Rolf Becker

  

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Rolf Becker

(hier in Blieskastel am 10.08.2008)

©Petra Jung, SaarKurier

  

Rolf Becker wurde am 31. März 1935 in Leipzig geboren.

 

Nach dem Abitur studiert er von 1956 - 1958 Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Bei den Münchner Kammerspielen hat er 1957 sein Bühnendebüt mit dem Stück "Die Affäre Dreyfus". Sein erstes festes Engagement erhält er am Landestheater Darmstadt, wo er die nächsten vier Jahre blieb. Weitere Stationen waren das Ulmer Theater (bis 1963), das Theater der Freien Hansestadt Bremen (bis 1969), wo er auch selbst inszenierte, und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg (1973/74 und 1979/80). 

  

Rolf Becker gehört seit Anfang der 1960er-Jahre auch im Fernsehen zu den bekanntesten deutschen Schauspielgrößen. Man sieht ihn oft in verfilmten Literaturstücken, wie z.B. in Bratkartoffeln inbegriffen, Regie: Fritz Umgelter (dieses Fernsehspiel wurde mit einem Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet). Er spielt in Nicht nur zur Weihnachtszeit nach Heinrich Böll (Regie: Vojtech Jasny) und in Erziehung durch Dienstmädchen nach Robert Wolfgang Schnell in der Regie von Klaus Emmerich und meisterlich in der 4-teiligen Verfilmung Wallenstein nach Golo Mann, in Goethes Egmont und in Don Carlos, letztgenannte in der Regie von Franz Peter Wirth

 

Man sieht ihn in Fritz Umgelters Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck, 1971, und in der Serie Engels und Konsorten. Beeindruckend ist auch seine Rolle in Karl Fruchtmanns Gesche Gottfried mit Sabine Sinjen (1978) gewesen.

  

Im Kino ist Becker nicht so häufig zu sehen, ist aber in Edgar Reitz Cardillac von 1968 und in Uwe Brandners Ich liebe Dich, ich töte Dich zu sehen. Unter der Regie von Volker Schlöndorff spielt er 1977 den Staatsanwalt in der Böll-Verfilmung Die verlorene Ehre der Katharina Blum. (rk)

  

    

      

Weitere Filme mit Rolf Becker

   

Titel

Jahr Regie

Außer Kontrolle (Rolle: ?)

2003 Christian Görlitz
Eine öffentliche Affäre (Rolle: ?) 2000 Rolf Schübel
Heinrich der Säger (Rolle: Kurt Grantke) 2000 Klaus Gietinger

Gloomy Sunday - Ein Lied von Liebe und Tod (Rolle: Hans Eberhard Wieck als jugendlicher)

1998 Rolf Schübel
Tatort (Fetischzauber) (Rolle: Oberstaatsanwalt Maurer) 1996 Thorsten Näter
Tatort (Lockvögel) (Rolle: Staatsanwalt) 1996 Jörg Grünler
Rosamunde Pilcher (Wilder Thymian) (Rolle: Davey) 1994 ?

Nimmermeer (Rolle: Helge Block)   --- Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden schrieb zu diesem ausgezeichneten Film ---

2006 Toke Constantin Hebbeln
Tot auf Halde (Rolle: Karl-Heinz Berger) 1994 Theodor Kotulla
Der Showmaster (Rolle: Produktionsleiter) 1993 Hartmut Griesmayr
Tatort (Tod eines Polizisten) (Rolle: Oberstaatsanwalt Maurer) 1993 Jürgen Roland
Betrogen (Rolle: Hager) 1985 Harun Farocki
Vom Webstuhl zur Weltmacht (Rolle: Ulrich Fugger) 1983 Heinz Schirk
Die Versuchung (Rolle: Stefan) 1982 Krzysztof Zanussi
Die Baronin (Rolle: Wolf von Plotho) 1981 Lutz Büscher
Derrick (Die Stunde der Mörder) (Rolle: Herr Bonna) 1981 Theodor Grädler
Ja und Nein (Episode: Ich möchte fliehen) (Rolle: ?) 1980 Tom Toelle
Tödlicher Ausgang (Rolle: ?) 1979  Stanislav Barabas
Gesche Gottfried (Rolle: Defensor) 1978 Karl Fruchtmann

Heinrich Heine (Rolle: ?)

Der 1797 in Düsseldorf geborene Schriftsteller Heinrich Heine war eine der wichtigsten literarischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Bereits zu Lebzeiten wurde er von seinen Anhängern geliebt und von seinen Kritikern gehasst. In diesem zweiteiligen Dokumentarspiel steht jedoch nicht der Literat im Mittelpunkt, sondern der Mensch Heine mit seinen umfassenden existenziellen Problemen. Nachgezeichnet werden die Jugend- und Studienzeit als selbstbewusster Poet, die Begegnungen mit seiner Gönnerin Rahel Varnhagen und seinem Verleger Campe, das Verbot seiner Schriften in Deutschland, seine Zeit im französischen Exil, die Bekanntschaft mit George Sand und James Rothschild und schließlich die Zeit seiner achtjährigen Krankheit, der Rückenmarksschwindsucht, die Heine, der bei geistiger Klarheit vereinsamt und verbittert, bis zum Lebensende ans Bett fesselt.
Heinrich Heine ist der hervorragend gelungene Versuch, die Figur eines der größten deutschen Schriftsteller dem Publikum näher zu bringen. Regisseur Klaus Emmerich benutzt zur Darstellung der Lebensstationen des Dichters vor allem den Dialog und nähert sich in seiner Inszenierung dem Menschen Heine mit all dessen Nöten und Schwächen. Ein Film voller Tiefe und Gefühl um ein faszinierendes Dichterleben mit einer schauspielerischen Glanzleistung von Christoph Bantzer. In Nebenrollen erfreuen Ivan Desny, Rosemarie Fendel, Karl-Heinz von Hassel, Hans-Michael Rehberg und Rolf Becker.
(Quelle: Pidax-film)

1977 Klaus Emmerich
Das Hochzeitsfest (Rolle: Stephen Bullock) 1977 Karl Fruchtmann
Tatort (Die Abrechnung) (Rolle: Dr. Kürschner) 1975 Wolfgang Becker
Ich bin ein Elefant, Madame! (Rolle: Rohwedder)

Der Bremer Schüler Rull (Wolfgang Schneider) fällt durch sein unangepasstes Wesen auf. Das allein ist im Jahr der Studentenproteste noch nicht allzu aufregend. Aber Rull setzt immer noch einen drauf. Er verulkt Lehrer, Mitschüler, Polizei und Bürger gleichermaßen. Durch sein Verhalten führt Rull letztlich nicht allein die verstaubten, deutschen Gesellschaftsstrukturen ad absurdum, sondern auch die Institutionen des Protestes selbst.

Für sein Filmdebüt «Ich bin ein Elefant, Madame» erhielt Theatermann Peter Zadek 1969 den Bundesfilmpreis. Wolfgang Schneider wurde als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. --- Nach dem Roman "Die Unberatenen" von Thomas Valentin schreibt Wolfgang Menge das Drehbuch und Peter Zadek führt Regie in seinem ersten Kinofilm, einer Koproduktion des WDR. Thema sind die Zustände und Vorgänge in einem so genannten "fortschrittlichen" Gymnasium. Jochen Rull ist der anarchistische Exponent dieser Schule. Ihn interessiert nicht die Verbesserung dieser oder jener Einzelheiten, ihm erscheint das Ganze verlogen und schlecht. Er will das Übel an der Wurzel packen, wird jedoch dabei mehr und mehr von seinen Lehrern und Mitschülern isoliert und bleibt als Verlierer zurück. Eine verwirrende Collage, eine poppig-bunte Bilderflut, vermischt mit Dokumentarfetzen in Schwarzweiß. (Quelle: WDR)

1968 Peter Zadek
Weitere Filme mit Rolf Becker sind auf der IMDb-Website gelistet.

  

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 19. Juni 2017

 

 

 

 

 

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