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Pinkas Braun Darsteller Regisseur
Filme mit diesem Künstler in den nächsten 4 Wochen im TV
Geboren am 7. Januar 1923 in Zürich Gestorben am 17. Juni 2008 in München
Schauspielausbildung im Schauspielhaus in Zürich.
1948 spielt Pinkas Braun in der Schweizerischen Erstaufführung «Draußen vor der Tür» von Wolfgang Borchert. Bis 1956 ist er am Schauspielhaus engagiert, danach arbeitet er als freischaffender Schauspieler. Es folgen Gastspiele am Akademietheater/Burgtheater Wien, am Thalia Theater Hamburg und viele Tourneen. Er arbeitet für Theater, TV- und Kinoproduktionen in Deutschland, Frankreich, England und in der Schweiz.
Nicht nur im Kino sondern auch im Fernsehen ist Pinkas Braun ein gefragter Darsteller, er spielte in mehr als 120 Fernsehspielen – und das bereits in der Pionierzeit des Mediums –, u.a. in "Feinde" von Maxim Gorki, "Die Gerechten" von Albert Camus, Um Lukretia von Jean Girodoux, "Friedenspolka" von Mathias Esche, "Der Feind" von Julien Green. Jüngste Theaterrollen: Salieri in «Amadeus», Jago in «Othello», Shylock in «Kaufmann von Venedig» u.a. «Komiker» ist sein erster schweizerdeutscher Kinofilm.
"Im Film war er vor allem während der 60er-Jahre aktiv, meist sah man ihn als undurchsichtigen Edelganoven oder als skrupellosen Agenten, Wissenschaftlicher oder Meisterverbrecher. Eine seltene Kino-Hauptrolle erhielt Braun erst im hohen Alter, als er 1996 in Alexandre Arcadys weit hergeholtem Politthriller "K" das vermeintliche Nazi-Opfer Katz spielte, das im Auftrag von Iraks Diktator Saddam Hussein Alt-Nazis erpresst und Mitwisser ermorden lässt. Einem größeren Publikum wurde Braun in den 70er-Jahren ein Begriff mit der ARD-Fernsehserie Jörg Preda berichtet, in der er den Titelhelden, einen Reporter verkörpert." (Quelle: "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, S. 535)
In der Nachkriegszeit sah man ihn im Kino u.a. in Himmel ohne Sterne (1955) oder in Kurt Hoffmanns Wir Wunderkinder (1958) und in Bernhard Wickis gesellschaftskritischer Satire Das Wunder des Malachias (1960) als Christian Krüger. Im Fernsehen spielte er an der Seite von Heidelinde Weis in Frau in Weiß, in Der Winter, der ein Sommer war nach Sandra Paretti und in den 80er Jahren in der TV- Serie Jauche und Levkojen nach Christine Brückner und in der Familienserie Alle meine Töchter (1996).
Seine Lebensgefährtin war die Schauspielerin Ingrid Reesch.
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Eine Auswahl von Filmen mit Pinkas Braun |
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Titel |
Jahr | Regie |
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K (Rolle: Joseph Katz) |
1997 | Alexandre Arcady |
| Mr. Bluesman (Rolle: Hormann) | 1992 | Sönke Wortmann |
| Anna Göldin - Letzte Hexe (Rolle: Pfarrer Cameraius) | 1991 | Gertrud Pinkus |
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Wartezimmer zum Jenseits
(Rolle: Felix)
Ein Erpresserring namens "Die Schildkröte" ermordet den wohlhabenden Sir Cyrus Bradley. Dessen Neffe Don Micklem möchte den Tod seines Onkels rächen. Er macht sich auf die Suche nach der 'Schildkröte'. (rk) |
1964 | Alfred Vohrer |
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Die Tür mit den sieben Schlössern (Rolle: Dr. Antonio Staletti) Sieben Erbschleicher untereinander morden und scheitern an ihrer eigenen Habgier. Heinz Drache gibt sein Debüt als Inspektor Dick Martin und sein Assistent ist Eddi Arent. Siegfried Schürenberg ist neuer Chef von Scotland Yard (wurde zuvor von E. F. Fürbringer dargestellt). Sehenswert: Pinkas Braun als wahnsinniger Wissenschaftler. Leider wird Klaus Kinski als linkischer Unterweltsspitzel Pheeny schon nach wenigen Minuten ermordet. (rk) |
1962 | Alfred Vohrer |
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Das Feuerschiff
(Rolle: Funker Philippi)
Bankräuber versuchen nach Dänemark zu entkommen und zwingen den Kapitän eines Feuerschiffes, ihnen bei der Flucht zu helfen. Diese letzte Arbeit von Robert Siodmak als Drehbuchautor wurde mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. |
1962 | Ladislao Vajda |
| Das Wunder des Malachias (Rolle: Christian Krüger) | 1961 | Bernhard Wicki |
| Wir Wunderkinder (und Fotogalerie) (Rolle: Siegfried Stein) | 1958 | Kurt Hoffmann |
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Die Eingeschlossenen Hamburg-Altona, 1959: Der Sohn eines der größten Industriellen Deutschlands hat sich seit seiner Rückkehr aus Russland, wo er als Schinder von Smolensk bekannt war, in sein Zimmer eingeschlossen. Dort hält er Verteidigungsreden vor einem imaginären Gericht: Entweder alle schuldig oder alle unschuldig! Nicht ertragen könnte er, den Wiederaufbau und Wohlstand der BRD mit ansehen zu müssen. Wenn Deutschland nicht von den Siegermächten vernichtet wird, ist alles sinnlos gewesen ... Der wahnhafte Versuch eines Kriegsverbrechers, mit seiner Schuld zu leben und vor seiner Verantwortung zu fliehen. (Quelle: rowohlt Theaterverlag) Darsteller: Ernst Schröder, Judy Winter, Uwe Friedrichsen, Joachim Ansorge, Doris Kunstmann, Lothar Grützner, Rolf Becker, Angelika Hurwicz, Utz Richter |
1980 | Pinkas Braun |
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Der Winter, der ein Sommer war (Rolle: Minister von Schliefen) Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel hat Geldsorgen. Es mangelt jedoch nicht an guten Ideen, die Staatskassen wieder zu füllen: Neben der Wiederaufnahme der Produktion Zinn-gefüllter Silbertaler nach dem Vorbild des "Alten Fritz" wird kurzerhand der reiche Kaufmann Gottfried Haynau in den Adelsstand erhoben. Dies hat neben finanziellen auch andere Vorteile: Man kann ja dessen Sohn Claus pro forma mit der schönen Christine von Sonsfeld vermählen und sie dabei gleich zur neuen Mätresse machen. Claus von Haynau ist ohnehin beschäftigt: Er jagt einen Deserteur, während sein Halbbruder Robert diesem Fluchthilfe leistet. Der Desertur stellt sich als Freder Soermann heraus, ein enger Freund des totgeglaubten Vaters, Robert Skelnik. Um sich ein für alle Mal der leidigen Geldsorgen zu entledigen, greift der Landgraf auf reichlich vorhandene Reserven zurück: Seine Untertanen. Die wehrfähigen vermietet er an seinen Schwager, König Georg III. von Großbritannien, der dringend Verstärkung der Truppen im Krieg gegen die aufständischen Kolonisten im fernen Amerika benötigt. In der Folge werden etwa 12.000 Söldner zum größten Teil zwangsrekrutiert. Als einer der in hoher Zahl ausschwärmenden Werber ermordet wird, gerät Robert unter Verdacht und wird von seinem Stiefbruder ausgeliefert. Er entgeht knapp der Hinrichtung und landet bei den Söldnern - von Oberst Rall zufällig genau dem Bataillon seines Halbbruders zugeteilt. Kaum auf amerikanischem Boden schlägt Oberst Ralls Regiment seine erste Schlacht. Danach wird Quartier am Delaware bezogen. Fortwährender Schikanen seines Stiefbruders müde beschließt Robert mit seiner Mutter auf den nahegelegenen Besitz seines wiedergefundenen Vaters zu fliehen. Als Weihnachten 1776 die "Rebellen" unter General Washington überraschend angreifen, kommt es auch zur finalen Auseinandersetzung der Brüder. (Quelle: Pidax-Film) Darsteller: Sigmar
Solbach ... Robert von Haynau |
1976 | Fritz Umgelter |
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Fremde Links: www.jfw.at (Film: K) kulturarchiv.fh-hannover.de (Film: Wir Wunderkinder) kulturarchiv.fh-hannover.de (Fotogalerie zu Wir Wunderkinder) www.steffi-line.de (Kurzbiografie des Künstlers www.filmportal.de (über Pinkas Braun) www.prisma-online.de (Weitere Filme) http://krimiserien.heimat.eu (Krimiserie Jörg Preda berichtet) www.gelsenkirchener-geschichten.de (über Das Wunder des Malachias) www.kinowelt.de (Film Mr. Bluesman) www.artfilm.ch (Film Anna Göldin - letzte Hexe) www.schauspieler60plus.de (Vita der Schauspielerin Ingrid Reesch)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet im März 2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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