Rosel Zech

(eigentlich: Roselie Helga Lina Zech)

 

 

  

  

 

  

Rosel Zech

  

Copyright: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

  

Rosel Zech wurde am 7. Juli 1942 in Berlin-Charlottenburg geboren.

  

Mit 16 Jahren verlässt sie ihr Elternhaus und besucht die Max-Reinhardt-Schule Berlin, diese verlässt  sie jedoch vorzeitig, danach nimmt sie Privatunterricht bei Margot Stein. Erstes Bühnenengagement in Landshut. 1969 erhält sie bereits den Kulturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 

  

Weitere Theaterstationen waren die Wuppertaler Bühnen (1965-70), hier sah man sie als Warja in Tschechows Der Kirschgarten, als Susie in O'Caseys Der Pott, Regie: Peter Zadek, 1968 (als bunt-schrille Komödie auch im TV) und in Goethes Torquato Tasso, Regie: Angelika Hurwicz, 1969. Am Württembergischen Staatstheater spielte sie die Titelrolle in Kleists Penthesilea, Regie: Klaus-Michael Grüber, 1970, und Karoline in Kasimir und Karoline von Horváth, 1972. Im Schauspielhaus Bochum, wo sie von von 1972-1979 verpflichtet war, spielte sie unter Peter Zadek: Porzia in Shakespeares Der Kaufmann von Venedig und Nina in Tschechows Die Möwe, 1973, Cordelia in Shakespeares König Lear, 1974, Miß Gilchrist in Behans Die Geisel (wurde auch für das Fernsehen inszeniert), 1976, Titelrolle in Ibsens Hedda Gabler (ebenfalls auch fürs TV, für ihre Rolle in Hedda Gabler wurde Rosel Zech 1976 von der Zeitschrift "Theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gekürt). Und wieder war es Peter Zadek, der Rosel Zech in seiner Fernseh-Verfilmung Kleiner Mann - was nun? neben Heinrich Giskes und Hannelore Hoger 1973 einsetzte. Wiederum im Schauspielhaus Bochum sah man Rosel Zech 1976 unter der Regie von Wilfried Minks als Irma in Genets Der Balkon.

  

Theaterregisseure, für die Rosel Zech noch auf der Bühne stand waren u.a. Hans Lietzau, Luc Bondy, Dieter Giesing.

   

1973 drehte Ulli Lommel den Film Die Zärtlichkeit der Wölfe und setze Rosel Zech neben Kurt Raab und Margit Carstensen in einer kleinen Rolle ein. Produzent des Films war Rainer Werner Fassbinder, den sie bei den Dreharbeiten kennenlernte. 1981 holte sie Fassbinder für eine kleinere Rolle in seinen Film Lola, wo sie die Ehefrau des Baulöwen Schuckert (Mario Adorf) spielte. Eine großartige Rolle ließ sie Fassbinder spielen in Die Sehnsucht der Veronika Voss: Der Film behandelt die letzten tragischen Jahre der UFA-Schauspielerin  Sybille Schmitz, die 1955 drogen- und alkoholabhängig an den Folgen eines Suizidversuchs verstorben ist. Für diese Rolle bekommt Rosel Zech den Goldenen Bären bei den Intern. Filmfestspielen in Berlin. (Quelle: Einige Informationen aus http://renaissance-theater.de)

  

Dem breiten Fernsehpublikum wurde Rosel Zech vor allem durch ihre Rollen in Die Knapp-Familie, "Die Geschwister Oppermann", der 5teilige TV-Film Die Bertinis und der TV-Reihe Die indische Ärztin bekannt. 2006 war sie im ZDF-Film Mr. Nanny – Ein Mann für Mama (Regie: Oliver Dommenget) zu sehen sowie in einer Gastrolle in der ARD-Reihe Agathe kann’s nicht lassen – Die Tote im Bootshaus (Regie: Helmut Metzger). 2008 brillierte sie in der TV-Reihe Einsatz in Hamburg – Ein sauberer Mord (Regie: Lars Jessen) sowie in Donna Leon – Blutige Steine (TV-Reihe, Regie: Sigi Rothemund). Außerdem stand sie für den ZDF-Dreiteiler Die Rebellin (Regie: Ute Wieland) als Partnerin von Friedrich von Thun vor der Kamera. (Quelle: u.a. www.daserste.de)

  

Weitere TV-Filme findet man hier auf dieser Fanpage >>>

 

Weitere Kino-Filme findet man hier auf dieser Fanpage >>>

  

Besondere Auszeichnungen für Rosen Zech:

1968 Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen

1976 Von der Zeitschrift "Theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewäht (für die Rolle der Hedda Gabler)

1982 Goldener Bär der Berlinale für Die Sehnsucht der Veronika Voss

1983 Deutscher Darstellerpreis für Mascha

1990 Kainz-Medaille der Stadt Wien für Eines langen Tages Reise in die Nacht

1991 Erster Preis des World Film Festivals in Montreal für Salmonberries

1992 Bayerischer Filmpreis (Beste Darstellerin) für Salmonberries

1999 Bayerischer Verdienstorden

2001 Merkur-Theaterpreis der Zeitung "Münchner Merkur" für Afterplay

  

 

  

  

  

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.rosel-zech.de (Eine Fanpage)

www.daserste.de (Film Späte Aussicht)

www.tatort-fundus.de (Episode Veras Waffen)

http://renaissance-theater.de

www.filmportal.de (über Sybille Schmitz)

 

 

 

 

 

 

 

  

   

 

 

 

 

   

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 27.03.2010