riethoff, Alfred Jungermann

   

Nordlichter (4 Geschichten zwischen Watt und Weltstadt) ... R, 1982, ZDF

1. Die Vogelscheuche, 2. Siehnbohnsupp, 3. Ferienbekanntschaften, 4. Auf, auf zum Himmel

   

Ohne dich wird es Nacht ...R, 1956

Nicht von Staudte realisiert. Nachdem Staudte die Regie niedergelegt hatte, wurde der Film von Curd Jürgens inszeniert.

Mit Eva Bartock, Curd Jürgens, René Deltgen, Ernst Schröder, Carl Wery, Ursula Grabley u.a.

   

Pawlaks, Die ... R, 1982, ZDF, 13teilige TV-Serie

 

Person, Die ... R, 1970, WDR

 

Prozess Medusa ... R, 1976, ZDF

 

Rebellion, Die ... R, DA, 1962, NDR

 

Rose Bernd ... R, 1956, DA Walter Ulbrich, frei nach Gerhart Hauptmann.

Der Film wurde bereits 1919 schon einmal verfilmt mit Henny Porten als Rose. Regie und Drehbuch Alfred Halm.

Melodram. Eine aus Schlesien nach Westen verschlagene Gutsmagd leidet unter der patriarchalisch-strengen Aufsicht ihres Vaters und zweifelhaften Männern. Gut besetztes, naturalistische Filmdrama.

   

Filmplakat - ©Murnau-Stiftung - Der Film kann bei Amazon bestellt werden.

Rosen für den Staatsanwalt ... R, Idee: W. Staudte, 1959

   

Rotation ... R, u.a. DA zusammen mit Erwin Klein, nach einer Idee von W. Staudte, 1948/49 (DEFA)

Rückblick auf das Leben eines deutschen Arbeiters in den Jahren 1920 - 1945: Der gelernte Drucker wird arbeitslos, arrangiert sich 1933 seiner Familie zuliebe mit der NSDAP, engagiert sich - wieder aus persönlichen Motiven - zu spät gegen das politische Unrecht, wird von seinem eigenen, in der HJ organisierten Sohn denunziert, von der SS verhaftet und durch die einmarschierenden sowjetischen Truppen vor der Hinrichtung gerettet. Staudtes Film ist eine realistisch-kritische Analyse des unpolitischen, kleinbürgerlichen Opportunisten, ohne den der Nationalsozialismus in Deutschland keine Chance gehabt hätte. Ein eindrucksvolles, engagiertes Zeitbild. (Quelle: www.filmevona-z.de) Für mich absolut sehenswert!

  

Satan ist auf Gottes Seite ... R, 1982/83, ZDF

Ein Exagent wird reaktiviert; er soll ein Treffen von Ostblockagenten in Prag ausspionieren; routinierter Thriller mit überzeugender Besetzung; nach dem Roman von Hans Herlin.

  

Schicksal aus zweiter Hand ... R, DA, 1949

  

Schließfach 763 ... R, 1974/75, ZDF  

  

Schmuggler von Santa Car ...R, DA Werner Jörg Lüddecke, 1950

Parodie auf Schmugglerfilme, nicht realisiert

   

"Der Seewolf", einer der legendären TV-Mehrteiler, kann bei Amazon bestellt werden.

Schon ganz schön kultig: Raimund Harmstorf als Seewolf

Seewolf, Der ... R zusammen mit Alecu Croitoru, Sergiu Nicolaescu, 1975, ZDF/IRF, 4 Teile

1. Das seltsame Schiff

2. Kurs auf Uma

3. Das Land der kleinen Zweige

4. Die Suche nach einer verlorenen Insel

Info: Die Kinofassung (1971) der Fernsehverfilmung von Jack Londons Roman: Eine kraft- und spannungslose Inszenierung, die den Zusammenprall zwischen dem brutalen, satanisch-bösen Übermenschen und dem idealistisch-weichlichen Schriftsteller geistig und dramatisch nicht auszuloten versteht. Mit mittelmäßigem Spiel und einem an Enge leidenden Bild eine nur sehr mäßige Abenteuerunterhaltung. Ab 16 Jahre. 96 Minuten.

Darsteller: Raimund Harmstorf, Edward Meeks, Beatrice Cardon

    

Seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B., Die ... R, DA, 1947/48 (DEFA)

Ein anständiger Kleinstadtbürger namens Fridolin Biedermann fährt nach Berlin und möchte endlich einmal etwas erleben. Das gelingt ihm auch. Zuerst fällt er einem Gaunerpärchen in die Hände, das ihn fürchterlich ausnimmt, und – wieder zu Hause – der Justiz. Denn mit den gestohlenen Papieren hat der Gauner in Fridolins Namen nicht nur eine Ehe geschlossen, sondern auch noch anderen Betrug betrieben. Der Biedermann landet als Sträfling erneut in der Hauptstadt, wo er auf einer abenteuerlichen Reise durch die Klippen von Bürokratie und Paragraphen schließlich den Polizeipräsidenten doch noch von seiner Unschuld überzeugen kann. – Der gleiche Stoff wurde 1944 bereits schon einmal von Wolfgang Staudte verfilmt unter dem Titel Der Mann, dem man den Namen stahl

   

Snob, Der ... R, DA, 1983, ZDF

Geschichte vom wahnhaften Aufstieg des Kleinbürgers Christian Maske zum Großindustriellen und seinen vergeblichen Anstrengungen, Herkunft und Vergangenheit auszulöschen. Hervorragende Verfilmung der satirisch-bösen Carl Sternheim-Komödie.

Darsteller: Klaus Maria Brandauer, Sigfrit Steiner, Anne Bennent

   

Strandgut (siehe unter Leuchtfeuer)

 

Tatort (Die Kugel im Leib) ... R, 1978, WDR, 92 Min.

    

Tatort (Freiwild) ... R, 1983, SFB

Erzählt wird die Geschichte aus dem Milieu der Stadtstreicher, der "Berber", wie sie sich selbst nennen. Der Tod einer Frau bringt Unruhe in die Welt der Stadtstreicher, denn der Mord geschah im Tiergarten, im Zentrum von Berlin, dort wo die "Berber" um diese laue Jahreszeit die Nächte verbringen. Hauptkommissar Walther und Assistent Stettner verhören die eigenwilligen Außenseiter nacheinander. Der wie im Fiebertraum sich gebärende "Kutte" gerät nach der Entlassung vor dem Polizeigebäude unter die Räder eines vorbeifahrenden Autos. Inmitten seiner wissenschaftlichen Studien im eigenen pharmazeutischen Labor erschreckt der Arzt Dr. Konrad Ansbach über die Nachricht vom Tod des Stadtstreichers. Walther und Stettner sind alarmiert, als wenige Tage darauf ein zweiter Penner tot aufgefunden wird, der vor seinem Tod in einer Apotheke gesehen wurde. Eine erste Spur führt zu Dr. Ansbach, aber der Verdacht kann nicht aufrecht erhalten werden und Walther schaltet die Gerichtsmedizin ein, denn beide Tote sind unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Die Penner, allen voran "Nante", machen Front gegen den Apotheker. Ein dritter Fall, der aber nicht tödlich verläuft, bringt nun fast das Fass zum Überlaufen. Walther und Stettner glauben, der Aufklärung nahe zu sein. Es bleibt zu beweisen, wer für den Tod der Stadtstreicher verantwortlich zu machen ist. (Quelle: Pressetext rbb)

Darsteller: Volker Brandt, Helmut Gauss, Armin Mueller-Stahl, Tilly Lauenstein, Hans-Peter Hallwachs, Bruno Hübner, Paul-Albert Krumm, Hans-Helmut Dickow, Peter Kuiper

    

Tatort (Schönes Wochenende) ... R, 1981/82, WDR

   

Tatort (Schussfahrt) ... R, 1979, WDR

   

Tatort (Spätlese) ... R, 1977, WDR

    

Tatort (Tote brauchen keine Wohnung) ... R, 1973, BR

     

Tatort (Zwei Leben) ... R, 1975, WDR

       

Treppe, Die  ... 1950

Staudte übernahm nicht die geplante Regie. Der Film wurde von Ralph Lothar inszeniert.

 

Um zwei Erfahrungen reicher ... R, 1976, ZDF

Eine von einem Schotten geschiedene Frau lernt in Berlin einen Freund ihres Vaters kennen, doch nicht nur den; unterhaltsames, heiter-melancholisches Spiel; eher konventionell.

Darsteller: Robert Wolfgang Schnell, Lotti Krekel, Dirk Dautzenberg, Ingrid van Bergen  

    

Untertan, Der  ... R, DA zusammen mit Fritz Staudte (Vater von W. Staudte), 1951, nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann.

   

Verrat ist kein Gesellschaftsspiel ... R, 1972

Nach dem misslungenen Attentat auf einen Minister befinden sich die drei Mitglieder einer Untergrundorganisation auf der flucht ins benachbarte Ausland. Ein Verbinddungsmann gewährt den Flüchtigen Unterschlupf. Einer von ihnen macht eine alarmierende Entdeckung: Ihr Versteck wird von der Geheimpolizei beobachtet. Die Attentäter sitzen in der Falle. In dieser gefahrvollen Lage treten die Gegensätze innerhalb der Gruppe deutlich zutage. Das gegenseitige Misstrauen wächst: Wer hat sie verraten? Was hat es mit der Freundin auf sich, die der Mittelsmann nach kurzer Abwesenheit plötzlich mitbringt. Einer muss von ihnen muss Verbindung mit der Geheimpolizei gehabt haben. Es folgt eine Nacht, in der die Spannung ihren Höhepunkt erreicht und an den Nerven aller zerrt. Als schließlich der Morgen dämmert, sind zwei Männer tot. (Quelle: theaterkanal)

Darsteller: Herbert Fleischmann, Franz Rudnik, Arthur Brauss, Rolf Schimpf u.a.
   

Verschollene Inka-Gold, Das ... R 1978, ZDF

Ein arbeitsloser Ingenieur, der sich als Lokführer bei einer Ölgesellschaft in einem Anden-Staat durchschlägt, hört von einem sagenumwobenen Inka-Schatz und setzt alles daran, das Gold zu finden.

  

Zwischengleis ... R, 1978

1945, Zweiter Weltkrieg: Anna Eichmayr ist auf der Flucht. Um ihr Leben zu retten, stößt sie einen kleinen Buben vom Zug. Anna überlebt, heiratet einen amerikanischen Besatzungsoffizier, der später in Korea fällt, und lebt schließlich mit einem Versicherungsangestellten zusammen. Doch die Ehe leidet an Annas Erinnerungen an den kleinen Buben. Ihre Schuld lässt sie nicht los, auch nicht sechzehn Jahre nach Kriegsende … (Quelle: Filmarchiv Austria)

   

  

Wolfgang Staudte drehte zwischen 1935 bis ca. 1939 ca. 80 - 100 Werbefilme

(Quelle: u.a. "Staudte" von Egon Netenjakob (Eva Orbanz / Hans Helmut Prinzler (Hrsg.) - Edition Filme 6 und Cinegraph Filmographie Nr. 22 des Filmmuseums Potsdam)

  

  

  

 

  

Wolfgang Staudte als Darsteller

   

Gassenhauer ... 1931, Regie: Lupu Pick

W.S. als Gustav, einer der fünf Hofsänger.

  

Tannenberg ... 1932, Regie: Heinz Paul

W.S. als Husar Franke

  

Geheimnis des blauen Zimmers ... 1932, Regie: Erich Engels

W.S. als Frank Färber, Journalist

  

Der Choral von Leuthen... 1932/33, Regie: Carl Froelich

W.S. als sächsischer Offizier

  

Heimkehr ins Glück ... 1933, Regie: Carl Boese

W.S. als Grubers Sekretär

Schuhfabrikant Gruber ist in seiner Ehe gar nicht glücklich, da seine Frau heftig mit anderen Männern flirtet. Als er das Treiben nicht mehr erträgt, entschließt er sich zu einem Kurzurlaub in seinem neuen Jagdschloss im Schwarzwald. Bei einer Rast schläft er unter einem Baum ein, ohne zu bemerken, dass sein schicker Sportwagen sich selbstständig macht und die Landstraße hinunterrollt. Dabei rammt er eine uralte Klapperkiste, wodurch der Sportwagen zum Stehen und das andere Auto ins Rollen kommt. Der Besitzer der Kiste, der erfolglose Tierdresseur Amadori, erwacht aus seinem Nickerchen und glaubt an göttliche Fügung, als er anstelle seiner Scherbe den glänzenden Schlitten findet. Mit diesem Wagen hält ihn jeder in der Gegend für den inkognito reisenden Gruber; er wird sogar von zwei Förstern in Grubers neues Jagdschloss geleitet. Dieser hat inzwischen die Bekanntschaft der Schustertochter Liesl gemacht, eines kecken Landmädchens, das Grubers Herz zum Glühen bringt. Als Grubers Frau samt derzeitigen Verehrer im Schloss auftaucht, droht die Maskerade Amadoris aufzufliegen... (Quelle: www.the-fan.net)
  

Die Bande von Hoheneck ... 1934, Regie: Hans F. Wilhelm

W.S. als Wulff

Ein Jugendfilm, der durch seine Entstehungsgeschichte nachweist, dass das Hitlerregime sich auf die deutsche Jugendbe´wegung gestützt hat. 1934 mit CP'lern gedreht, wurde zum Ende hin der Schluß des Filmes geändert, indem die Darsteller nun mit HJ-Uniformen auftauchen.
In der Nähe des Dorfes Hoheneck erzählt sich eine Grupper von Pfadfindern alte Gespenstergeschichten am Lagerfeuer. Der abergläubische Bauer Krauses Karl hetzt die Dorfjugend gegen die Pfadfinder auf, die daraufhin die Stadtjungen überfallen, als sie gerade der Bauerstochter Hanni behilflich sind. Diese mag die Pfandfinder, alle voran Hannes, der Schauspieler werden möchte. Mitten in der Nacht brechen die Pfadfinder zur Mühlenburg auf, um herauszufinden, was es mit dem angeblichen Spuk dort auf sich hat. Da erfährt Hanni im Dorf, dass die Dorfjungen einen erneuten Überfall auf die Pfadfinder planen. Sie eilt zur Burg, wo sich die vermeintlichen Gespenster gerade als Diebesbande erweisen...
(Quelle: www.psfr.de

  

Unser täglich Brot ... 1933, Kurzdokumentarfilm, 11 Minuten

Sprecher: W. S. 

  

Schwarzer Jäger Johanna ... 1934, Regie: Johannes Meyer

W.S. in einer Chargenrolle

  

Pechmarie ... 1934, Regie: Erich Engel

W.S. in einer Chargenrolle

Pechmarie dreht sich um die Liebesnöte der Zeitungsverkäuferin Marie und des Anstreichers Peter. Nachdem sie sich aus den Augen verloren haben, bringt ein Lotteriegewinn die beiden wieder zusammen. Auf deutschen Leinwänden des Jahres 1934 dominieren eskapistische Traumfabrikate und ein offiziell verordnetes Deutschlandbild mit Hitlerjungen und „Mädels im Landjahr”. „Pechmarie” hingegen ist ein Kind des Kinos der Weimarer Zeit, als Existenzsorgen noch mit einem Lotteriegewinn und nicht mit staatlichen Maßnahmen behoben wurden. Regisseur Erich Engel erzählt die Geschichte mit aufrichtigem Sentiment, leisem Humor und unbedingter Wirklichkeitsnähe. Jenny Jugo erreicht den Gipfel ihrer Ausdrucksfähigkeit.

  

Kuddelmuddel ... 1934, Regie: Alfred Jungermann, Kurzspielfilm, 16 Minuten

Kurzspielfilm mit W.S. als Darsteller

  

Stärker als Paragraphen ... 1936, Regie: Jürgen von Alten

W.S. als Bekannter der Portierstochter

Renate Hubricht findet ihren Onkel, den Geldvermittler Theodor Hubricht, ermordet in dessen Villa auf. Noch in der gleichen Nacht verhaftet man den Bankier Lörik, den man als letzten in Hubrichts Haus gesehen hat. Renate, die nicht allein in dem unheimlichen Anwesen wohnen will, kommt bei dem Rechtsanwalt Dr. Birk unter. Sie verschweigt ihm, dass ihr Geliebter, der Musiker Robert Wendland, am Mordabend eine Auseinandersetzung mit ihrem Onkel hatte. Als Lörik zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt wird, beginnt für Renate eine Zerreißprobe. Sie glaubt mit ihrem Schweigen den wahren Täter zu decken. (Quelle: www.cine-holocaust.de)

  

Gleisdreieck / Alarm auf Gleis B ... 1936, Regie: Robert A. Stemmle

W.S. als Charge

Der Regisseur Robert A. Stemmle legte besonderen Wert darauf, möglichst viele Aufnahmen an Originalschauplätzen zu drehen und den Alltag realistisch abzubilden: „Robert A. Stemmle bleibt einfach und klar in seiner Regie. Fast reportagehaft rollt alles ab; das Bild steht im Vordergrund. (...) Das Leben ist ja oft sonderbar und ‚filmischer’ als der tollste Kriminalfilm. Es kommt nur auf eine ungeschminkte Wiedergabe an.“ (Georg Santé, Der Westen, 28.1.1937) (Quelle: www.dhm.de)

  

Susanne im Bade ... 1936, Regie: Jürgen von Alten

W.S. als Charge

  

Mordsache Holm ... 1938, Regie: Erich Engels

W.S. als Agent

Auf der Straße zwischen Bremen und Hamburg wird ein brennendes Auto mit einer erdrosselten Frau gefunden. Die Spur führt zu einem jungen Mann und zu deren Schwester, die erpresst wird. Bei der Geldübergabe gelingt es dem Kriminalbeamten, den Erpresser dingfest zu machen. Doch der Erpresser scheint nicht der Mörder Graziella Horns zu sein...

  

Am seidenen Faden... 1938, Regie: Robert A. Stemmle

W.S. als Arbeiter bei Hellwerth

  

Pour le Merite ... 1938, Regie: Karl Ritter

W.S. als Leutnant Ellermann

  

Lauter Lügen ... 1938, Regie: Heinz Rühmann

W.S. als Barmixer

  

Spiel im Sommerwind... 1938, Regie: Roger von Norman

W.S. als Tankwart

  

Es surren die Spindeln... 1938, Regie: Uwe Behrens

Kurzdokumentarfilm mit Spielszenen, in denen W.S. mitwirkte.

  

Drei Unteroffiziere... 1939, Regie: Werner Hochbaum

W.S. als Hauptfeldwebel Kern

  

Legion Condor ... 1939, Regie: Karl Ritter (unvollendet)

W.S. als Charge

  

Blutsbrüderschaft... 1939/40, Regie: Philipp Lothar Mayring

W.S. als Redner

  

Gewehr über, Das ... 1939, Regie: Jürgen von Alten

W.S. als Unteroffizier Schmidt

  

Brand im Ozean... 1939, Regie: Günther Rittau

W.S. als Monteur Ronny

   

Die fremde Frau... 1939, Regie: Roger von Norman

W.S. als Teini

   

Aus erster Ehe... 1939/40, Regie: Paul Verhoeven

W.S. als Gast am Musikabend bei Stahlschmidts

   

Beates Flitterwochen ... 1940, Regie: Paul Ostermayr (d.i. Paul May)

W.S. als Kunstmaler

   

Jud Süß ... 1940, Regie: Veit Harlan

W.S. als Charge

   

Jungens ... 1940/41, Regie: Robert A. Stemmle

W.S. als junger Fischer

Ein HJ-Bannführer und der junge Lehrer Gründel stellen in einem Fischerdorf fest, daß die Jungens dort alle anerzogenen HJ-Eigenschaften über Bord warfen. Gründel gewinnt bald das Vertrauen der Verwilderten, besonders das von Heini, der eigentlich Fischer werden wollte, aber von seinem Vater, dem Dünenwächter, zum Gastwirt Waschke als "Mädchen für alles" gegeben wird. Heini entdeckt Spritschmuggel, schweigt aber, da Waschke behauptet, daß Heinis Vater hinter der Schmuggelei stecke. Gründel, der etwas ahnt, beobachtet den Jungen, der unerwartet Teilnahme am Gau-Wettbewerb ablehnt. Doch Heini besinnt sich, entführt Waschkes Schlepper, um in die Stadt zu kommen. Waschke alamiert die Polizei. Die Spritschmuggler, die vergeblich auf den Schlepper warten, werden durch Gründel und die Jungens entlarvt und samt Waschke, der sich als Hauptschmuggler entpuppt, durch die Polizei festgenommen. (Quelle: Murnau-Stiftung)

   

...reitet für Deutschland ... 1941, Regie: Arthur Maria Rabenalt

W.S. als Wachtmeister Rebenschütz

   

Friedemann Bach ... 1941, Regie: Traugott Müller, künstlerische Oberleitung: Gustaf Gründgens

W.S. als Musiker bei Emanuel Bach

   

Das große Spiel ... 1942, Regie: Robert A. Stemmle

W.S. als Fritz Eysoldt

   

Magische Hände ... 1970, Regie: Manfred Borgelt, Kurz-Dokumentarfilm

Auftritt Staudtes, Kurzdokumentarfilm Reihe "Cinema Berolina"

  

 

  

  

 

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wikipedia (über den Regisseur Karl Ritter)

  

  

    

  

 

  

  

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18.09.2011

 

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