Franz Peter Wirth

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller

   

Seine Biografie

   

 

 

 

 

Al Capone im deutschen Wald ... R, WDR, 1969

  

 

Alexander Zwo ... R, WDR, 1972-73 (Kriminalspiel-Serie , 6 Teile), DA: Karl-Heinz Willschrei, Oliver Storz und Wilfried Schröder

Ein tödlicher Verkehrsunfall zwischen München und Starnberg: Ein Autofahrer verliert aus ungeklärten Gründen die Herrschaft über seinen Wagen und rast gegen einen Baum. Der Tote ist der Chef eines bedeutenden Industrieunternehmens: Wilhelm Friedberg. Sein Sohn Mike, der seit Jahren in den USA lebt, muss seine wissenschaftliche Karriere abbrechen, um den väterlichen Betrieb zu übernehmen. Mike rätselt noch an dem mysteriösen Unfall seines Vaters herum, da ereignen sich merkwürdige Vorfälle. Er selbst entgeht nur um Haaresbreite einem Verkehrsunfall. Kurz darauf erreicht ihn der Telefonanruf einer Unbekannte, die in beschwörendem Ton, aber in einer fremden Sprache auf ihn einredet. Liegt hier eine Verwechslung vor? (Quelle: EinsFestival)

  

 

Alle meine Söhne ... R, SDR, 1955 und neu verfilmt 1961 beim NDR

  

  

Alte Kameraden ... R, WDR, 1969

   

  

Antigone ... R, WDR, 1965  

   

 

Arme Mann Luther, Der ... R, DA: Leopold Ahlsen, WDR, 1965 (über Martin Luther)

1965 inszenierte Franz Peter Wirth das Fernsehspiel »Der arme Mann Luther«. Die Geschichte setzt beim Ende ein: Martin Luther hält auf dem Sterbebett Rückschau auf sein Leben. Die wichtigsten Stationen seines Lebens ziehen noch einmal vorbei, vor allem die großen Gegenspieler. Es ist eine Lebensbeichte mit der Grundthematik des Angefochten-Seins. Ein Film, der sich beschränkt auf den Menschen und seine Existenz vor Gott, den Menschen, der endet mit den Worten: »Wir sind Bettler, das ist wahr.« (Quelle: Sonntagsblatt Bayern)

   

  

Baby Hamilton oder Das kommt in den besten Familien vor ... R, ZDF, 1975

Lustspiel von Anita Hart und Maurice Braddel.
Eines Nachts steht im Garten der vornehmen Familie Hamilton auf Long Island ein Wäschekorb mit einem Baby. Beigefügt ist ein Zettel, auf dem steht: 'Ich möchte, dass mein Kind bei seinem Vater ist.' Dieser Hinweis schlägt natürlich ein wie eine Bombe. Der Vater im Hause Hamilton! War es der Senior der Familie, einer seiner drei Söhne, Derek, James und Charles oder gar der treue Diener Edwards? Hamiltons Schwägerin, Dorothy Moorside, und June Kingsley, das Hausmädchen, stellen Ähnlichkeitsvergleiche an. Mit der Ruhe im Hause Hamilton ist es für lange Zeit vorüber. Die Herren verdächtigen sich gegenseitig, auch die Damen nehmen kein Blatt vor den Mund.

Darsteller: Hamilton (Wolfgang Kieling), Millicent (Xenia Pörtner), Derek (Andreas Seyferth), Charles (Amadeus August), James (Claus Ringer), Dorothy (Eva-Maria Meineke), Helen (Susanne Barth), Edwards (Herbert Tiede), Pfarrer (Alexander May), Poppy (Elisabeth Volkmann), June (Michaela May), Jeanette (Ortrud Beginnen), Hilda (Lisa Fitz)

    

 

Bekenntnisse eines möblierten Herrn ... R, 1963

   

 

Bernarda Albas Haus ... R, SDR, 1957

   

 

Biberpelz, Der ... R, ZDF/ORF/SRG, 1975

Mutter Wolffen ist eine resolute Wäscherin, verheiratet mit dem schwerfälligen und ängstlichen Schiffszimmermann Julius Wolff. Sie kommt in der Eröffnungsszene mit einem gewilderten Rehbock nach Hause und trifft unerwartet auf ihre Tochter Leontine, die aus ihrer Stellung bei dem reichen Rentier Krüger entlaufen ist. Sie habe noch in den späten Abendstunden einen Stapel Holz in den Stall schaffen sollen. Mutter Wolffen, die stets Rechtschaffenheit herauskehrt, will ihre ungehorsame, nicht übertrieben fleißige Tochter zurückschicken. Als sie jedoch erfährt, dass es sich um „schöne trockene Knüppel“ handelt, erlaubt sie Leontine, für eine Nacht dazubleiben. Mutter Wolffen will das Holz, das so noch nicht verwahrt worden ist, über Nacht stehlen.

Während Mutter Wolffen dem Spreeschiffer Wulkow den angeblich gefundenen Rehbock verkauft, erzählt ihre jüngste Tochter Adelheid, dass Frau Krüger ihrem Mann kürzlich einen wertvollen Biberpelz geschenkt habe. Wulkow, als er das hört, erklärt, dass er für solch einen Pelz ohne weiteres sechzig Taler zahlen würde. Mit dieser Summe aber könnte Mutter Wolffen den größten Teil ihrer Schulden begleichen. Sie beschließt insgeheim, besagten Pelz an sich zu bringen, um ihn an Wulkow zu verkaufen.

Holz und Biberpelz sind gestohlen. Krüger erstattet Anzeige. Der Amtsvorsteher von Wehrhahn fühlt sich dadurch aber nur belästigt. Als Beamter des wilhelminischen Staates ist er vor allem daran interessiert, „dunkle Existenzen, politisch verfemte, reichs- und königsfeindliche Elemente“ aufzuspüren. So trachtet er danach, den Privatgelehrten Dr. Fleischer wegen Majestätsbeleidigung verhaften zu lassen, weil dieser etwa zwanzig verschiedene Zeitungen abonniert hat und regelmäßig freigeistliche Literaten empfängt.

Da der Amtsvorsteher Wehrhahn Krügers Anzeige schleppend behandelt, spricht Krüger erneut vor. Diesmal ist auch Mutter Wolffen anwesend. Es kommt zur einer grotesken, parodistischen Verhandlung, die ins Leere läuft: Mutter Wolffen kann mit Pfiffigkeit jeglichen Verdacht von sich abwenden. Die Diebstähle werden nicht aufgeklärt. (Quelle: wikipedia)

  

 

Bis zum Ende aller Tage ... R, 1961, 107 Minuten

Liebesromanze. Seemann verliebt sich in Hongkong in eine Chinesin und nimmt sie mit nach Pellworm. Weil das nicht gut gehen kann, bemüht sich der Film um Ehrlichkeit in der Beschreibung von Vorurteilen, bleibt jedoch in zu vielen Klischees stecken.

Darsteller: Hanns Lothar, Helmut Griem, Karl Lange

    

 

Brot des Malers Luschek ... R, SDR, 1954

Eine Fernseh-Skizze von Peter Adler, mit Pinkas Braun, Peter Höfer u.a.

  

 

Buddenbrooks, Die ... R, 1979 (11 Teile), HR/Taurus-Film  

  

 

Change ... R, WDR, 1971

  

  

Chiarevalle wird entdeckt ... R, SDR, 1955

Ein Fernsehspiel von Martin Walser nach dem Lustspiel "Zuviel des Guten" von Nicola Manzari.

  

 

Derrick (Paddenberg) ... R, ZDF, 1975  

 

   

Derrick (Risiko) ... R, ZDF, 1976  

  

 

Derrick (Solo für vier) ... R, ZDF, 1990

  

 

Don Carlos ... R, ZDF, 1963 und neu verfilmt 1984 beim HR/BR

 

  

Dornberger ... R, HR, 1992  

Schildert das Ende der DDR aus der Perspektive von Mitgliedern einer Produktionsgenossenschaft von Binnenfischern. Mit Routinearbeiten, vor allem im Serienformat, ließ Wirth seine Karriere dann ausklingen.

  

 

Egmont ... R, BR/NDR/WDR/ORF/TF, 1982

   

  

Ein Mann im schönsten Alter ... R, 1963, 109 Minuten

Seiner reichen Frau entfremdet, beginnt ein erfolgreicher Chefredakteur ein Verhältnis mit einer jungen Mitarbeiterin, das ebenfalls an seiner ichbezogenen Lebenshaltung scheitert. Obgleich nicht frei von den modischen Klischees, bereitet der Film ein vergleichsweise ernsthaftes Thema formal ansprechend auf.

Darsteller: Karl-Michael Vogler, Francoise Prevost, Pascale Audret, Marisa Mell, Hellmut Lange, Sigfrit Steiner

  

  

Ein Mann wird jünger ... R, ZDF, 1977

 

  

Ein Schloss ... R, WDR, 1966

 

  

Ein schönes Paar ... R, ZDF, 1975

 

 

Ein Stück Himmel ... R, 1982

  

  

Ein Tag, der nie zu Ende geht ... R, 1959

Schauspielerin

Ruth Leuwerik heute

©Andrea Pollak

  

Der deutsche Kommandant eines beschädigten U-Bootes sucht 1943 in einem irischen Hafen Hilfe. Eine Frau durchschaut ihn, es entwickelt sich eine spröde Beziehung. Der unsentimentale Film beschreibt die schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen über Ländergrenzen hinweg in Kriegszeiten.

Darsteller: Ruth Leuwerik, Hansjörg Felmy, Hannes Messemer, Mady Rahl

   

 

Eisenwichser ... R, ZDF, 1972

Das Erstlingsdrama des einstigen Malergesellen Heinrich Henkel; Dialog zwischen zwei Rohranstreichern (die im Fachjargon Eisenwichser genannt werden) über Ehe, Fußball, Fernsehen und Lohn.

   

  

Emigranten ... R, ZDF, 1976

Zwei Emigranten - vom Autor kurz "AA" und "XX" genannt - hausen zusammen in einem schäbigen und fensterlosen Kellerraum. Ein gemeinsames Schicksal hat sie dort zusammengeführt. Doch ihre Persönlichkeiten könnten verschiedener nicht sein: AA bezeichnet sich als politischen Emigranten und zeigt als "progressiver" Intellektueller neben dialektischer Redegewandtheit und der erklärten Absicht, ein Buch über den Menschen schreiben zu wollen, nur wenig effektive Arbeitsleistung. XX hingegen ist der Typus eines schwer arbeitenden, politisch nur wenig interessierten Proletariers, der baldmöglichst mit seinem sauer verdienten Geld nach Hause möchte. In diversen Episoden entwickelt sich zwischen ihnen ein Hass-Liebesverhältnis, aus dem keiner den befreienden Ausweg findet. AA möchte seinen Zimmergenossen so gern als "Modell" benutzen und ihm ein neues Bewusstsein eintrichtern. Das scheitert an der passiven und aktiven Abwehr von XX, der gegenüber ideologischen Appellen ausgesprochen bürgerlich-konservative Neigungen entwickelt. (Quelle: Theaterkanal)

  

   

Fall Winslow, Der ... R, 1961, WDR

Der 13jährige Ronnie Winslow ist Kadett am Royal Naval College. Er wird des Diebstahls einer Postanweisung an einen Kameraden beschuldigt. Das Untersuchungsgremium, das dem Jungen keine Verteidigungsmöglichkeit zukommen lässt, befindet ihn schuldig. Sein Vater Arthur Winslow, ein Bankier, soll seinen Sohn vom College nehmen. Vater Winslow kann den Verdacht und das Urteil nicht akzeptieren. Mit seiner Tochter Catherine stellt er selber Nachforschungen an, dabei hilft ihm sein Freund und Anwalt Desmond Curry. Curry bespricht sich sogleich mit dem besten Strafverteidiger Englands, Sir Robert Morton, sollte der Fall vor Gericht kommen. Die britische Regierung hat kein Interesse an einem Prozess, der die Öffentlichkeit einbeziehen würde. Doch nach hitzigen Debatten im Unterhaus gibt die Regierung nach − der Fall kommt vor Gericht. Sir Morton kann die belastenden Indizien entschärfen, die Regierung zieht das Urteil gegen Ronnie zurück. Zwar hat die Familie gewonnen, doch der Preis war hoch: Catherine verliert ihren Verlobten, John Watherstone, Bruder Richard kann sein Studium in Oxford nicht weiterführen, da durch die Prozesskosten kein Geld mehr für die Studiengebühren vorhanden ist und Vater Arthur Winslow hat seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt.

Darsteller: Paul Dahlke (Arthur Winslow), Alice Treff, Eva Crüwell, Peter Pasetti, Harald Dietl, Reinhold Zobel (Ronnie Winslow), Johannes Grossmann, Heini Göbel, Else Quecke, Ortrud Bechler, Nora Minor, Adolf Ziegler, Ado Riegler, Ernst Konstantin

  

  

Familienschande ... R, SDR, 1988

In den Augen seiner reichen Familie hat Paul Morrison Schande über die gesamte Verwandtschaft gebracht. Er hat nämlich die schöne, aber aus armen und zwielichtigen Verhältnissen stammende Virginia heimlich in Acapulco geheiratet. Eines Abends lernt Paul gemeinsam mit Virginia den Barpianisten Quentin Olsen kennen. Am nächsten Abend liegt dieser Mann ermordet ausgerechnet in Pauls Wohnung. Mit den Ermittlungen in dem Mordfall werden auch immer mehr Geheimnisse aus Virginias dunkler Vergangenheit zu Tage gefördert ... (Text: GP, Die Krimihomepage)
  

 

Flucht ohne Ausweg ... R, SDR, 1967 (3teilig)

Nach Motiven von Kenneth Donald.
Bert Gregor hat 300.000 Mark unterschlagen und seine Beute in Sicherheit gebracht. Er wird zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. In der Haft verhält er sich mustergültig, bereitet aber mit Hilfe seines Freundes Paul die Flucht vor. Der Ausbruch gelingt, trotz minutiöser Planung treten dann aber Schwierigkeiten auf. Musik: Bert Grund.

Darsteller: Hansjörg Felmy (Bert Gregor), Karin Hübner (Sandra), Peter Ehrlich (Paul), Helmut Heisler, Axel Bauer, Norbert Gastell, Willi Anders, Horst Hochstadt, Manfred Gunther
   

    

Frau am dunklen Fenster, Die ... R, 1960, 97 Minuten

Endlich glaubt sie ihr Lebensglück gefunden zu haben, die behinderte Fernsehansagerin Luise Konradin, als sie in einem Untermieter den geliebten Freund fand. Aber bald zieht es diesen zu ihrer Freundin, die er heiratet. Als der junge Mann nach einem Schuß stirbt, kann Luise dies aus dem gegenüberliegenden Fenster beobachten. Sie wird die einzige Belastungszeugin, als ihre ehemalige Freundin des Mordes angeklagt wird. Doch sie überwindet ihren Hass und bestätigt deren Unschuld. Melodram.

Darsteller: Marianne Koch, Robert Graf, Heinz Drache

  

  

Generale ... R, ZDF, 1977

  

  

Georg Thomallas Geschichten ... R, ZDF, 1986

  

     

Geschichte von Joel Brand, Die ... R, WDR, 1964

Fernsehspiel von Heinar Kipphardt nach dem Bericht von A. Weißberg.

  

   

Geschlossene Gesellschaft ... R, WDR, 1966

  

  

Glaube, Liebe, Hoffnung ... R, SDR, 1958, Fernsehspiel nach Ödön von Horvath

Ein kleines Betrugsdelikt hat das Mädchen Elisabeth aus der Bahn geworfen. Sie ist in die Mühlräder der Justiz geraten. Als Vorbestrafte bewegt sie sich nun in einem tristen und ausweglosen Kreis: Sie hat kein Geld, um sich wieder einen Wandergewerbeschein zu beschaffen, denn ohne ihn kann sie als Vertreterin für Mieder und Büstenhalter nichts verdienen. So versucht sie schon zu Lebzeiten, ihren Leichnam an ein Anatomisches Institut zu verkaufen. Doch ohne Erfolg. Da lernt sie den Wachbeamten Alfons Klostermeyer kennen. Die kurze Liebe zwischen beiden endet jäh, als Klostermeyer erfährt, dass wiederum ein Verfahren gegen sie angestrengt worden ist, dass sie  verurteilt worden ist, ohne eigentliche Schuld, vielmehr durch Unverständnis und Böswilligkeit ihrer Umwelt. Klostermeyer trennt sich von ihr, denn er darf ja seine Karriere nicht gefährden. Für Elisabeth hat das Leben nun jeglichen Sinn verloren, sie geht ins Wasser, wird jedoch von einem tollkühnen Lebensretter wieder herausgezogen. Man bringt sie auf die Polizeiwache, auf der auch Alfons seinen Dienst tut. Nachdem die Wiederbelebungsversuche zunächst Erfolg haben, stirbt sie aber dann, von ihrem Glauben, von ihrer Liebe und von jeder Hoffnung verlassen.

  

   

Hamlet ... R, Bavaria/NWRV Köln, 1961

  

  

Haus Lunjowo, Das ... R, SDR, 1970

  

  

Liselotte Pulver und O.W. Fischer in "Helden" (1958)

(Quelle: Murnau-Stiftung)

  

Helden ... R, 1958

  

  

Herzliches Beileid ... R, ZDF, 1966

  

  

Hexer, Der ... SDR, 1956 (und neu verfilmt 1963 beim SDR)

  

  

Hildes Endspiel - Eine Vorstadtballade ... R, ZDF, 1984

  

  

Himmelsbrief von Söregrund ... R, SDR, 1954

  

  

Hund des Generals, Der ... R, WDR, 1964

Ein Gefreiter, der als einziger Überlebender eines sechzigköpfigen Himmelfahrtskommandos zurückkommt, beschuldigt den kommandierenden General, den Einsatz nur befohlen zu haben, um sich an ihm persönlich zu rächen, da er zuvor den Hund des Offiziers in Notwehr erschossen habe. Zwanzig Jahre nach dem Vorfall soll eine Untersuchungskommission die Schuldfrage klären. Fernsehfilm, der - vordergründig an einem Einzelschicksal - die Kriegsvergangenheit aufarbeiten will und die Schwierigkeiten der jungen Republik im Umgang mit ihrer Vergangenheit thematisiert. Schnörkellos-sachlich inszeniert.

  

  

Insel der Rosen ... R, SDR, 1976

   

  

Jeanne oder die Lerche ... R, SDR, 1956

  

  

Julia und Romeo ... R, SDR, 1976

  

  

Karambolage ... R, HR, 1989

  

    

Karl Sand ... R, ZDF, 1964

  

  

Kaukasische Kreidekreis, Der ... R, SDR, 1958

  

  

Konto ausgeglichen ... R, SDR, 1959

  

  

Korruption ... R, SDR, 1957

  

  

Leute von Feichtenreut, Die ... R, WDR, 1976

  

  

Marquise von B., Die ... R, ZDF, 1970 (2 Teile)

  

  

Meine Schwester und ich ... R, SDR, 1956

  

  

Menschen im Netz ... R, 1959

  

  

Messe der erfüllten Wünsche, Die ... R, ZDF, 1971

  

  

Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück  ... R, ZDF/ORF, 1976. Nach Gotthold Ephraim Lessing.

Der preußische Major von Tellheim, nach dem Siebenjährigen Krieg verabschiedet, wartet in einem Berliner Gasthof auf Anerkennung seiner Forderungen an die Staatskasse und auf seine Rehabilitierung - man verdächtigt ihn, er habe sich als  Besatzungsoffizier in Sachsen bestechen lassen; er fühlt sich entehrt, ist inzwischen nahezu mittellos und will deshalb seine Verlobung mit Minna von Barnhelm lösen, die ihm aus Thüringen nachgereist und zufällig im gleichen Haus abgestiegen ist. Minna schlägt ihn mit seinen eigenen Waffen: Sie packt ihn bei seiner empfindlichen Ehre...

Darsteller: Reinhild Solf, Frank Hoffmann, Wega Jahnke, Werner Kreindl, Udo Thomer, Klaus Schwarzkopf, Helmuth Lohner, Eleonore Weisgerber

(Quelle: Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 23, Dezember 1978 bis Februar 1979)

  

  

Nathan der Weise ... R, ZDF, 1967

  

   

Nicht einmal das halbe Leben ... R, WDR, 1973

  

  

Notenwechsel ... R, HR, 1990  

  

  

Oh, Jonathan - oh, Jonathan ... R, 1973

Der kauzige alte Millionär Konsul Jonathan Reynold (Heinz Rühmann) liegt auf dem Sterbebett. Sein Arzt hat keine Hoffnung mehr, der Priester ist schon angerückt. Jonathans Sohn Tobias, der den Jet Set mehr liebt als die Geschäfte des Vaters, kommt im letzten Moment aus Teneriffa angereist, wo er seine mondäne Braut Gloria Benditz-Degenhart und ihre perlenschwingende Mutter kennen gelernt hat. Als der Vater seinen letzten Wunsch ausspricht, vor seinem Tod noch die Braut seines Sohnes zu sehen, kommt Tobias tüchtig ins Schwitzen, denn Gloria ist unauffindbar. In seiner Not engagiert Tobias die hübsche, singende Garderobenhelferin Eva Schmidt, deren natürliche und herzliche Ausstrahlung dem Vater so sehr imponiert, dass er sich auf wundersame Weise erholt - derweil Jonathans Arzt gesundheitlich immer mehr abbaut. Als der Vater ein großes Fest anberaumt, hat Tobias ein Problem. Seine "richtige" Braut, die auch zu den geladenen Gästen zählt, muss Tobias dem Vater als eine gute Bekannte vorstellen, derweil die "falsche" Braut sich in ihrer Rolle besser zurechtfindet als Tobias lieb ist. Die beiden ahnen nicht, dass der Konsul das Spiel längst durchschaut hat, sich jedoch nichts anmerken lässt und zu seiner großen Freude beobachtet, wie sein verzogener Sohn sich unter dem Einfluss der couragierten Eva charakterlich sehr zu seinem Vorteil verändert...
 

     

Operation Walküre ... R, WDR, 1971 (2 Teile), insgesamt 208 Minuten

Dokumentation über das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944, bei dem das Panorama des Tages von Schauspielern an historischen Originalplätzen nachgestellt wird.

Teil 1: Initialzündung: Das Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944 dargestellt in einem dokumentarischen Fernsehspiel, setzt sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus eingeblendeten Interviews und Berichten mit unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden zusammen. Es wird alles, was an authentischen Zeugnissen über den 20. Juli 1944 vorhanden ist, durchleuchtet und mit höchstem Realitätsbezug dokumentiert. - Dieser Film wurde mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet."

Teil 2: Tote Stunden: Operation Walküre hieß ein offizieller Alarmplan während des Zweiten Weltkrieges. Mit Hilfe diesen Planes wollten die Verschwörer des 20. Juli 1944 den Umsturz in Deutschland herbeiführen. Die Ergebnisse sind bekannt: Stauffenbergs Attentat missglückte, Hitler blieb am Leben..." (Quelle: Amazon)

  

  

Oppen & Ehrlich ... R, WDR, 1991

Die rivalisierenden Halbbrüder OPPEN UND EHRLICH bestimmen in der gleichnamigen Serie das politische und gesellschaftliche Leben einer sauerländischen Kleinstadt. Uwe Friedrichsen und Andreas Schmidt-Schaller spielen die Hauptrollen. (Quelle: Bavaria)

  

  

Oskar kommt mit der dritten Stadtbahn ... R, SDR, 1954

  

  

Othello ... R, ZDF, 1968

  

  

Plus Minus Null ... R, ZDF, 1974

  

  

Raskolnikoff ... R, SDR, 1959

  

  

Regenmacher, Der ... R, WDR, 1966

  

  

Richter und sein Henker, Der ... R, WDR, 1957  

Der Dorfpolizist Clenin findet auf der Straße von Twann nach Lomboing die Leiche des Polizeileutnants Schmied aus Bern. Mit der Aufklärung des Verbrechens werden Kriminalkommissar Bärlach und sein Assistent Tschanz beauftragt. Der erste Verdacht fällt auf den großen Finanzier Henri Gassmann, hinter dessen Biedermannsmaske sich eine verbrecherische Natur verbirgt. Bärlach und Gassmann haben sich vor einem Menschenalter als junge Leute in Istanbul kennengelernt und bei dieser Gelegenheit eine Wette abgeschlossen, durch die Gassmann zu dem wurde, was er jetzt ist: Ein perfekter Verbrecher. Er hat es seinerzeit fertiggebracht, vor den Augen Bärlachs einen Mord zu begehen und sich trotzdem ein einwandfreies Alibi zu beschaffen. Seitdem verfolgt Bärlach Gassmann um die ganze Welt, aber immer ohne Erfolg. Noch einmal hat er, der todkranke Kriminalbeamte, jetzt die Chance, seinen Widersacher zu stellen. Er nützt diese Chance und überführt gleichzeitig den Mörder seines Freundes Schmied. --- Der früh dem Fernsehen verbundene Regisseur Franz Peter Wirth drehte nach der Vorlage des einst viel auf deutschen Bühnen aufgeführten Dramatikers Friedrich Dürrenmatt das erste Fernsehspiel, das auf Filmmaterial aufgezeichnet wurde, mit etlichen Außenaufnahmen: ein kleiner, eindringlicher und pointierter "film noir" von filmhistorischer Bedeutsamkeit. (Quelle: Matthias-Film)

  

   

Romeo und Julia ...R, 1975

Silberne Hochzeit im Hause Romeo und Julia zu Venedig. Wir erfahren, dass Romeo damals vor 25 Jahren noch rechtzeitig gemerkt hat, dass Julia nicht tot war. Die Ehe des Liebespaares der Weltliteratur ist indessen nicht so verlaufen, wie man es ihm hätte wünschen mögen. Die Liebe hat sich im Ehealltag abgenützt. Nach einem Viertel Jahrhundert desillusionierendem Zusammenleben beginnen Romeo und Julia noch einmal von vorn: Die Wiederholung der Balkonszene freilich hat ihre Tücken. Romeo, nicht mehr der Jüngste, erklimmt nur mühsam die Mauer, die er vor 25 Jahren leicht überwand. Und Julia harrt seiner ein wenig besorgt mit einem Regenschirm, denn es gewittert mächtig. Aus Verwicklungen und Verstrickungen endet die Geschichte a la Shakespeare: Die beiden sterben den schönen, gemeinsamen, ernsten und richtigen Tod in der Familiengruft. (Quelle: SWR Media Services)

  

     

Rote Kapelle, Die ... R, WDR, 1972 (7 Teile)

  

   

Roulette ... R, ZDF, 1977

Ein russischer Anarchist gerät auf der Flucht in ein Bordell, in dem auch seine Verfolger verkehren; intensiv gespieltes Versteckpuzzle nach Motiven der Erzählung "Finsternis" von Leonid N. Andrejew.

Darsteller: Eleonore Weisgerber, Gerd Böckmann, Werner Kreindl, Karl-Michael Vogler

   

 

Rückkehr von den Sternen ... R, ZDF, 1965

  

  

Ruepp, Der ... R, ZDF, 1965

Der Ruepp-Hof in der Dachauer Gegend geht immer mehr vor die Hunde, obwohl sich die Bäuerin, ihre Söhne und der Knecht von früh bis spät abrackern. Aber sie können nicht verhindern, dass der Gerichtsvollzieher ins Haus kommt. Schuld daran ist der Bauer Michael Ruepp. Er hat eine unglückliche Hand, wenn es ums Geld geht. Dafür kann er um so besser trinken, streiten und spielen. Als ihm das Wasser bis zum Hals steht, dringt er heimlich ins Sterbezimmer der alten Magd ein. Ihr schuldet er noch 3.000 Mark ... Als man ihm auf die Schliche kommt, versucht er verzweifelt, seine Frau zu einem Meineid zu zwingen ... (Quelle: tvprogramme.net)
Info: Ahlsens Dramatisierung des Thoma-Romans ist kein deftiger Bauernschwank nach üblicher Schablone. Die Ruepp-Tragödie spielt in der Wirklichkeit des Alltags.
Darsteller: Alexander Golling (Der Ruepp), Nora Minor (Anna), Ruth Drexel (Resi), Hans Limmer (als Michl), Helmut Fischer (Kaspar), Willi Anders (Peter), Dora Altmann (Loni), Karl Tischlinger (Lukas), Ludwig Schmidt-Wildy (Langgörl), Willy Schultes (Schlehtein), Manfred Gunther (Pfleiderer), Anton Reimer (Amtsrichter), Hans Baur (Anwalt), Hans Fitz (Pfarrer), Paul Kürzinger (Bürgermeister)
(Quelle: tvprogramme.net)

  

  

Schinderhannes ... R, WDR, 1968

  

  

Schlacht bei Lobositz ... R, WDR, 1968

  

  

Schmutzige Hände ... R, SDR, 1956 (und neu verfilmt 1968 vom SDR)

  

  

Schöne Gleichgültige, Die ... R, SDR, 1956 (und neu verfilmt 1967 vom WDR)

    

 

Spätes Erröten ... R, 1986

Die Liebesverhältnisse und Rituale in dem feinen englischen Landhaus scheinen festgefahren, als das frische junge Hausmädchen wie ein Wirbelwind alles durcheinanderbringt: besonders den egoistischen Schönling der Familie. Nach dem Theaterstück "The Understanding" von Angela Huth.

Darsteller: Karl-Heinz Vosgerau, Heidelinde Weis, Krista Stadler, Marion Kracht

   

 

Spielsalon ... R, 1962, WDR

  

  

Strychnin und saure Drops ... R, ZDF, 1974

  

  

Synchron oder Man kann auch anders ... R, ZDF, 1974

"Man kann auch anders" war der Arbeitstitel (er ist ein Vorschlag von Robert Neumann) einer Satire auf die Fernsehmacher: Nach einer Woche Drehzeit zeichnet sich bei einem Fernsehfilm ein künstlerisches Fiasko ab. "Sachliche Bedenken" kommen hinzu, doch alle Beteiligten wollen ihn durch gewaltsame Wiederbelebungsversuche retten. Das geschieht durch Nachsynchronisation, durch Aufpfropfen von gängiger Musik, durch "rasante" Schnitte... Ein Opfer wird dabei der Autor, ein berühmter, ehrwürdiger Romancier, der sich von einem Fernsehredakteur zu diesem modernistischen und auch etwas opportunistischen Projekt hatte verführen lassen. Werner Finck spielt diesen Dichter. Ein solches Thema liegt natürlich in der Luft, wenn so viel von Medienkritik, Transparenz, Manipulation, Feedback usw. gesprochen wird. Aber, wie gesagt, hier wird's einmal auf leicht versucht, was bekanntlich nicht der leichteste Weg ist. So sind denn alle auf den Rohschnitt gespannt, insgesamt befallen von abergläubischer Furcht, ein "vergnüglicher" Film "in eigener Sache" könnte schließlich auf zuwenig Gegenliebe stoßen. Denn natürlich ist der Film ans Publikum adressiert, und er hat auch seine bescheidenen pädagogischen Nebenabsichten: als Versuch der "Entmythologisierung" des Fernsehens, der den Zuschauer in unaufdringlicher Weise zu einem "kritischen Konsum" - hier von Fernsehspielen - führen soll. Aber auf keinen Fall sollen die didaktischen Überlegungen über die Spielfreude und die Freude am Zuschauen beim Spiel dominieren. Nun, warten wir den Film ab, der sich ohnehin schwer erzählen lässt, weil das Vergnügen - und der Teufel - im Detail steckt. (Quelle: Broschüre "Das Fernsehspiel im ZDF", Heft Nr. 3, 1973)

   

  

Tatort (Mit nackten Füßen) ... R, 1980  

   

 

Tatort (Wodka Bitter Lemon) ... R, WDR, 1975  

Fabrikant Martin Koenen nimmt an einem Abend ein Mädchen mit nach Hause. Irene Lersch kam aus einer Diskothek und hatte den Bus verpasst. Ihr war es nicht ganz unrecht, von einem älteren Herrn mitgenommen zu werden - Koenen dagegen ist unsicher und verklemmt. Er bietet Irene einen Drink an. Dann geht er ins Badezimmer, um sich frisch zu machen. Als er zurückkommt, ist das Mädchen tot. Koenen verliert die Nerven. Anstatt die Polizei zu benachrichtigen, bringt er die Leiche weg, deponiert sie einfach in einem Park. Kommissar Haferkamp hat einen Fall vor sich, der auf den ersten Blick klar erscheint. Irene Lersch wurde vergiftet. Alle Indizien weisen auf Koenen. Aber welches Motiv hat er? Wurde er von dem Mädchen, das in seinem Betrieb als Lehrling arbeitete, erpresst? Kommissar Haferkamp scheint das zu einfach. Er sucht in der Familie Koenen nach Motiven und Spuren. Er findet heraus, dass Koenens Frau Petra, die an jenem Abend nicht zu Hause war, nicht recht zu ihrem Mann passt. Haferkamp schleust sich unter Mithilfe seiner Ex-Frau Ingrid in die High-Society-Welt ein, in der Petra Koenen verkehrt. Bei einer Party macht Frau Haferkamp eine überraschende Entdeckung.

Darsteller: Hansjörg Felmy, Claudia Amm, Heinz Bennent, Karin Eickelbaum, Willy Semmelrogge, Jürgen Kloth, Lil Dagover, Margot Trooger, Sabine von Maydell, Katharina Seyferth, Sky Dumont, Klaus Grünberg
    

 

Telefon, Das oder Die Liebe zu drei ... R, SDR, 1955

  

  

Tiefe Wasser ... R, ZDF/ORF, 1983 (2 Teile)  

Vic van Allens Lebensumstände - er ist Erbe eines ansehnlichen Vermögens - haben es ihm erlaubt, eine glänzende bürgerliche Fassade aufzubauen. Er ist tolerant, was seine Frau betrifft, meinen die Freunde. Gewiss, er hat ein paar merkwürdige Eigenheiten: Er fährt einen ausgefallenen Oldtimer, schreibt Aufsätze über abgelegene zoologische Probleme und züchtet Schnecken, die er bei ihrem stummen Liebesspiel beobachtet. Seine junge Frau schleppt ihm immer neue Liebhaber ins Haus, und er findet zu leicht Entschuldigungen für sie. Vic hat allerdings sehr schnell aufgegeben und sich einen kleinen Anbau neben der Garage eingerichtet, in den er sich zu seiner klassischen Musik zurückzieht - und in dem er auch schläft. Dieser stille Hintergrund, oder besser stille Vordergrund, ist der Sprengstoff einer langsam heraufziehenden Katastrophe, die man hätte kommen sehen können - doch alle hatten sie verdrängt. "Die wirkliche Hölle, zum Teufel noch mal, beginnt doch erst dort, wo einem der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit so bitter klar wird, dass man ihn nicht mehr mit Illusionen zudecken kann." Das sagte die große amerikanische Kriminalromanschriftstellerin Patricia Highsmith - und die wirkliche Hölle beginnt auch für Vic in dem Augenblick, in dem das Gehäuse seiner Illusionen zusammenbricht, in dem Augenblick, in dem er vermuten muss, dass ihn seine Frau Melinda mit dem letzten ihrer Liebhaber, einem unkomplizierten, vitalen Burschen, für immer verlassen will. Wie in den anderen großen Romanen von Patricia Highsmith, verbergen sich auch in "Tiefe Wasser" (das Buch hat ursprünglich den Titel "Mask of Innocence" / "Die Maske der Unschuld") hinter den Masken des bürgerlichen Lebens mit seinen eingespielten Konventionen die unausweichlichen seelischen Grunderfahrungen von verletztem Stolz, Einsamkeit, Eifersucht, Liebe und Hass. (Quelle: ZDF-Pressetext)

    

  

Tod des Engelbert Dollfuß, Der ... R, SDR, 1967

Fernsehspiel von Peter Adler. Sprecher: Alexander Hegarth. Szenenbild: Helmut Gassner und Dorothea Holle.

Szenisches Protokoll über den von Hitler-Deutschland insgeheim unterstützten Staatsstreich gegen die österreichische Regierung unter Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, dargestellt nach Verhandlungsaufzeichnungen und Augenzeugenberichten. Der Putsch gegen das Dollfuß-Regime am 24./25. Juli 1934 scheiterte, der Bundeskanzler starb aber durch eine Kugel der Aufständischen ... (Quelle: tvprogramme.net)
Darsteller: Kurt Zips (Engelbert Dollfuß), Hannes Schiel (Fey), Rudolf Lenz (Schuschnigg), C. W. Fernbach (General Zehner), Karl Schönböck (Karwinski), Emil Stöhr (Funder), Gustl Weishappel (Major Wrabel), Ernst Stankowski (Holzweber), Bert Fortell (Planetta), Ernst Meister (Stiastny), Kurt Jaggberg (Hudl), Kurt Pecher (Glass), Axel Bauer (Maizten), Kurt Nachmann (Rintelen), Hermann Lenschau, Joseph Hendrichs, Karl Friedrich, Eduard Linkers, Werner Kreindl, Hubert Mann, Harry Hardt, Robert Klupp
        

  

Tod des Handlungsreisenden, Der ... R, SDR, 1958

Dies ist die Geschichte des Handlungsreisenden Willy Loman, des "kleinen Mannes" mit der romantischen Illusion, dessen Tragik in dem irrigen Glauben liegt, dass "beliebt sein" und "Persönlichkeit" allein die Garanten des Lebenserfolgs sind. / Er, der sein Leben lang nach Erfolg und Geltung strebte, steht, - nach 36jähriger Arbeitszeit von seiner Firma entlassen - nun alt und verbraucht vor der Unbarmherzigkeit des modernen Existenzkampfs. Die Abzahlung von Kühlschränken und Staubsaugern, die zu Bruch gehen, sobald die letzte Rate bezahlt ist, der zermürbende Existenzkampf gegen die jüngeren Kollegen, die Enttäuschung über die missratenen Söhne Biff und Happy, lassen in ihm am Schluss die paradoxe Erkenntnis reifen, dass er "tot mehr wert ist als lebend". So bringt er sich selbst seiner Familie zum Opfer.  

     

Und nichts als die Wahrheit ... R, 1958, 96 Minuten, Kinofilm

Die unheilbar kranke, geschiedene Frau eines Arztes stirbt plötzlich und nachweislich an Gift. Noch an ihrem Todestag hat sie ihr Testament geändert. Unvermutet ist ihr geschiedener Mann der Alleinerbe des großen Vermögens. Eine junge Verwandte der Toten, die ursprünglich vorgesehene Erbin, ficht das Testament an. Der Arzt gerät unter Mordverdacht. Die Indizien sprechen gegen ihn, ein beweiskräftiges Alibi fehlt. Nach langen Verhandlungen sagt er die Wahrheit. Seine einstige Frau, die unter qualvollen Schmerzen auf den Tod wartete, hat von ihm schriftlich seinen Besuch und das erlösende Gift erfleht. Er besuchte sie, versuchte zunächst, ihr das Gift vorzuenthalten, sie entriss es ihm nach einem Erstickungsanfall und schluckte es, ehe er Mut und Kraft aufbringen konnte, sie daran zu hindern. Das Gericht erkennt auf Freispruch, wobei der Richter jedoch betont, dass kein Mensch dem Angeklagten die Last des Gewissens abnehmen kann.

Darsteller: O. W. Fischer, Marianne Koch, Ingrid Andree, Paul Verhoeven.

   

 

Unruhige Nacht ... R, SDR, 1955

Fernsehspiel nach einer Novelle von Albrecht Goes. Szenenbild: Karl Wägele.

Der evangelische Kriegspfarrer Back, Ich-Erzähler dieser eindrucksvollen Geschichte von der Bewährung menschlichen Verhaltens in einer extremen Situation, soll 1942 im ukrainischen Proskurow den zum Tod verurteilten Soldaten Baranowski auf seinem letzten Gang begleiten. In der Nacht vor der Erschießung studiert der Pfarrer die Akten, um mit der äußeren Geschichte des Delinquenten vielleicht auch dessen innere kennen zu lernen. "Es ist die Geschichte von einem, der nicht genug geliebt worden ist." Fedor Baranowski, der nach einer liebleeren Kindheit bei Kriegsausbruch Soldat geworden war und die Kaserne als seine einzige Heimat kennenlernte, begegnete der Ukrainerin Ljuba und ihrem Kind: "Der Gruß eines Kindes, die Quelle in der Wüste: man versteht, daß er festhalten wollte, was ihm da das Leben bereitete." Er tauchte ins ukrainische Zivilleben unter, um dort ein paar Wochen lang ein Mensch zu sein. Beim Durchkämmen eines Partisanenverstecks wurde er entdeckt und wegen Fahnenflucht verurteilt. - Im selben Quartier, in dem der Pfarrer die Lebensgeschichte Baranowskis liest ist in dieser "unruhigen Nacht" auch Hauptmann Brentano unter- gebracht. Er trägt sein eigenes Todesurteil in der Tasche: den Marschbefehl nach Stalingrad. Er bittet den Pfarrer, ihm eine Zusammenkunft mit seiner Verlobten, Schwester Melanie, zu gewähren, mit der er die letzten Stunden verbringen will. Die beiden Liebenden feiern, drei Schritte vom Pfarrer entfernt, "Abschied, Hochzeit und fast schon Tod". Am nächsten Morgen besteigt Brentano mit "Haltung, Leichtigkeit Morgenlicht in Todesnähe" die Maschine, die ihn in den sicheren Tod fliegt. - Der Pfarrer selbst hat seinen Auftrag zu erfüllen, das letzte Gespräch mit seinem Todeskandidaten: "Es war ein Gespräch an der Grenze, und ich trug die Verantwortung dafür, dass es ein richtiges Gespräch wurde." Es wird ein richtiges Gespräch. Wenige Worte fallen, aber es sind "Menschenworte", die Baranowski getröstet in den Tod gehen lassen. (Quelle: SWR Media Services)
Darsteller: Kriegspfarrer Back (Peter Lühr), Baranowski (Helmut Schmid), Major Kartuschke (Alwin Michael Rüffer), Oberleutnant Ernst (Siegfried Wischnewski), Feldwebel Mascher (Karl Lange), Hauptfeldwebel Hirzel (Walter Thurau), Kriegsgerichtsrat (Helmut Wiedermann), Oberarzt (Thomas Flemming), Unteroffizier (Joachim Fontheim) u.a.

Info: Denselben Stoff inszenierte Falk Harnack als Spielfilm (1958) mit Bernhard Wicki und Hansjörg Felmy in den Hauptrollen mit großem Erfolg. 
   

 

Verraten und verkauft ... R, WDR, 1969 (2 Teile)

  

 

Verschwörung des Fiesco zu Genua, Die ... R, ZDF, 1975

  

 

Vor dem Sturm ... R, NDR, 1984 (6 Teile)

     

 

Wächter, Die ... R, WDR/WWF, 1985/86 (Serie)

  

  

 

Der Klassiker "Wallenstein" als Fernsehspiel aus dem Jahr 1978 kann bei Amazon bestellt werden

Wallenstein ... R, 1961/62 (SWR), 1978 (ZDF) und 1987 (HR)

Der Klassiker von Schiller wurde von Franz Peter Wirth 3 mal verfilmt:

1961/62, SWR, 2 Teile (mit Wilhelm Borchert als Wallenstein)

1978, ZDF, 4 Teile (mit Rolf Boysen als Wallenstein), Erstsendung am 19., 22., 26. und 29.11.1978

1987, HR, (mit Thomas Holtzmann als Wallenstein), Erstsendung am 22.11.1987

 

Fernsehspiel des Trauerspiels von Friedrich von Schiller. Schillers "Wallenstein" gehört zu den großen deutschen Geschichtstragödien. Im Mittelpunkt steht der berühmteste Feldherr des 30jährigen Krieges, Wallenstein, Herzog von Friedland. Als es im Jahr 1634 zum Bruch zwischen ihm und dem Kaiser kommt und Wallenstein sich mit den Schweden gegen den Kaiser verbünden will, fällt seine Armee von ihm ab. Wallenstein wird in Eger ermordet. (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

  

Darsteller 1961: u.a. Wilhelm Borchert, Dieter Kirchlechner, Wolfgang Weiser, Ernst Fritz Fürbringer, Alexander Golling, Wolfgang Kieling, Hanns Ernst Jäger u.a.

Darsteller 1978: u.a. Rolf Boysen, Romuald Pekny, Werner Kreindl, Ernst Fritz Fürbringer, Hans Caninenberg, Reinhild Solf u.a.

Darsteller 1987: u.a. Thomas Holtzmann, Krista Stadler, Irina Wanka, Rolf Becker, Jacques Breuer, Manfred Andrae, Rita Russek, Dieter Kirchlechner, Karl-Heinz von Hassel, Walter Renneisen, Friedrich von Thun, Peter Fricke, Herbert Stass, Heinz Weiss, Christian Berkel u.a.

 

 

 

Walter Rathenau ... R, SDR, 1967

  

 

Was ihr wollt ... R, WDR, 1963

  

 

Weihnachtsgast, Der ... R, SDR, 1954

  

 

Willy und Lilly ... R, ZDF, 1971

Zweipersonenstück mit Maria Schell und Heinz Baumann.

     

 

Wittiber, Der ... R, ZDF, 1975

Der Schormayer-Bauer ist Wittiber (Witwer) geworden. 28 Jahre hat er mit seiner Frau Kathi und seinen Kindern Lenz und Ursula ein arbeitsames und ertragreiches Leben geführt. Der Tod seiner Frau trifft ihn völlig unerwartet. Der für die Übergabe des Hofes an den Sohn noch zu junge, vitale Mann verliert plötzlich sein Gleichgewicht und seiner innere Sicherheit. Immer häufiger kommt es zu Zusammenstößen mit den Kindern, nie zu einer echten Aussprache, die allein die Katastrophe, den Zerfall der Familie Schormayer, aufhalten könnte.

Darsteller: Gustl Bayrhammer, Werner Asam, Gaby Dohm, Lisa Fitz

(Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung: Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 9, Juni bis August 1975)

    

 

Zahlungsaufschub ... R, SDR, 1962

Der Bankangestellte Marble bewohnt mit Frau Annie und Sohn John ein kleines Haus in der Londoner Vorstadt. Durch allerlei missliche Umstände, nicht zuletzt durch seine Charakterschwäche, ist er in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da erscheint sein schwerreicher Neffe Jim aus Australien. Der sorglose junge Mann mit seiner prallgefüllten Brieftasche wird für Marble zu einer furchtbaren Versuchung - er tötet Jim. Nun ist er seiner finanziellen Sorgen enthoben, seine Verhältnisse bessern sich, das Verbrechen bleibt unentdeckt. Doch der 'Fluch der bösen Tat' lässt Marble nicht los ...
Darsteller: Wolfgang Kieling (Mr. Marble), Edith Heerdegen (Annie), Fritz Wepper (John/Jim), Eva Pflug (Mme. Collins), Jaspar von Oertzen (M. Collins), Herbert Tiede (Saunders)

    

 

Zaubereien oder Die Tücke des Objekts ... R, SDR, 1962

   

 

Zerbrochene Brücken ... R, ZDF, 1986 (2 Teile)

   

 

Zerbrochene Krug, Der ... R, ZDF, 1974  

Der Krug gehört Frau Marthe und wurde von irgendwem zerbrochen - ein wertvoller Krug, auf dem Szenen zur Geschichte der Niederlande abgebildet waren. Dorfrichter Adam, der seine eigene, nicht ganz den Gesetzen entsprechende Art hat, Recht zu sprechen, soll den Täter ermitteln. Man verdächtigt den braven Ruprecht, einen jungen Mann, der Marthes Tochter Eve liebt. Auch der Dorfrichter mag die kleine Eve; er will den Ruprecht von ihr fernhalten oder, wenn das schont nicht geht, zumindest auf dessen Kosten ihre Gunst erkaufen. als Ruprecht fälschlich verdächtigt wird, greift Eve in den Prozess ein.

(Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung: Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 9, Juni bis August 1975)

   

 

Zimmerschlacht, Die ... R, SDR, 1969  

  

     

 

 

 

 

 

 

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 16.10.2011

   

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit