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Hilmar Thate Darsteller
Der Theater- Film- und Fernsehschauspieler Hilmar Thate wurde am 17. April 1931 in Dölau bei Halle (ehemalige DDR) geboren.
Als Schüler spielte er in einer Laiengruppe. Seinen ersten Auftritt hatte er in dem Lokal "Palmbaum" seines Heimatortes. Bis zu seiner zehnten Klasse besuchte er die Frankschen Stiftungen in Halle. Danach Ausbildung in der Staatl. Hochschule für Theater und Musik. Seine Schauspieler-Tätigkeit begann am Theater in Cottbus. Entscheidend für seinen künstlerischen Werdegang war eine Begegnung mit Bertholt Brecht in Berlin. Er war bis zum Tod der Intendantin Helene Weigel 1959 am Maxim-Gorki-Theater tätig. Danach bis 1980 am Deutschen Theater.
1976 unterschrieb Thate mit anderen Künstlern zusammen eine Protestpetition gegen die Ausweisung Wolf Biermanns aus der DDR. Nachdem daraufhin der Karriereknick drohte, verließ er mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Angelica Domröse, nach West-Berlin zu ziehen. Beide arbeiteten daraufhin am Schiller-Theater, am Basler Theater, bei den Salzburger Festspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel München.
Heute arbeitet er als freier Schauspieler meistens am Theater, hat aber auch in Fernsehfilmen Rollen übernommen, z.B. spielte er glänzend in Dieter Wedels Der König von St. Pauli den Striplokalbesitzer auf dem Hamburger Kiez Rudi Kranzow.
Seine bekanntesten Rollen waren unter Peter Zadeks Regie am Schiller-Theater "Jeder stirbt für sich allein". Mit Angelica Domröse stand er in dem Stück "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" zusammen auf der Bühne.
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Eine Auswahl von Filmen mit Hilmar Thate
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Titel |
Jahr | Regie | ||
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Der Fall Gleiwitz
Am 22. August 1939 deutet Adolf Hitler den Oberbefehlshabern der Wehrmacht an, er habe einen Grund für den Einmarsch in Polen. Der Reichsrundfunksender Gleiwitz liegt nahe der Grenze. Sechs aus Polen stammende Volksdeutsche aus einer SS-Schule werden von SS-Hauptsturmführer Helmut Naujocks empfangen. Sie bringen am 31. August einen KZ-Häftling in polnischer Uniform zum Sender, zerstören die Einrichtung, erschießen den Mann und lassen ihn als "Beweis" zurück. Am Morgen darauf wird "zurück geschossen". (Quelle: Amazon) Dieser Film gilt als einer der modernsten Experimentalfilme der Defa. Der Fall Gleiwitz ist eine detaillierte Rekonstruktion des überraschenden Angriffs der Nazis auf den Radiosender in Gleiwitz, einer deutschen Stadt an der polnischen Grenze. Der Angriff, der den Polen in die Schuhe geschoben wurde, diente Hitler als Vorwand, Polen anzugreifen und damit den Zweiten Weltkrieg anzuzetteln. (Quelle: Goethe-Institut) |
1960 | Gerhard Klein | ||
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Die letzte Chance Der jüdische Pianist Klaus Seiser (gespielt von Armin Mueller-Stahl) sieht im Zuschauerraum während eines Konzertes seinen ehemaligen Peiniger Dr. Becker, einen Gestapo-Mann. Spannend erzählter Film nach dem Roman "Das Gesicht mit der Narbe" von Herbert Ziergiebel. |
1962 | Hans-Joachim Kasprzik | ||
| Der geteilte Himmel | 1964 | Konrad Wolf | ||
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Die Wahlverwandtschaften Während der napoleonischen Kriege zieht sich das adlige Ehepaar Eduard und Charlotte auf ein altes Schloß zurück, um dort isoliert von der Außenwelt ganz ihre Liebe zu leben. Eduard aber erträgt schon nach kurzer Zeit das unproduktive Dasein nicht mehr. Er lädt seinen Freund ein, einen Hauptmann. Charlotte holt ihre Pflegetochter Ottilie aus dem Pensionat. Eduard verliebt sich in Ottilie und entwickelt neue Aktivitäten, seine Frau fühlt sich zum Hauptmann hingezogen. Ottilie und Eduard bekennen sich zueinander, während Charlotte aus moralischen Gründen an ihrer Ehe festhalten will. (Quelle: Amazon) |
1974 | Siegfried Kühn | ||
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Don Juan - Karl-Liebknecht-Str. 78 Der Berliner Opernregisseur Andrej Wischnewsky inszeniert in der Provinz den "Don Giovanni". In seinem Bestreben, eingefahrene Arbeitsweisen zu überwinden, stößt er auf Schwierigkeiten - vor allem bei dem Interpreten der Titelrolle. Das führt zum Streit, aber letztlich zu einer Einigung. Mit seinem Liebesleben kommt der Regisseur allerdings weniger gut zurecht... (Quelle: Amazon) |
1979 | Siegfried Kühn | ||
| 1980 | Xavier Koller | |||
| Engel aus Eisen | 1981 | Thomas Brasch | ||
| Flüchtige Bekanntschaften | 1982 | Marianne Lüdcke | ||
| Die zweite Haut | 1981 | Frank Beyer | ||
| Die Sehnsucht der Veronika Voss | 1982 | Rainer Werner Fassbinder | ||
| Dingo | 1983 | Ilse Hofmann | ||
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Hurenglück Seit 20 Jahren lebt Eva mit ihrem behinderten Sohn Oliver in dem kleinen, alten Haus am Rande einer idyllischen Kleinstadt - doch ihr ruhiges Leben findet ein jähes Ende, als eines Tages ein alter Bekannter auftaucht. Er verlangt viel Geld von Eva, behauptet, sie schulde es ihm noch aus der Zeit, als sie noch für ihn gearbeitet habe - als Prostituierte. Er nistet sich bei ihr ein, und ein unerbittlicher Kampf beginnt, um Evas und Olivers kleines, zerbrechliches Glück, gegen die Schatten der Vergangenheit. (Quelle: odeonfilm)
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1991 | Detlef Rönfeldt | ||
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Als Rudi Kranzow (Hilmar Thate) beim Glücksspiel ein beträchtliche Summe an Graf (Hans Korte) verliert, steht die "Blaue Banane" vor dem Aus. Nun soll es Rudi an den Kragen. Als er nach einem Attentat schwerverletzt im Krankenhaus liegt, reist sein Sohn Robert (Oliver Hasenfratz) nach Hamburg. Er ist fest entschlossen, die "Blaue Banane" zu retten und seinem Vater aus der Klemme zu helfen. - Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, schließt Kranzow einen Pakt mit dem Grafen. Doch nicht jeder in der Halbwelt sieht das gern. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Neueröffnung des 'Blue Banana' . Dabei ist Kranzow erneut vom Pech verfolgt, denn in letzter Sekunde wird sein Lokal zertrümmert. Schließlich taucht auch noch der skrupellose Flüsterer auf... - Ein weiterer Mord hält St. Pauli in Atem, und nicht nur der Graf gerät unter Verdacht. Trotz vieler Intrigen gelingt den Kranzows die Wiedereröffnung des 'Blue Banana'. Doch plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Der Mörder wird entlarvt, und es kommt zum Showdown auf dem Kiez... (Quelle: Amazon)
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1997 | Dieter Wedel | ||
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Der 55-jährige Walter ist arbeitslos. Früher in der DDR als Werkleiter mit Macht und Funktion ausgestattet, ist er jetzt immer weniger in der Lage, einen Sinn in seinem Dasein zu sehen und sich mit der Gegenwart zu arrangieren. Sein letzter Halt ist der Glaube an eine bessere Welt: Er will sich für das »Gute« einsetzen, notfalls auch mit Gewalt. So zieht er nachts mit zwei Jugendlichen in dem Bewusstsein umher, von der Gesellschaft zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung gebraucht zu werden. Doch die Gesellschaft braucht ihn nicht. In dem Maße, wie diese Erkenntnis in ihm reift, wird er sich selbst und seiner Umwelt gefährlich. Seine Frau, der einzige Mensch, der ihn liebt, wird ihn verraten, um sich zu retten. (Quelle: filmkunstfest-schwerin.de) |
1999 | Andreas Kleinert | ||
| Der neunte Tag | 2004 | Volker Schlöndorff |
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 12.05.2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit |