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Franz Peter Wirth Regisseur
Drehbuchautor Darsteller
Al
Capone im deutschen Wald ... R, WDR, 1969
Alexander Zwo ... R, WDR, 1972-73 (Kriminalspiel-Serie , 6 Teile), DA: Karl-Heinz Willschrei, Oliver Storz und Wilfried Schröder Ein
tödlicher Verkehrsunfall zwischen München und Starnberg: Ein Autofahrer
verliert aus ungeklärten Gründen die Herrschaft über seinen Wagen und rast
gegen einen Baum. Der Tote ist der Chef eines bedeutenden Industrieunternehmens:
Wilhelm Friedberg. Sein Sohn Mike, der seit Jahren in den USA lebt, muss seine
wissenschaftliche Karriere abbrechen, um den väterlichen Betrieb zu übernehmen.
Mike rätselt noch an dem mysteriösen Unfall seines Vaters herum, da ereignen
sich merkwürdige Vorfälle. Er selbst entgeht nur um Haaresbreite einem
Verkehrsunfall. Kurz darauf erreicht ihn der Telefonanruf einer Unbekannte, die
in beschwörendem Ton, aber in einer fremden Sprache auf ihn einredet. Liegt
hier eine Verwechslung vor? (Quelle:
EinsFestival)
Alle
meine Söhne ... R, SDR, 1955 und neu verfilmt 1961 beim NDR
Alte
Kameraden ... R, WDR, 1969
Antigone
... R, WDR, 1965
Arme Mann Luther, Der ... R, DA: Leopold Ahlsen, WDR, 1965 (über Martin Luther) 1965
inszenierte Franz Peter Wirth das Fernsehspiel »Der arme Mann Luther«. Die
Geschichte setzt beim Ende ein: Martin Luther hält auf dem Sterbebett Rückschau
auf sein Leben. Die wichtigsten Stationen seines Lebens ziehen noch einmal
vorbei, vor allem die großen Gegenspieler. Es ist eine Lebensbeichte mit der
Grundthematik des Angefochten-Seins. Ein Film, der sich beschränkt auf den
Menschen und seine Existenz vor Gott, den Menschen, der endet mit den Worten: »Wir
sind Bettler, das ist wahr.« (Quelle: Sonntagsblatt Bayern)
Baby Hamilton oder Das kommt in den besten Familien vor ... R, ZDF, 1975 Lustspiel
von Anita Hart und Maurice Braddel. Darsteller: Hamilton (Wolfgang Kieling), Millicent (Xenia Pörtner), Derek (Andreas Seyferth), Charles (Amadeus August), James (Claus Ringer), Dorothy (Eva-Maria Meineke), Helen (Susanne Barth), Edwards (Herbert Tiede), Pfarrer (Alexander May), Poppy (Elisabeth Volkmann), June (Michaela May), Jeanette (Ortrud Beginnen), Hilda (Lisa Fitz)
Bekenntnisse
eines möblierten Herrn ... R, 1963
Bernarda
Albas Haus ... R, SDR, 1957
Biberpelz,
Der ... R, ZDF/ORF/SRG, 1975 Mutter Wolffen ist eine resolute Wäscherin, verheiratet mit dem schwerfälligen und ängstlichen Schiffszimmermann Julius Wolff. Sie kommt in der Eröffnungsszene mit einem gewilderten Rehbock nach Hause und trifft unerwartet auf ihre Tochter Leontine, die aus ihrer Stellung bei dem reichen Rentier Krüger entlaufen ist. Sie habe noch in den späten Abendstunden einen Stapel Holz in den Stall schaffen sollen. Mutter Wolffen, die stets Rechtschaffenheit herauskehrt, will ihre ungehorsame, nicht übertrieben fleißige Tochter zurückschicken. Als sie jedoch erfährt, dass es sich um „schöne trockene Knüppel“ handelt, erlaubt sie Leontine, für eine Nacht dazubleiben. Mutter Wolffen will das Holz, das so noch nicht verwahrt worden ist, über Nacht stehlen. Während Mutter Wolffen dem Spreeschiffer Wulkow den angeblich gefundenen Rehbock verkauft, erzählt ihre jüngste Tochter Adelheid, dass Frau Krüger ihrem Mann kürzlich einen wertvollen Biberpelz geschenkt habe. Wulkow, als er das hört, erklärt, dass er für solch einen Pelz ohne weiteres sechzig Taler zahlen würde. Mit dieser Summe aber könnte Mutter Wolffen den größten Teil ihrer Schulden begleichen. Sie beschließt insgeheim, besagten Pelz an sich zu bringen, um ihn an Wulkow zu verkaufen. Holz und Biberpelz sind gestohlen. Krüger erstattet Anzeige. Der Amtsvorsteher von Wehrhahn fühlt sich dadurch aber nur belästigt. Als Beamter des wilhelminischen Staates ist er vor allem daran interessiert, „dunkle Existenzen, politisch verfemte, reichs- und königsfeindliche Elemente“ aufzuspüren. So trachtet er danach, den Privatgelehrten Dr. Fleischer wegen Majestätsbeleidigung verhaften zu lassen, weil dieser etwa zwanzig verschiedene Zeitungen abonniert hat und regelmäßig freigeistliche Literaten empfängt. Da der Amtsvorsteher Wehrhahn Krügers Anzeige schleppend behandelt, spricht Krüger erneut vor. Diesmal ist auch Mutter Wolffen anwesend. Es kommt zur einer grotesken, parodistischen Verhandlung, die ins Leere läuft: Mutter Wolffen kann mit Pfiffigkeit jeglichen Verdacht von sich abwenden. Die Diebstähle werden nicht aufgeklärt. (Quelle: wikipedia)
Bis
zum Ende aller Tage ... R, 1961 Liebesromanze. Seemann verliebt sich in Hongkong in eine Chinesin und nimmt sie mit nach Pellworm. Weil das nicht gut gehen kann, bemüht sich der Film um Ehrlichkeit in der Beschreibung von Vorurteilen, bleibt jedoch in zu vielen Klischees stecken. Darsteller: Hanns Lothar, Helmut
Griem, Karl Lange
Brot
des Malers Luschek ... R, SDR, 1954 Eine Fernseh-Skizze von Peter Adler, mit Pinkas Braun, Peter Höfer u.a.
Buddenbrooks,
Die ... R, 1979
(11 Teile), HR/Taurus-Film
Change
... R, WDR, 1971
Chiarevalle wird entdeckt ... R, SDR, 1955 Ein Fernsehspiel von Martin Walser nach dem Lustspiel "Zuviel des Guten" von Nicola Manzari.
Derrick
(Paddenberg) ... R, ZDF, 1975
Derrick
(Risiko) ... R, ZDF, 1976
Derrick (Solo für vier) ... R, ZDF, 1990
Don
Carlos ... R, ZDF, 1963 und neu verfilmt 1984 beim HR/BR
Dornberger
... R, HR, 1992 Schildert das Ende der DDR aus der Perspektive von Mitgliedern einer Produktionsgenossenschaft von Binnenfischern. Mit Routinearbeiten, vor allem im Serienformat, ließ Wirth seine Karriere dann ausklingen.
Egmont
... R, BR/NDR/WDR/ORF/TF, 1982
Ein Mann im schönsten Alter ... R, 1963, 109 Minuten Seiner reichen Frau entfremdet, beginnt ein erfolgreicher Chefredakteur ein Verhältnis mit einer jungen Mitarbeiterin, das ebenfalls an seiner ichbezogenen Lebenshaltung scheitert. Obgleich nicht frei von den modischen Klischees, bereitet der Film ein vergleichsweise ernsthaftes Thema formal ansprechend auf. Darsteller: Karl-Michael Vogler, Francoise Prevost, Pascale Audret, Marisa Mell, Hellmut Lange, Sigfrit Steiner
Ein
Mann wird jünger ... R, ZDF, 1977
Ein
Schloss ... R, WDR, 1966
Ein schönes Paar ... R, ZDF, 1975
Ein Stück Himmel ... R, 1982
Ein
Tag, der nie zu Ende geht ... R, 1959
Der deutsche Kommandant eines beschädigten U-Bootes sucht 1943 in einem irischen Hafen Hilfe. Eine Frau durchschaut ihn, es entwickelt sich eine spröde Beziehung. Der unsentimentale Film beschreibt die schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen über Ländergrenzen hinweg in Kriegszeiten. Darsteller: Ruth Leuwerik, Hansjörg Felmy, Hannes Messemer, Mady Rahl
Eisenwichser ... R, ZDF, 1972 Das
Erstlingsdrama des einstigen Malergesellen Heinrich Henkel; Dialog zwischen zwei
Rohranstreichern (die im Fachjargon Eisenwichser genannt werden) über Ehe, Fußball,
Fernsehen und Lohn.
Zwei Emigranten - vom Autor kurz "AA" und "XX" genannt - hausen zusammen in einem schäbigen und fensterlosen Kellerraum. Ein gemeinsames Schicksal hat sie dort zusammengeführt. Doch ihre Persönlichkeiten könnten verschiedener nicht sein: AA bezeichnet sich als politischen Emigranten und zeigt als "progressiver" Intellektueller neben dialektischer Redegewandtheit und der erklärten Absicht, ein Buch über den Menschen schreiben zu wollen, nur wenig effektive Arbeitsleistung. XX hingegen ist der Typus eines schwer arbeitenden, politisch nur wenig interessierten Proletariers, der baldmöglichst mit seinem sauer verdienten Geld nach Hause möchte. In diversen Episoden entwickelt sich zwischen ihnen ein Hass-Liebesverhältnis, aus dem keiner den befreienden Ausweg findet. AA möchte seinen Zimmergenossen so gern als "Modell" benutzen und ihm ein neues Bewusstsein eintrichtern. Das scheitert an der passiven und aktiven Abwehr von XX, der gegenüber ideologischen Appellen ausgesprochen bürgerlich-konservative Neigungen entwickelt. (Quelle: Theaterkanal)
Fall Winslow, Der ... R, 1961, WDR Der 13jährige Ronnie Winslow ist Kadett am Royal Naval College. Er wird des Diebstahls einer Postanweisung an einen Kameraden beschuldigt. Das Untersuchungsgremium, das dem Jungen keine Verteidigungsmöglichkeit zukommen lässt, befindet ihn schuldig. Sein Vater Arthur Winslow, ein Bankier, soll seinen Sohn vom College nehmen. Vater Winslow kann den Verdacht und das Urteil nicht akzeptieren. Mit seiner Tochter Catherine stellt er selber Nachforschungen an, dabei hilft ihm sein Freund und Anwalt Desmond Curry. Curry bespricht sich sogleich mit dem besten Strafverteidiger Englands, Sir Robert Morton, sollte der Fall vor Gericht kommen. Die britische Regierung hat kein Interesse an einem Prozess, der die Öffentlichkeit einbeziehen würde. Doch nach hitzigen Debatten im Unterhaus gibt die Regierung nach − der Fall kommt vor Gericht. Sir Morton kann die belastenden Indizien entschärfen, die Regierung zieht das Urteil gegen Ronnie zurück. Zwar hat die Familie gewonnen, doch der Preis war hoch: Catherine verliert ihren Verlobten, John Watherstone, Bruder Richard kann sein Studium in Oxford nicht weiterführen, da durch die Prozesskosten kein Geld mehr für die Studiengebühren vorhanden ist und Vater Arthur Winslow hat seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Darsteller: Paul Dahlke (Arthur Winslow), Alice Treff, Eva Crüwell, Peter Pasetti, Harald Dietl, Reinhold Zobel (Ronnie Winslow), Johannes Grossmann, Heini Göbel, Else Quecke, Ortrud Bechler, Nora Minor, Adolf Ziegler, Ado Riegler, Ernst Konstantin
Familienschande
... R, SDR, 1988 In
den Augen seiner reichen Familie hat Paul Morrison Schande über die
gesamte Verwandtschaft gebracht. Er hat nämlich die schöne, aber aus
armen und zwielichtigen Verhältnissen stammende Virginia heimlich in
Acapulco geheiratet. Eines Abends lernt Paul gemeinsam mit Virginia den
Barpianisten Quentin Olsen kennen. Am nächsten Abend liegt dieser Mann
ermordet ausgerechnet in Pauls Wohnung. Mit den Ermittlungen in dem
Mordfall werden auch immer mehr Geheimnisse aus Virginias dunkler
Vergangenheit zu Tage gefördert ... (Text:
GP, Die Krimihomepage)
Flucht ohne Ausweg ... R, SDR, 1967 (3teilig) Nach
Motiven von Kenneth Donald. Darsteller: Hansjörg Felmy
(Bert Gregor), Karin
Hübner (Sandra), Peter Ehrlich
(Paul), Helmut Heisler, Axel Bauer,
Norbert Gastell, Willi Anders, Horst Hochstadt, Manfred Gunther
Frau am dunklen Fenster, Die ... R, 1960, 97 Minuten Endlich glaubt sie ihr Lebensglück gefunden zu haben, die behinderte Fernsehansagerin Luise Konradin, als sie in einem Untermieter den geliebten Freund fand. Aber bald zieht es diesen zu ihrer Freundin, die er heiratet. Als der junge Mann nach einem Schuß stirbt, kann Luise dies aus dem gegenüberliegenden Fenster beobachten. Sie wird die einzige Belastungszeugin, als ihre ehemalige Freundin des Mordes angeklagt wird. Doch sie überwindet ihren Hass und bestätigt deren Unschuld. Melodram. Darsteller: Marianne Koch, Robert Graf, Heinz Drache
Generale
... R, ZDF, 1977
Georg
Thomallas Geschichten ... R, ZDF, 1986
Geschichte
von Joel Brand, Die ... R, WDR, 1964 Fernsehspiel von Heinar Kipphardt nach dem Bericht von A. Weißberg.
Geschlossene
Gesellschaft ... R, WDR, 1966
Glaube,
Liebe, Hoffnung ... R, SDR, 1958,
Fernsehspiel nach Ödön von Horvath Ein
kleines Betrugsdelikt hat das Mädchen Elisabeth aus der Bahn geworfen. Sie ist
in die Mühlräder der Justiz geraten. Als Vorbestrafte bewegt sie sich nun in
einem tristen und ausweglosen Kreis: Sie hat kein Geld, um sich wieder einen
Wandergewerbeschein zu beschaffen, denn ohne ihn kann sie als Vertreterin für
Mieder und Büstenhalter nichts verdienen. So versucht sie schon zu Lebzeiten,
ihren Leichnam an ein Anatomisches Institut zu verkaufen. Doch ohne Erfolg. Da
lernt sie den Wachbeamten Alfons Klostermeyer kennen. Die kurze Liebe zwischen
beiden endet jäh, als Klostermeyer erfährt, dass wiederum ein Verfahren gegen
sie angestrengt worden ist, dass sie verurteilt worden ist, ohne
eigentliche Schuld, vielmehr durch Unverständnis und Böswilligkeit ihrer
Umwelt. Klostermeyer trennt sich von ihr, denn er darf ja seine Karriere nicht
gefährden. Für Elisabeth hat das Leben nun jeglichen Sinn verloren, sie geht
ins Wasser, wird jedoch von einem tollkühnen Lebensretter wieder herausgezogen.
Man bringt sie auf die Polizeiwache, auf der auch Alfons seinen Dienst tut.
Nachdem die Wiederbelebungsversuche zunächst Erfolg haben, stirbt sie aber
dann, von ihrem Glauben, von ihrer Liebe und von jeder Hoffnung verlassen.
Hamlet
... R, Bavaria/NWRV Köln, 1961
Haus
Lunjowo, Das ... R, SDR, 1970
Helden
... R, 1958
Herzliches
Beileid ... R, ZDF, 1966
Hexer,
Der ... SDR, 1956
(und neu verfilmt 1963 beim SDR
Hildes
Endspiel - Eine Vorstadtballade ... R, ZDF, 1984
Himmelsbrief
von Söregrund ... R, SDR, 1954
Hund
des Generals, Der ... R, WDR, 1964 Ein Gefreiter, der als einziger Überlebender eines sechzigköpfigen Himmelfahrtskommandos zurückkommt, beschuldigt den kommandierenden General, den Einsatz nur befohlen zu haben, um sich an ihm persönlich zu rächen, da er zuvor den Hund des Offiziers in Notwehr erschossen habe. Zwanzig Jahre nach dem Vorfall soll eine Untersuchungskommission die Schuldfrage klären. Fernsehfilm, der - vordergründig an einem Einzelschicksal - die Kriegsvergangenheit aufarbeiten will und die Schwierigkeiten der jungen Republik im Umgang mit ihrer Vergangenheit thematisiert. Schnörkellos-sachlich inszeniert.
Insel
der Rosen ... R, SDR, 1976
Jeanne
oder die Lerche ... R, SDR, 1956
Julia
und Romeo ... R, SDR, 1976
Karambolage
... R, HR, 1989
Karl
Sand ... R, ZDF, 1964
Kaukasische
Kreidekreis, Der ... R, SDR, 1958
Konto
ausgeglichen ... R, SDR, 1959
Korruption
... R, SDR, 1957
Leute
von Feichtenreut, Die ... R, WDR, 1976
Marquise
von B., Die ... R, ZDF, 1970 (2 Teile)
Meine
Schwester und ich ... R, SDR, 1956
Menschen im Netz ... R, 1959
Messe
der erfüllten Wünsche, Die ... R, ZDF, 1971
Minna
von Barnhelm oder Das Soldatenglück
...
R, ZDF/ORF, 1976. Nach
Gotthold Ephraim Lessing. Der preußische Major von Tellheim, nach dem Siebenjährigen Krieg verabschiedet, wartet in einem Berliner Gasthof auf Anerkennung seiner Forderungen an die Staatskasse und auf seine Rehabilitierung - man verdächtigt ihn, er habe sich als Besatzungsoffizier in Sachsen bestechen lassen; er fühlt sich entehrt, ist inzwischen nahezu mittellos und will deshalb seine Verlobung mit Minna von Barnhelm lösen, die ihm aus Thüringen nachgereist und zufällig im gleichen Haus abgestiegen ist. Minna schlägt ihn mit seinen eigenen Waffen: Sie packt ihn bei seiner empfindlichen Ehre... Darsteller: Reinhild Solf, Frank Hoffmann, Wega Jahnke, Werner Kreindl, Udo Thomer, Klaus Schwarzkopf, Helmuth Lohner, Eleonore Weisgerber (Quelle: Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 23, Dezember 1978 bis Februar 1979)
Nathan
der Weise ... R, ZDF, 1967
Nicht
einmal das halbe Leben ... R, WDR, 1973
Notenwechsel
... R, HR, 1990
Oh, Jonathan - oh, Jonathan ... R, 1973 Der
kauzige alte Millionär Konsul Jonathan Reynold (Heinz
Rühmann) liegt auf dem
Sterbebett. Sein Arzt hat keine Hoffnung mehr, der Priester ist schon angerückt.
Jonathans Sohn Tobias, der den Jet Set mehr liebt als die Geschäfte des Vaters,
kommt im letzten Moment aus Teneriffa angereist, wo er seine mondäne Braut
Gloria Benditz-Degenhart und ihre perlenschwingende Mutter kennen gelernt hat.
Als der Vater seinen letzten Wunsch ausspricht, vor seinem Tod noch die Braut
seines Sohnes zu sehen, kommt Tobias tüchtig ins Schwitzen, denn Gloria ist
unauffindbar. In seiner Not engagiert Tobias die hübsche, singende
Garderobenhelferin Eva Schmidt, deren natürliche und herzliche Ausstrahlung dem
Vater so sehr imponiert, dass er sich auf wundersame Weise erholt - derweil
Jonathans Arzt gesundheitlich immer mehr abbaut. Als der Vater ein großes Fest
anberaumt, hat Tobias ein Problem. Seine "richtige" Braut, die auch zu
den geladenen Gästen zählt, muss Tobias dem Vater als eine gute Bekannte
vorstellen, derweil die "falsche" Braut sich in ihrer Rolle besser
zurechtfindet als Tobias lieb ist. Die beiden ahnen nicht, dass der Konsul das
Spiel längst durchschaut hat, sich jedoch nichts anmerken lässt und zu seiner
großen Freude beobachtet, wie sein verzogener Sohn sich unter dem Einfluss der
couragierten Eva charakterlich sehr zu seinem Vorteil verändert...
Operation
Walküre ... R, WDR, 1971 (2 Teile), insgesamt 208 Minuten Dokumentation über das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944, bei dem das Panorama des Tages von Schauspielern an historischen Originalplätzen nachgestellt wird. Teil 1: Initialzündung: Das Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944 dargestellt in einem dokumentarischen Fernsehspiel, setzt sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus eingeblendeten Interviews und Berichten mit unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden zusammen. Es wird alles, was an authentischen Zeugnissen über den 20. Juli 1944 vorhanden ist, durchleuchtet und mit höchstem Realitätsbezug dokumentiert. - Dieser Film wurde mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet." Teil 2: Tote Stunden: Operation Walküre hieß ein offizieller Alarmplan während des Zweiten Weltkrieges. Mit Hilfe diesen Planes wollten die Verschwörer des 20. Juli 1944 den Umsturz in Deutschland herbeiführen. Die Ergebnisse sind bekannt: Stauffenbergs Attentat missglückte, Hitler blieb am Leben..." (Quelle: Amazon)
Oppen & Ehrlich ... R, WDR, 1991 Die rivalisierenden Halbbrüder OPPEN UND EHRLICH bestimmen in der gleichnamigen Serie das politische und gesellschaftliche Leben einer sauerländischen Kleinstadt. Uwe Friedrichsen und Andreas Schmidt-Schaller spielen die Hauptrollen. (Quelle: Bavaria)
Oskar
kommt mit der dritten Stadtbahn ... R, SDR, 1954
Othello
... R, ZDF, 1968
Plus
Minus Null ... R, ZDF, 1974
Raskolnikoff
... R, SDR, 1959
Regenmacher,
Der ... R, WDR, 1966
Richter
und sein Henker, Der
... R, WDR, 1957 Der Dorfpolizist Clenin findet auf der Straße von Twann nach Lomboing die Leiche des Polizeileutnants Schmied aus Bern. Mit der Aufklärung des Verbrechens werden Kriminalkommissar Bärlach und sein Assistent Tschanz beauftragt. Der erste Verdacht fällt auf den großen Finanzier Henri Gassmann, hinter dessen Biedermannsmaske sich eine verbrecherische Natur verbirgt. Bärlach und Gassmann haben sich vor einem Menschenalter als junge Leute in Istanbul kennengelernt und bei dieser Gelegenheit eine Wette abgeschlossen, durch die Gassmann zu dem wurde, was er jetzt ist: Ein perfekter Verbrecher. Er hat es seinerzeit fertiggebracht, vor den Augen Bärlachs einen Mord zu begehen und sich trotzdem ein einwandfreies Alibi zu beschaffen. Seitdem verfolgt Bärlach Gassmann um die ganze Welt, aber immer ohne Erfolg. Noch einmal hat er, der todkranke Kriminalbeamte, jetzt die Chance, seinen Widersacher zu stellen. Er nützt diese Chance und überführt gleichzeitig den Mörder seines Freundes Schmied. --- Der früh dem Fernsehen verbundene Regisseur Franz Peter Wirth drehte nach der Vorlage des einst viel auf deutschen Bühnen aufgeführten Dramatikers Friedrich Dürrenmatt das erste Fernsehspiel, das auf Filmmaterial aufgezeichnet wurde, mit etlichen Außenaufnahmen: ein kleiner, eindringlicher und pointierter "film noir" von filmhistorischer Bedeutsamkeit. (Quelle: Matthias-Film)
Silberne Hochzeit im Hause Romeo und Julia zu Venedig. Wir erfahren, dass Romeo damals vor 25 Jahren noch rechtzeitig gemerkt hat, dass Julia nicht tot war. Die Ehe des Liebespaares der Weltliteratur ist indessen nicht so verlaufen, wie man es ihm hätte wünschen mögen. Die Liebe hat sich im Ehealltag abgenützt. Nach einem Viertel Jahrhundert desillusionierendem Zusammenleben beginnen Romeo und Julia noch einmal von vorn: Die Wiederholung der Balkonszene freilich hat ihre Tücken. Romeo, nicht mehr der Jüngste, erklimmt nur mühsam die Mauer, die er vor 25 Jahren leicht überwand. Und Julia harrt seiner ein wenig besorgt mit einem Regenschirm, denn es gewittert mächtig. Aus Verwicklungen und Verstrickungen endet die Geschichte a la Shakespeare: Die beiden sterben den schönen, gemeinsamen, ernsten und richtigen Tod in der Familiengruft. (Quelle: SWR Media Services)
Rote
Kapelle, Die ... R, WDR, 1972 (7 Teile)
Ein russischer Anarchist gerät auf der Flucht in ein Bordell, in dem auch seine Verfolger verkehren; intensiv gespieltes Versteckpuzzle nach Motiven der Erzählung "Finsternis" von Leonid N. Andrejew. Darsteller: Eleonore Weisgerber, Gerd Böckmann, Werner Kreindl, Karl-Michael Vogler
Rückkehr
von den Sternen ... R, ZDF, 1965
Ruepp,
Der ... R, ZDF, 1965 Der
Ruepp-Hof in der Dachauer Gegend geht immer mehr vor die Hunde, obwohl sich die
Bäuerin, ihre Söhne und der Knecht von früh bis spät abrackern. Aber sie können
nicht verhindern, dass der Gerichtsvollzieher ins Haus kommt. Schuld daran ist
der Bauer Michael Ruepp. Er hat eine unglückliche Hand, wenn es ums Geld geht.
Dafür kann er um so besser trinken, streiten und spielen. Als ihm das Wasser
bis zum Hals steht, dringt er heimlich ins Sterbezimmer der alten Magd ein. Ihr
schuldet er noch 3.000 Mark ... Als man ihm auf die Schliche kommt, versucht er
verzweifelt, seine Frau zu einem Meineid zu zwingen ... (Quelle:
tvprogramme.net)
Schinderhannes
... R, WDR, 1968
Schlacht
bei Lobositz ... R, WDR, 1968
Schmutzige
Hände ... R, SDR, 1956 (und neu verfilmt 1968 vom SDR
Schöne
Gleichgültige, Die ... R, SDR, 1956
(und neu verfilmt 1967 vom WDR
Die Liebesverhältnisse und Rituale in dem feinen englischen Landhaus scheinen festgefahren, als das frische junge Hausmädchen wie ein Wirbelwind alles durcheinanderbringt: besonders den egoistischen Schönling der Familie. Nach dem Theaterstück "The Understanding" von Angela Huth. Darsteller:
Karl-Heinz Vosgerau, Heidelinde
Weis, Krista
Stadler, Marion Kracht
Spielsalon
... R, 1962, WDR
Strychnin
und saure Drops ... R, ZDF, 1974
Synchron
oder Man kann auch anders ... R, ZDF, 1974 "Man kann auch anders" war der Arbeitstitel (er ist ein Vorschlag von Robert Neumann) einer Satire auf die Fernsehmacher: Nach einer Woche Drehzeit zeichnet sich bei einem Fernsehfilm ein künstlerisches Fiasko ab. "Sachliche Bedenken" kommen hinzu, doch alle Beteiligten wollen ihn durch gewaltsame Wiederbelebungsversuche retten. Das geschieht durch Nachsynchronisation, durch Aufpfropfen von gängiger Musik, durch "rasante" Schnitte... Ein Opfer wird dabei der Autor, ein berühmter, ehrwürdiger Romancier, der sich von einem Fernsehredakteur zu diesem modernistischen und auch etwas opportunistischen Projekt hatte verführen lassen. Werner Finck spielt diesen Dichter. Ein solches Thema liegt natürlich in der Luft, wenn so viel von Medienkritik, Transparenz, Manipulation, Feedback usw. gesprochen wird. Aber, wie gesagt, hier wird's einmal auf leicht versucht, was bekanntlich nicht der leichteste Weg ist. So sind denn alle auf den Rohschnitt gespannt, insgesamt befallen von abergläubischer Furcht, ein "vergnüglicher" Film "in eigener Sache" könnte schließlich auf zuwenig Gegenliebe stoßen. Denn natürlich ist der Film ans Publikum adressiert, und er hat auch seine bescheidenen pädagogischen Nebenabsichten: als Versuch der "Entmythologisierung" des Fernsehens, der den Zuschauer in unaufdringlicher Weise zu einem "kritischen Konsum" - hier von Fernsehspielen - führen soll. Aber auf keinen Fall sollen die didaktischen Überlegungen über die Spielfreude und die Freude am Zuschauen beim Spiel dominieren. Nun, warten wir den Film ab, der sich ohnehin schwer erzählen lässt, weil das Vergnügen - und der Teufel - im Detail steckt. (Quelle: Broschüre "Das Fernsehspiel im ZDF", Heft Nr. 3, 1973)
Tatort
(Mit nackten Füßen) ... R, 1980
Tatort
(Wodka Bitter Lemon) ... R, WDR, 1975 Fabrikant Martin Koenen nimmt an einem Abend ein Mädchen mit nach Hause. Irene Lersch kam aus einer Diskothek und hatte den Bus verpasst. Ihr war es nicht ganz unrecht, von einem älteren Herrn mitgenommen zu werden - Koenen dagegen ist unsicher und verklemmt. Er bietet Irene einen Drink an. Dann geht er ins Badezimmer, um sich frisch zu machen. Als er zurückkommt, ist das Mädchen tot. Koenen verliert die Nerven. Anstatt die Polizei zu benachrichtigen, bringt er die Leiche weg, deponiert sie einfach in einem Park. Kommissar Haferkamp hat einen Fall vor sich, der auf den ersten Blick klar erscheint. Irene Lersch wurde vergiftet. Alle Indizien weisen auf Koenen. Aber welches Motiv hat er? Wurde er von dem Mädchen, das in seinem Betrieb als Lehrling arbeitete, erpresst? Kommissar Haferkamp scheint das zu einfach. Er sucht in der Familie Koenen nach Motiven und Spuren. Er findet heraus, dass Koenens Frau Petra, die an jenem Abend nicht zu Hause war, nicht recht zu ihrem Mann passt. Haferkamp schleust sich unter Mithilfe seiner Ex-Frau Ingrid in die High-Society-Welt ein, in der Petra Koenen verkehrt. Bei einer Party macht Frau Haferkamp eine überraschende Entdeckung. Darsteller:
Hansjörg
Felmy, Claudia Amm, Heinz
Bennent, Karin Eickelbaum, Willy Semmelrogge, Jürgen Kloth, Lil
Dagover, Margot
Trooger, Sabine
von Maydell, Katharina Seyferth, Sky Dumont, Klaus Grünberg
Telefon,
Das oder Die Liebe zu drei ... R, SDR, 1955
Tiefe
Wasser ... R, ZDF/ORF, 1983 (2 Teile) Vic van Allens Lebensumstände - er ist Erbe eines ansehnlichen Vermögens - haben es ihm erlaubt, eine glänzende bürgerliche Fassade aufzubauen. Er ist tolerant, was seine Frau betrifft, meinen die Freunde. Gewiss, er hat ein paar merkwürdige Eigenheiten: Er fährt einen ausgefallenen Oldtimer, schreibt Aufsätze über abgelegene zoologische Probleme und züchtet Schnecken, die er bei ihrem stummen Liebesspiel beobachtet. Seine junge Frau schleppt ihm immer neue Liebhaber ins Haus, und er findet zu leicht Entschuldigungen für sie. Vic hat allerdings sehr schnell aufgegeben und sich einen kleinen Anbau neben der Garage eingerichtet, in den er sich zu seiner klassischen Musik zurückzieht - und in dem er auch schläft. Dieser stille Hintergrund, oder besser stille Vordergrund, ist der Sprengstoff einer langsam heraufziehenden Katastrophe, die man hätte kommen sehen können - doch alle hatten sie verdrängt. "Die wirkliche Hölle, zum Teufel noch mal, beginnt doch erst dort, wo einem der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit so bitter klar wird, dass man ihn nicht mehr mit Illusionen zudecken kann." Das sagte die große amerikanische Kriminalromanschriftstellerin Patricia Highsmith - und die wirkliche Hölle beginnt auch für Vic in dem Augenblick, in dem das Gehäuse seiner Illusionen zusammenbricht, in dem Augenblick, in dem er vermuten muss, dass ihn seine Frau Melinda mit dem letzten ihrer Liebhaber, einem unkomplizierten, vitalen Burschen, für immer verlassen will. Wie in den anderen großen Romanen von Patricia Highsmith, verbergen sich auch in "Tiefe Wasser" (das Buch hat ursprünglich den Titel "Mask of Innocence" / "Die Maske der Unschuld") hinter den Masken des bürgerlichen Lebens mit seinen eingespielten Konventionen die unausweichlichen seelischen Grunderfahrungen von verletztem Stolz, Einsamkeit, Eifersucht, Liebe und Hass. (Quelle: ZDF-Pressetext)
Tod
des Engelbert Dollfuß, Der ... R, SDR, 1967 Fernsehspiel von Peter Adler. Sprecher: Alexander Hegarth. Szenenbild: Helmut Gassner und Dorothea Holle. Szenisches Protokoll über den von Hitler-Deutschland insgeheim unterstützten
Staatsstreich gegen die österreichische Regierung unter Bundeskanzler Engelbert
Dollfuß, dargestellt nach Verhandlungsaufzeichnungen und Augenzeugenberichten.
Der Putsch gegen das Dollfuß-Regime am 24./25. Juli 1934 scheiterte, der
Bundeskanzler starb aber durch eine Kugel der Aufständischen ...
(Quelle: tvprogramme.net)
Tod des Handlungsreisenden, Der ... R, SDR, 1958 Dies
ist die Geschichte des Handlungsreisenden Willy Loman, des "kleinen
Mannes" mit der romantischen Illusion, dessen Tragik in dem irrigen Glauben
liegt, dass "beliebt sein" und "Persönlichkeit" allein die
Garanten des Lebenserfolgs sind. / Er, der sein Leben lang nach Erfolg und
Geltung strebte, steht, - nach 36jähriger Arbeitszeit von seiner Firma
entlassen - nun alt und verbraucht vor der Unbarmherzigkeit des modernen
Existenzkampfs. Die Abzahlung von Kühlschränken und Staubsaugern, die zu Bruch
gehen, sobald die letzte Rate bezahlt ist, der zermürbende Existenzkampf gegen
die jüngeren Kollegen, die Enttäuschung über die missratenen Söhne Biff und
Happy, lassen in ihm am Schluss die paradoxe Erkenntnis reifen, dass er
"tot mehr wert ist als lebend". So bringt er sich selbst seiner
Familie zum Opfer.
Und nichts als die Wahrheit ... R, 1958, 96 Minuten, Kinofilm Die unheilbar kranke, geschiedene Frau eines Arztes stirbt plötzlich und nachweislich an Gift. Noch an ihrem Todestag hat sie ihr Testament geändert. Unvermutet ist ihr geschiedener Mann der Alleinerbe des großen Vermögens. Eine junge Verwandte der Toten, die ursprünglich vorgesehene Erbin, ficht das Testament an. Der Arzt gerät unter Mordverdacht. Die Indizien sprechen gegen ihn, ein beweiskräftiges Alibi fehlt. Nach langen Verhandlungen sagt er die Wahrheit. Seine einstige Frau, die unter qualvollen Schmerzen auf den Tod wartete, hat von ihm schriftlich seinen Besuch und das erlösende Gift erfleht. Er besuchte sie, versuchte zunächst, ihr das Gift vorzuenthalten, sie entriss es ihm nach einem Erstickungsanfall und schluckte es, ehe er Mut und Kraft aufbringen konnte, sie daran zu hindern. Das Gericht erkennt auf Freispruch, wobei der Richter jedoch betont, dass kein Mensch dem Angeklagten die Last des Gewissens abnehmen kann. Darsteller: O. W. Fischer, Marianne Koch, Ingrid Andree, Paul Verhoeven.
Unruhige
Nacht ... R, SDR, 1955 Fernsehspiel nach einer Novelle von Albrecht Goes. Szenenbild: Karl Wägele. Der
evangelische Kriegspfarrer Back, Ich-Erzähler dieser eindrucksvollen Geschichte
von der Bewährung menschlichen Verhaltens in einer extremen Situation, soll
1942 im ukrainischen Proskurow den zum Tod verurteilten Soldaten Baranowski auf
seinem letzten Gang begleiten. In der Nacht vor der Erschießung studiert der
Pfarrer die Akten, um mit der äußeren Geschichte des Delinquenten vielleicht
auch dessen innere kennen zu lernen. "Es ist die Geschichte von einem, der
nicht genug geliebt worden ist." Fedor Baranowski, der nach einer
liebleeren Kindheit bei Kriegsausbruch Soldat geworden war und die Kaserne als
seine einzige Heimat kennenlernte, begegnete der Ukrainerin Ljuba und ihrem
Kind: "Der Gruß eines Kindes, die Quelle in der Wüste: man versteht, daß
er festhalten wollte, was ihm da das Leben bereitete." Er tauchte ins
ukrainische Zivilleben unter, um dort ein paar Wochen lang ein Mensch zu sein.
Beim Durchkämmen eines Partisanenverstecks wurde er entdeckt und wegen
Fahnenflucht verurteilt. - Im selben Quartier, in dem der Pfarrer die
Lebensgeschichte Baranowskis liest ist in dieser "unruhigen Nacht"
auch Hauptmann Brentano unter- gebracht. Er trägt sein eigenes Todesurteil in
der Tasche: den Marschbefehl nach Stalingrad. Er bittet den Pfarrer, ihm eine
Zusammenkunft mit seiner Verlobten, Schwester Melanie, zu gewähren, mit der er
die letzten Stunden verbringen will. Die beiden Liebenden feiern, drei Schritte
vom Pfarrer entfernt, "Abschied, Hochzeit und fast schon Tod". Am nächsten
Morgen besteigt Brentano mit "Haltung, Leichtigkeit Morgenlicht in Todesnähe"
die Maschine, die ihn in den sicheren Tod fliegt. - Der Pfarrer selbst hat
seinen Auftrag zu erfüllen, das letzte Gespräch mit seinem Todeskandidaten:
"Es war ein Gespräch an der Grenze, und ich trug die Verantwortung dafür,
dass es ein richtiges Gespräch wurde." Es wird ein richtiges Gespräch.
Wenige Worte fallen, aber es sind "Menschenworte", die Baranowski getröstet
in den Tod gehen lassen. (Quelle: SWR Media Services) Info:
Denselben
Stoff inszenierte Falk
Harnack als Spielfilm (1958) mit Bernhard
Wicki und Hansjörg
Felmy in den Hauptrollen mit großem Erfolg.
Verraten
und verkauft ... R, WDR, 1969 (2 Teile)
Verschwörung
des Fiesco zu Genua, Die ... R, ZDF, 1975
Vor
dem Sturm ... R, NDR, 1984 (6 Teile)
Wächter,
Die ... R, WDR/WWF, 1985/86 (Serie)
Wallenstein ... R, 1961/62 (SWR), 1978 (ZDF) und 1987 (HR) Der Klassiker von Schiller wurde von Franz Peter Wirth 3 mal verfilmt: 1961/62, SWR, 2 Teile (mit Wilhelm Borchert als Wallenstein) 1978, ZDF, 4 Teile (mit Rolf Boysen als Wallenstein), Erstsendung am 19., 22., 26. und 29.11.1978 1987, HR, (mit Thomas Holtzmann als Wallenstein), Erstsendung am 22.11.1987
Fernsehspiel des Trauerspiels von Friedrich von Schiller. Schillers "Wallenstein" gehört zu den großen deutschen Geschichtstragödien. Im Mittelpunkt steht der berühmteste Feldherr des 30jährigen Krieges, Wallenstein, Herzog von Friedland. Als es im Jahr 1634 zum Bruch zwischen ihm und dem Kaiser kommt und Wallenstein sich mit den Schweden gegen den Kaiser verbünden will, fällt seine Armee von ihm ab. Wallenstein wird in Eger ermordet. (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)
Darsteller 1961: u.a. Wilhelm Borchert, Dieter Kirchlechner, Wolfgang Weiser, Ernst Fritz Fürbringer, Alexander Golling, Wolfgang Kieling, Hanns Ernst Jäger u.a. Darsteller 1978: u.a. Rolf Boysen, Romuald Pekny, Werner Kreindl, Ernst Fritz Fürbringer, Hans Caninenberg, Reinhild Solf u.a. Darsteller 1987: u.a. Thomas Holtzmann, Krista Stadler, Irina Wanka, Rolf Becker, Jacques Breuer, Manfred Andrae, Rita Russek, Dieter Kirchlechner, Karl-Heinz von Hassel, Walter Renneisen, Friedrich von Thun, Peter Fricke, Herbert Stass, Heinz Weiss, Christian Berkel u.a.
Walter
Rathenau ... R, SDR, 1967
Was
ihr wollt ... R, WDR, 1963
Weihnachtsgast,
Der ... R, SDR, 1954
Willy
und Lilly ... R, ZDF, 1971 Zweipersonenstück mit Maria Schell und Heinz Baumann.
Wittiber,
Der ... R, ZDF, 1975 Der Schormayer-Bauer ist Wittiber (Witwer) geworden. 28 Jahre hat er mit seiner Frau Kathi und seinen Kindern Lenz und Ursula ein arbeitsames und ertragreiches Leben geführt. Der Tod seiner Frau trifft ihn völlig unerwartet. Der für die Übergabe des Hofes an den Sohn noch zu junge, vitale Mann verliert plötzlich sein Gleichgewicht und seiner innere Sicherheit. Immer häufiger kommt es zu Zusammenstößen mit den Kindern, nie zu einer echten Aussprache, die allein die Katastrophe, den Zerfall der Familie Schormayer, aufhalten könnte. Darsteller: Gustl Bayrhammer, Werner Asam, Gaby Dohm, Lisa Fitz (Quelle:
Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung: Das
Fernsehspiel im ZDF, Heft 9, Juni bis August 1975)
Zahlungsaufschub
... R, SDR, 1962 Der
Bankangestellte Marble bewohnt mit Frau Annie und Sohn John ein kleines Haus in
der Londoner Vorstadt. Durch allerlei missliche Umstände, nicht zuletzt durch
seine Charakterschwäche, ist er in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da
erscheint sein schwerreicher Neffe Jim aus Australien. Der sorglose junge Mann
mit seiner prallgefüllten Brieftasche wird für Marble zu einer furchtbaren
Versuchung - er tötet Jim. Nun ist er seiner finanziellen Sorgen enthoben,
seine Verhältnisse bessern sich, das Verbrechen bleibt unentdeckt. Doch der
'Fluch der bösen Tat' lässt Marble nicht los ...
Zaubereien
oder Die Tücke des Objekts ... R, SDR, 1962
Zerbrochene
Brücken ... R, ZDF, 1986 (2 Teile)
Zerbrochene
Krug, Der ... R, ZDF, 1974 Der Krug gehört Frau Marthe und wurde von irgendwem zerbrochen - ein wertvoller Krug, auf dem Szenen zur Geschichte der Niederlande abgebildet waren. Dorfrichter Adam, der seine eigene, nicht ganz den Gesetzen entsprechende Art hat, Recht zu sprechen, soll den Täter ermitteln. Man verdächtigt den braven Ruprecht, einen jungen Mann, der Marthes Tochter Eve liebt. Auch der Dorfrichter mag die kleine Eve; er will den Ruprecht von ihr fernhalten oder, wenn das schont nicht geht, zumindest auf dessen Kosten ihre Gunst erkaufen. als Ruprecht fälschlich verdächtigt wird, greift Eve in den Prozess ein. (Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung: Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 9, Juni bis August 1975)
Zimmerschlacht,
Die ... R, SDR, 1969
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 16.10.2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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