Nina Hoger

  

  

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Nina Hoger bei filmportal

  

  

  

  

Dietmar Bär und Nina Hoger - Foto: Ziegler-Film

Dietmar Bär und Nina Hoger

in einer Szene der Serie "Sportarzt Conny Knipper"

  

Foto: Ziegler-Film

Ihre Filmographie umfasst inzwischen an die 100 Titel, darunter TV-Filme wie Marleneken, und Michael Verhoevens Enthüllung einer Ehe, Kinofilme wie Klaus Kirschners Chopin - Bilder einer Trennung und Engagements in "Tatorten". Nina Hoger ist - wie ihre Mutter Hannelore Hoger - einer der meistbeschäftigten Fernseh-Schauspielerinnen.

 

Dadurch, dass ihre ganze Familie der Schauspielerei zugetan war, kam Nina Hoger schon sehr früh mit Theater und Film in Kontakt. Ihr Talent konnte sie bereits 1979 in dem Fernsehfilm Fallstudien, Regie Hartmut Griesmayr, unter Beweis stellen. Im Kino konnte man sie 1986 in Der Madonna-Mann sehen, wo sie an der Seite von Marius Müller-Westernhagen und René Soutendijk spielte; hier hatte Hans C. Blumenberg Regie.

 

Mit dem WDR-Tatort Ein Hundeleben hat sie 2005 ihr erstes Drehbuch vorgelegt, dass die beiden Kölner Kommissare in einem Altenheim ermitteln lässt: Privat und dienstlich werden Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) mit dem Altwerden und -sein konfrontiert - und mit der Art und Weise, wie Altenheime daraus Kapital schlagen. Um die Stimmungslagen zwischen Alten, Ärzten und Pflegern atmosphärisch dicht wiedergeben zu können, hat Nina Hoger mehrere Tage im Altenheim gearbeitet. Jetzt hat sie "großen Respekt vor dem Pflegepersonal". Regisseur dieses Tatorts ist Manfred Stelzer

  

Mit ihrer Mutter Hannelore Hoger stand sie 1987 für die fünfteilige Fernsehreihe Die Bertinis vor der Kamera. Ein weiteres Highlight, in dem Mutter und Tochter Hoger zusammen spielen, ist der Fernsehfilm Marleneken.

 

In der Verfilmung des Romans Jahrestage von Uwe Johnson arbeitete sie mit der Regisseurin Margarethe von Trotta und anderen Kollegen wie Suzanne von Borsody, Axel Milberg, Matthias Habich und Hanns Zischler zusammen.

 

Nina Hoger übernahm im Laufe der Jahre zahlreiche Gast- und wiederkehrende Rollen in erfolgreichen Serien wie der Tatort-Reihe, Die Pfefferkörner oder Dr. Sommerfeld. Auch in Hannelore Hogers Erfolgsserie Bella Block hatte sie 2004 einen Gastauftritt in der Folge Hinter den Spiegeln als Ehefrau eines Hotelmanagers, der als der vermeintliche Mörder gilt.

(Quelle: Einige Informationen aus der Webseite der Bavaria-Film)

  

  

   

Eine kleine Auswahl von Filmen mit Nina Hoger

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

   

   

Titel

Jahr Regie

Fallstudien

1979

Hartmut Griesmayr

Flächenbrand

1980 A. von Eschwege

Liebe ist kein Argument

Eine Frau um die Vierzig, berufstätig und verheiratet mit einem erfolgreichen Rechtsanwalt, verliebt sich in den Freund ihrer achtzehnjährigen Tochter. Nach Motiven des Romans von Leonie Ossowski.

Darsteller: Erika Pluhar, Günter Lamprecht, Nina Hoger

1982 Marianne Lüdcke

Flucht nach vorn

Zwei unterschiedliche junge Frauen kommen sich durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Motorräder näher. Die eine, Kfz-Lehrling mit leicht punkigem Aussehen, wird des Diebstahls verdächtigt und reist in Richtung Süden; die andere, eine Medizin-Studentin, bricht nach einem Streit mit ihrem Freund allein zur Urlaubsreise auf. Ein Unterhaltungsfilm um Beziehungen und Freundschaften.

1983 Heidi Genée

Die Abschiebung

Die Scheinehe mit der Tochter des liberalen Lehrers soll den jungen Kurden vor der Abschiebung in die Türkei bewahren. Doch Ausländerfeindlichkeit, Missgunst und ein Klima latenter Repression durch Umwelt und Behörden führen zu einem fatalen Ende. Überzeugender und engagierter Beitrag zum Thema der verschärften Asylrechtspraxis in der BDR; nach authentischen Vorfällen und einem Roman von Klaus-Peter Wolf. (Quelle: Lexikon Filme im Fernsehen, Adolf Heinzlmeier/Berndt Schulz)

Darsteller: Nina Hoger, Franz Buchrieser, Karin Baal, Tayfun Bademsoy, Richy Müller

1984 Marianne Lüdcke

Pattbergs Erbe

Literaturverfilmung. Ein Mann zieht auf seinem Weg in die verführerische Luxuswelt von Macht und Reichtum eine tödliche Spur der Zerstörung.

Nach Motiven des Romans "Der Sieger nimmt alles" von Dieter Wellershoff.

Darsteller: Gottfried John, Elisabeth Trissenaar, Hermann Treusch, Max Volker Martens, Nina Hoger, Bernhard Wicki

1985 Marianne Lüdcke

Betrogen

Als eine Frau ihren Mann verlassen will, bringt er sie um, vertuscht die Tat und lebt fortan mit ihrer Schwester zusammen, die die Rolle der Getöteten spielt, ohne vollends deren Identität anzunehmen. Nach einer tatsächlichen Begebenheit gestaltete Metapher über Selbstbetrug, die Austauschbarkeit der "großen Liebe" und das zähe Festhalten an Illusionen, auch wenn sie sich längst als trügerisch erwiesen haben. 

1985 Harun Farocki

Marleneken  

1989 Karin Brandauer

Der absurde Mord

1991 Rainer Bär

Enthüllung einer Ehe

1999 Michael Verhoeven

Der Madonna-Mann

1986 Hans-C. Blumenberg

Tatort (Winterschach)

1988 Hans-C. Blumenberg

Die Bertinis (5teil. Familien-Saga)

Eine großangelegte Familien-Saga, ein exemplarischer Zeitroman. Ralph Giordano formt einen bisher wenig beachteten Stoff episch aus: Er erzählt vom Schicksal sogenannter "jüdischer Mischlinge" in den Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Vorgeschichte beginnt Ende des letzten Jahrhunderts, die eigentliche Handlung setzt vor 1933 ein und führt in die ersten Nachkriegsjahre. Ihr Schauplatz: Hamburg - von den Elbvororten bis zum Stadtpark, von Barmbek im Norden bis zum Hafen im Süden, mit unvergesslichen, in den dramatischen Ablauf verwobenen Gestalten, Bildern, Situationen. Fast unglaublich ist diese Geschichte: Der Autor hat mit seiner Phantasie die nackte Realität überhöht; es ist ihm gelungen, eine sinnfällige Schilderung von Menschen unter bestimmten Bedingungen zu schaffen und eine Zeit zurückzurufen, die mit überwältigender Macht in das Leben aller eingegriffen hat. Er hat das Geschehen und die Figuren frei gestaltet.
Hier sind die kleinen Leute mit ihren Schwächen unter dem grausamen Druck des herrschenden Bösen, mit ihren liebenswerten Zügen, mit dem Ausmaß des ihnen zugefügten Leides und der Fähigkeit zum Überleben. Nichts wird geschönt, keine bittere Erkenntnis verschwiegen. Doch was immer es an Furchtbarem gab: die Liebe zu Hamburg, diese ganz unsentimentale Heimatliebe, bleibt unerschüttert und ist entscheidend für die Zukunft der Bertinis.
(Quelle: Amazon)

1992 Egon Monk

Die Helden aus der Nachbarschaft

2007 Jovan Arsenic

     

   

   

 

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.tatort-fundus.de (Episode Ein Hundeleben)

www.ziegler-film.com 

www.bundesinitiative.org (über Tayfun Bademsoy)

www.helden-film.de 

wikipedia (diverse)

www.bavaria.fernsehproduktion.de (Film Enthüllung einer Ehe)

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21.12.2010

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit